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Normale Version: Wetterleuchte's Polarwirbelexpertisen 16/17 - Analysen, Aussichten, Expertisen
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Hallo meine Lieben aus der Wetter-Runde!

So allmählich kommen wir in die Mittelfristphase für meinen avisierten Polarwirbelsplit. Und bald können wir auch die Stratosphärenkarten von GFS und ECMWF zu Rate ziehen, um zu schauen, was für die Zeit ab dem 10. Dezember dann so berechnet wird.

Bisher - eine Woche ist immerhin schon wieder um - läuft das Realwettergeschehen in der Troposphäre und die Entwicklung des Polarwirbels in der Stratosphäre genau so ab, wie ich es "vorgesehen" habe. Der Polarwirbel hat sich wieder etwas regeneriert und vertieft und die Wärmeblase hält die Position. Jetzt kommt die Phase in der die sibirische Kaltluft in die Arktis ausbricht - erst oben und danach auch bodennah (wichtig!!) - ich nannte dies den "Brückenschlag" - und dann weiter ins westliche Nordamerika fluten wird. Dort wird sich dann erstmals in dieser Saison eine gute Portion Kaltluft ansammeln können, die später die Basis für den westlichen troposphärischen Polarwirbel bilden wird. Durch das bodennahe Abfließen der Kaltluft aus Sibirien in das Polarmeer wird sich weit im Osten von Asien ein neues Kältehoch ausbilden müssen. Mit dem Kältehoch wird dann erneut Warmluft aus der obersten Troposphäre in die unterste Stratosphäre transportiert. Wir hatten das ja schon im Thread vor ein paar Tagen festgestellt. Wir werden das etwa ab dem 08./09. Dezember mit einer neuen Wärmeblase in 100 hpa über Ostasien sehen können. Diese neue Wärmequelle wird wieder den Weg nach Nordkanada suchen und finden. Vermutlich wird sich daraus sogar sehr zeitnah um den 8. Dezember herum eine rein troposphärische Polarwirbelteilung für 1-2 Tage ergeben können. Lasst Euch davon nicht täuschen, das sind nur die Vorboten für das spätere bedeutende Event. Das ist dann also nicht der von mir berechnete Polarwirbelsplit - man verzeihe mir meine Aufrichtigkeit. Denn das, was danach kommen soll - nach meinen Berechnungen - wird erst unser Wetter nachhaltig beeinflussen können. Daher aufgemerkt:

Das neue Hoch über Ostasien wird im Verbund mit östlich davon liegendem Tiefdruck für kräftige vertikale Schwerewellen sorgen, die hoch in die Stratosphäre wirken werden, die wiederum dort durch den vorhandenen stratosphärischen Wind polwärts abgeleitet werden. Dadurch wird der stratosphärische Zonalwind abgeschwächt, was zunächst zu einer Erwärmung in der oberen Stratosphäre führt und nach und nach auch die untere Stratosphäre erreichen wird. Diese Entwicklung nennt man "plötzliche stratosphärische Erwärmung" (SSW). Eine solche Erwärmung schwächt den Polarwirbel. Wir werden die Abschwächung bereits ab etwa dem 07./08. Dezember in den Druckangaben erkennen können. Bis dahin werden wir sehen, dass sich der Polarwirbel noch weiter vertiefen wird, was wichtig ist, denn je stärker der Polarwirbel vor dem Split war, desto länger und kräftiger sind die Auswirkungen auf das troposphärische Wetter nach dem Split bisher gewesen.
Und nun kommt´s: die Kombination der troposphärischen Entwicklung mit dem "optischen" troposphärischen Wirbelsplit um den 08. Dezember, der entscheidend die Atlantikblockade anfeuert, und der stratosphärischen Erwärmung von oben nach unten - die zusätzlich durch den oben erwähnten direkten termischen Zufluss aus der Troposphäre ab dem 08./09. Dezember forciert wird, wird der stratosphärische Polarwirbel so in der Struktur geschwächt, dass er in zwei Teile zerrissen wird. Und die troposphärischen Bedingungen zu jener Zeit unterstützen durch die vorhandene Struktur diese Teilung durch den Aufbau der notwendigen Hochdruckgebiete. Das könnte ein Split werden, der gleich von zwei Seiten konstruiert wird: von unten durch Hochdruck zwischen den beiden Wirbeln und von oben durch die stratosphärische Erwärmung. Ob das gleichzeitig geschieht oder nacheinander, das kann ich nicht berechnen. Theoretisch könnte es zusammenfallen. Praktisch ist das aber noch nie seit Aufzeichnungsbeginn geschehen. Mal sehen, was dabei dann heraus kommt. Das sich beide Entwicklungen gegenseitig behindert oder stören, kann ich nicht erkennen, eher das Gegenteil, dass sie sich gegenseitig verstärken. Okay, an dieser Stelle betreten wir dann wieder absolutes Neuland, was dann schnell zu wilden Spekulationen führt.

Vielleicht noch ein paar interessante Informationen zu SSWs: die plötzliche stratosphärische Erwärmung kann auch zu einem Major SSW führen, was statistisch in etwa 80% der Fälle nur zu einer Verschiebung des Polarwirbels führt und in 20% zu einem Split. Die Voraussetzungen derzeit in der Troposphäre würden die Chance jedenfalls auf gute 65% erhöhen (siehe auch diesen Wert in meiner Prognosegrafik). Und noch eine Tatsache oben drauf: alle bekannten SSWs haben in der 20 Tage - Vorgeschichte vor Beginn des SSW immer eine atlantische Blockadelage gehabt - alle! Und haben wir das? Big Grin

Doch für heute genug. Wenn ich mehr Zeit habe, werde ich wohl noch einiges mehr zum Polarwirbel und SSWs etc. schreiben. Vielleicht dann besser im Klimaforum, weil dieser Thread dann zu unübersichtlich werden könnte.

Schönen Abend allen!


Nachtrag zur Erinnerung: die Prognose als Grafik vom 23.11.2016
[attachment=2217]
Hi Leute,

jetzt, nachdem man mir ein Polarwirbelforum gewidmet hat Blush , muss ich dann wohl der Wetter-Runde und den Lesern auch den einen oder anderen Extrabeitrag leisten - als Dankeschön oder so. Shy

Na, dann will ich es mal versuchen und eine Art Update oder Zwischenstand darstellen:

Ausgangssituation für meine gewagte Prognose war ja der Istzustand vom 23.11.2016, also vor inzwischen schon 9 Tagen. Wir befinden uns damit also in der Mittelfrist des Prognosezeitraums. Bis zum heutigen Tag laufen Prognose und tatsächliche Abläufe in der Stratosphäre und auch in der Troposphäre im Gleichklang. Ich denke, dazu muss ich nichts weiter schreiben, da es genug Wettermodelle mit Karten gibt, die man aufrufen könnte. Daher mache ich eine kleine Vorausschau, wie es weitergehen wird oder besser nach meiner Prognose weiter gehen sollte. Ich nehme hier die berechneten Karten von ECMWF zur Hilfe und male wieder darin herum, um zu zeigen, wohin die Reise gehen wird. Ein sinnvoller Zwischenstepp erscheint mir die aktuellste Simulation für den 06.12.2016, um von dort aus auf die Veränderungen bis zum 11.12.2016 hin zu weisen und anhand der Grafik vom 11.12. auch noch den wagemutigsten Teil der Prognose vom 23.11. - den Polarwirbelsplit - als finales Ereignis einzugehen.

Zunächst die beiden simulierten Grafiken des stratosphärischen Polarwirbels in 100 hpa Höhe (rund 16 km Höhe):

06.12.:
[attachment=2292]
und 11.12.;
[attachment=2293]
Da es ohne Vorkenntnisse nicht so einfach ist, zu verstehen, worauf man achten soll, was da oben passiert und warum etwas so geschieht, habe ich die beiden Grafiken bearbeitet und mit erklärenden Texten und Zeichen versehen. Zunächst die simulierte Lage vom 06.12.:
[attachment=2294]

Ich hoffe, dass alles verständlich ist und sich die Grafik nun von selbst erklärt. Insbesondere wenn man dann von dieser auf jene vom 11.12. weiter blättert:
[attachment=2295]

Hier werden nun die in den 5 Tagen vollzogenen Bewegungen deutlich(er) und man erkennt eine gewisse Bewegungsdynamik in den Bewegungen der Wärmeblase und auch des Polarwirbels.

Sollte diese von ECMWF simulierte Lage dann auch so eintreffen - oder so ähnlich - dann vollzieht sich tatsächlich das, was in meiner Prognose angedacht war. Mit dem 11.12. sind wir dann auch in der "heißen" Phase für die Ausbildung des Polarwirbelsplits in der Stratosphäre. Auslöser soll dabei sein die oben rechts im Bild über Ostasien neu entstandene Wärmeblase, die sich weiter auffüllen soll, wobei die Wärme dann nach Nordkanada/Grönland wandern soll. Durch diese Wanderung wird auf diesem Wanderweg die Wärme Hochdruck in der Stratosphäre erzeugen und - so meine Prognose - dann den sich zuvor vertiefenden Dipol über Nordamerika von dem östlichen Polarwirbel abschnüren. Wir würden in der Folge einen Polarwirbelsplit sehen, der in etwa so aussehen soll:

[attachment=2296]

Problem ist weiterhin der Zeitfaktor, den ich nicht besser kalkulieren kann. Nach der aktuellsten Simulation von ECMWF könnte es ab dem 14. Dezember soweit sein, kann aber auch etwas später werden, weil die Wärme Zeit zum Wandern benötigt - wie viel Zeit, hängt davon ab, wie schnell und wie stark sich die Wärmeblase über Ostasien auffüllen wird. Und das hängt ab von dem Hochdruck in der Troposphäre über Ostasien und dem Volumen des davon östlichen Tiefdrucksystems. Beide zusammen bewirken eine direkte Zufuhr von Wärme in die unterste Stratosphäre und eine dadurch ausgelöste indirekte Wärmefreisetzung durch Ozonzunahme in selber Höhe (chemischer Prozess). Das kann man theoretisch berechnen, aber es hängt ganz wesentlich von der Ausgangssituation in der Troposphäre zu jenem Zeitpunkt ab. Und die steht natürlich noch lange nicht fest. Daher ist dieser Prognoseteil ganz besonders kritisch und normalerweise nicht mehr vorhersagbar. Ich habe mir aber für die Prognoseerstellung erlaubt, für den gesamten Prognosezeitraum eine tägliche Energiebilanz für genau diese Region in Ostasien bis Westsibirien zu berechnen (als detaillierte Hochrechnung). Das war für mich Neuland in dieser Form, daher können sich Fehler eingeschlichen haben, die ich erst hinterher erkennen werde. Nichtsdestotrotz ergaben sich aus diesen Hochrechnungen Wahrscheinlichkeiten für den Aufbau von Hochdruck und Tiefdruck an relevanten Gitterpunkten (Regionen). Und daraus habe ich die Großwetterlagen ableiten können zum Zeitpunkt x oder Y. Anhand dieser damit modellierten Wetterlagen konnte ich dann den Eintrag von Wärme und den Ozonaufbau in der untersten Stratosphäre hochrechnen und einen Zeitrahmen fixieren. Ob das nun alles so in etwa hinkommt, das werden wir dann sehen. Sollte mir das geglückt sein, wäre es wohl ein Meilenstein in der Prognosemethode - jedenfalls für mich. Ich denke, ich könnte daraus sogar ein Modell entwickeln mit relativ wenigen Bausteinen und ohne hohe Rechnerkapazitäten. Aber realistisch abgeschätzt - viel wahrscheinlicher ist es, dass es dann doch (noch?) nicht so "einfach" funktioniert..

Ich will es jetzt unbedingt wissen und ich kann auch gut damit leben, wenn ich einen zu langen Zeitraum gewählt haben sollte als erste Langfristprognose und ich wäre hoch zufrieden, wenn immerhin die ersten 18 Tage (wäre der 11. Dezember) passen würden. Und - ohne voreilig sein zu wollen - die ersten 13 Tage (bis 06.12.) werden schon passen mit heute 90% Wahrscheinlichkeit. Das ist doch auch schon ein sehr langer Zeitraum, wenn man es mit den Wettermodellen vergleicht. Nun gut, wir werden sehen, was tatsächlich am Ende abgerechnet werden kann..

Jetzt solltet Ihr auch wissen, wohin man schauen kann und wonach gesucht werden sollte - wenn man mich verstanden hat. Wenn nicht, bitte gern nachfragen!

Lieben Gruß in die Runde!
(30.11.2016, 18:36)Wetterleuchte schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login....Das könnte ein Split werden, der gleich von zwei Seiten konstruiert wird: von unten durch Hochdruck zwischen den beiden Wirbeln und von oben durch die stratosphärische Erwärmung. Ob das gleichzeitig geschieht oder nacheinander, das kann ich nicht berechnen. Theoretisch könnte es zusammenfallen. Praktisch ist das aber noch nie seit Aufzeichnungsbeginn geschehen. Mal sehen, was dabei dann heraus kommt. Das sich beide Entwicklungen gegenseitig behindert oder stören, kann ich nicht erkennen, eher das Gegenteil, dass sie sich gegenseitig verstärken. Okay, an dieser Stelle betreten wir dann wieder absolutes Neuland, was dann schnell zu wilden Spekulationen führt...

Ha, ich wusste es doch, dass es heute noch von GFS einen Lauf geben wird, der den neuen Weg aufzeigen wird. Ich war schon ganz hibbelig und nervös, weil heute der 1. mögliche Stichtag für die Modellwelt war. Und jetzt ist er raus, ganz pünktlich. Nun wird es aber doch sehr spannend, finde ich. Denn GFS 12 errechnet nun erstmals das, was ich vor 9 Tagen in meinem stillen Kämmerlein ausgebrütet hatte: ein Split der gleich von zwei Seiten konstruiert wird (siehe oben im Text). In der Simulation als doppeltes Lottchen, als zwei Wirbeltrennungen kurz nacheinander.

Zunächst der von unten verursachte Split mindestens als troposphärische Wirbelteilung:

[attachment=2318]

und nur wenig später der von oben konstruierte Split mit Wirbelkernlagen genau dort, wo ich sie auch in der Prognosegrafik vorgesehen habe:

[attachment=2319]

Das ist doch schon ein toller Hinweis darauf, dass meine Berechnungen nicht völlig unsinnig sein können - und ein erster Versuch in den Modellen, die schwierige Lage so zu lösen, wie ich es vermutet hatte. Noch nicht mehr, aber auch kein Millimeter weniger. Wink

Und die beiden Termine mit 12. und 16. Dezember passen genau in meinen angedachten Zeitplan. Was will man jetzt schon mehr. Für heute bin ich echt zufrieden. Smiley34

Gruß und schönen Abend noch!
Moin!

Das europäische Wettermodell ECMWF hat nun den ausgebildeten Dipol über Nordamerika auf dem Schirm, was sich ja gestern schon andeutete. Auch die neue Wärmeblase über Ostasien hat sich (planmäßig) gut verstärkt. Wenn ECMWF die Bewegungsdynamik mit soviel Rechnerkapazität und so konstant berechnet, dann steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Split in der Stratosphäre zur Monatsmitte hin weiter an. Das wird jedenfalls ein spannendes Finish in den nächsten 10-14 Tagen werden. Und troposphärisch sind die Karten dazu noch nicht verteilt, sie werden noch gemischt. Derzeit wird die Kaltluft über Nordamerika angesammelt und noch aus der sibirischen Kaltluftmasse gefüttert. Entscheidend wird sein, wann diese Zufuhr beendet wird und ob der sibirische Komplex der dominante bleibt, was aber aufgrund der bereits gelegten Rahmenbedingungen mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 bis 70% anzunehmen ist. Dann ist es tatsächlich nur eine Frage der Zeit, wann wir in Deutschland in eine hochwinterliche Phase geraten. Ist alles noch zu weit weg, aber die Chancen für einen normalen oder sogar etwas zu kalten Winter steigen weiter an, während ein erneuter sehr milder Winter nahezu ausgeschlossen werden kann (unter 10% Wahrscheinlichkeit, wenn es zu dem Split kommt in Kombination mit dem SSW-Event). Wir werden es abwarten müssen..

Und hier die erste Simulation des ausgebildeten Dipols mit Kern am "richtigen" (im Sinne der Prognose) Ort über Nordamerika:

[attachment=2340]

Gruß in die Wetter-Runde!
Dank an den Admin, dass er "unserer" Wetterleuchte einen eigenen thread eingerichtet hat.
So kommen wir alle offensichtlich noch regelmäßiger in den Genuss zeitnaher Updates.
Die Entwicklung ist ja mehr als spannend und ich war schon geneigt, den Winter einzutüten.
Jetzt bestehen ja doch noch Hoffnungen.
Danke für deine Analysen, Wetterleuchte.
Danke Wetterleuchte du machst mir Hoffnung Smiley34
(03.12.2016, 11:00)Schwabenland schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Danke Wetterleuchte du machst mir Hoffnung Smiley34

Hi Schwabenland,

oh, ich wollte keine falschen Hoffnungen erzeugen. Aber Winterwetter werden wir schon bekommen. Kleiner Tipp an

@alle:
ab jetzt auf die Prognosen für NAO und AO achten. Die zeigten bis heute einen doch positiven Trend für die nächsten Wochen. Ab heute sollten sie sich dann nach unten bewegen, da GFS nun den Split in allen Rechnungen eingefangen hat. Spätestens morgen werden dann alle Modelle, die bis +180h rechnen den Split im Programm haben.

AO und NAO findet man hier: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.

Übrigens die 12er GFS-ENS-Berechnungen von heute für die Nordhalbkugel ab 14.12. sind ja wohl fast unglaublich mit dem gewaltigen Hoch Grönland. Und das ist die geglättete Ensemble-Lösung. Puh, darüber muss ich aber erst nochmal nachdenken, was das bedeuten könnte... Hier zu finden: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.

Jetzt aber wirklich gute Nacht!

Frosty Sam

(03.12.2016, 21:23)Wetterleuchte schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.[....
Übrigens die 12er GFS-ENS-Berechnungen von heute für die Nordhalbkugel ab 14.12. sind ja wohl fast unglaublich mit dem gewaltigen Hoch Grönland. Und das ist die geglättete Ensemble-Lösung. Puh, darüber muss ich aber erst nochmal nachdenken, was das bedeuten könnte... Hier zu finden: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.

Jetzt aber wirklich gute Nacht!

Hallo Wetterleuchte,

In Anlehnung an deinen Beitrag stell ich die Grafiken und die Animation mal direkt rein dazu:

Hier das Grönland-Hoch zum 19:
[attachment=2377]

und hier die 850-er Temperatur-Animation von 11. bis 19 - mit dem Einfließen der Kaltluft aus Nordost - zum Ende hin:
[Bild: tempresult_uys7.gif]

... aber ob das alles so kommt in 14 Tagen  Huh  - 14 Tage ist schon eine sehr lange Zeit!

lg

Edit (the day after):
Am Morgen schaut die ganze Lage schon wieder sehr viel anders aus: Das massive Hoch über Grönland wird hinten
raus weit nicht mehr so mächtig gezeichnet, stattdessen dominiert jetzt das Tief, welches südlcih von Grönland
gestern noch eher eine untergeordnetete Rolle gespielt hat:

Hier der Vergleich zu gestern:

[attachment=2409]

... und hier auch noch das ENS für München, welches sich infolgedessen nach hinten raus auch gleich wieder wesentlich unwinterlicher zeigt:

[attachment=2410]

lg

(PS: weitere Diskussionen bitte wieder im parallel geführten Diskussionsthread - thx)
... aber ob das alles so kommt in 14 Tagen  Huh  - 14 Tage ist schon eine sehr lange Zeit!

lg
[/quote]


Ich vertraue auf Wetterleuchtes Aussagen und Prognosen. Wer mit solch einem Wissen immer wieder richtig vorhersagt.....

Danke Wetterleuchte, ich bin gespannt, was um Weihnachten herum hier los ist !!!
(04.12.2016, 08:23)Bomminator schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.... aber ob das alles so kommt in 14 Tagen  Huh  - 14 Tage ist schon eine sehr lange Zeit!

lg






z.zt siehts leider nich so aus, schaut man sich die verdiedensten seiten für meinen ort an....
erst ma wirds nächste woche mit ca. 10° fast frühlingshaft wieder....
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