Bei einer Runde über die Halde bemerkte ich den Schauer, kommend über Krefeld Uerdingen. Als ich oben war, befand er sich schon genau an der Grenze Moers/Duisburg:
Leider sind es nur Handy Bilder, hatte halt nur mein Smartphone dabei.
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Weitwinkel:
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Der Schauer zog dann in Richtung Duisburg-Baerl direkt hinter der Halde Rheinpreußen:
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Man sieht schön den Aufwindturm und den Abwindbereich dahinter!
Radarbild zu der Zeit:
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Man sieht sogar den grünen Echo über dem Schauer auf dem letzten Bild, das sind die schwachen Fallstreifen unter dem Aufwindturm!
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Geschrieben von: Wettertroll - 03.06.2021, 14:23 - Forum: Wetter
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Wenn ich gerade die aktuellen Wettervideos ansehe, weiß man nicht so recht was genau Sache ist in den nächsten Tagen.
Der heutige Fronleichnams-Tag bringt laut Kai von der Westschweiz bis nach Norden die höchste Gewittergefahr. Am Abend entstehen dann in der Westhälfte kräftige Schauer und Gewitter. Aber zum Abend hin weitet sich das alles auch in der Schweiz, Alpengebiet, teilen Österreich aus. Die Gewitter werden wohl sehr langsam ziehen, es könnten dann sehr viel Regenmengen entstehen, was Überflutungen beinhaltetet. Am Samstag verlagert sich das alles weiter östlich davon.
Nun was der DWD heute dazu sagt: Da sieht der Verlauf ähnlich wie oben von Kai erwähnt aus.
Der Rest kann man sich denken, ob es auch kommen könnte.
aktuell geschieht das meiste zur Zeit im Norden, Hannover, Düsseldorf herum. Im Süden waren kurze Gewitter am Vormittag in Erscheinung getreten. Aber nun sieht das aus, als würde nur eine kurze Beruhigung dort statt finden. Wenn wie auf den Karten was in den Videos gezeigt wurde, auch eintreffen sollte - muss sich noch was ändern. Aber der Tag ist noch lange nicht rum. Auf jeden Fall diese Entwicklung wird man sehr genau im Auge behalten, dann weiß man wohl mehr was Sache ist.
Wenn die Schneehaufen im Winter zu groß werden bzw. die Parkplätze blockieren, dann werden sie zum Bahnhof transportiert und den Abhang runter gekippt, so auch letzten Winter. Ich nenne es den Winterberg-Gletscher:
In der Nähe des Kreisverkehrs kurz vor Winterberg auf 680m üNN... eine Esche ist noch fast kahl:
Die Löwenzahnblumen blühen noch:
Und an einem Kirschbaum hängen noch letzte weiße Blüten:
Im angrenzenden Hochtal auf 640m üNN sogar noch mehr:
Die Blätter der Erlen rechts im Bild haben noch viel Wachstum vor sich:
Kein Wunder, das Tal wird noch von Kunstschneeresten aus dem Skigebiet gekühlt:
Rechts im Bild, das ist krass. Das sind letzte Blüten einer Tollkirsche. Im Tiefland blüht die rund um Ostern.
Dann war ich noch am Nordhang der Hunau, rund um das Örtchen Osterwald. An der dortigen Passhöhe auf 630m blühen die Eichen und haben kleine Blätter:
Auf 580m blüht ein Apfelbaum volle Kanne:
Und dieser Hof auf 600m Nordhang hat wohl selbst in den wärmsten Jahren noch nicht erlebt, dass die Eschen und Eichen ringsrum vor Mai angefangen haben, auszutreiben:
Wetterstation in 41334 Nettetal-Kaldenkirchen (Angabe ohne Gewähr)
Witterungsbericht Monat Mai 2021
Temperatur:
Temperatur-Monatsmittel 12,84 °C
die höchste Maximumtemperatur 28,7 °C am 9
die mittlere Maximumtemperatur 17,7 °C
die tiefste Minimumtemperatur 1,6 °C am 3
die mittlere Minimumtemperatur 8,2 °C
Meteorologische Tage:
Eistage Monat 0
Frosttage Monat 0
Kalte Tage Monat 0
Sommertage Monat 1
heiße Tage Monat 0
Luftfeuchte:
die mittlere Luftfeuchtigkeit 73 %
tiefste Luftfeuchte während des Monats 38 % am 3
höchste Luftfeuchte während des Monats 95 % am 7
Niederschlag:
Gesamt-Niederschlagsmenge des Monats 55,0 mm
Die höchste Niederschlagsmenge pro Tag 10,0 mm am 22
Anzahl der Tage mit Niederschlag (>=0.1mm) 20 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=5mm 3 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=10mm 0 Tage
Luftdruck:
Monatliches Luftdruckmittel(reduziert auf NN) 1010,4 hPa
Tiefster Luftdruck während des Monat 995,3 hPa am 4
Höchster Luftdruck während des Monats 1026,8 hPa am 30
Sonnenschein:
Gesamtdauer der Sonnenstrahlung (Stunden) 88:00 Stunden
Der Mai war deutlich zu kühl und zu nass. Selbst nach dem Klimamittel 60-91 war es ganze 1,9K zu kalt (Die Station Geldern-Walbeck hatte ebenfalls -1,9K Abweichung)! Deutlich erfreulicher war das deutliche übertreffen des Solls mit 92,1mm oder genau 150%. Im Gegensatz zur Temperatur gab es da größere Unterschiede mit der Station Geldern-Walbeck die nur 78,6 oder 128% Niederschlag maß. Es fällt auf das man mit jedem Meter zum Rhein hin mehr Niederschlag fiel.
Die erste Maiwoche war sehr kalt mit tiefen einstelligen Werten und auch sehr kühlen Tagen. Meist lagen die Höchstwerte bei 11-13°C. Die Tiefste Temperatur wurde am 7.05 gemessen als morgens ein kleines Randtief durchzog und bei gerade mal 1,9°C die Niederschlage in Schneeregen übergingen. Eine Station in den Niederlanden meldete sogar reinen Schneefall und es gab Meldungen von einer kurzzeitigen Nasschneedecke! Zusätzlich gab es sogar einen lauten Donner! Das war mehr als ein paar Winter in den letzten Jahren hinbekommen haben und für Mai wohl das kältest mögliche was man am Niederrhein und den Niederlanden so erwarten kann.
Richtig aus dem Quark kam der Monat dann auch nicht mehr. Eine kurze Tiefvorderseite am 09.05 bescherte uns den zweiten Sommertag und das Maximum des Mais mit 28,0°C, wo man zumindest kurz merkte das man sich kurz vor dem metrologischen Sommer befindet. In Folge dessen trat auch die wärmste Nacht auf, die mit 13,6°C ein ziemliches extrem zu dem Morgen mit Schneeregen nur drei Tage vorher darstellt. Danach gabs wieder einen Schritt zurück, zwar nicht mehr ganz so kühl wie vorher, dennoch traten weiterhin regelmäßig Tage mit unter 15°C auf. Das absolute Minimum der zweiten Maihälfte war der 25.05 der mit einer mittleren Temperatur von 9,6°C sowie 11mm Regensumme aufwarten konnte.
Besonders stechen noch die zwei Sturmlagen am 04.05 und vom 21-22.05 ins Auge. Vor allem die am 04.05 brachte verbreitet Sturmböen um 80Km/h, an der Kaltfront stellenweise auch um 90Km/h. Das gab mit der vorgeschrittenen Belaubung ziemlich Probleme mit abbrechenden Ästen, sowie stellenweise auch umgestürzten Bäumen. Meine Station hat durch die belaubten Bäume in der Nähe nur 53Km/h gemessen, was aber durch einem belaubten Baum hindurch auch nicht schlecht ist.
Immerhin starten wir an meinen Stationen mit einstelligen Tiefstwerten, das schafft leider nicht mehr jeder Juni.
Wobei Juli & August häufiger betroffen sind.
Puh war das kalt, als ich heut aus dem Nachdienst kam. Gegen 07.00Uhr bei einem kleinen Morgenspaziergang durch die Wiesen im direkten Vorland hatte es in 2m -0,6Grad, am Boden um -1,5Grad. Im Tal war es gebietsweise noch kälter! Da hatte es in 2m teilweise um -2Grad! Das bis auf Höhen um 1000 bis 1200m, also nicht nur auf typische Talsenken beschränkt. Vieles war richtig gefrostet ...
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