Übrigens gibt es heute eine partielle Sonnenfinsternis zu bestaunen! Der Höhepunkt findet von 12:20 - 12:40Uhr von West nach Ost über Deutschland statt. Vor allem der Norden hat immerhin bis zu 20% Bedeckung, der Süden nur um 6%. Vielleicht hat ja jemand Equipment dafür da um es zu festzuhalten!
Inzwischen ist in der Wohnung bereits wieder alles klamm und feucht durch die hohe Luftfeuchtigkeit und Windstille...
Regen gab es aber gestern Abend leider keinen mehr. Auch für heute und morgen haben nun alle Modelle jeglichen Regen rausgenommen...
Schade - kein Gewittertreffer und kein richtiges Starkregenereignis vor Ort.
Sieht man sich aber die Niederschlagssummen der letzten 3 Tage an, hat Regensburg ganz gut Glück gehabt. Hier ja gut 20mm, zwischen Deggendorf und Passau aber teilweise <1mm...
Mal sehen wie es die kommenden Tage weitergeht. Vielleicht geht ja am Mittwoch wieder was
Bin ja gespannt was heute und morgen hier geht. SuperHD lässt es hier heute komplett trocken, während gestern bspw. für mein Dorf bei Eichstätt 80mm berechnet wurden...
Würde mich über das erste richtige Gewitter des Jahres freuen - bisher nur 3 Vorbeizüge gehabt.
Also wenn man den Medien, besonders DWD - Kachelmannwetter, Kai Zorn glauben soll, weiß ich nicht was ich davon halten soll. Entweder übertrieben, weil Wettermodelle solche Unwetter im Vorfeld gar nicht so genau berechnen können.
Die Meteorologen haben es nicht leicht dies genau hervor zusagen. Meistens verlassen sich diese auf Modell-Berechnungen, wie Wetterkarten. Gerade ist es ihnen ihre Arbeit die Bevölkerung vor diesen Gefahren zu warnen. Aber meistens treffen Sie nicht so ein, wie sie hervorgesagt worden sind. Besonders in den Sommermonaten werden öfters solche Unwetterwarnungen präsentiert, wie mit den Begleiterscheinungen wie Hagel, Starkregen oder andere Wetterphänomene.
Aber solche Warnungen sind erst dann möglich, wenn sich eine Gewitterzelle gebildet hat. Genauere und treffsichere Warnungen sind nur über Nowcasting - also über Private Beobachter möglich, die die Gefahren vor Ort abschätzen können. Lieder können so was nicht jeder machen, weil man dafür eine entsprechende Ausbildung braucht, um sich nicht selbst in Gefahr zu begeben. Leider werden solche Warnungen nicht von diesen Leuten mit einbezogen. Auch besteht aktuell immer noch für diesen Bereich in meiner Gegend als Vorwarnung.
Die einzigsten Gewitterzellen die ich den ganzen Tag gesehen habe, war eine davon heute Morgen nach 12:00 und am Abend noch mal eine sehr harmlose. Die Bilder präsentiere ich hier trotzdem.
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Soll ja noch bis weit nach Mitternacht hier Gewitter geben, mal schauen wo noch was entstehen könnte. Dann mal den Beobachtungsradius erweitern.
Letztes Wochenende war ich mit einem Freund von mir unterwegs. Dieser hat eine "richtige" Kamera dabei.
Am Samstag waren wir erstmal auf der Abraumhalde des Tagebaus Hambach, der Sophienhöhe. Diese liegt östlich von Jülich direkt an der Westseite vom Tagebau. Die höchste Stelle liegt am Römerturm mit 301,8m üNN. Das macht bei einer Umgebungshöhe von gerade mal um 80m ein Höhenunterschied von 200m, alles von künstlich gemacht! Die Gesamtfläche beläuft sich auf stattliche 13km².
Alleine der Aufstieg zum Römerturm war gut 5km lang. Dabei gab es auf unserem Weg nur Wald, weswegen - und da habe ich mich selbst im nachhinein gewundert- ich keine Bilder davon habe.
Am Römerturm angekommen:
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Die Aussicht auf diesem Turm war eher schlecht, da die Vegetation, die dort vor Jahrzehnten gepflanzt wurde schon stellenweise höher als der Turm ist, dennoch hat man noch einen guten Ausblick auf die Eifel:
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Besonders fällt das Kraftwerk Weisweiler in 13,6Km Entfernung auf, also mal den Zoom genutzt (den die Kamera sogar bis 50x optisch hat):
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Da fällt dann auch der Funkmast auf der bei Stolberg in etwa 22km Entfernung steht.
Weiter westlich fallen zudem die Berghalden bei Alsdorf nördlich von Aachen sehr auf, sie sind etwa 20Km entfernt:
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Danach ging es weiter in Richtung Abbruchkante. Ein Stück aus dem immer jünger werdenden Wald hinaus kommt man in den jüngsten betretbaren Bereich der Halde:
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Dort wurde ein kleiner See und die Laufwege schon angelegt.
Auf dem See leben schon Wildgänse (glaube ich zumindest):
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Dann ging es zu einem Kleinen Aussichtspunkt, wo ich ehrlicherweise nicht weiß ob ich da hin durfte :
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aber es hat sich gelohnt:
Blick in den Tagebau:
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Ganz unten gibt es noch Kohle:
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Zoom auf einem Schaufelradbagger in gut 6Km Entfernung:
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Die Kohle wird auf Förderbändern aus dem Loch befördert:
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Wenn man sich zur Halde umdreht sieht man das man schon wieder ein Stück runter ist:
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Der Radarturm, der da zu sehen ist übrigens von einem Projekt vom Forschungszentrum Jülich, mehr dazu hier (letzter Unterpunkt): Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.[url=https://de.wikipedia.org/wiki/Sophienh%C3%B6he_(J%C3%BClich)][/url]
Dann ging es auch schon zurück. Dabei kamen wir oben auf dem Rundwanderweg noch an einem schönen Blickfenster vorbei. Quasi hinter dem Betrachter steht noch eine Bank, so dass man sich hinsetzen und genießen kann:
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Als wir unten ankamen, hatten wir fast 15km Strecke und gut 400m Steigung hinter uns. Insgesamt muss ich sagen das es sehr Eindrucksvoll ist aber auch ziemlich schlimm für die Natur, was der Mensch da geschaffen hat.
Die Eifel-Bilder kommen gleich unter diesem Beitrag, als Sinnabschnitt für den nächsten Tag.