Geschrieben von: Mike97 - Gestern, 15:01 - Forum: Wetter
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Ein extremes El Niño Ereignis soll sich die nächsten Monate über den Südpazifik ereignen. Aktuell ist es sich schon gut am aufbauen, hier als Beispiel die Vorhersage vom EZWMF:
Alles ab 2°C Abweichung ist ein sehr starker El Niño, sollte es gegen 3°C gehen, sprechen wir von einen Super El Niño . Sollte es tatsächlich über rund 3,5°C Abweichung erreicht werden wie zumindest einige Läufe hindeuten, wird es ein historisches Ereignis! Aktuell sind die Vorhersagen aber noch etwas unsicher, ab Juni wird es dann sicherer.
Die Region dieses Nino3.4 ist hier mal gut abgebildet:
Man sieht gut das wir da über eine sehr große Fläche reden, die deutlich zu warm sein wird. Da kann man sich gut vorstellen, dass das in der Welt nicht ohne Einfluss auf viele Regionen einhergeht. Denn die Energie die durch Verdampfung in die Atmosphäre geht ist gewaltig. Dazu ist auch der Bereich nördlich von dem Nino3.4 Gebiet sehr warm, an der Westküste Nordamerikas ist aktuell schon eine maritime Hitzewelle am stattfinden. Die direkten Einflüsse sind natürlich für die Regionen die am Pazifik liegen. Dort wird es in der Asiatischen, Australischen und Ozeanischen Region sehr trocken mit Dürren und im Bereich von den Nord- und Südamerikanischen Kontinenten nass mit allen Begleiterscheinungen wie Fluten und Hochwasser geben. Bei La Niña (in den benannten Pazifikregion zu kühle Temperaturen) ist es anders herum, was durch eine sich jeweils ändernde Windrichtung in diesem Gebiet ergibt und die feuchte Luft entweder nach Osten oder Westen drückt.
Bei uns ist der Einfluss indirekter und kann auch durch unsere NAO oder AO überschrieben werden, doch je stärker das Ereignis, hat sich auch eine stärkere Beeinflussung ergeben. So ist eventuell schon ab Juni oder Juli und vor allem nächsten Sommer mit durchaus häufigeren Blockinglagen und allgemein höheren Amplituden des Vordringens der Warm- und Kaltluft zu rechnen, unterstützt wird das auch die Langzeitvorhersagen, die einen recht warmen Sommer anzeigen. Natürlich kann wie gesagt der Atlantik dazwischen Funken, aber die Wahrscheinlichkeiten sind dadurch erhöht.
Auch wie sich das El Niño Ereignis sich im Verbund mit der eben erwähnten maritimen Hitzewelle im Nordpazifik verhält und welche Auswirkungen das Zusammen hat ist eine spannende Frage, das sind einige tausend Quadratkilometer deutlich zu warmes Wasser die sich da an deuten.
Im Winter könnte das wiederum andere Auswirkungen haben, nasser gen Südeuropa und trockener im Norden z.B., doch sollte man dahingehend noch abwarten.
Hie am Ende noch einen interessanten Absatz dazu aus der Mittelfristbericht des DWD, wo sich der Meteorologe Helge Tuschy damit auseinandersetzt (Achtung lang!):
Zitat: Mal wieder erwartet uns eine aus meteorologischer Sicht eher überschaubare,
wenngleich noch recht unsichere Mittelfrist, die sich vom Mittwoch, den 20. Mai
bis zum Sonntag, den 24. Mai 2026 erstreckt.
Nutzen wir daher die vorhandene Zeit etwas und schauen uns die aktuell bereits
stattfindende Entwicklung der warmen ENSO Phase (El Nino-Southern Oszillation)
etwas näher an. Es ist absehbar, dass diese im Verlauf des Sommers und
nachfolgend einen nahezu globalen direkten und indirekten Einfluss auf die
jeweilige Witterung ausübt und somit auch uns mit beeinflusst.
Wer sich nur für die uns bevorstehende Mittelfrist interessiert, kann den
folgenden Abschnitt gerne überspringen und unter "AKTUELLE MITTELFRIST" wieder
einsteigen.
Beginnen wir mit einem minimalistischen Überblick über die Funktion der ENSO.
Konträr zu den Außertropen lässt sich in den Tropen zusammenfassen, dass
heftige/hochreichende tropische Konvektion mit warmen (tropischen)
Oberflächenwassertemperaturen und konvergierendem Bodenwind zusammenfallen, was
unter dem Strich den warmen Pool an Meereswasser mit Temperaturwerten jenseits
der 28 Grad Celsius im Westpazifik und die innertropische Konvergenzzone
ausmacht.
Die östlichen Passatwinde wehen dabei westwärts zum warmen Pool, wobei diese
beständigen Winde das Wasser im Westen des Nordpazifiks regelrecht aufstauen.
Dadurch liegt dort der Meeresspiegel meist mehrere Dekazentimeter (bis 50 cm)
höher als im östlichen Bereich des Pazifiks. Die beständigen Ostwinde stützen
zudem den sogenannten südlichen Äquatorstrom, der oberflächennah westwärts
strömt und als Ausgleichstrom den äquatorialen Unterwasserstrom antreibt, der
nach Osten strömt und dabei im Ostpazifik kühles Tiefenwasser per "upwelling"
zur Wasseroberfläche transportiert.
Das Spannende ist nun, dass Ozean und Meer gekoppelt sind. Über dem warmen Pool
entwickelt sich heftige Konvektion mit kräftiger/aufsteigender Bewegung, während
die Luftmasse über dem östlichen Pazifik wieder absinkt - der pazifische Ast der
Walkerzirkulation. Diese Druckanomalien wiederum treiben die Passatwinde weiter
an, die die Meeresströmung beeinflussen usw. - eine schöne Kopplung.
Was nun einen El Nino beginnen lässt ist unsicher und lässt sich unter dem
Strich mit zwei dominanten Theorien so zusammenfassen, dass entweder eine
natürliche Frequenz (gestört durch synoptisch-skalige Einflüsse) oder ein
Ereignis von außen das beschriebene System stören. Dies geschieht in Form
ausgeprägter sogenannter "westerly wind bursts", also nach Osten durchbrechender
Winde am Äquator, was irregulär in einem 30 Tage-Muster erfolgt. Diese Winde
kühlen nicht nur evaporativ die Meeresoberfläche ab, sondern erzeugen auch
sogenannte Kelvinwellen, die im Nordpazifik mit 2 bis knapp 3 m/s ostwärts
wandernd das warme Meereswasser ostwärts ausbreiten lassen und somit das
Aufsteigen des kühlen Tiefenwassers bei entsprechender Intensität und Frequenz
zunehmend unterdrücken. Dieser kombinierte Effekt (Abschwächung der Passatwinde
und des upwelling) sorgt für eine rasche und nachhaltige Erwärmung im östlichen
Pazifik, bevor die Wärme entlang der Küsten Nord- und Südamerikas polwärts
abgeführt wird und mit wieder einsetzender Abkühlung auch die Konvektion und
Walkerzirkulation und somit die Passatwinde in den Grundzustand zurückgebracht
werden. Die Entwicklung zu einer La Nina kann man sich aus dem Gesagten leicht
zusammenbauen.
Die aktuellen Vorhersagen für das sich nun entwickelnde El Nino Ereignis sind
seit letztem Monat erneut angestiegen. Wenngleich man die in früheren
Mittelfristen beschriebene "spring predictability barrier" berücksichtigen
sollte und auch, dass numerische Vorhersage ggf. auf aktuelle Ereignisse wie
einen ausgeprägten westerly wind burst zu offensiv anspringen, so zeichnet sich
unter dem Strich mittlerweile die Entwicklung hin zu einem außergewöhnlichen El
Nino Ereignis ab. Dies wird auch beim Blick auf vertikale Messungen der
Temperaturanomalien im tropischen Pazifik sichtbar, die den realen Ist-Zustand
anzeigen. Dabei werden aktuell bereits Anomaliewerte in rund 100 bis 200 m
Wassertiefe gezeigt, die ohne weiteres den Amplituden von früheren extremen El
Nino Ereignisse ähneln. Sprich, es sind nicht nur krude Modellvorhersagen, auf
die man sich stützt, sondern auch Echtzeitbeobachtungen, die eine potenziell
erhebliche El Nino Amplitude andeuten.
Ungefiltert könnte diese El Nino Amplitude im kommenden Spätherbst/Winter neue
Rekordanomaliewerte im östlichen tropischen Pazifik aufweisen. Aber auch wenn
man die Korrektur durch den anthropogenen Einfluss des sich wandelnden Klimas
mit Hilfe des RONI (Relative Oceanic Nino Index) berücksichtigt, muss man
mindestens von einem starken Ereignis ausgehen. Bei diesem (RONI) wurde
ermittelt, dass sich durch die Klimaänderung der Westpazifik rascher erwärmt,
was bei einem El Nino grundsätzlich den zonalen Gradienten der
Temperaturanomalien abschwächt und sich somit auch mildernd auf die Walker
Zirkulation auswirkt (inklusive Basin-weit steigender
Wasseroberflächentemperaturwerte). Doch davon abgesehen sprechen wir mit oder
ohne den anthropogenen Einfluss von einer umfassenden und intensiven Erwärmung
im Ostpazifik, die uns bevorsteht und zudem von einer begleitenden marinen
Hitzewelle bis weit in subtropische Bereiche flankiert wird.
Wie bereits gesagt ist die Konvektion an die warmen Anomalien der
Wasseroberflächentemperatur gekoppelt, sodass nun im Verlauf des Sommers
zunehmend über dem Ostpazifik mit dominanter und heftiger Konvektion gerechnet
werden muss. Diese Konvektionsmasse wirkt (salopp gesagt) wie ein Stein im Fluss
und sorgt stromab für neu induzierte Pfade von Rossbywellen, die sich in
Richtung Außertropen ausweiten und per Fernwirkung auch Europa beeinflussen (was
besonders auf extreme El Nino Ereignisse zutrifft).
Saisonalvorhersagen, wie die vom EZMF, erfassen den El Nino mittlerweile auch
hinsichtlich seiner außergewöhnlichen Intensität recht gut, sodass telekonnektiv
nun eine immer größere Übereinstimmung innerhalb diverser internationaler
Berechnungen zu erkennen ist - wohl im Verlauf des Junis/Julis auch zunehmend
Europa indirekt beeinflussend. Ähnliche frühere Ereignisse (Amplitude,
zeitlicher Verlauf, Platzierung etc). hatten im Verlauf des Sommers und dann
natürlich in den Herbst hinein zu feuchte Bedingungen über Südeuropa und zu
trockene Verhältnisse in Skandinavien und Osteuropa zur Folge, was auch so in
Saisonalvorhersagen auszumachen ist. Da zudem der Subtropenjet peripher der
Wärmeanomalie über Mittelamerika deutlich angefacht wird und dessen zonaler
Wellenfluss auch ostwärts vorankommt, dürfte das mit der Zeit das
Unwetterpotenzial über dem Mittelmeer im Verlauf des Sommers erhöhen. Derweilen
werden Trockenheit und Waldbrandgefahr über Nord- und Osteuropa immer mehr an
Bedeutung gewinnen, vor allem mit Blick auf die jüngsten Feuchteanomalien in
diesen Regionen. Westeuropa hingegen wird durch tiefes Geopotenzial beeinflusst
und wir in Mitteleuropa liegen zwischen den Stühlen. In welche Richtung das
Pendel bei uns ausschlägt hängt stark von der Lage und Intensität des
Rossbywellenzuges ab und auch von der Dominanz der Blockierungslagen im
Osten/Norden, die sich bei trockenen Verhältnissen gut und gerne westwärts
ausdehnen könnten (was teils von Saisonalvorhersagen angezeigt wird). Diese
Diskrepanz zeigt sich auch bei früheren Ereignissen, die teils
hochwasserträchtig (wie Juli 1997 oder August 2002), oder trockener und
hitzeanfällig (wie 2015 oder 2003) ausfielen. Allerdings sollte sich das
genannte Anomaliemuster erst im Verlauf des Spätsommers und den Herbst über voll
entwickeln und man darf auch weiterhin nicht vergessen - El Nino ist eine
Fernwirkung, wobei das Signal durch andere Oszillationen wie die NAO gerne
überschrieben wird.
Dieser Entwicklung spielt auch die bereits mehrfach beschriebene dynamische
finale Erwärmung innerhalb der Stratosphäre in die Karten. Der "drip painting"
Effekt aus der Stratosphäre hat den April über dominiert und klingt nun immer
weiter ab, hallt aber innerhalb der Troposphäre weiter nach. Dies hat zur Folge,
dass Störungen effektiv amplifiziert werden können in Form umfangreicher
Blockierungslagen, die auch in höheren Breiten ansetzen können. Beim Blick auf
die aktuelle Vorhersage der Häufigkeit der dominanten Wetterregimes des IFS-ENS
wird dies beeindruckend mit durchweg blockierungsträchtigen Lagen gezeigt.
Dieses nachhängende Signal und die sich im Verlauf des Sommers rasch aufbauende
Fernwirkung des möglicherweise extremen El Nino lassen daher die Blockierung
über Ost-/Nordeuropa zum Spätsommer und Herbst recht wahrscheinlich erscheinen,
sodass auch in Europa dann die genannte bimodale Feuchteverteilung
vollumfänglich einsetzen sollte.
Ja in diesem Monat habe ich noch viel vor, also die Erfassung der Niederschlagsmengen vom DWD und der Messstationen in Baden Württemberg der Wetterwarte Sued von Roland Roth (Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.) - derzeit 154 Stationen und vom DWD sind es über 2000 Messstationen die ganzen Land verteilt sind. Aktuell will ich die auf einer Karte darstellen, aber die Standorte des DWD auf die Karte zu übertragen, wird nicht einfach werden, da die Messstationen der Wetterwarte Sued, einfacher sind. Die Daten beginnen erst ab dem 5. Mai und werden bis Ende des Monats weiter geführt.
Im Vergleich will ich einige Wettermodelle (GFS, EMCWF, ICON D2, ICON EU) gegenüberstellen, wie weit diese abweichen und wo der meiste Niederschlag gefallen ist.
Heute mal einige Toplisten vom DWD bis heute (09.Mai)
Daten: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.
Bis Ende Mai wird sich es zeigen wie Nass der Mai noch werden könnte, nächste Woche könnten im Süden über 300 mm fallen bis Ende des Monats. Aber wie Realistisch wird das dann sein, wird sich zeigen.
Ja was es nicht so alles auf dem Markt gibt, besonders Gesundheitsgeräte die einen Aufschluss über verschiedene Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und dessen Gesundheit eines Menschen anhand einem sogenannten Leberkäse Test sich ermitteln lassen.
Ja diese Geräte können laut über einen Bioscan den Gesundheitszustand des Menschen messen. Ja bei einem Test bei verschiedenen Testpersonen im Vergleich zum Leberkäse - haben die Geräte die gleichen Messwerte wie beim Menschen übermittelt. Jo wenn ein Leberkäse die gleichen Werte dann aufweist, wie bei einem Menschen, kann man auch das Teil wo anders an einer Körperstelle (Hinterausgang oder Dienstboten Eingang am Mensch) reinstecken, und man kommt auf die gleichen Testergebnisse.
Diese Geräte sind auch noch recht teuer und ob hier Abzocke dahinter steckt? Mehr im Video:
Der April startete die ersten zwei Tage wie der März endete kalt und stark windig mit stürmischen Böen bis 64Km/h. Ab dem 03.04 änderte das Wetter sich stark Richtung Frühling, teils sogar eher Frühsommer mit Temperaturen die erst im Juni normal wären, das vor allem in der letzten Woche mit knapp 22°C. Somit schloss der Monat mit einer Mitteltemperatur von 9,3°C ab, das ist eher ein leicht zu kühler Mai als ein April. In Sterzing war das zusammen mit 2007 der wärmste April seit dem Aufzeichnungsbeginn 1999.
Zudem war der Monat sehr trocken. Bis zu den letzten Tagen fielen nur knapp 12mm, was zusammen mit dem trockenen März und vorangegangen Winter örtlich schon zu Wasserproblemen führte. Die knapp 25mm am 28.04 und 29.04 haben da nur leicht gelindert. Der Regen kam nicht mal mehr an meinen Bodensensor in 50cm tiefe an, so trocken und verhärtet war der Boden.
Wetterdaten - Statistik April, Aktuelles Jahr: 2026 Wetterstation: 89604 Allmendingen
Temperatur Außen:
Temperatur-Monatsmittel = 10,5 °C
Temperatur-Durchschnitt = 9,45 °C
Normal-Ø-Temperatur Monat (April) (1981-2090) = 9,45 °C
Normal-Ø-Temperatur (April) 2026 = 10,45 °C
Temperaturabweichung - Monat = +1,00
tiefste Minimumtemperatur Tmin = -1,6 °C am 03.04.2026
höchste Maximumtemperatur Tmax = 21,9 °C am 18.04.2026
Luftfeuchte:
die mittlere Luftfeuchtigkeit = 65 %
tiefste Luftfeuchte = 26 % am 30.04.2026
höchste Luftfeuchte = 91 % am 13.04.2026
Luftdruck:
Monatliches Luftdruckmittel = 0,0 hPa
Tiefster Luftdruck = 1007,1 hPa am 13.04.2026
Höchster Luftdruck = 1027,6 hPa am 06.04.2026
Sonnenschein:
Monatsonnenzeit = 139:55 h
Jahressonnenzeit = 338:36 h
StandardSonnenAbweichung = 128,9 %
500 W/m²
Niederschlag:
Gesamt-Niederschlagsmenge des Monats = 9,3 l/m²
höchste Niederschlagsmenge pro Tag = 2,9 l/m² am 13.04.2026
Anzahl der Tage mit Niederschlag im Monat = 5 Tage
Normal Regen Monat (April) = 48,3 l/m²
Abweichung Monat (April) = -39,0 l/m²
Regentage > 0,1 mm = 5 Tage
Regentage > 2,00 mm = 3 Tage
Regentage > 20,00 mm = 0 Tage
Wind/Windböen:
Höchste Windgeschwindigkeit = 18,8 km/h am 05.04.2026
Höchste Windböe = 42,3 km/h am 30.04.2026
mittlere Windrichtung (Grad) = 248 °
Jahr - Eistage (Tmax < 0°C) = 0 Tage
Jahr - Frosttage (Tmin <= 0°C) = 2 Tage
Jahr - sehr kalte Tage (Tmin <= -10°C) = 0 Tage
Jahr - Kalte Tage (Tmax < 10°C) = 1 Tage
Jahr - Sommertage (Tmax >= 25°C) = 0 Tage
Jahr - Heiße Tage (Tmax >= 30°C) = 0 Tage
Jahr - Wüstentage >=35°C 0 Tage [0 Tage](letztes Jahr 04)
Wetterstation in 41334 Nettetal-Kaldenkirchen (Angabe ohne Gewähr)
Witterungsbericht Monat April 2026
Temperatur:
Temperatur-Monatsmittel 12,15 °C
die höchste Maximumtemperatur 21,9 °C am 9
die mittlere Maximumtemperatur 17,3 °C
die tiefste Minimumtemperatur 1,2 °C am 2
die mittlere Minimumtemperatur 6,4 °C
Meteorologische Tage:
Eistage Monat 0
Frosttage Monat 0
Kalte Tage Monat 0
Sommertage Monat 0
heiße Tage Monat 0
Luftfeuchte:
die mittlere Luftfeuchtigkeit 64 %
tiefste Luftfeuchte während des Monats 22 % am 30
höchste Luftfeuchte während des Monats 93 % am 14
Niederschlag:
Gesamt-Niederschlagsmenge des Monats 12,8 mm
Die höchste Niederschlagsmenge pro Tag 9,8 mm am 11
Anzahl der Tage mit Niederschlag (>=0.1mm) 7 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=5mm 1 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=10mm 0 Tage
Luftdruck:
Monatliches Luftdruckmittel(reduziert auf NN) 1021,6 hPa
Tiefster Luftdruck während des Monat 1006,7 hPa am 11
Höchster Luftdruck während des Monats 1030,5 hPa am 23
Sonnenschein:
Gesamtdauer der Sonnenstrahlung (Stunden) 115:00 Stunden
Da sich ja für den morgigen Maifeiertag eine mehr oder weniger sommerliche Konstellation abzeichnet, habe ich mal ein bisschen in meiner privaten Wettergeschichte des 1. Mai geblättert.
Fazit: Für meine Lebenszeit ist ein sommerlicher 1. Mai alles andere als Normalfall, insofern wäre der dritte Sommerfeiertag in Folge eine durchaus bemerkenswerte Konstellation.
Im Einzelnen:
Zwischen 1972 und 1991 (Standort: unteres Saaletal in Sachsen-Anhalt) gab es nur 1973 einen Sommertag (Tmax 25,6°C), drei weitere Jahre boten zumindest >20°C an (insgesamt also 20% der Jahrgänge). In der Hälfte der Jahre (exakt 10x) wurde es nicht mal 15° warm. 3x (1979, 1981, 1991) blieb das Thermometer sogar einstellig, jeweils so bei 9,3-9,5°C.
Nach 1991 (jetzt im Lahntal in Mittelhessen) habe ich keine <10 mehr erlebt, Minimum war 2006 mit 12,2°C.
Maifeiertage mit <15°C gibt es aber durchaus bis in die Gegenwart - in 34 Jahren waren es immerhin 7.
In 12 Jahren stieg die Temp auf >20°C (das ist also mehr als 1/3), 4x gestaltete sich der 1. Mai als Sommertag, darunter 2024 und 2025.
Den absoluten Rekord hält 2024 mit 28,2°C, 2025 (27,4°C) erreicht Platz 4.
Nun schauen wir mal, wie es sich morgen tatsächlich ausgeht...
Der Monat April mit seinem milden Temperaturen und der andauernden Trockenheit neigt sich langsam zu Ende und wir bekommen Anfang Mai einen sehr markanten Wechsel in der Witterung, erstens gehen wir aus der kalten Luftmasse raus die aus östlichen Richtungen kommt, vor allem in der Nacht wird es dann nicht mehr so kalt werden. Vor allem werden wir aus dem kühlen bis kalten Temperaturen die am Tage herrschen, in einen früh sommerlichen Übergang gehen. Vor allem wird die trockene Witterung die seit mehreren Wochen und Monaten sich hier bemerkbar gemacht hatte, in einen nassen und feuchten Übergang gehen, wobei hier mehr Regen und Gewitter dann dabei sein werden. Wir werden aus der Frühlingsluft am Ende des Monats in den Übergang in den Mai auf früh sommerliche Temperaturen starten. Aktuell befindet sich ein Hochdruckgebiet westlich von Europa das sich langsam nach Osten verschieben wird und für einen Trog dann Platz macht. Dabei steigen die Temperaturen bis zum 3 Mai auf sommerliche Temperaturen von 24 bis 27 Grad an.
Am Samstag müssen wir noch mit Luftfrost und Bodenfrost rechnen der dann auf das kommende Wochenende dann nicht mehr gegeben ist bzw der wärmeren Luft Platz macht. Laut den aktuellen Wetterkarten deutet der Mai auf einen sehr nassen Monat hin, mit vielen regenschauen und Gewittern die sich im Laufe des Tages dann entwickeln könnten und wahrscheinlich bis in die Mitte des Monats weiterhin bestehen könnte. In den kommenden Tagen besteht weiterhin im ganzen Land besonders im Südwesten und im Süden eine sehr hohe Waldbrandgefahr, es ist vielerorts knochentrocken wobei es in den letzten Monaten und Wochen überhaupt kein Regen gefallen ist, viele strömen über das lange Wochenende in die Natur und möchten an Lagerplätzen grillen und andere Tätigkeiten ausüben. Hier langt es schon wenn man unachtsam grillt oder eine Zigarettenkippe unachtsam in die Natur schmeißt, kann dies sofort zu einem Waldbrand führen, als Beispiel dient gerade der aktuelle Waldbrand in Österreich in dem hier auch eine Zigarette die weggeschmissen weggeschmissen wurde, als Waldbrand Ursache war. Also bitte seid sehr vorsichtig was das Grillen in der freien Natur angeht und keinen Waldbrand auszulösen. Von Freitag auf Samstag und Sonntag bleibt es sehr sonnig, die Temperaturen werden anstrengend von 24 bis 27 Grad und es deutet sich ab dem 3. Mai die erste Gewitter Saison an. Wahrscheinlich wird es nichts flächendeckend zu Regen kommen, aber in den folgenden Tagen könnte der Mai in einen nassen Monat starten.
Ab dem Sonntag breiten sich von Westen schon die ersten Gewitter aus in dem einigen Wettermodelle im Süden und in den Alpenbereich sehr viele Niederschlagsmengen berechnen, aber wo genau und wie viel Regen dort fallen werden ist noch recht unsicher, aber ein erster Trend deutet auf einen sehr nassen Mai hin. Lauten Modellen kommt es im Mai immer wieder zu Gewittern und Regenschauer die unterschiedlich im ganzen Land verteilt sein werden.