Geschrieben von: Karen - 16.09.2026, 19:59 - Forum: Wetter
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Wenn ich Jahreszeitenzusammenfassungen gesehen habe, habe ich mich wiederholt gefragt, wie es denn nun bei mir aussieht, aber erst kürzlich habe ich mich überwunden, das in die Website aufzunehmen.
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Dabei habe ich mir auch die Unterschiede zwischen meteorologischen und astronomischen Jahreszeiten angesehen. Das hatte ich in einem Forum (wo es um Technik geht) beschrieben, und jemand meinte, die astronomischen Jahreszeiten seien zu ungleich lang, um statistisch eine Bedeutung zu haben. Dabei hatte ich bisher geglaubt, die meteorologischen Jahreszeiten seien nur aus praktischen Gründen auf volle Monate festgelegt worden, weil man sie dann leichter zusammenfassen kann, wenn man schon Monatswerte hat.
Wenn man es mit den phonologischen Jahreszeiten vergleicht, dann paßte es für die Referenzperiode 1961-1990 wohl eher mit den astronomischen Daten, für 1991-2020 eher mit den meteorologischen, wobei der Winter tendenziell kürzer geworden ist.
ja es wird immer schwieriger werden hier in Deutschland noch die Milchstraße zu beobachten oder zu fotografieren. Der Grund ist dass die Lichtverschmutzung weiter zunimmt oder kaum sich verändert, was die Beleuchtung von Städten betrifft, wird es kaum noch so möglich sein, die Milchstraße vom Zenit aus bis zum Horizont gut strukturiert zu sehen. Um den besten Beobachtungsort für die Milchstraßen Fotografie zu finden, kann man Orte aufsuchen die in den LIchtverschmutzungskarten verzeichnet sind. Aber es wird trotzdem immer schwieriger werden einen guten passenden dunklen Himmel zu finden. Meist wird man Orte aufsuchen müssen die mindestens Borte 1 - 2 aufweisen. Problem ist auch dass man solche Orte hier kaum noch finden wird.
Darum bin ich nach Vorarlberg auf den Hochtannbergpass gefahren um dort beeindruckende Milchstraßenaufnahmen zu bekommen. Ja was mich umgehauen hat dort, so einen Milchstraße habe ich schon lange nicht mehr dort gesehen, der Eindruck von dort hervorragend. Dort gibt es fast keine Lichtverschmutzung, da kann DE mal eine Scheibe von dort abschneiden.
So meine Aufnahmen habe ich aus Einzelaufnahmen bearbeitet, dann auch Stacks aus mehreren Bilder mit 30 Sek Belichtungszeit auf ISO 3200 mit meiner Kamera.
Ja ich war in den letzten Tagen unterwegs, um ein paar Eindrücke der Milchstraße zu fotografieren. Das ist mal zunächst mal ein Anfang, werde wohl morgen aus den Alpen dann beeindruckende Aufnahmen machen. Diese mal werde ich einige Aufnahmen bis zu 10 Min also nachführen. Werde meine Astroausrüstung mitnehmen.
Der Sommer war rekordwarm und leicht zu nass. Zu nass aber nur wegen dem deutlich zu nassem August, der die Sommerstatistik fast alleine trägt. Der Juni war auch etwas über dem Soll, aber was diesen Sommer über weite Strecken viel zu trocken gemacht hat, ist vor allem die Verteilung der Niederschläge. Die meisten Niederschläge fielen Anfang Juni und ab dem 06.August mit 242mm, zwischen 11.Juni und 05. August fielen nur 87,5mm. Das macht bei 56 Tagen im Durchschnitt ca. 1,6mm am Tag. An den ganzen sehr warmen bis heißen Tagen ist jedoch meist deutlich mehr verdunstet, so dass sich das Niederschlagsdefizit, das sich schon seit dem Winter zieht, nach einer kleinen Verschnaufpause Anfang Juni, wieder deutlich ausbauen konnte. Der August hat es dann trotz weiter hohem Temperaturniveau durch regelmäßigere Niederschläge doch geschafft eine deutliche Linderung zu erreichen, auch wenn die tieferen Erdschichten (ab 50cm Tiefe) noch zu trocken sind.
Bei der Temperatur hat der Sommer teilweise neue Ebenen erreicht. Hier in Südtirol wurde zwar keine neue Höchsttemperatur erreicht und im Mittel „nur“ der bisherige Rekordsommer 2003 eingestellt, aber diese Persistenz heißer Wetterlagen war schon sehr ungewöhnlich. Hier auf 1250m gab es extreme 18 Hitzetage. Letztes Jahr wo der Sommer trotz dem kühleren Juli auch schon überdurchschnittlich war gab es nur 9 Hitzetage, trotz zwei ausgeprägter Hitzewellen im Juni und August. Normalerweise geht es nur selten über 30°C, es gab sicher schon einige Jahre wo kein einziger Tag über 30°C erreicht wurde (Messbeginn ist September 2024). Der Höchstwert von 32,6°C ist vermutlich kein Rekord, da es im nahegelegenen Sterzing in der Vergangenheit schon mal 1°C heißer war als am Tag der höchsten Temperatur und der Rekord hier in Schmuders vermutlich irgendwo bei 33,x liegt. Das wir aber in allen 3 Sommermonaten Höchstwerte von nur rund 1°C weniger erreicht haben, zeigt auch wie extrem diese Hitzewellen waren. Neben den Hitzewellen gab es aber auch keine wirkliche Abkühlung. Die kühlen Tage nach Kaltfronten mit nur 15-18°C am Tage sind fast ganz ausgefallen. Dafür gab es 78 Tage über 20°C und ganze 49 Tage über 25°C (Sommertage) nur im Sommer. Der Mai ist in dieser Statistik mit der ersten Hitzewelle und einigen Sommertagen hier oben noch nicht drin, zusammen mit den Sommermonaten sind wir sogar schon bei 56 Sommertagen.
Der August war ähnlich wie die letzten zwei Monate deutlich zu warm, aber der erste zu nasse Monat seit Februar. Die Temperatur war bis auf nur wenige Tage auf einem sommerlichen Niveau, über weite Strecken hinweg sogar hochsommerlich. Eine mittlere Höchsttemperatur von 26,1°C ist dabei schon eine Ansage, wo man hier auf 1250m normalerweise mit 22-23°C im Durchschnitt (wohlgemerkt zur Zeit der Hundstage!) rechnen muss. Da ist aber nicht verwunderlich, da bis auf 3 Tage die Höchsttemperatur meist deutlich über 20°C lag, die hiesig typische Sommerfrische war also quasi nicht (bzw. nur ansatzweise am 21.08) präsent. Am extremsten war die erste Hälfte, die mit 20,7°C im Mittel knapp 5°C zu warm war!
Entgegen der Vormonate stellte sich trotz dem hohen Temperaturniveau mehr und mehr eine feuchte etwas mehr tiefdruckgeprägte Strömung ein. Das machte es aber durch die höheren Taupunkte deutlich unangenehmer, einen mittleren Taupunkthöchstwert von 16,1°C zeigt das gut. Das brachte neben sehr dynamischen Lagen an Kaltfronten allein mehr Gewitter, so das der Monat es auf 139% des Solls schaffte. Eine wichtige Entspannung der bis ende Juli schon starken Trockenheit. Diese ist aber noch nicht ganz um, da diese so verteilt waren, dass die unteren Erdschichten (vor allem ab 50cm Tiefe) noch nicht groß davon profitieren konnten.
Richtung Wochenende evtl nochmal 30°C...wobei EZ und GFS stark voneinander abweichen
August-Niederschlag hier übrigens 56mm und damit etwas zu trocken (-17mm). Bei den Eltern in der nördlichen Oberpfalz gab's am Ende noch eine schöne Aufholjagd bis auf 71mm (+1mm).
Wetterstation in 41334 Nettetal-Kaldenkirchen (Angabe ohne Gewähr)
Witterungsbericht Monat August 2026
Temperatur:
Temperatur-Monatsmittel 21,18 °C
die höchste Maximumtemperatur 36,9 °C am 14
die mittlere Maximumtemperatur 26,3 °C
die tiefste Minimumtemperatur 10,9 °C am 23
die mittlere Minimumtemperatur 15,8 °C
Meteorologische Tage:
Eistage Monat 0
Frosttage Monat 0
Kalte Tage Monat 0
Sommertage Monat 17
heiße Tage Monat 8
Luftfeuchte:
die mittlere Luftfeuchtigkeit 67 %
tiefste Luftfeuchte während des Monats 23 % am 13
höchste Luftfeuchte während des Monats 96 % am 18
Niederschlag:
Gesamt-Niederschlagsmenge des Monats 33,8 mm
Die höchste Niederschlagsmenge pro Tag 8,2 mm am 18
Anzahl der Tage mit Niederschlag (>=0.1mm) 13 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=5mm 3 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=10mm 0 Tage
Luftdruck:
Monatliches Luftdruckmittel(reduziert auf NN) 1016,0 hPa
Tiefster Luftdruck während des Monat 1003,2 hPa am 19
Höchster Luftdruck während des Monats 1026,7 hPa am 12
Sonnenschein:
Gesamtdauer der Sonnenstrahlung (Stunden) 107:30 Stunden
Ja am Samstag wollte ich was besonderes in Vorarlberg aufnehmen auf Video und habe dort einiges an interessanten Fotomotive gefunden. Einfach schön dort die wilden Bäche anzutreffen und diese auch noch fotografisch abzubilden.(Bilder kommen noch nach)