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Extreme Hitze und heftige Tornados - folgen für Deutschland |
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Geschrieben von: Wettertroll - 11.07.2021, 21:51 - Forum: Klima
- Keine Antworten
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Tornados in Europa - die in der letzten Zeit in diesem Jahr aufgetreten sind, Extremhitze in Kanada, - sintflutartige Niederschläge in Japan. Da frägt man sich, was ist mit dem globalen Wetter auf der Erde los? Magdalena Bertelmann vom Deutschen Wetterdienst erklärt hier in dem Video was dann in diesem Jahr und in der Zukunft in Deutschland zu erwarten ist:
Also auf mehr heiße Tage wird man sich in Zukunft einstellen müssen, mit über 30 °C. Auch wird man sich dann in Verbindung der heißen Tage auf heiße Nächte einstellen müssen, wobei es bedeutet, dass die Temperatur nicht unter 20 °C sinkt. Heiße Tage und Tropennächte und Tornados hat es schon immer hier gegeben, aber dies ist zuerst mal nichts ungewöhnliches. Bei dem verheerenden Tornado in Tschechin hat Herr Kachelmann eine düstere Prognose abgegeben, dass so ein Tornado wie dort aufgetreten ist, auch bei uns auch so kommen wird und es wird viele Tote geben. Nun stellt sich die Frage, ob diese These übertrieben ist? Wohl nicht. 20 bis 60 Tornados sind in Deutschland nachweisbar, davon viele Verdachtsfälle.
Momentan kann man keine Zunahme von Tornados feststellen, aber man wird damit rechnen müssen durch den höheren Energie-Gehalt in der Atmosphäre, dann heftiger ausfallen könnten. Somit könnten dann Tornados auftreten vermutlich von F2 bis F4. Aber durch den Klimawandel gibt es keine Belege dafür, dass somit mehr Tornados dann auch entstehen werden. Aber wenn ein Tornado hier auftritt, kann das zu schwereren Zerstörungen führen. Wie in Kanada die Hitzewelle mit 50 °C werden dann weitere Hitzewellen dann öfters auftreten. Der Jetstream hat einen großen Einfluss auf bevorstehende Hitzewellen. Derzeit erwärmt sich die Arktis deutlich mehr wie der Rest der Welt, dass die Folge hat, dass der Jetstream sich abschwächt, d.h. dass sich dieser nicht mehr wie gewohnt in der Geschwindigkeit und Form um die Erde bewegt, wobei dann hier dann Hitzewellen produziert werden könnten.
Die Hitzewelle die es in Kanada gegeben hat oder noch vorhanden ist, könnte möglicherweise auch hier in Deutschland auftreten.
Mit welchen Wetterphänomen müssen wir uns in Deutschland in der Zukunft einstellen ?
- man wird sich mit mehr heißen Tagen einstellen > 30 °C
- mehr Tropennächte
- Trockenheit (Dürre) und mehr Starkregen-Ereignisse
- Zunahme der Intensität und Häufigkeit (Unwetter durch Orkanböen, Hagel und Starkregen)
Kann man die Erderwärmung noch auf 1,5 °C begrenzen in der nächsten Zeit ? Ja nur wenn alle Staten auf der Erde das Pariser Abkommen umsetzen und schleunigst handeln, also den Ausstieg der Fossilien Brennstoffe umsetzt und das mit schnellen handeln. Je länger man wartet die Maßnahmen umzusetzen, wird eine noch stärkere Zunahme der Wetterextreme sich stark beschleunigen. Wenn wird das Ziel mit den 1,5 °C nicht schaffen, wird die Auswirkungen der Wetterextremen heftiger werden.
Also keine guten Aussichten was sich in diesem Jahr noch ereignen wird. 
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| 04./05.07.21 wie an vielen Tagen mächtig Dynamik über der Region ... |
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Geschrieben von: Wettergucker - 05.07.2021, 22:18 - Forum: Bilder und Videos
- Antworten (2)
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Servus!
Fangen wir mit gestern Sonntag, 04.07.2021 an ...
abermals warteten wir im Vorland eine übergreifende Gewitterlage ab. Man wundert sich die letzten vielen Tage oft, was selbst an einem aussichtslos scheinenden Tag (bedeckt, kaum Einstrahlung und nicht wirklich hohe Temperaturen usw.) immer wieder über die Region schippert resp. man vor`s Auge bekommt. Gestern bei Ausbildung eines nachmittäglich - abendlich starken Niederschlagsgebietes mit eingelagerten punktuell starken Schauer-, vereinzelt auch Gewitterzellen wollten wir eigentlich schon einpacken resp. machten das auch.
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Tja ... und dann zeigte sich die Geschichte über der Region plötzlich von einer sehr dynamischen Seite.
Bei der Fahrt in Richtung heimatliches Priental bemerkten wir an einer plötzlich nach oben schießenden Zelle ...
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mitten im Niederschlagsgebiet einen explosionsartig hochschießenden Aufwindturm.
Am unteren Rand bildete sich ein massiv schwarze Kante aus. Die Kleinzelle fing sofort an zu rotieren und es entstanden immer wieder klare Funnelstrukturen die weit bis runter zum Boden reichten. Wir hatten zum Zeitpunkt nicht wirklich einen guten Standort und suchten fleißigst ... Dann dieses Bild hier was den hochsteigenden Turm zeigt,
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welcher stark rotierte und immer wieder im Rotationskern Nabelbildungen absenkte ...
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Dann bewegt sich die Zelle gen Süd zu den Bergen hin. Dabei zeigte sie immer wieder größere und teilweise starke V-artige Absenkungen, welche teils stark rotierende Strukturen aufzeigten. Immer wieder mit klaren funnelartigen Gebilden ...
Die rotierende Zelle von Chiemseewebcam aus ...
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Und dann passierte es ... auf Höhe Seiser Alm /Bernau kam es auf gut 760m zum deutlichen schlauchartigen Bodenkontakt.
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Zudem schüttete sie heftigen Starkregen ab.
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