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| Mit Vollgas in die Klimakatastrophe! |
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Geschrieben von: Wettertroll - 20.07.2021, 20:18 - Forum: Klima
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Mit Vollgas in die Klimakatastrophe!
Aktuell kann man auf der Erde nachweisen dass die Durchschnittstemperatur der Erde zunimmt und der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) im Gegensatz auch eine Zunahme erkennen kann. Aber momentan tickt eine andere Bombe die in nächster Zeit hochgehen könnte er jetzt bereit schon geplatzt ist: der Permafrost taut auf, eine unberechenbare Gefahr für das Klima und weitere Wetterphänomene die durch die Erderwärmung zustande kommt.
Permafrostböden gibt es seit längerer Zeit auf der Erde, das heißt Permafrost das ist der Bereich auf unserem Planeten der ständig gefroren z.b. Im Hochgebirge so und es ist unter anderem auch in weiten Teilen Sibirien und Kanada. Sobald die Temperatur ein bestimmtes Niveau erreicht hat, vermehren sich da auch die Bakterien und sorgen dann unter anderem für die Produktion von Methangas welches dann freigesetzt wird und Methangas ist teilweise auch schon gebunden in den Permafröstböden. Aktuell sind auf der ganzen Erde zu erkennen das verstärkt die Permafrostböden auftauen, aufbrechen und schmelzen. Fakt ist hier dass die Temperatur in den Permafrostböden über 0 Grad ist - dass diese Böden weich werden das größte Problem bei der ganzen Geschichte ist, und ein weiteres Problem ist das Freisetzen von Treibhausgasen, wie CO² und Methan. Die Permafrostböden haben viel Biomasse eingefroren, das beim Auftauen zu einem Problem für das Klima wird. Somit erwärmt sich die Erde um so schneller und führt in der Zukunft zu weiteren Problemen. Methan ist ein viel schlimmeres Treibhausgas als der Ausstoß von CO² und lässt somit die Erderwärmung um das vielfache ansteigen.
Weitere Gefahren entstehen, der weitere Gefahren mit sich bringt, weil durch die Klimaerwärmung der so wichtige Permafrost taut und der taut immer schneller. Permafrostgebiete sind riesig und man findet sie fast überall auf der Erde, sogar im Meer oder an der Antarktis. Der größte Permafrostboden liegt in Sibirien und ist eine tickende Zeitbombe für das Klima. Messungen über dem Gebiet zeigen, dass sich die Methan und CO² - Emissionen jedes Jahr zunehmen und für das gesamte Erdklima eine Gefahr ist, dass die globale Temperatur ansteigt.
Permafrost bezeichnet man einen für mindestens zwei Jahre infolge durchgängig gefrorenen Boden. Es gibt die in den hohen Breitengraden und im Hochgebirge. Permafrost besteht aus Gestein Erde oder Sedimenten und hat einen großen Anteil Eis die oberste Schicht zwischen 30 und 200 cm dick bezeichnet man als Auftauschicht oder aktive Schicht nur sie taut im Sommer auf und gefriert im Winter wieder zu. Darunter liegen große Mengen von permanentem Eis bis auf 1500 m Tiefe hinab das macht Permafrostböden sehr kompakt.
Mit immer wärmeren Temperaturen taut die Auftauschicht immer tiefer auf oder friert im Winter schon gar nicht mehr komplett zu die Folge der Boden verliert seine Festigkeit wird instabiler.
und weil im Permafrost Eis viel CO² und Methan gebunden ist kann dieses beim tauen austreten und den Klimawandel beschleunigen. Im den Polargebieten befindet sich viel von diesem Permafrost, aber das Auftauen den diesen Flächen hat dramatische Auswirkungen auf das Weltklima. Das austretende Methan ist 28 mal stärker Klimatreibend als das CO² und könnte das Ansteigen der Durchschnittstemperatur auf der Erde bis in 50 Jahren um 2 bis 4 °C erhöhen. Nur aber wenn in dieser Zeit nichts unternommen wird, bald möglichst zu handeln und nicht erst in ein paar Jahren.
Dort in der Region bahnt sich das Methan seinen Weg nach oben und wenn nichts gegen die Erderwärmung unternommen wird, ist in hundert Jahren oder sogar früher der ganze Permafrost bis auf 75 % aufgetaut, dann hat die Menschheit ein riesiges Problem. Weil hier dann angestrebte Maßnahmen nicht viel helfen werden, dass das Freisetzen von Methan in den Permafrostböden dann eingedämmt werden kann. Im Permafrost ist derzeit doppelt so viel Kohlenstoff gebunden wie in unserer Atmosphäre wenn selbst nur ein Teil dieses Kohlenstoffs in Form von Kohlendioxid oder Methan in die Atmosphäre gelangt wird sich die Klimaerwärmung beschleunigen. Und somit gibt es kein zurück mehr und wir geraten mit Vollgas in die Klimakatastrophe !!!
Was man aktuell in diesem Jahr beobachten kann, ist überall auf der Erde - Wetterextreme. Die werden sich in den nächsten Jahren sogar verstärken.
In Sibirien wird keine Ausnahme bleiben mit dem Auftauen des Permafrost, aber wenn mehr Eis in der Arktis verloren geht desto besser kann die Sonne das dunkle Meer Aufheizen ein Teufelskreis in der Mensch am sogenannten Kipppunkt nicht mehr aufhalten kann dann bewegen wir uns in einen Minenfeld dann treiben wir das Klimasystem in einem Zustand den wir nicht kennen. Das ist unbekanntes Gelände und müssen wir vermeiden auch die Gletscherschmelze in der Arktis kann so einen Kipppunkt erreichen es ist jetzt schon kritisch.
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| Flutkatastrophe heute, Magdalenenflut 1342 |
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Geschrieben von: Putsch - 18.07.2021, 21:18 - Forum: Naturgewalten/Naturphänomene
- Antworten (16)
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Hallo
Ich hoffe das Thema passt hier her.
Mich erinnert die aktuelle Flutkatastrophe in Westdeutschland an die Magdalenenflut von 1342, die Wetterlage erscheint mir ähnlich (in Bezug auf Vermutungen was damals passiert ist), auch dass bisherige Höchststände mehr als überschritten wurden.
Bin ich gänzlich auf dem Holzweg oder sieht noch Jemand Parallelen?
Klimawandel hin oder her, das was da passiert ist ist ja Wetter (ok Häufungen könnte/wird der Klimawandel bringen, soll aber nicht das Thema sein) und die Flut damals hat ja wohl unser Leben hier total verändert.
Sieht noch Jemand die Ähnlichkeiten?
Gruß
Patricia
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| Wetterdaten Sonntag, 18.07.2021 |
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Geschrieben von: Wettergucker - 18.07.2021, 08:12 - Forum: Aktuelles Wetter
- Antworten (19)
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Moin!
Zeitweilig hat es geschüttet wie aus Eimern. Gestern am Nachmittag / Abend immer wieder für wenige Minuten kurzzeitige heftige Schauer (teilweise sehr große Tropfen) mit zwischenzeitlich Sprühregen bei fast unerträglich schwüler Luft. Nachts bis aktuell längeranhaltend leichter bis mäßiger Regen. Am Morgen dann nochmals verstärkend mit eingelagert kurzen Starkregenphasen.
Je weiter man gen Süd ins Tal kommt, nehmen die gefallenen Niederschlagssummen zu. Das ist eher seltener der Fall. So hat es im Norden zumeist um 60l und hier im Südteil nehmen wir gerade die 90Liter. Die direkte Nachbarregion gut 2km weiter gen Süd überschreitet aktuell 100l.
Überall stehen die Wiesen und Senken voll Wasser. Es ist bis aktuell aber nichts, was die Talregione wirklich stresst. Zum Glück, denn weiter östlich sieht das gaaaanz anders aus.
Grüße in den Sonntag
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