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| Erste Hitze nächster Woche und Schwergewitterlage ??? |
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Geschrieben von: Wettertroll - 15.06.2024, 00:15 - Forum: Wetter
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Ja der Juni will einfach nicht so richtig in den Sommer starten, aber das ändert sich nächster Woche kurz mit 1 oder 2 Hitzetagen. Und ein Trog über Spanien mit einem Höhentief und ein Hochdruck Gebiet schickt dann sehr heiße und feuchte Luftmassen nach Europa. In verschiedenen Medien wie aktuell auf Youtube berichtet wird - soll das Ganze nächster Woche zu einer Schwergewitterlage führen, wobei man wahrscheinlich Zweifel daran haben muss. Zwar geben die Karten hohe CAPE-Werte für Mittwoch und Donnerstag aus und die Windscherung ist sehr hoch in der Höhe. Auch einige Modelle berechnen an diesen beiden Tagen die Produktion von Superzellen im Südwesten und später dann im Südosten.
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Für Mittwoch liegen über dem Süden und am Donnerstag hohe Cape-Werte - aber der Wert kann nicht für Gewitter zur Verfügung stehenden Energie nicht genutzt werden, weil ein Hochdruck Gebiet darüber liegt. Auch muss für die Bildung von hochreichenden Gewitterwolken die Auslösetemperatur erreicht werden, die an diesen Tagen nicht erreicht wird, da diese Differenz zwischen der Temperatur in 2 Meter und der Auslösetemperatur im Negativen Bereich ist.
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Also im Süden liegt ein Decke drauf, wobei wahrscheinlich nur vereinzelte Gewitter entstehen könnten oder nur Ortsbezogen einige unwetterartige Erscheinungen auftreten werden.
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Die Auslöse-Temperatur wird wahrscheinlich nicht genutzt werden:
Zitat:Auslösetemperatur
Man unterscheidet zwischen der Auslösetemperatur für Cumulus-Wolken und der für die Thermik. Die Temperatur, die ein Luftteilchen am Erdboden an sonnigen Tagen annehmen muß, um mindestens bis zum Kondensationsniveau aufzusteigen, d. h. bis zu der Höhe, bei der die Quellwolkenbildung (Cumulus) beginnt. Die Auslösetemperatur wird in der Regel nur erreicht, wenn in den unteren Luftschichten bzw. in Bodennähe genügend Feuchtigkeit vorhanden ist. Bei zu trockener Luft steigt zwar die vom Boden her erwärmte Luft auf, es bilden sich aber keine Wolken ("Blauthermik"). Die sog. Thermikauslösetemperatur ist dann erreicht, wenn die Konvektionsschicht (Umwandlung der Zustandskurve in eine adiabatische Schichtung) eine Mächtigkeit von 1000m über Grund erreicht hat und somit für einen Segelflug nutzbar ist (Thermikanschluß).
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Da stellt sich die Frage, ob wirklich es nächster Woche zu einer Schwergewitter-Lage kommt mit allen Begleiterscheinungen wie Hagel, Starkregen, Tornados und andere.
Das Ganze ist mal mit Vorsicht zu betrachten, weil man noch nicht genau bestimmen kann ob das auch so eintrifft. Auf jeden Fall einen Tag vor dem Eintreffen dieser Lage wird man wohl dann mehr erfahren.
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| Starkregen Statistik DWD |
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Geschrieben von: Wettertroll - 06.06.2024, 15:11 - Forum: Klima
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Ja man kann eine eigene Statistik über Starkregen-Ereignisse erstellen, aber für die zurück liegenden Jahre ist das viel zu aufwändig. Was möglich ist, dass mit aktuellen Radar-Karten auszuwerten.
Hier mal eine Karte die der DWD erstellt hat, kann man gut erkennen, dass der Süden besonders Südwesten und Bayern am stärksten betroffen ist. Die Statistik ist in den Jahren 2001 bis 2019 erstellt worden.
Quelle aus PDF-Datei des DWD:
mehr darüber in dieser Datei:
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Weiter unten in der PDF-Datei lässt sich heraus lesen, dass die Starkregen-Ereignisse im Jahre 2014 sprunghaft zu genommen haben und im Jahre 2018 einen ersten Höhepunkt erreicht haben.
Auch ist ein einer weiteren Karte die Schadenshäufigkeit dargestellt:
Bild_2024-06-06_160155827.png (Größe: 468,9 KB / Downloads: 28)
Auch die Schadenssumme der Versicherer ist hier aufgelistet:
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mehr über Starkregen und dessen Auswirkungen sind hier aufgelistet:
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Zitat:Es liegt auf der Hand: Deutschland muss rein wissenschaftlich betrachtet deutlich mehr im Kampf gegen den Klimawandel tun, um sich ans Pariser Klimaschutzabkommen zu halten. Das 1,5 Grad-Ziel ist schon jetzt kaum noch zu erreichen und selbst das 2 Grad-Ziel zu erreichen, wird immer unwahrscheinlicher. Ohne das Problem an der Wurzel zu packen, werden Extremwetterereignisse immer häufiger immer extremer und die Schadensummen gehen weiter nach oben – auch ohne Inflation.
Fazit: es werden solche Starkregenereignisse noch verstärkt zunehmen, da je wärmer die Luft ist - somit pro 1 Grad 7 % Feuchtigkeit in der Atmosphäre aufnehmen kann und bei 2 °C sind das schon 14 %.
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| Wetterstatistik Kematen im Pfitschertal Frühling 2024 |
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Geschrieben von: Mike97 - 01.06.2024, 16:34 - Forum: Persönliche Statistiken
- Keine Antworten
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Der Frühling war sehr nass und zu mild. Anders als in anderen Regionen hat es nicht für ein Temperatur Rekord gereicht, zumindest nicht für den Gesamtfrühling. Aber vor allem im April sorgte eine extreme Warmluftlage für sommerliche Temperaturen teilweise sogar auf über 1000m! Auch hier im Pfitschertal wurde mit 23,1°C ein neuer Rekord an meiner jungen Messreihe aber vor allem auch der Rekord an der offiziellen Station mit 22,9°C um 0,8°C überboten. Der alte Rekord wurde zudem Ende April gemessen und nicht um die Monatsmitte! Als starken Kontrast kam dann in der zweiten Hälfte der herbe Absturz mit einer Troglage samt Frosttagen und Schneefällen. Der große Schnee kam aber nicht mehr zusammen, durch die Nordströmung war auch häufig der Nordföhn mit von der Partie, was den Niederschlag abtrocknet, wenn er über den Hauptkamm kommt. Allgemein war der Frühling eher schneearm. Der März fing schon mit wenig Schnee an und bis auf ein Schneefallereignis mit 25cm gab es auch kaum Nachschub. Eigentlich kann man zumindest bis zur Monatshälfte nicht selten noch Langlauf betreiben, so war es wieder einmal sehr früh vorbei, ja diesmal sogar im Februar schon. Der März und der Mai waren durch häufige Bewölkung und Niederschläge temperaturtechnisch meist unauffällig, vor allem der Mai war nur leicht über dem Mittel.
Niederschlag war immer wieder dabei, fast die Hälfte aller Tage fiel zumindest 0,1mm Regen. Für das Hochgebirge hieß das viel Schnee, sonst aber eher übersättigte Böden, regelmäßige Steinschläge und volle Gewässer. Insgesamt brachte es der Frühling auf 325,9mm, was sicherlich einer der nassesten Frühlinge der letzten Jahre ist.
Auswertung:
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Diagramme:
Schnee.jpg (Größe: 24,53 KB / Downloads: 26)
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