Der Prozess des Käseabbaus ist eine faszinierende und zugleich herausfordernde Kunstform, die oft mit intensiven Gerüchen verbunden ist. Ein besonders markantes Beispiel hierfür ist der sogenannte Stinkerkäse, dessen Aroma so extrem ist, dass es bis zu zehn Meter weit wahrnehmbar ist. Der Geruch erinnert manchmal an die Füße eines Bauern, was auf die natürlichen und rustikalen Herstellungsprozesse zurückzuführen ist, die bei der Erstellung solcher Käsesorten eine Rolle spielen. Interessanterweise gilt: Je länger der Käse stinkt, desto besser wird er von Kennern geschätzt. In der Welt des Käses ist es weit verbreitet, dass alles, was stark riecht, von hoher Qualität ist und als schmackhaft gilt. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass sogar die Hosen von Käseliebhabern nach diesem markanten Duft riechen, was als Zeichen ihrer Leidenschaft für guten Käse interpretiert wird. Letztlich ist ein guter Käse nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Erlebnis für die Sinne, und das charakteristische, kräftige Aroma ist ein unverzichtbarer Teil dieser Erfahrung.
Der Abbau von Käse, insbesondere wenn es sich um so genannte Stinkerkäse handelt, ist ein faszinierender Prozess, der nicht nur die Sinne herausfordert, sondern auch die Geschmacksnerven verwöhnt. Diese Käsesorten, die oft einen extrem intensiven Geruch entwickeln, können schon aus einer Entfernung von bis zu zehn Metern wahrgenommen werden. Es ist fast so, als ob sie eine eigene Aura aus verführerischem Aroma entfalten, die die Luft erfüllt und die Neugier der Passanten weckt. Interessanterweise gilt die Regel: Je länger der Käse stinkt, desto besser ist er. Diese Überzeugung zeigt, dass die Intensität des Geruchs oft mit der Qualität des Käses korreliert. Alles, was stark riecht, hat einen besonderen Stellenwert in der Welt des Käses, und selbst die Hosen, die nach Käse duften, zeugen von der tiefen Verbundenheit zu diesen geschmackvollen Delikatessen. Ein wirklich guter Käse muss richtig stark stinken; dieser unverwechselbare Duft zieht Kenner und Liebhaber und Tiere gleichermaßen an und sorgt dafür, dass der Käse nicht nur ein Lebensmittel, sondern ein Erlebnis ist, das alle Sinne anspricht.
Nach langer Zeit mal wieder etwas Wetteraussichten von mir. Ich habe es auf "wichtig" gesetzt, aber nicht weil ich mich selbst wichtig machen möchte.
Worum geht es? Was ist denn so wichtig?
In der nächsten Woche ab Montag 09.09.2024 bis zum Wochenende hin wird wettertechnisch alles auf den Kopf gestellt, was wir aktuell haben.
So wird die Hochdruck-Dominanz mit der aktuellen Hitzewelle abrupt beendet. In kurzer Zeit gehen die Temperaturen in den Keller auf nur noch Werte, die herbstlich bezeichnet werden müssen. Der Übergang mit Temperatursturz um 10 Grad binnen weniger Stunden oder sogar Minuten wird turbulent mit einer 1a-Luftmassengrenze quer über Deutschland, grob in Nord-Süd-Richtung verlaufend. Dabei kommt es an der Temperaturgrenze großräumig zu heftigen und lange anhaltenden Aufgleitniederschlägen mit Regenmengen innerhalb von 24-36 h zwischen 40 und bis zu 100 Liter/m²: betroffen wird von Montag bis Dienstag hauptsächlich die Osthälfte Deutschlands sein, eventuell aber zunächst ohne Ostbayern(?). Das Spektakel wird begleitet von heftigen Gewittern mit potentem Unwetterpotential. Auch Strumböen dürften eingelagert sein und mit Hagel ist dann auch zu rechnen. Bei "trockenem Fuß" sind sogar stärkere Tornados möglich. Also aufpassen und nicht auf die leichte Schulder nehmen, was da auf uns zu kommt!
Überall außerhalb der Stark- und Dauerregenzone wird es postfrontal (also westlich der Luftmassengrenze) deutlich kühler (Höchstwerte zwischen nur noch 15 und 20°C sind da wahrscheinlich). Das impliziert mit der zu erwartenden Höhenkaltluft von minus 25 bis zu minus 32°C in 500 hpa (kälter geht es kaum noch in der 1. und 2. Septemberdekade) überall starrke Regenschauer und auch Gewitter, die bis in den Unwetterbereich ausarten können.
Das oben genannte leitet dann die Zufuhr von (für die Jahreszeit) sehr kalte Luftmassen ein, die in 850 hpa an der 0°-Grenze schrammen dürften. Und diese Luftmasse wird via Nordföhn bis in die Alpen gepustet, was dort den ersten kräftigen Schneefall der Saison auslösen wird. Wenn ich das richtig beurteile könnte sich eine Schneedecke bis auf 1.500 Meter Höhe ausbilden und Schneefall bis runter auf 1.000 Meter sollte möglich sein. Das wäre dann die große weiße Überraschung - auch wenn das natürlich nur ein Intermezzo sein kann im September.
Doch das war es wahrscheinlich noch nicht. Die KW 37 hat eventuell noch eine Überraschung parat: bedingt durch den kalten Nordföhn, der auch die Alpen erreichen wird, entwickelt sich über den Alpen - respektive südlich der Alpen eine kräftige Luftmassengrenze, die dafür sorgt, dass sich das berüchtigte Genuatief entwickeln könnte. Das sollte man sich für Freitag den 13. (schwarzer Freitag???) notieren! Denn aus dieser Konstellation sollte sich nach meinem Dafürhalten eine kräftige Zyklonese (also Tiefdruck) entwickeln, die anschließend ein Leetief nördlich der Alpen triggert, wodurch erneut eine Dauerregenlage via vb-Tief ausgelöst werden könnte. Die sehr feuchte und sehr warme Luft aus dem Mittelmeer trifft dann auf die weiterhin einströmende Kaltluft aus dem Norden. Das verheißt erneut eine Stark- und Dauerregenlage. Hier wäre das östliche Bayern definitiv erstes Zielgebiet. Treffen die Niederschläge wieder dort auf, wo es zuvor schon mächtig geregnet hatte in der Woche, dann dürfte das Thema Hochwasser plötzlich auf die Agenda kommen. Und das macht das Thema dann auch endgültig "wichtig", finde ich. Natürlich ist veiles noch mit Fragezeichen behaftet. Ich sehe auch nur, was ich sehen kann, die Zukunft liegt aber immer hinter einem Nebel...
Für uns im Wendland (östlichstes Niedersachsen) sind Regenmengen zwischen 10 und knapp 100 Liter möglich am Montag und Dienstag. Eine große Spanne, die schon zeigt, dass selbst 3 Tage vor dem Ereignis die Modellwelt noch reichlich uneins ist für mein Gebiet.
Kartenmaterial wäre noch zu ergänzen. Vielleicht hat jemand Zeit und Lust dafür. Ich selbst bin leider aktuell viel zu sehr in den Beruf eingebunden. Da bleibt kaum noch Reservezeit für die Hobbies.
Ich hoffe, der Text war verständlich genug. Sonst bitte gern nachfragen.
Geschrieben von: Wettertroll - 02.09.2024, 12:33 - Forum: Klima
- Keine Antworten
Eine neue Studie niederländischer Forscher stellt bisherige Prognosen zur Klimaentwicklung aufgrund der durch den Menschen in die Atmosphäre eingebrachten Treibhausgase infrage !!
Es besteht also die Möglichkeit, dass die Zunahme der globalen Durchschnittstemperatur deutlich stärker sein könnte als bisher angenommen. Die von dem Geochemiker Professor Jaap Sinninghe Damsté von der Universität Utrecht geleitete Studie basiert auf der Analyse eines Bohrkerns aus Meeresbodensedimenten vor der kalifornischen Küste. Die Studie wurde von Forschern aus Bristol und vom NIOZ-Institut geleitet. Die Daten deuten darauf hin, dass die Konzentration von Kohlendioxid in den vergangenen 15 Mio. Jahren von ca. 650 ppm auf 280 ppm kurz vor dem Beginn der Industrialisierung zurückging. Die Kohlendioxidkonzentration ist infolge der starken Verbrennung fossiler Rohstoffe seither wieder auf mehr als 400 ppm angestiegen. Während der Zeit des starken Abfalls von Kohlendioxid gab es in der Erde mehrere Kaltzeiten.
Professor Damsté warnt davor, dass die Ergebnisse der Forschung verdeutlichen könnten, was geschehen könnte, wenn die CO2-Emissionen weiter stark steigen. Er glaubt, dass die Auswirkungen der CO2-Emissionen auf die Temperatur stärker sein könnten, als bisher angenommen. Besonders die Schätzungen des Weltklimarates, die eher konservativ sind, müssten daher behoben werden. Allerdings zeigen einige aktuelle Klimamodelle ähnliche dramatische Szenarien wie die neue Studie: Wenn sich der Kohlendioxidgehalt der Luft verdoppelt, könnten die globalen Temperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts um 7 bis 14 Grad steigen. Diese Vorhersagen sind deutlich höher als das bisherige Worst-Case-Szenario, bei dem eine Temperaturerhöhung von 4 bis 6 Grad zu erwarten war.
Also liegen wir mit der globalen Durchschnittstemperatur doch nicht schon um mehr als 1,5 bis 2 Grad aktuell, sondern schon viel mehr - wobei Berechnungen der Klimamodelle völlig falsch liegen, was schlimme Folgen jetzt schon auf unser Klima erwartet wird und hat.
mehr dazu:
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Aktuell westlich von hier ein großer MCS...das wurde so von keinem Modell berechnet
Mal schauen ob er es auch bis über die Stadt schafft...bisher nur entferntes Donnergrollen...immerhin aber mal ein grauer Morgen, eine wohltuende Abwechslung zur Dauersonne...
Takt: 19,2°C bedeckt, trocken - herrlich zum Durchlüften
Der Sommer war deutlich zu warm normal nass. Das die Niederschlagsmenge im Mittel blieb liegt nur daran das der August relativ trocken war, denn der Juni und der Juli waren ziemlich nass.
Dabei gestaltete sich vor allem der Juni eher wechselhaft mit kurzen Warmlufteinschüben und wieder kühlen Tagen mit frischen Nächten unter 5°C und nur 10-15°C am Tage. Dazu waren oft Tiefs vertreten die immer wieder üppige Niederschläge durch stratiformen wie auch konvektiven Regen brachten. Die Sommerluft war dann ab Mitte ende Juni aber nicht mehr weit, vor allem die Regionen von der Toskana bis in den östlichen Mittelmeerraum waren relativ beständig sehr heiß und trocken. Diese Luft schaffte es innerhalb des Julis dann immer mehr Fuß in Südtirol zu fassen. Das sah man gut an den Tagen über 20°C, die ein guter Indikator für sehr warme bis heiße Luftmassen sind (20°C hier sind meist im Unterland 27-29°C). So gab es in Kematen im Juni nur 15 Tage, hatte der Juli dann 26 und der August als Höhepunkt des Sommers ganze 29 Tage! Das es so wenig Tage unter 20°C gibt ist schon extrem. Dann noch die 17 Sommertage mit meist 26-27°C, wo es im Unterland schon meist 32-34°C hat. Der Höhepunkt war der 11 August mit dem knappen Hitzetag. Die Wärme war zudem oft von einem hohen Taupunkt begleitet. Immerhin ist das Sommermittel des Taupunkts bei stattlichen 11°C!
Der August war rekordwarm und zu trocken. Der Monat zeigte sich fast durchgehend von der sommerlich heißen Seite, die Kaltfronten mit mehreren kühleren tagen blieben dabei komplett aus, so dass selbst die „kühleren“ Tage meist noch über 20°C gebracht haben. Dabei ist hier im Pfitschertal das mittlere Maximum bei etwa 21-23°C, was zeigt wie sehr die warmen Luftmassen die Oberhand hatten. Das mittlere Maximum für diesem August siegt bei beachtlichen 25,1°C selbst das kühlere St Jakob mit fast 24°C )! Selbst der sehr bewölkte und verregnete Tag am 18.08 hat es auf knapp 17°C geschafft. Am 11.08 gab es zudem den ersten Hitzetag seit Beginn meiner Aufzeichnung (04.2022). Es hat dabei im Unterland über 37°C gegeben, zusammen mit großer Schwüle bis fast 27°C Taupunkt dort! Aber selbst hier stieg der Taupunkt auf 18,7°C, was ebenfalls ein Rekord ist. Die offizielle Station St Jakob hat nahe des Pfitscher Baches sogar die 20°C Taupunkt gerissen, absolut seltene Werte für diese Höhenlage!
Trotzdem hielt sich die Niederschlagsmenge stark zurück. Das lag hauptsächlich an den ausbleibenden Gewittern. Die Wetterlage war zwar fast durchgehend gewitterfreundlich, so dass es fast jeden Tag irgendwo in Südtirol ein Gewitter gab, aber diese Gewitter haben Pfitsch im Gegensatz zum Juli nur selten betroffen. Es gab im Grunde nur konvektive Niederschläge, der einzige halbwegs stratiforme Niederschlag ist in absterbenden Gewitterkomplexen (obwohl es per Definition auch konvektive Niederschläge waren, aber dem Eindruck nach eher stratiform) gefallen.
Wetterstation in 41334 Nettetal-Kaldenkirchen (Angabe ohne Gewähr)
Witterungsbericht Monat August 2024
Temperatur:
Temperatur-Monatsmittel 21,18 °C
die höchste Maximumtemperatur 34,4 °C am 13
die mittlere Maximumtemperatur 26,0 °C
die tiefste Minimumtemperatur 12,6 °C am 26
die mittlere Minimumtemperatur 16,5 °C
Meteorologische Tage:
Eistage Monat 0
Frosttage Monat 0
Kalte Tage Monat 0
Sommertage Monat 16
heiße Tage Monat 6
Luftfeuchte:
die mittlere Luftfeuchtigkeit 76 %
tiefste Luftfeuchte während des Monats 43 % am 27
höchste Luftfeuchte während des Monats 96 % am 1
Niederschlag:
Gesamt-Niederschlagsmenge des Monats 49,6 mm
Die höchste Niederschlagsmenge pro Tag 11,0 mm am 1
Anzahl der Tage mit Niederschlag (>=0.1mm) 14 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=5mm 3 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=10mm 1 Tage
Luftdruck:
Monatliches Luftdruckmittel(reduziert auf NN) 1015,3 hPa
Tiefster Luftdruck während des Monat 1003,7 hPa am 24
Höchster Luftdruck während des Monats 1023,6 hPa am 27
Sonnenschein:
Gesamtdauer der Sonnenstrahlung (Stunden) 111:45 Stunden
Stellt sich eine gewittrige Sumpflage nächster Woche ab Sonntag bis Ende der Woche ein? Der aktuelle Trend was dies Lage angeht ist recht interessant. Die aktuellen Wetterkarten berechnen für die kommende Woche interessanten Gewittersumpf. Wie schon aus dem Einleitungstext zu entnehmen, sagt dies aus dass kaum Bewegung durch Luftmassenaustausch durch kühlere Luft statt finden wird. Was noch hinzu kommt - ist dass die Luftmasse relativ sehr feucht ist, also eine hohe Schwülebelastung mit Verbindung mit sehr hohen Temperaturen über 30 °C. Da die Luft aus Südwesten sich ausbreitet ist somit die Bildung von Wasserbomben Gewitter begünstigt, da kaum Bewegung in der Atmosphäre stattfinden und die Gewitter sich kaum verlagern.
Ein weiterer Trend ist, das bereits ab Sonntag sich von Südwesten wärme Luftmassen somit auf den Weg machen.
Wie man erkennt sind in 850 hpa zwischen 17 - 18 °C (in 2 Meter Höhe dann im Südwesten und Süden = 32 bis 33 °C).
Was noch hier raussticht bei den Karten sind verbreitet Hohe Taupunkte von 17 - 19 °C. Da wird man bei diesen Werten recht in Schwitzen kommen, sportliche Aktivitäten sind bei dieser Witterung nicht zu empfehlen. Vielleicht in den Abendstunden wahrscheinlich. Aber da ja im September schon früher die Sonne untergeht, bleibt es vermutlich recht warm bis heiß am Abend.
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Was die ersten Gewitter betrifft, könnten sich schon im Südschwarzwald erste unwetterartige Gewitter bilden die zu hohen Regenmengen führen könnten. Denke eher ab Montag dürfen sich die ersten Gewitter bilden, wobei die 15 Grad Isotherme sich kaum bewegt oder eiert hin und her.
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Eine Isobaren Drängung ist nicht vorhanden, also eine klassische Gewittersumpf Lage die die ganze Woche in über andauern wird, was zur Folge hat dass sich Gewitter die sich bilden kaum von der Stelle sich bewegen werden und für enorme Regenmengen sorgen werden bis zur Überflutungsgefahr. Also es ist kaum ein Luftmassen Austausch zu erkennen, was im September noch für einige Überraschungen sorgen wird.
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Also somit sind keine Superzellen zu erwarten, da kaum Windscherung in großer Höhe vorhanden ist und für einen langanhaltenden Gewittersumpf sorgen wird. Was zu erwarten sind, sind klassische Hagelansammlungen und Wasserbomben.