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| Wetter Sa. 6.6.19 |
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Geschrieben von: Phil a.H. - 06.07.2019, 12:18 - Forum: Aktuelles Wetter
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Süditalien mit weiter gehendem Langeweilewetter:
Takt. 29°C, Don Planeto leuchtet ungehindert auf das Land der illegalen Müllbeseitigung, also keine Wolke am Himmel.
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Kältewelle in der ersten Julihälfte |
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Geschrieben von: Robbi - 06.07.2019, 11:22 - Forum: Wetter
- Antworten (7)
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Diese beschäftigt
- unbemerkt oder zumindest unerwähnt von den meisten hier - schon seit Monatsbeginn Norddeutschland und Skandinavien:
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In diesen Stunden zieht aber ein Tief nach Süd-Skandinavien und seine Kaltfront erreicht aktuell Norddeutschland. Dahinter hat es im britischen Tiefland aktuell kaum 15°C:
WetterOnline_WetterRadar_2019_07_06-11_40.png (Größe: 886,53 KB / Downloads: 215)
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Dahinter werden die aktuell kältest-möglichen Luftmassen angezapft, aus dem Nordpolarmeer östlich von Grönland:
traj_2019070712_Essen__.gif (Größe: 92,23 KB / Downloads: 215)
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Dort ist das Meer teils noch gefroren, teils unter 5°C kalt und verbreitet immerhin durchschnittlich temperiert - allerdings nach dem Mittel 1971-2000, wo wir uns klimawandelbedingt schon längst von entfernt haben, insbesondere im hohen Norden:
sstEurope_2019-07-05.png (Größe: 84,51 KB / Downloads: 214)
sstEurope_anom_2019-07-051.png (Größe: 81,3 KB / Downloads: 214)
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Diese Luftmassen fluten in den nächsten Tagen nachhaltig große Teile von Deutschland, zeitweise auch ganz Deutschland. Je weiter sie in den Bereich der aufgewärmten Vorgeschichte gelangen, umso abgeschwächter werden sie. Vorallem im Südwesten hält das Azorenhoch noch dagegen. Aber auch dort sollte es zeitweise mit relativ kalten Luftmassen klappen:
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Spätestens Dienstag sollte die Front auch Frosty und Maria überquert haben, während sich vom Atlantik ein neues Tief auf den Weg macht:
ico_tkboden_na_036.png (Größe: 251,36 KB / Downloads: 205)
ico_tkboden_na_060.png (Größe: 245,01 KB / Downloads: 207)
ico_tkboden_na_084.png (Größe: 235,66 KB / Downloads: 206)
ico_tkboden_na_108.png (Größe: 358,96 KB / Downloads: 203)
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Niederschlag... ist vorerst verbreitet nicht gerade viel zu erwarten, das Azorenhoch ist noch zu nah. Das sollte sich mit dem Tief ab Wochenbeginn aber immerhin ein bisschen ändern. Sollte jemand der Begriff "Kältewelle" stören... kälter geht's jedenfalls nicht, unter den aktuellen Umständen und der Vorgeschichte. [Bild: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.]
LG
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| Grönland! |
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Geschrieben von: Frosty Sam - 05.07.2019, 09:44 - Forum: Klima
- Antworten (9)
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Hi Leute,
Grönland ist nicht nur ob seiner Lage und seiner dünnen Besiedelung in Sachen Klima
immer auch jenes Land, welches sehr oft schon im Mittelpunkt diverser Spekulationen
(und leider auch Scharlatanerie) stand und noch immer steht.
Größe: 2.166.000 km2 (ca. 6 mal so groß wie Deutschland)
Bevölkerung: 56.171 (im Vergleich zu Deutschland also nahezu unbewohnt)
Gerade duch seinen - bis über 3 km dicken Eispanzer, wird vielfach durch diverse
Untersuchungen (meist Bohrungen) oft versucht herzuleiten, wie denn wann welche
Schmelzvorgänge in der Erdgeschichte stattgefunden hätten.
Bild von Grönland - mit seinem mächtigen, bis 3000 Meter dicken Eispanzer:
Bohrungen zählen wohl meist zu der seriöseren Art der Klimaforschung - andere hingegen
saugen sich ihr Wissen offenbar aus den Fingernägeln. Deshalb wohl darf es auch keinen
verwundern, wie widersprüchlich oft sogar sogenannte "renomierte Forscher" sich über
Grönland machmal outen.
Einer dieser sog. "Renomierten" ist ein Prof. Dr. Fritz Vahrenholt - der vor einigen Jahren
schon für Megaaufsehen gesorgt hattte.
Schauen wir uns zunächst mal an, wer dieser Mann denn offenbar so ist - bevor wir näher
auf seine bahnbrechende Aussage eingehen. Auf "vahrenholt.net" ist in seiner Biographie
folgendes nachulesen:
190705_2.jpg (Größe: 120,1 KB / Downloads: 227)
Quelle und Link: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.
Wenn man genauer recherchiert und es auf den Punkt bringt, ist dieser Mann bis 1990
in der Politik gewesen (Staatssekretär der Hamburger Umweltbehörde) um anschließend
dann als topbezahlter Manager für diverse Energiekonzerne zu arbeiten. Spätestens hier
also sollte wir erstmals wachgerüttelt sein - "ein Ex-Politiker also, der jetzt für Energiekonzerne
arbeitet"!
Nun aber zur bahnbrechenden Aussage des soooo renomierten Herrn Professors - die da lautete:
"Gerade macht der Rückgang des Grönland-Eises wieder Schlagzeilen. Das mag zwar schrecklich
sein und hat auch mit der Erderwärmung zu tun; doch jeder sollte wissen, dass wir vor tausend
Jahren einen viel größeren Eis-Rückgang gehabt haben. Grönland war damals fast eisfrei."
In Anlehnung an diese Aussage (die übrigens schon einige Jahre alt ist) hat sich in der klimazerstrittenen Welt
ein Teil rauskristallisiert, der diese Story immer wieder dazu hernimmt, um daraus ein pauschales "Solche
eisfreien Zeiten gab's doch schon mehrfach bzw. sind doch gar nicht so lange her" abzuleiten.
Zum Glück gibt es dann aber doch noch auch den Teil der Wissenschaftler, die nicht zuvor in der Politik waren,
sondern zeitlebens ehrlich und datenbasiert unterwegs sind. Einer dieser ist Stefan Rahmstorf - und dieser hat
sich dann in einem Artikel von "scilogs.spectrum.de" dieser Aussage von Hernn Vahrenholt angenommen und
sie mittels ganz einfacher Rückschlüsse (auf statirische Weise) ad absurdum geführt:
1. Wäre Grönland zum Mittelalter eisfrei gewesen, dann hätte sich also der jetzige gewaltige Eispanzer von
3000 Meter die letzten 1000 Jahre bilden müssen. Dazu hätten sich 3 Meter Eis pro Jahr bilden müssen - da
aber Grönland ein sehr trockenes Land ist und dort nur ca. 30 cm Niederschlag im Jahr fallen, ist dies von
simpelster Logik her schon völlig unmöglich! (30 cm mal tausend (falls allso sämmtliche Niederschalg der dort seitdem
gefallen ist zu Gletschereis geworden wär) ergeben eben nur 300 und nicht 3000 Meter!)
2. Wenn Festlandeis schmilzt, steigt ja der Meeresspiegel logischerweise enorm an (bei Meereis (Eisberge) übrigens
kaum (nur durch die Salz- Süßwasserthematik doch auch etwas)). Würde man sich jetzt also den gesamten Eisschild von
Grönland im gechmolzenen Zustand vorstellen, der Weltmeeresspiegel würde um sagenhafte 7 Meter höher sein.
Nun, daß bei einem 7 Meter höherem Meeresspiegel ein VENEDIG z.B nicht da wär, leuchtet wohl jedem ein. Da
aber Venedig im Mittelalter eine der wichtigsten Seemächte und Handelsmetropolen überhaupt war, haben wir somit
auch schon Widerspruch 2 hergeleitet.
(die ganze "Satirische Bloßstellung" findet ihr hier: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.
Also Leute - in Zukunft wenn ihr mal über die Namen "Vahrenholt" und "Rahmstorf" stolpert, merkt euch den Untreschied
wie ich vielleicht durch diese "Eselsbrücke": "Die Unseriösen VAHREN HOLT oft in der Politik davor!
Übrigens eines der besten Interviews überhaupt zum Thema Klimawandel findet ihr hier (Stefan Rahmstorf) -
ein absolutes MUSTSEE/MUSTHORCH (47 höchst lohnenswerte Minuten) !!!
Schickt diesen Link zum Video bitte auch weiter an eure Freunde, sofern sich darunter auch noch solche Zweifler befinden.
Die Gefahr der wir alle ausgesetzt sind, muß endlich mal flächendeckend als solche auch wahrgenommen werden - dies ist der erste
ganz wichtige Schritt, um den Druck auf die Entscheidungsträger weiter erhöhen zu können!
(und lest euch mal die Kommentare drunter durch, nur um zu erkennen, wie groß der Anteil der verdummten "Leugner"
noch immer ist - dank eben dieser Vahrenholts, die immer noch hochbezahlt und unbehelligt ihr Unwesen treiben dürfen,
und dafür sogar auch noch (von der Wirtshaft verliehene) Preise bekommen! Aber nicht nur von der Wirtschaft, selbst
sogar schon von Universitäten (welche widerum mehr und mehr schon von der Wirtschaft gesponsert werden. Der Staat
(Politikerentscheidungen) läßt die UNI's bewußt finanziell ausbluten, dadurch gibt er den Konzernen die Türklinke zu den
Hörsälen in die Hand -> konzernfinanzierte Univeristäten also!))
Merke bei min. 43:37
"ZWEIFEL AM KLIMAWANDEL" ist ein PRODUKT mit einer INDUSTRIE dahinter!" - und genau dieser Industrie gehört das Wasser abgegraben!
lg
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| Rückblick: Gewitter 19.06. Niederrein |
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Geschrieben von: Problembaer - 04.07.2019, 20:43 - Forum: Bilder und Videos
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Servus miteinander,
nun ist es endlich so weit - in mühevoller Kleinstarbeit sind die Zeitraffer fertig, die Fotos bearbeitet und sogar ein paar Minuten Zeit gefunden um den Bericht zu schreiben:
Am 19.06.2019 durften wir hier im Westen ein, für diese Region, sehr seltenes Naturschauspiel bewundern. Doch dazu weiter unten mehr.
Der Tag begann mit unglaublichen Temperatur- und Feuchtigkeitswerten. So gab es am Niederrhein schon morgens um 10 Uhr Temps knapp an die 30°c heran bei Luftfeuchtigkeiten bis zu 75 %.
Verständlich also, dass es nicht lange dauerte, bis verdächtige Strukturen am Himmel auftauchten:
Allerdings brachen die ersten Schauer des Tages schnell wieder in sich zusammen, da ihnen die Energie durch einen Cluster westlich des Rheins entzogen wurde:
Immerhin reichte es nord-westlich meiner Position für eine ansehnliche Quellung, welche es in der Folge weeeeiiiiiit brachte:
Gegen Mittag / frühen Nachmittag kamm dann erneut Spannung auf, als aus süd-west reichlich Scherung in der unteren Atmosphäre aufkam, welche auch im folgenden Zeitraffer gut zu erkennen ist. Allerdings wurde sämtliche Dynamik schnell durch eine leichte Konvergenz platt gebügelt (im Zeitraffer durch ein schmales Niederschlagsband erkennbar):
Nach Durchzug dieser Konvergenz fand kurzzeitig Absinken statt, es klarte auf, Klärchen brutzelte erbarmungslos auf den Bären hernieder und verbrannte ihm den Pelz.
Erst am frühen Abend zogen aus süd-süd-west erneut einzelne schwere Gewitter auf. Beim Überströmen der Eifel kam es zu ersten interessanten Bildungen vor meiner Nase - diese hatten allerdings nur mittelbar mit Gewittern zu tun.
Vorlaufend bildeten sich nämlich deutlich ausgeprägte - wenn auch nur einzelne - Föhnwolken.
Erst nachdem sich diese kurze Zeit später wieder aufgelöst hatten, verbanden sich die bis dahin einzeln aufziehenden Gewitter zu einer Linie. Diese zog zunächst erneut westlich des Rheins entlang und offenbarte mir reichlich Dynamik:
Es war ein erster Hinweis auf das, was da auf mich zuzog.
Direkt über Duisburg (etwa 20 km vor mir, erkennbar an den Kränen im Hafen) bildete sich dann ein zunächst verhältnismäßig unspektakulärer Böenkragen aus, welcher sich jedoch schnell verbreiterte und schließlich die Linie schloss:
Kurz vor Erreichen meiner Position bildeten sich innerhalb des Kragens einzelne isolierte Bereiche heraus, welche in sich rotierten:
Kurz bevor ich den Zeitraffer beendete, da der Böenkragen selbstverständlich auch am Boden reichlich Wind vor sich her schob, erwischte die Kamera (ohne mein Zutun) dieses Bild:
Auch wenn der Kracher noch mehrere Kilometer weit weg einschlug, rumorte es dermaßen, dass ich - normalerweise ein recht geduliger Mensch in Sachen aufziehender Gewitter - doch schleunigst das Gerödel zusammen rafte.
Im Zeitraffer wirkt der Aufzug der Front faszinierend:
Herzlichen Gruß aus mittlerweile total ausgetrocknet West.
Euer Bär
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