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| Dick gegen dünn |
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Geschrieben von: Wettertroll - 25.01.2021, 20:48 - Forum: Smalltalk
- Keine Antworten
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Das ist zwar schon eine Weile her, aber hier geht es mit harten Bandagen ans Werk.
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| Was ist da denn los !!?? Lesen wir mal im aktuellen Wetterkrimi ... |
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Geschrieben von: Wettergucker - 24.01.2021, 13:17 - Forum: Klima
- Antworten (18)
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Servus Beobachtungsfreund!
Ich schwurbel ja schon seit Jahren von Klima ändernd z.B. hin zu deutlichen Kontrastprogrammen und eher zunehmenden Unsicherheiten in Vorhersagen besonders auch zwischen den Stühlen sitzend -also wie bei uns-.
Somit der Beitrag heute im Klimaforum. Ich schließe aber die Beiträge ...
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mit ein.
Klare Schlagzeilen samt Bilder heuer wie z.B.
Tiefster Winter Spanien ... und sind wir gerade da, liest sich der nun aufbauende Fakt wie ein Krimi. Ich übernehme vom DWD ...
Beginnend in der Stratosphäre ergeben sich weiterhin große Fragezeichen bezüglich der Kopplung zwischen dem Wirbel in der Stratosphäre (SPW) und der Troposphäre (TPW). Wiederholt zu erwartende Wärmeflüsse aus dem asiatischen Sektor erlauben weiterhin keine durchgreifende Regeneration des Wirbels. Dieser liegt zum Beginn der Mittelfrist in 10 hPa im Umfeld der Laptew- und Karasee,
sollte sich jedoch die Mittelfrist über rasant in Richtung Grönland verlagern, während eine umfangreiche Antizyklone über dem nordpazifischen Sektor dieses "displacement" des SPW forciert. Ähnliches ist auch bis hinunter zum Übergangsbereich SPW zum TPW auszumachen, wenngleich dort der Wirbel weiterhin recht schwach ausgeprägt ist. Interessant ist, dass wenigstens das GEFS eine Kopplung zum Beginn der Mittelfrist andeutet. Soweit so gut.
Allerdings hat die Numerik massive Probleme bei der Druckprognose im gesamten arktischen Bereich. Das zeigt sich in markanten Lauf-zu-Lauf
Diskrepanzen der Druckminima von teils mehreren hundert Kilometern, sowie wiederholt stark wechselnden cross-polaren Kälteflüssen vom asiatischen Sektor zunächst in den kanadischen, mittlerweile verstärkt in den skandinavischen/sibirischen Bereich (womöglich Folgen der angedeuteten Kopplung zwischen SPW und TPW?). Auch beim Blick auf den Ensemblespread ergeben sich rasch so nachhaltige Unsicherheiten, dass jegliche Detailarbeit obsolet wird.
Was aber auffällt in der Troposphäre ist eine Zunahme der Wellenzahl mit vergleichsweise kurzen Amplituden und somit erhöhter Progressivität. Ausgelöst bzw. forciert wird dieser Wellenzug durch wiederholt auftretende positive Anomaliemaxima im 500 hPa Geopotenzialfeld im Umfeld der Aleuten. Diese wandern zügig über Nordamerika nach Osten, allerdings auf einer recht südlichen Zugbahn.
Dies wiederum ist anormal hohem Geopotenzial über dem kanadisch-arktischen Archipel geschuldet oder anders ausgedrückt einer retrograd nach Westen versetzten negativen NAO-Anomalie, die sogar zunehmend soweit westlich ansetzt, dass die berechnete NAO allmählich in Richtung 0-Linie rutscht. Der/die NAM/AO jedoch verbleiben im negativen Bereich, wobei die Memberstreuung zum Ende der Mittelfrist dramatisch zunimmt, was aber mit der Verlagerung des TPW in Richtung Grönland zusammenhängen könnte, denn diese Entwicklung sorgt in der Nähe zum Nordpol für dann einsetzend fallendes Geopotenzial.
Spanien ...
Dieser südlich ansetzende Rossbywellenzug interagiert nun die Mittelfrist über mit einer Luftmasse über dem östlichen tropischen und subtropischen Atlantik, die mit Blick auf das Modellklima ausgesprochen warm ist (u.a. hervorgerufen durch weitläufig positive Anomaliewerte der Wasseroberflächentemperatur, aber auch durch Reste einer bis vor kurzem vorherrschenden intensiven subtropischen Antizyklone über den Kanaren, die kräftig Wüstenluft nach Westen advehierte und durch Subsidenz weiter erwärmte). Diese Luftmasse wird zwischen den kräftigen Atlantiktiefs und einer sich nur zögernd abschwächenden Antizyklone über Marokkonach Nordosten geführt. Zwar kühlt sich die Luftmasse durch Hebung etwas ab, dennoch können die Mittelfrist über im Südwesten und Süden Europas 850 hPa
Temperaturwerte von 10-15 Grad erwartet werden. Der EFI unterstreicht die ungewöhnliche Wärme Südwesteuropas mit Werten von 0.8-1 und einem SOT von teils über +1. Schaut man sich die entsprechenden CDFs an, so erkennt man sehr steile Verläufe (Anzeichen für hohe Sicherheit) im Rekordbereich. Auch die EFI 2m Werte(wöchentlich gemittelt) liegen diese Mittelfrist über zwischen der Iberischen Halbinsel und Nordafrika zwischen 0.8 und 1 und an Hand ausgewählter Meteogramme befinden wir uns jenseits des 99-iger Perzentils. Oder anders ausgedrückt: Rekordwerte sind besonders in Spanien und über Nordafrika möglich.
Am Westrand dieser warmen Luftmasse wird im Zuge der regen atlantischen Tiefdruckaktivität ein ausgeprägter sog. "Atmosphärenfluss" initiiert, der mit vorhergesagten integrierten Wasserdampfwerten von 30-40 mm viel Feuchte in Richtung West- und teils auch Mitteleuropa führt. Bedeutet, dass die von Westen hereinschwenkenden Tiefdruckgebiete Anschluss an eine anormal warme und feuchte Luftmasse haben und somit üppiger Niederschlag für Teile West- und Mitteleuropas ein Thema wird. Dabei liegt der die Mittelfrist über gemittelte EFI beim
Niederschlag über Süddeutschland bei 0.7 mit Medianwerte nahe des 90-iger Perzentils.
Bis hierhin ist die Vorhersage in den vergangenen Tagen vergleichsweise persistent gewesen.
Seit gestern hat sich jedoch die Unsicherheit für die deutsche Mittelfrist erhöht, da die Kaltluft über Grönland und Skandinavien sukzessive weiter nach Süden ausgreift und somit die von Westen nach Deutschland hereinschwenkenden Tiefdruckgebiete auf einer südlicheren Zugbahn als bisher erwartet nach Osten schickt. Bedeutet, dass wir ...
--->>abermals<<---
eine breit aufgestellte und stark schwankende Luftmassengrenze haben, die zeitweise die warme Atlantikluft nach Deutschland drückt, dann aber auch wieder kalte Polarluft von Skandinavien wenigstens nach Norddeutschland einsickern lässt. Ausgelöst wird diese Unsicherheit u.a. durch die variabel (bezüglich Lage und Intensität) berechneten atlantischen Tiefdruckgebiete, die von Lauf zu Lauf teils um mehrere hunderte km wechseln (z.B. die Zyklone vom 28. Januar über Nordwesteuropa, die mal über Irland, mal über der Nordsee gesehen wird, was u.a. advektiv natürlich bedeutend ist). Da vom IFS die normalisierte Standardabweichung im Bodendruckfeld mehr oder weniger über ganz Europa hohe Werte aufweist und die jeweiligen Protagonisten sich teils noch nicht mal entwickelt haben, wird es auch weitere Verschiebungen geben. Zudem wird die Antizyklone über Skandinavien immer stärker gerechnet, was grundsätzlich die Wahrscheinlichkeit einer markanten Luftmassengrenze über dem nördlichen Mitteleuropa oder südlichen Nordeuropa erhöht.
Wegen dieser neuen Tendenz wird diese Mittelfrist auf die beiden letzten IFS-Läufe aufgebaut und recht allgemein gehalten, denn mit weiteren Überraschungen ist zu rechnen. Quelle : Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.
In dem Sinne ... steckt man tiefer in der Synoptik drin, der Krimi vieler zurückliegender Wochen bleibt und besticht durch seine Pesistenz.
Grüße aus beobachtend Südost
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| Schneehöhen: Brocken fehlt |
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Geschrieben von: Olaschir - 23.01.2021, 02:02 - Forum: Wetter
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Ich wundere mich seit vielen Wochen, das es vom Brocken keine Schneehöhen gibt.
Kann doch nicht sein, bei diesen schönen Schneemengen.
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Zitat:Panne bei der Automatisierung der Brocken-Wetterwarte: Seit Dezember gibt es keine Daten zu Niederschlag und Schnee mehr vom Harzgipfel.
Brocken l In Deutschlands Wetterwarte mit dem wohl extremsten Wetter ist am 1. Dezember eine 185 Jahre andauernde Ära geendet. Seitdem läuft auch die Überwachung der Radioaktivität auf dem Brocken automatisch, Marc Kinkeldey hat als letzter der Wetterfrösche den Arbeitsplatz in gut 1141 Metern Höhe verlassen.
Doch damit klafft nun seit einem Monat eine Lücke im Datennetz vom höchsten Harzgipfel, das über viele Jahrzehnte und selbst durch zwei Weltkriege nahezu nahtlos gepflegt wurde. Denn Niederschlagssumme und sämtliche Schneeparameter könnten aktuell nicht gemessen werden, räumt Uwe Kirsche auf Volksstimme-Anfrage ein. Wie der Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) informiert, sind die vollautomatischen Geräte nicht rechtzeitig aufgebaut worden.
...
Zum Vergleich: Nach der Automatisierung der Station auf der Zugspitze 2018 fahren weiter täglich ehemalige Wetterbeobachter auf Deutschlands höchsten Berg. Sie überprüfen, ob die Geräte laufen, befreien sie von Eis und Schnee. Das polnische Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft entschied sich sogar dafür, Automatisierungspläne für die Warte auf der Schneekoppe zurückzuziehen. Wie das Internetportal Fichtelbergwetter berichtet, arbeiten sechs Beobachter nach einer grundlegenden Sanierung seit Mai 2016 wieder in der Station auf 1603 Metern Höhe im Riesengebirge.
Das kann doch net sein.
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Winterstimmungen beim Skilanglauf am 15.1.21 ... |
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Geschrieben von: Snow Südschwarzwald 440 m - 22.01.2021, 16:11 - Forum: Bilder und Videos
- Antworten (12)
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hier Eindrücke aus 850 m bis 950 m Höhe.
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Grüße 
Snow
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