Der Dezember war zu mild, wobei der Mittelwert der Station St Jakob im Tal etwas niedriger ist, als hier am Hang. Zudem ist dort durch den ganztägigen Bergschatten ein kleines Kälteloch. Dennoch dürfte der Monat etwas zu mild sein.
Der Niederschlag war eher wenig, leider stimmen durch eine (noch) fehlende Regenmesserheizung die Niederschlagswerte nicht ganz. Insgesamt gab es 21cm als Neuschneesumme. Da normalerweise so gut wie der gesamte Niederschlag als Schnee fällt, ist das nicht viel. Dadurch das die Temperaturen am Tag meist nur um oder leicht unter 0°C waren, hat die Sonneneinstrahlung der Schneedecke regelmäßig ordentlich zugesetzt. An exponierten Südwesthängen gab es immer wieder freie Stellen, im Schatten und an ebeneren Stellen blieb die Schneehöhe stabiler.
Allgemein ist nicht viel zu berichten, der Dezember war relativ ereignislos. Es gab keine markante Schneefalllage (max. 8cm in 24h) und bis auf den Einbruch arktischer Luftmassen kurz vor der Monatsmitte waren die Temperaturen auch eher durchschnittlich bis etwas zu mild.
Wetterstation in 41334 Nettetal-Kaldenkirchen (Angabe ohne Gewähr)
Witterungsbericht Monat Dezember 2022
Temperatur:
Temperatur-Monatsmittel 4,34 °C
die höchste Maximumtemperatur 17,4 °C am 31
die mittlere Maximumtemperatur 6,2 °C
die tiefste Minimumtemperatur -7,2 °C am 15
die mittlere Minimumtemperatur 2,1 °C
Meteorologische Tage:
Eistage Monat 4
Frosttage Monat 8
Kalte Tage Monat 19
Sommertage Monat 0
heiße Tage Monat 0
Luftfeuchte:
die mittlere Luftfeuchtigkeit 90 %
tiefste Luftfeuchte während des Monats 61 % am 31
höchste Luftfeuchte während des Monats 97 % am 23
Niederschlag:
Gesamt-Niederschlagsmenge des Monats 73,4 mm
Die höchste Niederschlagsmenge pro Tag 14,6 mm am 25
Anzahl der Tage mit Niederschlag (>=0.1mm) 15 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=5mm 6 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=10mm 1 Tage
Luftdruck:
Monatliches Luftdruckmittel(reduziert auf NN) 0,0 hPa
Tiefster Luftdruck während des Monat 999,7 hPa am 23
Höchster Luftdruck während des Monats 1029,1 hPa am 17
Sonnenschein:
Gesamtdauer der Sonnenstrahlung (Stunden) 1:30 Stunden
Es gab zwar schon einen, aber der Thread ist mit über 600 Beiträgen vielleicht etwas voll.
Ich beobachte seit ein paar Tagen die mittlerweile fast Modellweite Entwicklung zu einer ziemlich südlichen Frontalzone, teilweise bis ins Mittelmeer reichend. Ich gehe davon aus das der Januar eher nicht Hochdruckgeprägt wird sondern eher Tiefdruckgeprägt, eventuell im weiteren Verlauf dann sogar in Trog ME übergehend, verlaufen wird.
Das die Entwicklung aus aktueller Sicht recht wahrscheinlich ist zeigen auch die ENS von GFS und EZ. Hier Beispiel Süddeutschland, die Frontalzone ist im Diagramm eingezeichnet:
Zumindest für die Mittelgebirge und vor allem für die Alpen sind wieder Schneeoptionen in Sicht. Beispiel an meinen Standort am Hauptkamm recht zentral in den Alpen:
Ja aktuell ist hier vom Winter keine Spur zu finden, sogar an Silvester Temperaturen bis 18 °C im Süden möglich. Auch das nächste Jahr startet nicht winterlich, sondern geht weiter mit milden Temperaturen. Das lässt wieder ein Muster wie schon 2018 vorgekommen ist, auf einen sehr warmen Winter und Frühling und möglicherweise sogar wieder mit einem sehr heißen Sommer erahnen. Der Polarwirbel und der Jetstream ist sehr stark aktuell ausgeprägt, wobei zum Jahreswechsel Sturm angesagt ist und wohl auch in der weiteren Entwicklung sehr milde Luftmassen nach Europa einströmen werden. Um noch im neuen Jahr einen Wintereinbruch zu bekommen, müsste sich über Skandinavien ein Hochdruck Gebiet aufbauen, aber das scheint wohl nicht zu entstehen. Wir werden in den kommenden Wochen zunehmend Westdrift mit Regen und Sturm (vielleicht) bekommen.
Ja der Wintereinbruch vor Weihnachten war wohl eine Eintagsfliege, so schnell wird man hier im Flachland bis März keinen wohl sehen. Muss aber nicht unbedingt sein, dass kein Winter mehr bevor steht - aber man weiß nie wie sich das Wetter in den kommenden Monaten entwickelt.
Ich habe mir heute im Fotoladen in Innsbruck eine Kamera gekauft, mit der ich schon länger liebäugele. Nun habe ich es endlich gemacht. Es ist die Nikon Coolpix P1000 geworden. Sie ist eine Bridge Kamera, die vor allem für einen fest verbauten Brennweitenbereich von 24 bis 3000 mm bekannt ist, was einen Zoom bis 125x möglich macht. Sonst ist es eine eher durchschnittliche Kamera, die vor allem für Tier und allgemein Landschaftsfotografie gut ist. Ich habe mich vor allem für das eingebaute Zoomobjektiv für die Kamera entschieden, da ich gerne bei guten Aussichten in die Ferne zoome, um zu sehen, was man da alles entdecken kann. Und für Kamera + Teleobjektiv wäre es für mich deutlich teurer geworden.
Hier zeige ich euch mal ein paar Beispiele, alle aus der Hand fotografiert, also ohne Stativ:
Normalansicht aus meinem Fenster:
Etwas rein gezoomt:
Gipfel in bildfüllend groß:
Da habe ich noch nicht mal die volle Brennweite genutzt! Leider habe ich nicht genau darauf geachtet wie viel Brennweite es war.
Weiteres Beispiel vorne auf dem Balkon, vorne an sieht man die Torwand, etwas weiter hinten links ist der Grabspitz mit rund 3000m:
Zoom auf den Gipfel der Torwand:
Zoom auf den Grabspitz (Gipfel etwa 5,8km entfernt):
Auch hier bei beiden Zooms nicht die volle Brennweite genutzt. Dafür lohnt sich nicht die Sichtweite von meiner Wohnung aus. Man sieht schön auf allen Gipfeln die Schneewechten, die sich durch den Nordwind aufgetürmt haben.
Als erstes schnelles Fazit kann ich sagen: gute Bildqualität, trotz beginnender Dämmerung, hohen Zoombereich und vor allem aus der Hand! Der Bildstabilisator ist ziemlich gut.
...geplant und auch fest gebucht war eigentlich vom 16.12. bis am 18.12., stattdessen konnte ich aufgrund unverschuldeter Probleme, die sehr nervten, nur 26 Std. (incl. schlafen, usw.! ) dort verbringen.
Aber die versuchte ich so gut wie möglich zu nutzen.
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Teil 1 ist mit 9 Fotos relativ kurz aufgrund der Probleme, und des damit verbudnenen großen Zeitverlustes, aber Teil 2 hat mehr als doppelt so viele Bilder, und es war wunderschön. Tierisch kalt aber wunderbar !!
Bei Teil 1 hatte es meist um -8° in der Luft bei 14 cm (Natur)SH.
Bei Teil 2 anfangs knapp -20°! und unter -25° in +5 cm über der 28 cm (Natur)Schneedecke.