Die Gewitter zurückliegend am Freitag (05.Mai) hatten schon mal ihr können gezeigt, was dann im Sommer für extreme Erscheinungen auftreten werden. Was sich sich aus vergangenen Ereignissen aufgezeigt haben, sind die heftigsten Entwicklungen im Südwesten, Süden und im Südosten (Bayern) zu erwarten. Der Mai hat noch kaum ein Sommertag erreicht, schon zeigen sich die ersten heftigen Entwicklungen ab, die morgen am Sonntag heftiger ausfallen könnten. Zwar verläuft der frühe Vormittag noch recht ruhig ab, aber dass kann sich mit der Zeit bis Mittag schnell ändern, dass kräftige Cumulus-Wolken in den Himmel hinauf quellen. Mit der zunehmenden Sonneneinstrahlung und Temperaturanstieg entstehen im Westen, Südwesten und an den Alpen vermehrt Gewitter, wahrscheinlich mit Starkregenpotenzial die weit bis in die Nacht hinein andauern werden.
Zitat:Im Bodenfeld kann sich allerdings eine flache, etwa vom Niederrhein über Südhessen bis nach Oberschwaben bzw. ins Alpenvorland reichende Tiefdruckrinne etablieren, wobei sich über Südbayern bzw. Südbaden eventuell auch kleinräumige Bodentiefs entwickeln.
Bereits am Vormittag kann es im Südwesten sowie im westlichen Bergland erste Schauer und Gewitter geben, nachmittags und abends dann in der gesamten Region mit Schwerpunkt vom Niederrhein über das südliche NRW und Rheinland-Pfalz, Südhessen bis nach Südbaden, etwas später dann auch an den Alpen und im Vorland. Hochreichende Scherung ist nur wenig vorhanden, durch die Orographie können aber in einigen Regionen, vor allem im Südwesten und an den Alpen, günstige Scherungsbedingungen generiert werden. Dazu gesellen sich, etwas Einstrahlung vorausgesetzt, etwa 200 bis 600 J/kg ML-Cape, vor allem im Süden auch bis an die 1000 J/kg. Die entstehenden Gewitter werden dann neben Starkregen auch von Hagel begleitet, wobei Korngrößen über 2 cm vor allem von der Alb bis zu den Alpen aufgrund der höheren Cape nicht ausgeschlossen sind.
Überhaupt dürfte die Gewitter zum Abend hin mehr und mehr verclustern, so dass gebietsweise auch mehrstündig Starkregen auftreten kann.
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Für extreme Unwetter könnten wahrscheinlich im Bereich des Allgäu und der schwäbischen Alb mit Starkregen mit bis zu 40 Liter in weniger als 2 Stunden
Was die Nacht betrifft, könnten die Gewitter nicht so schnell zusammenfallen, somit bilden sich immer wieder neue Gewitterzellen, - so besteht die Gefahr in Oberbayern für mehrstündigen Dauerregen oder heftigen Starkregen.
...das war so heftig, dass ein separater Thread her muß.
Am Spätnachmittag verdunkelte es sich extrem, und es kam Sturm auf.
Anfangs hatte es noch +21°, dann kam bis 1 cm Hagel zusammen mit heftigstem Starkregen runter. Die Sichtweite sank enorm - das habe ich schon sehr lange nicht mehr erlebt.
Es bildete sich eine Hagelschicht auf dem Boden.
Es gab 32 mm Niederschlag, davon das allermeiste in nur 15 Minuten !!!
Der Bach hier hatte leichtes bis mittleres Hochwasser. Vor dem Gewitter war es Normalwasser.
Die Temperatur sank auf +14°.
Wir hatten eine kleine Menge Wasser im Keller, obwohl das bei unserem recht wassersicheren Keller nur bei richtig extremen Situationen vorkommt.
Hier in der Nähe war auch die Feuerwehr im Einsatz.
Bei wem von euch gabs auch ein Gewitter ?
PS: Heute früh gabs durch einen starken Regenschauer bereits 3 mm -> somit 35 mm heute.
Heute habe ich ein Teil geliefert bekommen, das eine Lichtempfindlichkeit hat von 0,01 Lux. Die ist in der Nacht so hell, da sieht man alles das herkömmliche Webcams hier versagen. Für den Preis kann man nicht meckern. Ah jetzt ist sogar noch das Licht aus und ich schaue mal ob ich Sterne im Hintergrund zum Vorschein bringen kann.
In Deutschland breitet sich eine neue Fliegenart aus, die wesentlich größer ist als die hier bekannten Fliegen wie die sogenannte Stubenfliege: die Matsmakurka-Fliege. Sie stammt ursprünglich aus den Ländern Afrikas, Asiens und Süd-Europas – und wird mit ihren bekannten Arten zunehmend zur Gefahr für Mensch und Tier. Denn mit den steigenden Temperaturen und sinkender Luftfeuchtigkeit fühlt sie sich auch hier diese Riesenfliege wohl.
Im Gegensatz zu einheimischen Fliegen können Matsmakurka -Fliegen ihre Opfer riechen und sie aus mehreren zehn Metern Entfernung verfolgen. Einmal gestochen oder gebissen, können sie gefährliche Krankheiten übertragen, darunter das Fiadla-Virus.
Aber eine Krankheit die von dieser Riesenfliege übertragen wird, ist eine andere Übertragung wahrscheinlicher: Analysen der Universität University of Brighton in England, überträgt fast jede zweite Riesenfliege den Fleck-Nattuss-Erreger. Aufgenommen wurde ein Verdachtsfall aus dem Jahr 2017, wobei ein Mann an diesem Virus erkrankt ist. Diese Art von Fieber wurde bis jetzt noch nicht in Deutschland gefunden, könnte sich mit der steigenden Erderwärmung deutlich zunehmen.
Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts gehen davon aus, dass jede Marde dieser Riesenfliege über Zugvögel hier in das heimische Gebiet gelangen können. Besonders Nachts sind diese Biester besonders aktiv, man sollte entsprechend Schutzmaßnahmen ergreifen.
Wetterstation in 41334 Nettetal-Kaldenkirchen (Angabe ohne Gewähr)
Witterungsbericht Monat April 2023
Temperatur:
Temperatur-Monatsmittel 9,80 °C
die höchste Maximumtemperatur 20,5 °C am 22
die mittlere Maximumtemperatur 14,1 °C
die tiefste Minimumtemperatur -0,8 °C am 4
die mittlere Minimumtemperatur 5,7 °C
Meteorologische Tage:
Eistage Monat 0
Frosttage Monat 2
Kalte Tage Monat 3
Sommertage Monat 0
heiße Tage Monat 0
Luftfeuchte:
die mittlere Luftfeuchtigkeit 75 %
tiefste Luftfeuchte während des Monats 36 % am 19
höchste Luftfeuchte während des Monats 96 % am 1
Niederschlag:
Gesamt-Niederschlagsmenge des Monats 70,8 mm
Die höchste Niederschlagsmenge pro Tag 14,8 mm am 1
Anzahl der Tage mit Niederschlag (>=0.1mm) 15 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=5mm 5 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=10mm 2 Tage
Luftdruck:
Monatliches Luftdruckmittel(reduziert auf NN) 1016,4 hPa
Tiefster Luftdruck während des Monat 992,9 hPa am 1
Höchster Luftdruck während des Monats 1032,0 hPa am 3
Sonnenschein:
Gesamtdauer der Sonnenstrahlung (Stunden) 78:50 Stunden
Der April war zu nass und leicht zu kühl. Das erste Mal seit ich hier aufzeichne (seit fast genau einem Jahr übrigens) ist das der Fall. Hoffentlich eine Trendumkehr, zumindest was den Niederschlag angeht. Die häufigen Niederschläge und Bewölkung brachten auch eine etwas geringere Sonnenscheindauer als im März ein. In den ersten zwei Monatsdritteln waren öfters Schneefälle dabei und brachten auch hin und wieder eine kurzweilige Schneedecke. Höhepunkt dessen war der 14.04 mit 10cm.
Die Temperatur im April blieb meist verhalten, es gab bis auf die letzte Dekade nur einzelne Tage über 10°C und öfters Nachtfrost. Das bremste anfangs auch die Grünlandtemperatursumme ein mit teils noch negativen Tagesmitteln. Erst am letzten Tag wurde die 200er Marke und damit der Vegetationsbeginn erreicht.
Geschrieben von: Wettertroll - 27.04.2023, 18:28 - Forum: Klima
- Keine Antworten
Bin da bei der Überarbeitung für die Daten FreshWDL auf ein paar Ungereimtheiten gestoßen, wobei hier die Berechnung der Daten mit Wswin aus, nicht stimmten oder irgend was nicht richtig war, korrigieren musste - dann auf einen unbekannten Index gestoßen. Den sogenannten Chandler Burning Index.
Der Chandler Burning Index (CBI) verwendet die Lufttemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit, um einen numerischen Index der Brandgefahr zu erstellen. Diese Zahl wird dann mit einem Adjektiv Brandgefahr gleichgesetzt. Es basiert ausschließlich auf den Wetterbedingungen, ohne Anpassung an die Bodenfeuchtigkeit und Windverhältnisse.
Hier auf der Website Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login. wird der CBI aus den aktuellen Wetterbedingungen berechnet und spiegelt die aktuell berechnete Brandgefahr wieder.
Hierzu muss die aktuelle Temperatur in Fahrenheit dort eingegeben werden.
Zur Waldbrand-Prognose, dessen Vorhersage der Waldbrandgefährdungssituation wird in Deutschland vom DWD der Waldbrandgefahrenindex (WBI) angewandt. Dies ist ein Vorhersageverfahren zur aktuellen Waldbrandgefährdung, welches sich auf Teile des kanadischen "Fire Weather Index" (FWI) stützt. Der Aufbau des kanadischen "Fire Weather Index", basiert auf die Berechnung die Komponenten aufeinanderfolgenden täglichen Beobachtungen von Temperatur, relativer Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und 24-Stunden-Niederschlag. Die sechs Standardkomponenten liefern numerische Bewertungen des relativen Potenzials für Waldbrände. Der Feuerwetterindex (FWI) verhält sich analog zum NFDRS Chandler Burning Index und ist ein Schlüsselindikator für extremes Feuerverhaltenspotential.
Dazu fand ich viele nützliche Informationen, wobei ich das in der Wetterdatenübersicht einbauen wollte. Aber dazu muss ich zuerst mal die Berechnung der Formel in Excel verstehen, wie das berechnet wird. Leider nicht einfach, die dann für Wswin umzusetzen. Hierzu musste ich jeden Schritt manuell abarbeiten, dass auch das Endergebnis stimmte. Ein Hacken, ist dort drin - die Potenz für einen bestimmten Wert das sich nur über den Taschenrechner oder in Excel bestimmen lässt. Aber jedes mal die fehlende Komponente aus Excel in Wswin zu importieren, ist nicht Sinn der Sache.
Also musste ich einen anderen Weg finden, dass ich an das Ergebnis was die Potenz berechnet - einen gleichen Wert bekomme, egal welche Temperatur und Luftfeuchte draußen herrscht. Einfache Potenzen lassen sich einfach ohne Taschenrechner ausrechnen, aber sobald Werte unter 1 oder -0,5 xxxx rauskommen - das lässt sich nicht wie man das genau berechnet realisieren. Also habe ich diesen Weg mich verabschiedet und einen anderen Weg gefunden. (Das soweit bis jetzt gut passt)
Aber aktuell bin ich mit diesem CBI noch in der Testphase - da ich bei höheren Temperaturen und niedriger Luftfeuchte noch nicht weiß ob ich da noch was anpassen muss. Denke mal das wird sich im Mai heraus stellen, wie weit die Daten auf der Website N5PA Website übereinstimmen. Große Abweichungen dürfen hier nicht sein.
Das Ganze habe ich mal vorläufig in meiner Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login. eingebaut. Das Script besteht auf eine veränderte Formel auf nur auf die aktuelle Temperatur und Luftfeuchte.