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| Schneesituation im Allgäu auf 790 m bis 1120 m Höhe... |
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Geschrieben von: Snow Südschwarzwald 440 m - 17.11.2016, 12:57 - Forum: Aktuelles Wetter
- Antworten (2)
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Schneesituation im Allgäu auf 790 m bis 1120 m Höhe sowie einige Temperaturmessungen in der Luft, in der Schneedecke und im Wasser.
@Regensburg: In der Bolgenach habe ich leider nicht gemessen, nur in Seitenbächen. 
(Es war schlecht hinzukommen mit den Skischuhen )
Schneehöhen am 14.11.16:
790 m: 4 cm durchbrochen
1040 m: 30 cm geschlossen
1090 m: 33 cm g.
1120 m: 35 cm g.
Messungen in der Schneedecke auf 1100 m Höhe 14.11., bei -3° in 2 m Höhe in der Luft:
-2 cm Tiefe: -0,5°
-5 cm Tiefe: -0,3°
-10 cm Tiefe: -0,4°
14.11. in einem Bach: +3,9°
15.11. morgens im selben Bach: +3,8°
versch. Temperaturmessungen in +5 cm und +2 m in der Luft zw. 7-8 Uhr im Schatten:
Talgrundsenke 1070 m: Luft: -4,8°/ Boden: -5,7°
Ebener Talgrund 1090 m: Luft: -3,6°/ Boden: -3,7°
Leicht ansteigender Talgrund 1110 m: Luft: -3,6°.
Hier die Tmin. und die Tmax. am Appartment wo ich leider nur in rund 5 m über Grund und nur ca. 0,5 m neben dem Balkon bzw. mit einem 2. Sensor zum Wohnzimmerfenster raus messen konnte. 
14.11. Tmax. -2°
15.11. Tmin. -8,5°/ Tmax. +3° ( 6 Uhr früh -3°, Abends gegen 18 Uhr gabs kurz leichten Graupel bei +1,6°)
16.11. Tmin. +0,5°/ Tmax. +3,5° (nur bis 9 Uhr)
Die für Mittwochmorgen geplanten Messungen im Erdboden unter der Schneedecke in 3 versch. Tiefen sowie die Messung des Hauptgewässers im Tal fielen wegen dem Dauerregen sozusagen ins Wasser.
Naja und wäre es 3 Tage lang total sonniges Wetter gewesen dann hätte ich noch an versch. anderen Stellen gemessen aber so wäre es nicht so interessant gewesen.
Sehr wahrscheinlich hatte es im Talgrund auf 1040 m Höhe als Tmin. um -10°, evtl. -11° in 2 m Höhe. Aber das kann ich nur vermuten.
Grüße 
Snow
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| 3-tägiger Frühwinterurlaub in einem Allgäuhochtal... |
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Geschrieben von: Snow Südschwarzwald 440 m - 17.11.2016, 12:32 - Forum: Bilder und Videos
- Antworten (29)
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Ich war 3 Tage zum Skilanglaufen dort. 
Bei der 240 Km Anfahrt war es nur mal für 1 Km und dann die letzten 5 Km vor meinem Ziel sonnig. Die restliche Strecke durchweg hochneblig trüb.
Ich freute mich nach dem Ankommen sehr auf das sonnige Langlaufen bei 35 cm Schneedecke, -3° und 12 Km gespurten Loipen. (4 Strecken) 
Von den SH 35 cm waren die untersten 1-3 cm weich, dann kamen 7 cm stark verharschte Schneedecke, dann nochmals 10-12 cm nicht ganz so stark verharschte Schicht und darauf 15 cm schöner Pulverschnee mit dünner Oberflächenreifschicht in freien Lagen.
Jedoch zog der wolkenlose Himmel innerhalb von nichtmal 30 Min. total zu und war danach den ganzen Nachmittag total dicht hochneblig mit einer Untergrenze von anfangs 100 Hm, später 50 Hm über Talniveau. @Snowflake: Das meinte ich mit "vom Wetter veräppelt" worden sein.
Naja war bissle Pech und erst gegen 23 Uhr lockerte es wieder auf und wurde leicht bewölkt (2/8 Cirren). Bis um 1 Uhr nachts kühlte es in 5 m über Grund ca. 30 Hm über Talgrundniveau auf 1070 m Höhe am leichten Südhang auf -8,5°! ab.
Morgens um kurz vor 7 Uhr war es sehr duster und dramatischm, und wie vor einem Sturmtief bewölkt bei -3°, und man hätte meinen können, dass es gleich anfängt stark zu regnen.
Gegen 7 Uhr lockerte es nach Osten hin wieder etwas auf und gegen 9 Uhr zum Glück auch westlicher. So kam ab und zu die Sonne für 10-15 Min. mal voll raus, ansonsten wars oft 7/8 bis 8/8 bewölkt ohne Sonne.
Am 3. Tag gabs leider ab ca. 5 Uhr morgens mäßigen bis starken Dauerregen bei +2° bis +3,5°. Da nicht frisch gespurt worden war und die Schneedecke vom Regen total nass war, habe ich gegen 9 Uhr beschlossen, statt wie geplant gegen 13-15 Uhr, jetzt schon heimzufahren.
Hab erst noch überlegt mit dem Auto auf den Riedbergpass zu fahren (1430 m).
Aber da es schon am Montagmittag! am steilen Nordhang ab ca. 300 Hm über Talniveau schon kaum noch Schnee auf den Bäumen hatte, je höher desto weniger, hätte sich das wohl kaum gelohnt.
Einen kleinen Schneebericht zu versch. Höhenlagen sowie einen etwas ausführlicheren Bericht mehrerer versch. Temperaturmessungen in Luft-, Schneedecke- und Wasser schreibe ich euch später im aktuellen Wetter. 
Ich hatte 4 Temperatursensoren dabei
Jeder normale Mensch würde mich für verrückt erklären, aber ihr nicht.
So, hier die Bilder aus dem Balderschwang-Hochtal in Foto-Höhenlagen zwischen 1020 m und 1130 m, im Hintergrund aus 900 m bis >1500 m Höhe.
B6b.jpg (Größe: 195,5 KB / Downloads: 84)
Grüße 
Snow
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| Vollwetterthread ab 16.11. |
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Geschrieben von: Robbi - 16.11.2016, 21:56 - Forum: Wetter
- Antworten (31)
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Hi,
aktuell etabliert sich eine großräumige Tiefdruckzone über dem Nordostatlantik und dem Nordmeer, die Kaltfront liegt im Küstenbereich:
[Bild: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.]
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Dort sind letzte Stunde schonmal ein paar steife Böen (Windstärke 7) zu beobachten gewesen, ebenfalls auf einigen Mittelgebirgsgipfeln, Brocken schwere Sturmböe (Windstärke 10):
DL_FX_201611162100.gif (Größe: 19,22 KB / Downloads: 164)
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Diese Windböen sollten sich mit Vorrücken dieser Kaltfront südwärts bis südostwärts verlagern:
ico_tkboden_na_024.png (Größe: 275,58 KB / Downloads: 163)
ico_tkboden_na_048.png (Größe: 286,08 KB / Downloads: 162)
ico_tkboden_na_060.png (Größe: 275,64 KB / Downloads: 163)
ico_tkboden_na_084.png (Größe: 271,14 KB / Downloads: 162)
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Hinter der Kaltfront wird mäßig kalte maritim erwärmte Polarluft advehiert von um die -3°C in 850hpa, das hat ne Schneefallgrenze von etwas unter 1000m zufolge, bei starkem Niederschlag mit Toastbrotflocken womöglich örtlich kurzfristig bis 500m runter. Das oben vorgestellte ICON Modell lässt die Kaltfront bis Wien vorrücken, aber mglw. bleibt sie auch an einer Linie Südschwarzwald - Bayerischer Wald hängen.
Außerdem wird Regen ein Thema, in den Hochlagen der Mittelgebirge entsteht eine leicht erhöhte Abflusssituation durch Tauwetter. Konkrete Mengen sind natürlich Glückssache aber die Chancen auf 2stellige Mengen im Laufe dieser Trog-Westeuropa-Lage sind nicht schlecht. Häufig klappt's schon in den nächsten 4 Tagen:
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Bevorzugt mit Niederschlag bedient werden sollten West- und Südweststaulagen, vorallem der westlichen Mittelgebirge.
Der Windhöhepunkt sollte verbreitet am Wochenende erreicht werden, weil dann ein weiteres - noch stärkeres - Tief von Südwesten heranzieht. Vorallem dann, aber auch schon vorher, wird es in Süddeutschland und insbesondere in Föhngebieten der Alpen sehr sehr warm. Dekadenrekorde sollten nicht weit verfehlt werden, vielleicht werden auch neue aufgestellt.
ico_tkboden_na_108.png (Größe: 272,5 KB / Downloads: 163)
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Also es bleibt interessant, trotz Milderung. LG
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