Leider kam der Nebel etwas zu früh, so dass es nicht ganz für Frost reichte...Tmin: 1,2°C um 5Uhr (nur übern Dach -0,3°C)
Takt: 2,4°C dichter Nebel - mal schauen wie lang der sich heute halten kann
In den Böhmerwaldtälern war es erwartungsgemäß frischer - allerdings war es dort andersrum. Bis 4Uhr dort bedeckt und kaum Abkühlung. Danach dann rascher Temperaturrückgang bis auf lokal -9°C
Die kommenden 2 Nächte nochmal Chancen auf den ersten Frost, dann zum Ende der Woche wieder knapp 20°C...größerer Regen ist weiterhin nicht in Sicht...neuer Schnee in den Mittelgebirgen ebenfalls nicht...
Gestern abend zogen ein paar schwache Schauer durch. Allerdings kam dabei nix messbares zusammen...
Seit 01.09 weiterhin nur 7mm - vielleicht klappts ja heute Nachmittag noch? Ansonsten werden für die nächsten 14 Tage weiterhin nur sehr wenig bis nix berechnet? Schaffen wir die 10mm auf 2 Monate?
06.10.2023 Alpiner Gletschersommer-Was ist die Steigerung von schlimm? Alle getätigten Hoffnungen im Keim erstickt!
= so die ganze Überschrift.
z.B. 2022
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2023
Tja, jede noch so vorsichtig geäußerte Hoffnung, hoffnungsvolle Vorhersage, hoffnungsvolle Wetterlage wird permanent im Keim erstickt. Jedes noch so kleine hoffnungsvoll angesagte Flöckchen vom Winde verweht resp. nimmer brauchbar gewandelt. Was wurde ich zum Thema wegen meiner mahnenden Worte und Vorhersagen zu WO-Zeiten an die Panikmacherfront verwiesen. Die Fakten sind mehr als deutlich, sie sind real und ganz einfach auf den Punkt gebracht krass. Das benenne ich deswegen so, weil selbst Fachleute die Hände übern Kopp zammschlagen und es kaum glauben, was nun Jahr für Jahr regelrecht um die Ohren fliegt. Und so auch 2023 ... was hatte man nach katastrophal 2022 für Hoffnungen gesetzt - es konnte ja kaum schlimmer kommen! Und - es kam schlimmer. Wie gesagt , da flattern selbst Fachleuten die Ohren. Und nein, das ist nicht übertrieben oder Panikmache. Das ist real - das ist der Zustand - das ist Fakt! Wie prügeln und weiterhin um irgendwelche Klimaziele von ...Grädlein. Ich kann es nicht oft genug wiederholen - den Alpen kacheln jetzt schon gesamt +2Gräder, gebietsweise um +2,5Gräder und ich behaupte an dieser Stelle regional wohl schon an die +3Grad um die Ohren ...
Und 2023 - wie gesagt, es sollte und konnte ja kaum schlimmer kommen ... wir wurden wieder eines Besseren belehrt und regelrecht vorgeführt.
Es flogen abermals traurige Daten wie auch neuerliche Rekorde um die Ohren. Ob Nuller Grenze, Temps auf Gipfeln, Temps in Tälern samt Gipfel, Abschmelzraten, Abschmelzhöhen und und und ... ein knallbuntes und Fakten gespicktes Potpourri quer durchs gesamte Thema.
Und so schlackert man mit den Ohren, traut seinen Augen kaum, was uns an einem / bis zu einem 06.10. geboten wird. Wobei, es verwundert eigentlich nicht wirklich. Bis zum heutigen 06.10.2023 bruzzzzzelt es selbst ganz weit oben noch fleißig ewiges Eis dahin. Kaum eine Flocke liegt brauchbar da = machen wir es kurz, der absolut wichtige alpine Gletschersommer wird selbst bis in den Herbst hinein als abermals katastrophal eingestuft werden müssen. Er zieht mit dem derzeitigen Rekordgletschersommer 2003 gleich. Etwaige Auswertungen werden gerade getätigt und hier und da schon veröffentlicht.
Paar Bilder und nochmal der Hinweis = 06.10.2023 Gletscherregionen ...
An einem 06.10.2023 liegen viele Gletscherregionen ohne abdeckenden Neuschnee da, also das blanke Eis. Und somit taut es aktuell fleißig weiter. Es ist schlussendlich und faktisch fast nicht zu fassen, aber es ist so. Übrigens schlimm dabei ist, es ist so wie im letzten Jahr. Also das zweite Jahr IN FOLGE. Und nochmals - selbst Fachleuten schlackern angesichts dieser Tatsachen die Ohren ...
Bei Interesse geht`s auf die Seite und zippt Euch die Jahre durch. Hier stellvertretend ...
zpfn1v2k.gif (Größe: 1,98 MB / Downloads: 126)
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Wetterstation in 41334 Nettetal-Kaldenkirchen (Angabe ohne Gewähr)
Witterungsbericht Monat September 2023
Temperatur:
Temperatur-Monatsmittel 19,19 °C
die höchste Maximumtemperatur 31,5 °C am 10
die mittlere Maximumtemperatur 24,2 °C
die tiefste Minimumtemperatur 8,4 °C am 24
die mittlere Minimumtemperatur 14,3 °C
Meteorologische Tage:
Eistage Monat 0
Frosttage Monat 0
Kalte Tage Monat 0
Sommertage Monat 12
heiße Tage Monat 3
Luftfeuchte:
die mittlere Luftfeuchtigkeit 78 %
tiefste Luftfeuchte während des Monats 41 % am 6
höchste Luftfeuchte während des Monats 97 % am 12
Niederschlag:
Gesamt-Niederschlagsmenge des Monats 70,6 mm
Die höchste Niederschlagsmenge pro Tag 26,2 mm am 12
Anzahl der Tage mit Niederschlag (>=0.1mm) 8 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=5mm 4 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=10mm 3 Tage
Luftdruck:
Monatliches Luftdruckmittel(reduziert auf NN) 1016,6 hPa
Tiefster Luftdruck während des Monat 995,7 hPa am 21
Höchster Luftdruck während des Monats 1029,0 hPa am 3
Sonnenschein:
Gesamtdauer der Sonnenstrahlung (Stunden) 122:25 Stunden
Der September war deutlich zu warm und zu nass. Wie auch in andren Teilen Mittel und Westeuropas war es eher ein Sommermonat als der erste Herbstmonat. Die Mitteltemperatur ist nur 1K unter der des Julis als im Mittel wärmster Monat im Jahr. Mit extremen 8 Sommertagen und einen neuen Temperaturrekord für dem September an der offiziellen Station Pfitsch/St Jakob mit 25,5°C (alt 24,7°C im Jahr 2013) stellte sich der September auch hier rekordverdächtig dar.
Der Niederschlag war zwar überdurchschnittlich, verteilte sich aber nur an 8 Tagen. Alleine 108,9mm fielen nur an 3 Tagen. Ursächlich waren hier zwei Genuatiefs in einem sonst hochdruckgeprägten Monat. Dort konnte sich ein guter Südstau einstellen mit 5-10mm/h über Stunden hinweg. Die Flusspegel waren vor allem am 22.09 an den ersten Hochwasserschwellen. Schwerpunkt war aber vor allem der Westen und Norden Südtirols. Im Osten, da vor allem im oberen Pustertal waren teils nur Monatsmengen von 25mm.
Ja ich habe mir vor zwei Monaten eine neue Montierung die Heq-5 Pro GOTO angeschafft, die mir per Computer bis zu 13000 Objekte am Himmel einstellen kann. Ich brauche nur ein Objekt laut einem Planetariums-Programm aussuchen und dann stellt mir diese dann das Objekt dann auch ein. Voraussetzung ist, dass die Montierung genau auf den Himmelspol ausgerichtet ist, was dann für Astrofotografie dann sehr wichtig ist.
Auch eine neue Kamera wurde ja schon hier erwähnt mal angeschafft. Von der bin ich begeistert, das die so alles kann. Aber es gibt bestimmte Objekte die im Wasserstoff-Bereich leuchten, die wahrscheinlich die Kamera nicht gut abbilden kann. Denke eher eine Astro modifizierte Kamera wäre hier wohl besser. Aber alles kann man sich auch nicht anschaffen.
So nun stelle ich ab heute hier die Objekte vor, die ich aufgenommen habe. Gestern Abend wurde ein Emissions-Nebel im Sternbild Schwan aufgenommen.
NGC 6888
Belichtungsdaten:
Skywatcher Newton 750 / 150 mm
Canon R7
100 x 1 m 15 sek ISO 1000 = 2 Stunden Belichtungszeit Gesamt
Gestackt mit Siril 1.20 GHS Stretch Methode
Dieses mal werde ich den Thread mal eröffnen, ich habe mich zwar bei weitem nicht so reingefuchst wie der Heinrich, aber dennoch fange ich mal direkt mit einem sehr interessanten Thema an.
Es wird um den Hunga Tonga Ausbruch gehen, der Anfang letztes Jahr stattfand. Dieser hat wohlmöglich weitreichende Folgen für den Polarwirbel, da eine unfassbar große Menge von Wasserdampf in die Atmosphäre gelangt ist, davon auch einiges in die Stratosphäre.
Der Fabian Ruhnau erklärt es ebenfalls gut am Anfang vom neuesten Kachelmann Video:
Das Diagramm was er benutzt zu der Wasserdampfkonzentration in der Stratosphäre auch hier nochmal in groß:
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Man sieht eine normale Verteilung bis es seit dem Ausbruch vom Vulkan einen wahren Tsunami an Wasserdampf gegeben hat. Fabian Ruhnau kommentierte übrigens unter dem Video das die Auswirkungen noch in 5-10 Jahren zu spüren sein werden.
Wie es sich auswirkt ist unsicher, die Meinungen gehen da teilweise stark auseinander.
Zusätzlich kommt diesen Winter verstärkt auch der vermutlich stark ausfallende El Ninio dazu und wir haben eine beginnende QBO-Phase also eine Fase wo es vermehrt Ostwind gibt im Bereich des Polarwirbels, wenn ich das richtig verstehe.
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Man sieht das in den oberen Bereichen der Ostwind sich schon durchgesetzt hat mit Tendenz zu der Verlagerung nach unten. Eine QBO-Phase alleine bringt nicht zwingend einen kühleren Winter aber was sich in Zusammenhang mit El Nino und den Auswirkungen des Ausbruchs ergibt, werden wir sehen. Es wird zumindest deutlich spannender als die letzten Jahre, alleine weil es bisher keine vergleichbare Lage gab.
Hier eine Vorhersage des Zonalwindes, aktuell verläuft alles nach Plan und der Polarwirbel erstarkt, wenn auch im Laufe des Oktobers einige Ausreißernach unten zu sehen sind (unter 0 wäre Ostwind):
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Das mal als eine erste Zusammenfassung des aktuellen Status zu dem Thema.