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| WM-Tipspiel!!! |
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Geschrieben von: Frosty Sam - 15.06.2018, 09:07 - Forum: Schätz- und Rateecke
- Antworten (191)
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Die Fußball-WM hat ja gestern begonnen, und mit Rußland haben wir gleich
einen neuen Topfavoriten!
Scherz - die haben vor gut einer Woche noch gegen Österreich gespielt, und
waren genauso chancenlos, wie 2 Tage später dann auch der regierende
Weltmeister Deutschland .
Am Boden der Realität sind wir aber kurz darauf wieder gelandet, als wir gegen
Brasilien fußballerisch deklassiert worden sind.
Die Frage aller Fragen diesmal:
Schafft es Deutschland auch bei dieser WM wieder, den Schalter beim Turnier
umzulegen - oder aber sind die äußerst schwachen Ergebnisse des letzten
Jahres doch mehr, als ein vernachlässigbares Vorgeplänkel.
Das Tipspiel sieht folgendermaßen aus:
Jeder kann die ersten 4 Plätze der WM tippen:
- wird der 1. richtig getipt, gibts dafür 50 PUnkte
- wird der 2. richtig getipt, gibts dafür 25 Punkte
- wird der 3. richtig getipt, gibts dafür 15 Punkte
- wird der 4. richtig getipt, gibts dafür 10 PUnkte
Im optimalen Fall kann man also 100 PUnkte erreichen!
Wer die meisten Punkte erziehlt, hat gewonnen! Sollte keiner irgendeinen der
4 richtig haben, dann hat der gewonnen, dessen Mannschaften wenistens
unter den ersten 4 gelandet sind, auch wenn die Platzierung nicht genau
stimmt.
Abgabeschluß ist der Sonntag der 17.Juni um 24:00!
Zwecks Chancengleichheit dürfen natülich jene Teilnehmer, die ihre Tips schon
einige Tage vor dem Abgabeschluß abgegeben haben, diesen auch noch bis
zum offiziellen Abgabeschluß umändern!
Viel Spaß und Erfolg beim tippen!
PS: Und hier noch zur Orientierung:
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| Takt: 17,9 °C - leicht bewölkt |
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Geschrieben von: Wettertroll - 14.06.2018, 19:37 - Forum: Aktuelles Wetter
- Antworten (1)
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Wetterbericht 89584 Ehingen 535 m über NN
Donnerstag, 14. Juni 2018 - 20:35
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Temperatur Außen
aktuell 17.9 °C
Min. 10.3 °C um 06:15
Max. 23.2 °C um 17:40
Normal-Ø-Temperatur Juni(1980-2017) = 15.67 °C
Normal-Ø-Temperatur Juni 2018 = 19.34 °C
Temperaturabweichung - Monat = +3.67
Windtemperatur
aktuell 17.5 °C
Min. 9.9 °C um 06:05
Max. 27.9 °C um 16:10
Luftfeuchte Außen
aktuell 53 %
Min. 40 % um 17:55
Max. 85 % um 07:05
Taupunkt aktuell 8.2 °C
Min. 6.1 °C um 09:15
Max. 9.7 °C um 17:15
Windchill aktuell 17.9 °C
Min. 10.3 °C um 06:15
Max. 23.2 °C um 17:40
Sonnenzeit Tages-Sonnenzeit
Sonnenstunden: 2:40 h
aktueller Monat: 57:08 h
Windgeschwindigkeit aktuell 0.8 km/h 0 Bft
Durchschnitt 1.1 km/h 1 Bft
Max. 4.4 km/h 1 Bft um 09:05
Windböen
aktuell 0.0 km/h 0 Bft
Durchschnitt 1.8 km/h 1 Bft
Max. 12.2 km/h 2 Bft um 15:10
Windrichtung
aktuell NO 45 ° dominierend O-NO
Windstille Werte 121
Windstille in % 48.4 %
Niederschlag
letzte Std. 0.0 l/m²
letzten 24 Std. 0.0 l/m²
dieser Tag 0.0 l/m²
aktuelle Woche 39.3 l/m²
aktueller Monat 60.6 l/m²
Normal Regen Monat 91.8 l/m²
Abweichung Monat -31.2 l/m²
aktuelles Jahr 342.6 l/m²
Normal Regen Jahr 773.4 l/m²
Abweichung Jahr -430.9 l/m²
Regen / Jahr 68 Tage
letzter Niederschlag 13.06.2018 um 09:39
ohne Regen seit 1 Tag, 10 Stunden, 55 Minuten
Luftdruck Bodendruck = 1014.5 hPa ü. Normalnull (NN) Luftdrucktentenz = gleichbleibend
Stationsluftdruck = 943.3 hPa 535 u. NN
Min. 1014.3 hPa um 19:20
Max. 1017.0 hPa um 02:00
Schneefallgrenze ~ 2350 m (=berechnet)
Wolkenuntergrenze ~1495 m (=berechnet)
Kältesumme (Nov. bis März 2017/2018) 95.1
Wärmesumme (Juni, Juli, August) 6.7
Grünnlandtemperatur: 204.5 °C
(Ein Wert von 200 = beginnendes Wachstum im Frühjahr)
letzter Frost
22.02.2018 / 00:00
bis: 01.03.2018 / 13:30
Dauer: 7 Tage, 13 Stunden, 30 Minuten
Statistikdaten aktueller Monat:
Jahr - Eistage (Tmax < 0°C) = 0 Tage
Jahr - Frosttage (Tmin <= 0°C) = 0 Tage
Jahr - sehr kalte Tage (Tmin <= -10°C) = 0 Tage
Jahr - Kalte Tage (Tmax < 10°C) = 0 Tage
Jahr - Sommertage (Tmax >= 25°C) = 15 Tage
Jahr - Heiße Tage (Tmax >= 30°C) = 1 Tage
Statistikdaten aktuelle Jahr:
Eistage 11
Frosttage 49
Kalte Tage 65
Sommertage 32
Heiße Tage 3
Schneehöhe gesamt 0.0 cm
Wetterstation Bedien- und Auswertesoftware WsWin V2.99.1 - TE923/924 (Mebus,Irox,Honeywell,Cresta)
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| Tunguska Ereignis |
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Geschrieben von: Zirfeld - 14.06.2018, 18:09 - Forum: Naturgewalten/Naturphänomene
- Antworten (11)
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Moinmoin
Diesen Monat jährt sich das Tunguska Ereignis zum 110. Mal, ohne das jemals abschließend geklärt wurde, was da eigentlich vorgefallen ist.
Was war passiert?
Am 30. Juni 1908 gab es in der sibirischen Taiga eine gewaltige Explosion. Die Druckwelle riss Millionen von Bäumen um und lief mit Schallgeschwindigkeit um den Planeten. Sie wurde in Potsdam, London und Washington registriert, in Potsdam sogar 2 mal, da die Druckwelle mehrfach um die Erde lief. In den Folgenächten gab es in Europa leuchtende Nachtwolken, die so hell waren, dass man in England nachts draußen Zeitung lesen konnte.
Ich würde das Ereignis gern mal am dieser Stelle thematisieren, ganz einfach, weil es mich schon ewig interessiert und weil Spekulationen dazu doch mächtig ins Kraut schossen und schießen.
Meistens wird ja nur auf die Tatsache der Explosion eingegangen, viel wichtiger scheint mir aber auch, was vorher geschah.
Sicher, Sibirien war 1908 sehr sehr dünn besiedelt. Aber trotzdem gibt es Augenzeugen, deren Aussagen auch dokumentiert sind.
Hier mal ein davon, die Beobachtung erfolgte unweit des Epizentrums (Quelle: rolfrost.de)
Unweit von Wanowara machte Suslow die Jurte des Ewenken llja Potapowitsch (Ljutschetkan) aus, in dessen Familie die Witwe seines Bruders, Akulina, lebte. Zum Zeitpunkt der Tunguska-Katastrophe befand sich Akulina mit zwei weiteren Ewenken dem Epizentrum am nächsten und wurde so Augenzeuge der ungewöhnlichen Erscheinung. Was sie I. M. Suslow mitteilte, ist höchst interessant:
"Wir waren zu dritt in der Jurte - mein Mann Iwan und ich sowie der alte Wassili, der Sohn von Ochtschen. Plötzlich stieß jemand heftig gegen die Jurte. Ich erschrak, schrie auf und weckte Iwan auf. Wir krochen aus dem Schlafsack hervor. Wir sahen, daß auch Wassili herauskroch. Iwan und ich kamen nicht dazu, ganz herauszukriechen und uns aufzurichten, als irgendjemand unsere Jurte wieder heftig anstieß und wir auf die Erde fielen. Auch der alte Wassili fiel auf uns, als habe ihn jemand umgestoßen.
Um uns war ein Lärmen, irgendjemand donnerte und hieb auf den Alljun, den Bezug der Jurte aus Wildleder. Plötzlich wurde es ganz hell, auf uns schien eine grelle Sonne und es blies ein scharfer Wind. Dann schoß jemand laut, so als würde das Wintereis auf der Chatanga (Chatanga = Tunguska, Fluss in Sibirien) bersten
Und auf einmal kam Utschir, der Geistertänzer, geflogen, ergriff den Alljun, knüllte und drehte ihn zusammen und trug ihn irgendwohin. Nur die Djutschka, das Gerüst der Jurte aus 30 Stangen, blieb übrig. Ich erschrak sehr und fiel um. Ich wurde ohnmächtig und sah, wie der Utschir (Wirbelsturm) tanzte. Ich schrie und kam dann zu mir. Utschir schmiß die Djutschka auf mich und verletzte mir mit einer Stange das Bein. Ich kroch unter den Stangen hervor und begann zu weinen. Die Kiste mit dem Geschirr wurde aus der Jurte geworfen und war weit geöffnet, viele Tassen sind zerbrochen
Ich schaute nach unserem Wald und sah ihn nicht mehr. Viele Bäume waren ohne Blättern und viele Bäume lagen am Boden. Am Boden brannten trockene Gehölze, Äste und Rentiermoos. Ich sah, daß sogar die Kleidung brannte , lief hin und sah, daß es unsere Hasenfelldecke und unser Pelzschlafsack waren, in dem ich mit Iwan geschlafen hatte. Dann bin ich Iwan und den alten Wassili suchen gegangen. Da erblickte ich, wie irgendetwas auf dem Ast einer ganz kahlen Lärche hängt. Ich bin hin und habe es mit einem Stock heruntergeholt. Es waren unsere erjagten Pelze, die vorher zusammengebunden am Gestänge in der Jurte hingen. Die Füchse waren verbrannt, der Hermelin war gelb und schmutzig geworden und mit Asche bedeckt. Viele Felle waren zusammengezogen und ausgetrocknet . Ich nahm die Pelze, weinte laut und ging meine Männer suchen. Am Boden brannte das trockene Holz weiter, das Rentiermoos brannte und rings um mich waren Rauch und Qualm. Plötzlich hörte ich jemanden stöhnen. Ich lief der Stimme nach und sah Iwan. Er lag am Boden zwischen dem Geäst eines großen Baumes. Der Stamm hatte seinen Arm gebrochen, der Knochen hatte das Hemd durchstoßen und stand hervor, Blut rann hinab. Da fiel ich wieder um und wurde ohnmächtig. Als ich wieder zu mir kam, wachte auch Iwan auf, stöhnte lauter und begann auch zu weinen. Utschir [Die Druckwelle] hatte Iwan fast umgeworfen. Wenn man zehn Jurten hintereinander aufstellen würde, so fiel er hinter der letzten nieder, ganz nahe an der Stelle, wo ich die Felle vom Ast geholt hatte...
Iwan umschlang meinen Hals mit der gesunden Hand und ich zog ihn hervor. Wir gingen zur Diljuschma, zu unserer Jurte, wo im Kornspeicher zwei Felle von Geweihträgern, ein Sack Mehl und Netze waren. Die Jurte stand am Ufer der Diljuschma und der Kornspeicher war in der Nähe der Jurte gegenüber dem Sonnenuntergang gelegen. Plötzlich klang es, als würde jemand schreien. Da sahen wir unseren Wassili. Er war unter die Wurzel einer umgefallenen alten Lärche gekrochen und hatte sich dort versteckt. Ich war sehr müde, vertraute Iwan dem Alten an und trug selbst nur die verbrannten Felle. Das Laufen fiel uns immer schwerer, denn da war sehr viel Bruchholz. Plötzlich sahen wir am Boden behauene Stämme und unter ihnen Rentierfelle. Die Felle waren verbrannt, die Häute zusammengezogen und angesengt. Anstelle der Netze sahen wir einen Haufen kleiner Steine, das sogenannte Angelblei. Die Roßhaarnetze waren verbrannt. Die Balken waren verbrannt und verkohlt.
Anstelle des Sackes Mehl fanden wir einen schwarzen Klumpen. Ich stieß mit dem Stock hinein und der Klumpen zerfiel zu Kohle. In der Mitte fand ich noch ein wenig Mehl und wickelte es in Wassilis Hemd. So war unser Kornspeicher verschwunden. Wir ruhten uns ein wenig aus und gingen unsere Jurte suchen. Dann kamen wir zur der Stelle, wo unsere Jurte stand. Die Stangen lagen am Boden, eine große Lärche war auf sie gefallen. Sie zeigte sich auch als sehr verbrannt. Ich zerhackte sie mit dem Beil und zog sie auf die Seite. Wir fanden unter ihr unsere Kupferkessel, in dem noch viel Fleisch vom Vortag war. Eine helle Sommernacht brach an. Das Feuer ließ nach, und an die Stelle der Hitze trat die Kälte. Wir beschlossen zur Chatanga zu gehen. Als wir zum Flüßchen Tschambe kamen, waren wir schon sehr ermüdet. Rings um uns sahen wir eine schreckliche Erscheinung. Das war irgendwie nicht mehr unser Wald. Ich hatte noch nie einen solchen Wald gesehen. Er schien irgendwie fremd. Wir hatten einen dichten, dunklen, alten Wald. Aber jetzt gab es an vielen Stellen überhaupt keinen Wald. Auf den Bergen lagen alle Bäume umgebrochen und es war hell. Man konnte weit sehen. Und am Fuße der Berge konnte man nicht durch den Sumpf gehen [Der Sumpf ist die Folge des durch die Hitze aufgetauten Dauerfrostbodens der Taiga]. Manche Bäume standen, andere lagen, wieder andere neigten sich und einige waren sogar übereinandergefallen. Viele Bäume waren angebrannt, vertrocknet und das Moos brannte und qualmte noch. Als wir an die Chatanga kamen, trafen wir auf Ljutschetkan."
Es gab viele Zeugen und besonders interessant sind die, die räumlich weit auseinander liegen und daher eine Bewertung der Bewegung des explodierten Objekts zulassen.
Mehr dazu bei Interesse der geneigten Leserschaft......
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