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| Zwiespalt: Naturbeobachtung versus Modelle / was stimmt? |
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Geschrieben von: Heinrich - 18.01.2019, 19:12 - Forum: Smalltalk
- Antworten (36)
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Meinen Gruß in die Wetter-Runde!
Ich will nicht jammern, aber derzeit bin ich hin und her gerissen. Seit ich im Forum aktiv bin, habe ich mich in die Wettermodelle so lala eingearbeitet. Nun zeigen die diversen Wettermodelle ziemlich einheitlich, dass es bis mindestens Ende Januar ziemlich kalt oder besser winterlich werden soll mit Schnee im Flachland und auch deftigen Nachttemperaturen. Soweit so schön. Aber aus meinem bisherigen Wettterleben habe ich mich immer auf die Zeichen in der Natur verlassen. Und die sagen etwas anderes aus, nämlich bald ein Winterende!
Festmachen müsste ich es am Kranichflug, wenn ich konsequent bin. Denn die hübschen Großvögel fliegen seit 3 Tagen in kleinen bis mittleren Formationen zurück nach Norden. Vor einem halben Jahr (vor dem Forum und meinem Studium der Wetterkarten) hätte ich gewusst: der Winter geht dem Ende entgegen! Nun aber habe ich zwei Seelen in meinem Herzen: Naturbeobachtungen und Rechenmodelle. Was wird gewinnen oder gar im Herzen überwiegen?
Die nach den letzten milden und fast schneelosen Jahren gewachsene Sehnsucht nach deftigem Winterwetter mag im Moment Überhand nehmen, aber tief drinnen in meinem Verstand sagt mir die alte, wissende Stimme: Achtung, mein Bester, die Natur kriegst Du mit einem noch so guten Rechenmodell nicht klein, sie gewinnt am Ende doch.
Geht es anderen Nutzern auch so? Oder bin ich so ein alter, aussterbender Dinosaurier, der einsam und allein sein Dasein fristet bis zum unvermeidbaren Einschlag?
Und noch eine Frage: ist die Natur wirklich aus dem Ruder gelaufen oder sind wir es, die meinen, eine Fahrtrichtung zu kennen gegen den Strom?
Das hat leicht philosophischen Charakter, ich weiß, aber hier im Umfeld habe ich niemanden, mit dem ich darüber fabulieren könnte. Vielleicht findet sich ein "Opfer" im Netz. Wenn ja, melden bitte! Wenn nicht, dann eben nicht.
Meinen Gruß!
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| Möglicher Schneefall im Westen am Dienstag den 22.0119 |
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Geschrieben von: Leonidas - 18.01.2019, 18:41 - Forum: Wetter
- Antworten (19)
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Hallo,
Die Führenden Wettermodelle haben heute eine Niederschlagsfront in den Berechnungen, welche am Dienstag Vormittag/Mittag Deutschland erreichen könnte und bei Werten um den Gefrierpunkt duchrgehend als Schnee fallen sollte.
In der Theorie, haben also selbst wir Flachländer im Westen somit eine echte Chance auf eine Schneedecke die mal etwas Länger hält, da ja wie schon in anderen Threads beschrieben, anschließend Kaltluft aus Nordosten und Osten angezapft wird.
Ausgelöst wird der Schneefall durch ein Tiefdrucksytem, dass sich von Island aus nach Mitteleuropa bewegt.
+84h
GFSOPEU12_84_1.png (Größe: 70,8 KB / Downloads: 437)
+114h
GFSOPEU12_114_1.png (Größe: 72,66 KB / Downloads: 437)
Hier der Niederschlag nach GFS und ICON.
GFS:
GFSOPME12_93_53.png (Größe: 255,36 KB / Downloads: 438)
ICON:
ICOOPME12_96_53.png (Größe: 232,72 KB / Downloads: 437)
Die Chancen stehen echt nicht schlecht, mit dem Milden Getue ists definitiv erst mal vorbei.
Noch mal der Hinweis das es sich bei dem genauen Ablauf natürlich um Nowcast handeln wird... ansprechen wollte ich es aber schon mal hier.
schönen Abend noch!
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| Wetterdaten Freitag 18.1. |
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Geschrieben von: Robbi - 18.01.2019, 06:52 - Forum: Aktuelles Wetter
- Antworten (50)
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Takt -2°C, klar, schwachwindig. Hat noch nen cm gegeben in der Nacht, somit 2cm SH. Jetzt kommt Teil 2 des Daumen drückens:
Es kommt vorerst kein Schnee mehr, dafür viel Sonne und auch bei mir noch knapp über 0°C bei ungefrorenem Boden. Grenzt ja sowieso an ein Wunder, dass ich mal Minusgrade hier poste.
Hoffentlich bleiben große Teile erhalten...
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| Zusammenfassung vom bisherigen Winter im Lamer Winkel |
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Geschrieben von: Wolfgang_Bayerwald - 17.01.2019, 19:32 - Forum: Smalltalk
- Antworten (1)
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Hallo miteinander,
jetzt fasse ich mal den bisherigen Winter im Lamer Winkel ab 600 und in Tieferen Lagen zusammen.
Der erste nennenswerte Neuschnee fiel im November mit 2x5 cm.
Am Montag nach dem Nigltag fielen durch einen kräftigen Schneeschauer 5 cm Neuschnee innerhalb etwa einer halben Stunde.
Erst am Dienstagabend setzte durch Nordoststau langanhaltender und starker Schneefall ein.
Es fielen in 12 h ab 600 m 15 cm Neuschnee.
Dieser Schnee hielt bis zum Freitag vor Weihnachten durch. Und am Donnerstag vor Weihnachten gab es in der Früh nochmal 5 cm Neuschnee.
Durch ansteigende Temperaturen und ergiebigen Dauerregen bis Montagfrüh gab es sogar ein kräftiges Hochwasser.
Und pünktlich am 24. Dezember sank in der Früh die Schneefallgrenze ab und so gab es 5 cm Neuschnee und natürlich Weiße Weihnachten. Dieser Schnee blieb über die Feiertage liegen.
Erst am 27. Dezember war der Schnee weg.
Den nächsten Neuschnee mit 5 cm gab es am 30. Dezember. Allerdings stieg die Schneefallgrenze rapide an und so war der Schnee Geschichte.
Erst im neuen Jahr sank die Schneefallgrenze wieder ab.
Während es von Mittwochfrüh bis Donnerstagabend nur ein paar Schneeschauer mit insgesamt 10 cm Neuschnee gab, setzte am Freitagfrüh kräftiger Schneefall ein und brachte in 6h 10 cm Neuschnee.
Am Nachmittag blieb es trocken. Erst am Abend gab es wieder Schneefall, später sogar Eisregen. Erst später setzte durch Stau längeranhaltender und zeitweise auch starker Schneefall ein und brachte in ca. 12 h 20 cm Neuschnee. Am Nachmittag gab es dann ein Gemisch aus Nassschneefall und Eisregen.
Am 6. und 7. Januar blieb es dann trocken und man konnte sich schon langsam vorbereiten, was uns da so anstand.
Am Dienstag, 8. Januar gab es in 12 h 10 cm Neuschnee und erst am Dienstagabend fiel die Schneefallgrenze ab, nachdem die Schneefallgrenze bis 600 m angestiegen ist.
In der Nacht auf Mittwoch setzte durch Nordweststau starker Schneefall ein und brachte in 12 h 15 cm Neuschnee.
Während es am Mittwochfrüh noch trocken blieb, setzte dann durch Nord-/Nordoststau langanhaltender und starker, zeitweise auch sehr starker Schneefall ein und brachte in 10 h 20 bis 25 cm Neuschnee.
Auch in der Nacht zum Donnerstag gab es Nordoststau und so schneite es anhaltend und zeitweise kräftig bis Donnerstagabend weiter mit 30 cm Neuschnee in 24 h.
Während es bis Freitagmittag trocken blieb, setzte am Freitagmittag wieder kräftiger Schneefall ein und brachte bis Samstagfrüh nochmal 15 cm Neuschnee. Am Samstag selbst gab es immer wieder leichten Schneefall und brachte keinen Neuschnee.
Erst am Samstagabend gab es wieder starken Schneefall und brachte in 12 h 15 cm Neuschnee.
Da hatte ich das erste Mal Zeit, die Schneehöhe zu messen. Da maß ich 70 cm Schnee im Garten.
Am Sonntagvormittag setzte leichter bis mäßiger Schneefall ein, brachte aber keinen Neuschnee.
Erst am Montagabend gab es wieder 5 cm Neuschnee.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der Winter im Bergland ab 600 m schon sehr schneereich war.
Unter 600 m waren die Neuschneemengen deutlich weniger.
Die Neuschneemengen im Bergland ab 600 m waren so:
Fast 2 m.
Unter 600 m vielleicht noch 1 m, unter 500 m nicht mal ein halber Meter Neuschnee im gesamten Winter.
Vorallem die Woche nach dem Feiertag war sehr unterschiedlich: Während es am Dienstag unter 600 m nur 5 cm Neuschnee gab und unter dem Tag regnete blieb es ab 600 m bei Schneefall.
Und auch in der Nacht zum Mittwoch: ab 600 m 15 cm Neuschnee, unter 600 m gerade mal 5 cm und unter 500 m nur eine Puderzuckerdecke.
Erst am Mittwochfrüh gab es ab 500 m 10 cm Neuschnee in 12 h.
Ab 600 m sind von Dienstagfrüh bis Donnerstagabend über 70 cm Neuschnee gefallen. Unter 600 m vielleicht noch 30 bis 40 cm Neuschnee, und unter 500 m vielleicht noch 20 cm Neuschnee.
Ich brauche also nicht über den bisherigen Winter jammern.
Der brachte bislang die höchste Schneehöhe seit Dezember 2012.
Mfg
Wolfgang Brandl
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| Traumkonstellation 25.1.??? |
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Geschrieben von: Frosty Sam - 17.01.2019, 10:06 - Forum: Wetter
- Antworten (18)
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Hi Leute,
Ich hab euch ja gestern schon einige tolle Optionen für die 3. Jännerdekade
hier gezeigt - auch heute bestätigt sich dies noch in den Karten - allerdings
nicht in allen Modellen!
Ich beschränk mich hier in dem Thread damit - den Bereich um den 25.
auszuleuchten, und wie die einzelnen Modelle sich im Näherrrücken des
Termins entwickeln und anpassen.
Schau'n wir mal - wer die Nase im Endeffekt vorne hat...
- ECMWF (=europ. Modell)
- GFS (=amerik. Modell)
- GEM (=kanad. Modell)
1. ECMWF (europ.Modell)
Traumhaft präsentiert sich - wie gestern schon gezeigt - noch immer das europ. Modell:
Sehr aktives Mittelmeer mit gleichzeitiger sehr kaltem Nordeuropa - und das über
längere Zeit. Somit ganz klar die beste der 3 Varianten
am 23:
190117_31.gif (Größe: 69,6 KB / Downloads: 650)
am 25:
190117_32.gif (Größe: 69,56 KB / Downloads: 647)
am 27:
190117_33.gif (Größe: 65,9 KB / Downloads: 647)
2. GFS (amerik. Modell)
Zu Beginn (am 23.) noch ähnlich wie ECMWF - nur weniger Kälte über der Ostsee und
auch die Tiefdrucktätigkeit fällt nicht so intensiv aus im Mittelmeer. Zusäztlich weitet sich
der Atlantikblock weiter in Richtung Mitteleuropa aus.
am 23:
190117_53.gif (Größe: 72,3 KB / Downloads: 649)
am 25:
190117_52.gif (Größe: 71,42 KB / Downloads: 649)
am 27:
190117_51.gif (Größe: 71,48 KB / Downloads: 648)
3. GEM (=kanad. Modell)
Auch hier kommt's zur schönen Trogausbildung, das Tief welches in den Mittelmeeraum
abtropft ist jedoch nicht so stark => geringere Tiefdruckentwicklung. Zusätzlich macht
am Atlantik das nachfolgende Tief recht rasch Druck auf den Hochdruckkeil - sodaß dieser
relativ rasch wieder eingeebnet ist. (ist klar die schlechteste der 3 Varianten)
am 23:
190117_41.gif (Größe: 72,35 KB / Downloads: 648)
am 25:
190117_42.gif (Größe: 76,78 KB / Downloads: 645)
am 27:
190117_43.gif (Größe: 74,06 KB / Downloads: 643)
Zusammenfassend also:
Den Trog um den 25. zeigen alle 3 Modelle - nur eben in verschiedener Ausgeprägtheit.
ECMWF vorbildlich, mit reger Tiefdrucktätigkeit im Mittelmeer und viel kalter Luft nördlich
davon.
GFS nicht ganz so augeprägt - mit weit geringerer Tiefdrucktätigkeit im Mittelmeer und
weniger Kaltluft (aber noch immer genug für Schneefall bis runter - falls es denn zu NS
kommt).
GEM zeigt den Trog am kürzesten! Da wird das blockierende Atlantikhoch relativ rasch
wieder "niedergebügelt"!
2 Punkte werden ganz wesentlich sein:
Wie kräftig ist das Tief, welches um den 23. ins Mittelmeer abtropft?
Je kräftiger, desto mehr NS (evtl. Chance auf VB) und desto mehr Kälte aus Nord kann
advehiert werden
Und zweitens: wie kräftig entwickelt sich das Nachfolgetief südlich von Grönland?
Je schwächer - desto besser, da weniger Druck auf das aufgekeilte Azorenhoch ausgeübt
wird und so der Trog länger in seiner ganzen Pracht erhalten bleiben kann (siehe ECMWF)!
Abschließend noch ein Blick auf das gesamte GFS-ENS am 25. - um ungefähr die Wahrscheinlichkeit
abschätzen zu können, wie groß den die Wahrschenlichkeit der diversen Varianten so ist:
Nun - ich würd mal meinen, es gibt einige weniger gut ausgeprägte Tröge (P0,P4,P7,P16 z.B.),
einige ganz gut ausgeprägte - und auch einige sensationelle (wie P1, P11, P18, P20 z.B)!
Beobachten wir also weiter - welches der 3 Modelle morgen (und die nächsten Tage dann) die Nase vorne haben wird!
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| 16.01.2019. Wetterphänomen Raueis |
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Geschrieben von: alpinist - 17.01.2019, 09:56 - Forum: Bilder und Videos
- Antworten (7)
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Nachdem sich die Lawinensituation entspannt hat, unternahm ich gestern eine defensive Schitour auf den 2076m hohen Schneeberg in NÖ. Im Gipfelbereich hat sich ein mächtige Raueispanzer gebildet, der dem Gelände und allen "Hindernissen" eine bizarre Struktur verleiht.
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Grüße, Franz
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