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| Rätselhafter Anstieg der Methan-Werte |
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Geschrieben von: Eiszeit - 05.06.2019, 23:43 - Forum: Klima
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Hallo liebe Klima interessierte,
gerade hab ich einen erschreckenden Artikel gefunden. Aus irgendeinem Grund steigen die Methan-Werte in der Atmosphäre extrem an, und die Forscher kennen die Ursache nicht genau.
Es gibt mehrere Vermutungen zum einen könnte es irgendwo eine noch nicht endeckte Emissionsquelle geben, zum anderen könnte es aber auch daran liegen das dass Methan langsamer abgebaut wird in der Atmosphäre.
Hier hab ich auch zwei Artikel die das genauer beschreiben.
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Eine der schlimmsten Vermutungen der Forscher ist das die Kettenreaktion wegen der steigenden globalen Temparaturen, schon eingesetzt haben könnte.
Zitat:
"Wir wissen nicht, ob der Anstieg beim Methan durch höhere Methanemissionen oder durch weniger Methan-Abbau verursacht wird oder durch beides.
Was auch immer die Ursache ist, es sieht so aus, als ob die Erwärmung die Erwärmung antreibt.
Das heißt, die steigenden globalen Temperaturen haben möglicherweise schon Prozesse in Gang gesetzt, die den Klimawandel weiter befeuern."
Zitat Ende
Was meint Ihr dazu? Könnte die Selbstaufheizung des Planeten wirklich schon begonnen haben?
Eventuell könnte das Methan ja aus denn Meeren stammen, oder das auftauen der Permafrostböden setzt schon viel mehr Methan frei als vermutet.
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Schwergewitterlage mit hohem Unwetterpotenzial |
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Geschrieben von: Wettertroll - 05.06.2019, 11:35 - Forum: Wetter
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Heute herrscht eine Energie- und spannungsgeladene Wetterlage. Es können Höchstwerte von 29 °C bis 34 °C erreicht werden. Zum Abend und in der Nacht zieht dann die eigentliche Wetterfront die starke, mancherorts sogar stürmische Windböen bringt, sogar schwere Unwetter wie Starkregen und großen Hagel (bis 5 cm).
Zitat:Heute einzelne, teils kräftige Gewitter, ab dem Abend im Westen organisiert mit erhöhter Unwettergefahr (Vorabinfo).
Mittwoch... liegt Deutschland weiterhin auf der Vorderseite eines mittlerweile satt amplifizierten LW-Troges über Westeuropa respektive dem nahen Ostatlantik. Er wird auf seiner Rückseite permament von kurzwelligen Trögen gespeist, was aber auch bitter nötig ist, schließlich soll der Trog ja noch bis Pfingsten und evtl. sogar darüber hinaus durchhalten. Dabei bildet sich über Frankreich ein flaches Tief (es müsste HEIKO sein), das im Laufe der ersten Nachthälfte via Benelux zur Nordsee zieht. Und da das Ganze entlang einer schleifenden Luftmassengrenze passiert, die von Haus aus schon thermisch überaus passabel aufgestellt ist, verschärft sich die Baroklinität knapp westlich des Vorhersageraums noch.
Kommen wir also zum Abend und zur Nacht auf Donnerstag, wenn sich ausgehend von Ostfrankreich und der Westschweiz (evtl. ist auch noch der Schwarzwald beteiligt) vermehrt konvektive Umlagerungen bilden, die sich zu einem größeren Cluster organisieren (MCS), der dann via RP und das Saarland in Richtung NRW und von dort in der zweiten Nachthälfte weiter gen westliches Niedersachsen und Nordsee zieht.
Kompletter Bericht vom DWD für heute unter dem Link:
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Die Lage wird sehr heikel am Abend und in der Nacht werden, sogar noch schlimmer als in der vergangenen Nacht, indem schwere Gewitter über Holland und Belgien gezogen sind. Auch besteht die Gefahr von mehreren Tornados die bei dieser brisanten Wetterlage sich bilden können.
Aktuell sind Warnungen von verschieden Quellen unterschiedlich dargestellt:
Unwetterwarnung_05.06.2019_0002.jpg (Größe: 175,4 KB / Downloads: 179)
Quelle: Private Wetterstation Ehingen
Unwetterwarnung_05.06.2019_0001.jpg (Größe: 85,49 KB / Downloads: 179)
Quelle: Youtube.com-Video Wetter.com
Auf den Karten von der Wetterzentrale (GFS) sind sehr hohe ML-CAPE - Werte dargestellt (über 2000).
GFSOPME06_9_11.png (Größe: 93,41 KB / Downloads: 179)
GFSOPME06_12_11.png (Größe: 80,69 KB / Downloads: 179)
Andere Karte stellen die Lage in den 850 hPa Pot. Äquiv. Temp - Karten dar.
GFSOPME06_9_7.png (Größe: 69,34 KB / Downloads: 178)
GFSOPME06_12_7.png (Größe: 69,23 KB / Downloads: 179)
GFSOPME06_12_7.png (Größe: 69,23 KB / Downloads: 179)
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Auch ist es derzeit noch recht unsicher, wo die Unwetter auftreten werden, aber dann muss es muss in den genannten Gebieten mit ordentlichen Krachern gerechnet werden, die von Starkregen (über 25 mm/h), größerem Hagel (dieser vor allem in der Anfangsphase) und (schweren) Sturmböen oder orkanartigen Böen begleitet sind.
Aktuell sieht die Lage um diese Zeit noch so aus über Frankreich:
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| Wetterdaten Mittwoch 05.06.2019 |
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Geschrieben von: Wettertroll - 05.06.2019, 06:51 - Forum: Aktuelles Wetter
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Takt: 18,9 °C leicht bewölkt windstill.
Möglicherweise könnte sich heute eine erneute Unwetterlage über Deutschland entwickeln, wahrscheinlich dann was spezielles.
Heute dann auch noch ein wenig heißer als gestern, Tmax im Südwesten bis 33 °C
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| 04.06.2019 Die Ötschergräben (Niederösterreich) |
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Geschrieben von: alpinist - 05.06.2019, 06:30 - Forum: Bilder und Videos
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Die Ötschergräben sind ein tief eingeschnittes klammartiges Grabensystem südlich des Großen Ötschers. Es verläuft von W nach O und ist durch eine schmale Steiganlage erschlossen. Der Weg führt teils gemütlich durch Buchenwälder entlang des türkis-blauen Ötscherbaches bzw. der Erlauf, teils ausgesetzt hoch über vom Wasser geformten imposanten Schluchtabschnitten auf einer gut gesicherten Steiganlage.
Bereits vergangenen Herbst begab ich mich auf ein Fototour in die Ötschergräben. Die abwechslungsreiche Wanderung durch das eizigartige Schluchtsystem in der tiefstehenden Herbstsonne mit den verfärbten Laubbäumen übte auf mich eine immense Faszination aus. Lediglich die Hauptattraktionen, die tosenden Wasserfälle führten kaum Wasser. Deshalb fasste ich schon damals den Plan, die Tour im Frühjahr nach der Schneeschmelze zu wiederholen.
Nachfolgend eine Bilderauswahl:
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Sommerliche Grüße,
Franz
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| Gewitter Niederrhein |
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Geschrieben von: Problembaer - 05.06.2019, 00:59 - Forum: Bilder und Videos
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Servus liebe Leute.
Na was sagt man dazu. Ein klein wenig fühle ich mich ja an die ersten Monate des vergangenen Jahres erinnert, wo wir hier im Westen ein Gewitter nach dem Anderen verbuchen konnten, während sonst bevorzugte Gegenden eher leer ausgingen. Natürlich glich sich das bis Jahresende wieder aus, bemerkenswert fand ich es aber schon.
Und dies scheint sich heuer zu wiederholen. Derzeit liegen wir absolut günstig am Rande eines Langwellentroges, welcher uns beinahe täglich mit schwül-warmer Luft und somit auch Gewittern versorgt.
Am Abend des 02.06. brachte ich mich in Position, obwohl auch namhafte Institutionen keinerlei Konvektion für unsere Gegend auf dem Schirm hatten.
Bei meinem Eintreffen kam jedoch sofort Hektik auf:
Laut Radar sollte uns dieser riesen Batzen zwar nicht voll treffen, jedoch nah genug westlich des Rheins vorbei ziehen, um ein frohes Wetterleuchten zu produzieren - so dachte ich. Und siehe da, zum Ende des Zeitraffers sind die ersten Blitze schon zu erkennen:
Da ich mich in der Folge auf vernünftige Blitzbilder konzentrieren wollte - und die Zweitkamera leider immer noch nicht da ist - gab es ab diesem Zeitpunkt nur noch Einzelbilder... aber was für welche.
Man bedenke, in unserer Gegend sind es nur wenige Kilometer (etwa 5) bis zur Grenze des Ruhrpottes, in unserem Fall Stadt Duisburg. Die dort ansässige Schwerindustrie sorgt in der Regel, gerade im Sommer, für genügend Dunst um vernünftige Fotos zu verhindern. Und wenn diese es nicht tut, dann die allermeisten Wetterlagen höchst selbst. Allein stehende Gewitterzellen bis in die Abendstunden sind bei uns aber sowas von selten, kann ich mich die letzten Jahre nicht dran erinnern sowas schon gesehen zu haben:
Da werden die Meisten hier vermutlich sagen, ja mei, das ist doch nichts besonderes. Erkenne ich neidvoll an, hier ist es das aber schon:
Bereits vor Jahren hatte ich gehofft, "unser" Kraftwerk mal gemeinsam mit Blitzen zu fotografieren...
Im Anschluss zog die Zelle ab und produzierte nicht mehr viele Blitze. Daher raffte ich mein Gerödel zusammen, fuhr heim, lud die Akkus, übertrug die Dateien und wollte eigentlich ins Bett gehen. Schließlich waren meine Erwartungen ja bereits übererfüllt.
GOTT SEI DANK blickte ich im Bett liegend noch einmal aufs Radar. Daraufhin dauerte aus dem Bett hüpfen, anziehen, Gerödel raffen, ins Auto springen, erneut zum Rhein rasen und Kamera aufbauen insgesamt bestimmt nicht mehr als 15 Minuten 
Der erste Probeschuss nach Fokuseinstellung:
Hui... na das kann ja heiter werden. Die Zelle zog nicht an mir vorbei... sondern direkt auf mich zu, während sie einen Erdblitz nach dem Anderen in den Boden hämmerte:
Übrigens, so oft ich die Nähe zum Ruhrpott auch verfluche - in dieser Nacht, bei dieser Wetterlage war sie ein Segen. So viel Farbe hat man dann doch selten auf Gewitterfotos 
An dieser Stelle auch ganz ausdrücklich: Änderungen am Bild, welche die Farbwiedergabe oder deren Intensität beeinflussen würden, habe ich nicht vorgenommen!!
Sogar mit Spiegel können wir:
Immer näher kam die Zelle, immer heller natürlich die Blitze:
Gleich mehrfach schlugen Blitze an der selben Örtlichkeit ein, bzw wenn man genau hinguckt, sieht man, dass sie eher von unten nach oben streben:
Noch mal mit Spiegel:
Und zu guter letzt: Ein heftiger Kracher, der direkt vor mir in Duisburg einschlug und über meinem Kopp hinweg zuckte - das Signal zum Aufbruch:
Ich hoffe die Bilder vermitteln wenigstens etwas dessen was ich sehen durfte, wie gesagt, für unsere Gegend beinahe einmalig.
Vor kurzem hat es uns gewittertechnisch wieder gestreift, morgen sieht es auch nicht schlecht aus.
Dazu dann hoffentlich in einem der nächsten Bild-Beiträge.
Viel Spaß beim Anschauen,
Euer Bär
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