Der Oktober war leicht zu mild und zu trocken. Der Oktober begann mit einer letzten spätsommerlichen Periode. Nur knapp wurde die 25°C - Marke am Tag der Deutschen Einheit verpasst. An den ersten beiden Tagen gab es jeweils auch Maxima über 20°C, dennoch war Messebeginn bei mir erst am 3.10.
Der Stadteffekt ist im Temperaturmittel schön zu sehen, an der offiziellen DWD-Station am Flugplatz außerhalb der Stadt, ist das Mittel bei nur 8,3°C quasi im langjährigen Mittel. Der Grund liegt wohl hauptsächlich an den Minima. Wo meine Stationen mehre Minima von 1-2°C hatte, gab es außerhalb der Stadt schon 5 Frosttage!
Das ist übrigens einer kühlsten Oktober die ich seit langem erlebt habe, da ich ja vom Niederrhein komme. Da ist nur eine Frostnacht im Oktober schon erwähnenswert! Dort hat es im Oktober nicht einmal eine Frostnacht gegeben übrigens! Das ist schon ein ganz anderes "Klima" zumindest im regionalen Sinne.
Der Niederschlag bleib deutlich unter dem Soll. Nur 25,5mm gab es, was gerade einmal 53,7% sind. Am meisten fiel am 19.10 mit 7,2mm, wo auch der einzige richtige Tag mit Tiefdruck war. Das Mittel des Luftdrucks lag nämlich bei 1020,8hPa, was für eine deutliche Hochdruckdominanz im Oktober spricht.
Dazu war es ein recht sonniger Monat. Mit 124h bzw. 107% vom erwartbarem Soll gab es die meiste Zeit kaum Hochnebel oder er löste sich rasch auf. Das dürfte nun im November anders aussehen.
Wetterstation in 41334 Nettetal-Kaldenkirchen (Angabe ohne Gewähr)
Witterungsbericht Monat Oktober 2021
Temperatur:
Temperatur-Monatsmittel 11,85 °C
die höchste Maximumtemperatur 19,8 °C am 1
die mittlere Maximumtemperatur 16,1 °C
die tiefste Minimumtemperatur 2,3 °C am 16
die mittlere Minimumtemperatur 8,2 °C
Meteorologische Tage:
Eistage Monat 0
Frosttage Monat 0
Kalte Tage Monat 0
Sommertage Monat 0
heiße Tage Monat 0
Luftfeuchte:
die mittlere Luftfeuchtigkeit 85 %
tiefste Luftfeuchte während des Monats 54 % am 1
höchste Luftfeuchte während des Monats 96 % am 7
Niederschlag:
Gesamt-Niederschlagsmenge des Monats 54,4 mm
Die höchste Niederschlagsmenge pro Tag 7,8 mm am 30
Anzahl der Tage mit Niederschlag (>=0.1mm) 17 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=5mm 4 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=10mm 0 Tage
Luftdruck:
Monatliches Luftdruckmittel(reduziert auf NN) 1016,5 hPa
Tiefster Luftdruck während des Monat 986,5 hPa am 21
Höchster Luftdruck während des Monats 1030,8 hPa am 8
Sonnenschein:
Gesamtdauer der Sonnenstrahlung (Stunden) 54:25 Stunden
Gestern löste sich der Nebel gegen 13:30Uhr auf. Die Inversion konnte sich aber trotzdem ganztägig halten mit maximal 7,4°C am Nachmittag in der Sonne.
Takt 3,4°C und dichter Nebel mit Sichtweiten von etwa 300m. Dieses mal scheinen wir den Nebel nicht so leicht loszuwerden. Feuchte liegt bei 98%, solche Werte sind bei der Station nur bei Dauerregen oder langanhaltenden Nebel möglich.
Naja auch nicht schlimm, wenn man heute einen kleinen Abstecher ins sonnige Kleinwalsertal macht.
Tn liegt bei 2,7°C, das bisherige Tx ist noch von halb eins Nachts mit 4,3°C, aber dass wird noch eine Weile dauern bis das übertroffen wird.
In diesem Thread soll es um Sonnenstürme gehen, die auf die Erde treffen sollen. Da die Vorwarnzeit für ein solches Ereignis nur 2 Tage ist, muss man sich schon täglich informieren, wenn man aktuell bleiben will. Das versuche ich seit etwa 2 Monaten, mal mit mehr, mal mit weniger Elan. Und das hat mich dann zu einer Stellungnahme in einem Klima-Thread bewegt. Das zitiere ich an dieser Stelle als Einstieg in das Thema:
Heinrich schrieb:...
Sehr ungern möchte ich neben der anstehenden "Klimakrise" ein anderes Thema ansprechen, dass unsere so hoch gepriesene Zivilisation von heute auf morgen beenden würde. Wir sollten unseren Blick auf die Sonne richten und auf das Magnetfeld der Sonne. Dort bahnt sich etwas an, was alle paar hundert Jahre immer wieder mal abläuft: eine Umpolung des Magnetfeldes der Sonne. Nichts schlimmes, eigentlich, weil es passiert seit Milliarden von Jahren. Doch stopp, wir Hochzivilisierten haben einen ganz üblen Schwachpunkt : unsere Energieversorgung. Polt sich die Sonne um, was in wenigen Monaten auf der Agenda stehen dürfte, dann wird dadurch auch unser Erdmagnetfeld entscheidend beeinflusst. Eigenlich nichts dramatisches, daran stirbt niemand direkt. Aber Obacht: mit der Umpolung steigt direkt die Gefahr sehr starker Eruptionen auf der Sonne und mit der Anzahl der extremem Ausbrüche steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Erde von einer solchen Eruption direkt getroffen wird, wir sprechen von Sonnenwind. Mc Intosch meint ja nun, dass dadurch der Sonnenzyklus ein sehr starker werden wird, also mit sehr vielen Sonnenflecken. Doch Vorsicht, unsere Zeitreihen zur Auswertung sind nur wenige hundert Jahre alt, das ist nix für das Zeitfenster der Sonne! Wir wissen nicht, ob nicht sogar ein sehr schwacher Zyklus, wie er jetzt gesehen wird, nicht besonders viele extreme Auswürfe, also Sonnenstürme von der Sonne zu uns auslösen kann. Und nun komme ich daher und behaupte - ohne jede wissenschaftliche Untermauerung mit Daten (weil einfach nicht vorhanden) - dass die Wahrscheinlichkeit in 2022 am höchsten ist für die nächsten 250-300 Jahre, dass die Erde von einem extrem starken Sonnenwind voll getroffen wird. Es ist einfach fällig und die Umpolung steht zweifelsfrei an, wir sollten uns damit einfach mal vertraut machen! Nun kann man auch sagen - wird schon nicht, immer diese Untergangsszenarien... Doch leider würde das nach aktuellem Wissensstand nicht viel mehr als Zweckoptimismus sein. Wir wissen aus Vergangenheitsdaten, dass ein solcher erdgewandter Ausbruch überfällig ist. Und nun stellen wir uns nur mal vor dem geistigen Auge vor, wir tun alles und das erfolgreich, um das Klima wieder zu normalisieren und dann trifft uns so ein blöder Sonnensturm mitten ins Mark. Alle Überlandleitungen mit Wechselstrom-Umrichtern wären ausgeschaltet, plötzlich und mit einer Vorwarnzeit von maximal 2 Tagen. Das würde in den Industriestaaten zigtausend zerstörte Teile bedeuten, die zu 90% in China hergestellt werden, also weit weg von uns und den USA und wir haben diese Ersatzteile nicht lagernd, was ein Fakt ist. Die amerikanischen Behörden haben ausgerechnet, dass es sage und schreibe 10 Jahre dauern würde, die Infrastruktur der USA wieder aufzubauen, wenn nur und ausschließlich die USA betroffen wäre. Und das ist nun mal sehr unwahrscheinlich, da ein solcher Sonnensturm ein weitaus größeres Gebiet betreffen würde, auch China...
Und nun stelle man sich vor, es gäbe nur "lächerliche" 2-3 Monate keinen Strom mehr, also auch kein Licht und keine Wärme, keinen Treibstoff, keine Bankgelder, keine Satellitenverbindungen, keine Vernetzung... Ein einziger Sonnensturm und wir wären wieder zurück in der Steinzeit, nur dass wir jetzt nicht ein paar Millionen Menschen sind, sonder ein paar Milliarden, die alle ernährt werden wollen...
Will sagen: wir machen uns verrückt bei ganz vielen Dingen des täglichen Wahnsinns, alles auch okay und verständlich, auch beim Klima, was wirklich so wichtig geworden ist, und dann gibt es da ein scharfes Schwert, was uns den roten Faden der Zivilisation einfach so abschneiden könnte. Das soll keine Untergangsstimmung hervorrufen, aber es soll den Horizont erweitern auf das, was wir Menschen hier auf der Erde wirklich nur sind: eine Lebensform auf Zeit, ein Versuch, ein Test. Es liegt in unserer Hand, ob dieser Test ein längerer wird oder ein ganz kurzer bleiben wird...
Sodann hatten wir im Oktober 2021 schon einen KP6 Sonnensturm, der erdgewandt war. Ich hatte in einem anderen Thread das Thema kurz angesprochen:
Heinrich schrieb:...
Einen Vorgeschmack könnten wir in Kürze erleben. Es steht ein größeres Ereignis an und die Erde wird dabei wohl voll getroffen:
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Es dürfte ein KP6 werden, mit "Pech" sogar ein KP8. Ab KP8 sprechen wir von einem Major-Ereignis mit gravierenden Folgen für unsere technische Infrastruktur.
Wohl denn...
Es wurde ein KP6.
Damit man solche Ereignisse wiederfinden kann im Forum, soll es hier in diesem Thread gern niedergeschrieben werden.
Und da ich (siehe oben im Zitat) davon ausgehe, dass wir in 2022 die höchste Wahrscheinlichkeit erreichen werden für einen sehr schweren Sonnensturm, der unsere Infrastruktur schwer treffen könnte, kann es nichts schaden, das Geschehen auf der Sonne im Blick zu behalten.
Aktuell haben wir tatsächlich auf der Sonne schon wieder eine kräftige Entwicklung feststellen können, ein X1-Ereignis. Nichts weltbewegendes, aber als KP7 bis 8 dann doch schon ein starker geomagnetischer Sturm, der heute und morgen die Erde treffen soll. So könnte es auch in Deutschland mit bloßem Auge sichtbar Polarlichter geben. Das allerdings geschieht nur selten, daher können sich unsere Polarlicht-Freunde ja darauf vorbereiten (Wettergucker als Fotografenmeister??).
Mehr aktuelle Infos und Hintergrundwissen in deutscher Sprache gibt es auf folgenden Seiten:
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Bitte ergänzt gerne mit aktuellen Infos, Quellenangaben und Bildern.
Ich hab mal gestern die Gelegenheit genutzt...nachdem es letzte Woche schon einmal sehr schön aussah (fast noch besser wie gestern).
Vielleicht heute auch noch mal, da für die nächste Zeit vermutlich das letzte Mal.