An dem zweiten und dritten Tag ging es in den Süden von Südtirol. Am Montag dem zweiten Tag sind wir zuerst zum Kalterer See gefahren. Dort unten ist die Natur schon im Spätfrühling.
Leider ist das erste Bild nur aus dem Auto entstanden, wie man an den leichten Spiegelungen sieht. Leider war anhalten eher schlecht. Schon etwas ärgerlich bei der Kulisse:
Am See angekommen, dabei hatte es etwa 21°C:
Nach einen Happen Essen ging es nach Tramin an der Weinstraße. Genauer gesagt ging es zur Kirche St. Jakob im Kastelaz. Da diese an einem Hang liegt, hat man einen atemberaubenden Ausblick! An diesem Hang herrschte aber ein starker Wind, geschätzt sicher 7Bft. Somit war die Drohne leider keine Option.
Blick zurück zum Kalterer See:
Tramin:
Die Kirche:
In diesem Gebäude liegt übrigens auch die Ferienwohnung dessen Besitzer ich kenne und diese so sicherlich auch mal nutzen darf:
In der Kirche:
Danach zig es sich mehr zu und wir beschlossen am nächsten Tag nochmal dort hin zu fahren.
Tag 3:
Wie geplant sind wir am nächsten tag wieder n die Region gefahren. Da es zuvor am Abend in der Region noch Gewitter gegeben hatte war die Luftmasse nun deutlich feuchter und Wolkenreicher. Dennoch hatten wir gut 19-20°C, was es sich fast schwül anfühlen ließ.
Kalterer See dieses mal für mich noch schöner, da mit wolkenverhangenen grünen Hängen im Hintergrund, erinnert ein bisschen an eine tropische Bergregion:
Wieder in Tramin, leider auch wieder mit Wind, also ohne Drohne:
Zurück ging es noch mit einem Umweg ins Passeiertal den Jaufenpass hoch, dabei fing es auch an zu regnen (deswegen nur aus dem Auto):
Ab etwa 2000m wurde es schnell Schnee und auch weiß:
Auf dem Pass stiegen wir bei -2°C und Schneegestöber aus, wir konnten einfach nicht anders:
Doch sehr zufrieden und gefühlt durch zwei Klimazonen (schwüle 20°C am See und -2°C und Schneegestöber am Jaufenpass) gings nach Hause.
Nun auch hier aufziehendes abwetterndes Höhentief -wohl jetzt zum Kaltlufttropfen gemausert- mit aufbietend starken Niederschlag.
Dabei rappelten die Temps Kaltfront technisch schnell nach unten.
Mittags noch bis +11,8Grad hat es nun mit aufkommend gewittrig durchsetzten Starkniederschlag einer Kaltfront nur noch +3Grad. Der Starkniederschlag fällt als Regen, Graupel und nun Schneeregen. Es gab Front typisch starke bis stürmische Böen zwischen 70 und 80kmh. Die Schneefalgrenze liegt aktuell unter 1000m.
Erstes Regenband ist durch und brachte hier magere 2,5mm - mal sehen was die Rückseitenschauer noch bringen.
Regensburg mit 2,7mm etwas besser - dort gab es aber ja am Sonntag dafür so gut wie nix
Gestern Abend gab es nochmals einen kurzen Schauer, so dass es gestern insgesamt 1,3mm wurden
Neue Chance nun morgen - mal schauen ob da was runterkommt...
Auf der Alb gestern dagegen gut Regen mit insgesamt 13,5mm
Gestern im bayerischen Wald übrigens auch deutlich wärmer als berechnet - auf 800m wurden dort je nach Modell zwischen 7 und 11°C berechnet. Dazu wenig Sonne und immer wieder Schauer oder Gewitter. Real waren es allerdings 15°C bei meist nur leicht bewölktem Himmel und viel Sonne...naja, so wurde man zumindest nicht nass
Dort hinten übrigens noch auf 730m im Wald vereinzelte Schneereste!
In Beiträgen öfter schon thematisiert, z.B. mit toll erkennbaren Satellitenbildern, welche durch den eingebundenen Staub für deutlich strukturierte Wolkenansichten sorgen. Z.B. erklärend unter ...
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Für mich grundlegend ein spannendes Thema und gerade in laufend 2022 mehr als interessant und gewichtig. In vielen meiner Beiträge der letzten Wochen ging ich schon darauf ein. Alleine was das heuer für alpine Regionen bedeutet, hat sich doch diese schlussendlich "dreckige Ablageschicht" gebietsweise extrem auf die laufende Schneeschmelze ausgewirkt resp. wirkt auch weiter. Ich habe hier den Aussichts-technischen Rundblick über größere Flächen alpiner Regionen - seit Wochen das gleich Bild regelrecht rötlich "verdreckter", teils sogar hochalpinerer Regionen. Besonders aber Höhenlagen von unten bis gut 2600m, teilweise auch höher fielen/fallen deutlich "verdreckt" auf. Die letzten wenigen Schnee bringenden Wetterlagen verdeckten es kaum oder wenn nur für ganz kurze Zeit. Zudem blieben so wichtige Neuschnee bringende und somit abdeckende Niederschläge ja sogar fast gänzlichst aus. Wie gesagt, das nun schon seit der letzten massiven, für einige Regionen auch rekordverdächtigen Staubabschüttung, welche schlussendlich über viele Tage in der Luft verbleibend sogar grundlegender unser Wetter beeinflusste. Denn die persistente Hochdrucklage lies schlussendlich diese Staubgrüße gefühlte Ewigkeiten (hier im Eck um die 1,5Wochen!!!) über unseren Köppen eiern. Was das allein Temperatur technisch drückend bedeutet hat, haben viele von uns erlebt. Wolkenteppiche bildeten sich und drückten die Luftmassen technisch möglichen Werte teilweise deutlich nach unten. Das erlebten wir vorgestern und gestern hier über Südost abermals. Zudem deckelte es durch die deutlich mindernde Einstrahlung mögliche konvektive Niederschlagsbildungen. In eine Inversion gebunden, gab es gestern Nachmittag und Abend deutliche Staubkonzentrationen. Wie stark der Staubeinfluss gestern schlussendlich war, zeigen auch Randbereiche sich bildener Wolkenformationen über der Region. Also solch Wolkenbilder, wie ich sie bis dato zumeist nur auf Satbildern zeigte. Das in ihrer typischen Struktur nun auch vom Boden aus klar erkennbar. Im Anschluss zeige ich das in einer ausführlichen Bilderfolge mit 3einzelnen Teilen. Teil 1 diese typischen Strukturen, Teil 2 und Teil 3 die klaren Staubeinbindungen in benannter Inversion samt daraus resultierenden typischen farbintensiven Sonnenuntergang resp. Lichtstimmungen. Nochmals zu den vier aufeinanderfolgenden Saharastaubereignisse bis dato - mich würde sehr interessiern, wie Selbige sich allumfassend - also gesamt bis dato ausgewirkt haben / ja auch weiter auswirken werden. Ich verwies ja in den einzelnen Szenarien selber auf den deutlichen Einfluss resp. verwies auf mögliche Folgen, welche schlussendlich nun auch eintreten / eingetreten sind. Alleine flächig für alpine Regionen - das was den aktuellen Schneemangel betrifft, resp. das die Abschmelzung zum aktuellen Zeitpunkt gebietsweise mehr als deutlich ausfällt, kann man sehen und in viele Meldungen erlesen. Die Zusammenhänge dafür verfasste ich schon in zig Beiträgen. Also, es wäre eine tolles Thema für z.B. ne Bachelorarbeit. So eröffne ich mit paar ganz aktuellen Bildern alpiner Gebiete ...
Regen zieht deutlich weiter im Norden als gestern noch berechnet - somit wurden aus 5-7mm berechneter Niederschlagssumme gerade mal 0,6mm durch ein paar kurze Schauer...
Für heute Nachmittag sind auch noch ein paar Schauer berechnet - mal schauen ob noch einer trifft. Der Dauerregen heute früh wär aber viel wichtiger gewesen