(14.01.2018, 14:56)Frosty Sam schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.EDIT:
Hab jetzt nochmals nachgelesen, wie Wetterleuchte es ganauf formuliert hat: "es könnte dann 1 Woche
lang anhalten ab 20.". Nun - "könnte" ist ein sehr dehnbarer Begriff - denn ich könnte auch nächste Woche
einen Lotto-6er machen (sofern ich überhaupt spiele), nur leider sehr wahrscheinlich wird das nicht sein. Da
ist sogar eine dauerhafte Atlantikblockade bis in de März hinein (ab kommender Woche) noch realistischer
,
als das ich einen Lotto-6er mach.
Hi Frosty Sam,
ohne "könnte", "sollte" "dürfte" kommt man in einer "Prognose" oder "Einschätzung" auch nicht aus. Denn: es liegt in der Zukunft und alles, was in der Zukunft liegt, ist nicht gemessen, bewertet, sicher, erlebt...
Daher sind alle Prognosen und Berechnungen - auch die der Modelle für die nächsten Tage - mit dem Attribut "könnte" zu versehen. Wüsste ich das Wetter der nächsten Tage, Wochen oder Monate schon, ich würde mir eine helle Freude daraus machen, immer nur Häppchen anzubieten, immer bestimmte "schlaue" Anspielungen auf folgendes Wetter reinzuschieben und schlussendlich auch, alle wenig geliebten Player nach und nach eins auszuwischen - das wäre meiner Meinung nach keine gute Grundlage für eine ehrliche, aufrichtige und "gutgemeinte" Vorhersage - es wäre manipulativ und in letzter Konsequenz unehrlich. Mein "Ding" ist die aufrichtige und auch konsequente Formulierung meiner aktuellen Meinung. Die ist aber nicht mehr oder weniger wert als die eines anderen Schreiberlings. Wenn wir das im Hinterkopf behalten, dann gewinnen wir Einsicht in eine Aussicht. Das ist ehrlich, direkt und ohne jedes Versprechen...
Zur aktuellen Lage der Wettermodelle: da bin ich entspannt, denn es würde mich wundern, wenn die zukünftige Lage in einer Woche schon jetzt fehlerfrei berechnet wäre. In meinem Programm habe ich einen Vorlauf (wie alle Modelle) und einen Rücklauf aus berechnetem Ergebnis eingebaut. Die Differenzen sollen (ich hoffe, das klappt dann auch) jeweils nach dem Rücklauf als Median (Mittelwert der Abweichung) korrigiert in den neuen Lauf eingehen. Das aber wird nun ständig wiederholt bis die Abweichungen aus Vor- und Rückluaf kleiner sind als eine vorgegebene Marge. Dazu braucht mein Modell schon 3 Tage.

Und noch immer gibt es Abweichungen, die über der Toleranz liegen. Entweder ich mache etwas falsch oder ich bin auf dem richtigen Weg. Der jeweils neue Mittelweg aber will ab dem 21. Januar anderes Wetter bei uns ablaufen lassen, als es die großen Modelle derzeit berechnen. Ich vertraue also meinem Modell in meinen Ausführungen, obwohl ich keinerlei Erfahrungswerte dazu vorweisen könnte. Entweder ich liege falsch oder die neue Modellversion hat etwas gefunden, was es weiter zu verfolgen gilt. Mehr kann ich im Moment auch nicht vermelden. Ich suche ja schließlich den "Stein des Weisen" oder die Formel des Wetters. Realistisch betrachtet: alles Unfug, alles Blödsinn oder pure "Scharlaterie".
Um es nochmal nicht zu vergessen: den Anstoß habe ich durch die viel zu wenigen Ausführungen von KlimaAutist bekommen, der meiner Meinung nach eine besondere Art des Genies gehabt haben muss. Ich glaube verstanden zu haben, wie er an die Sache heranging, aber wissen tue ich es noch lange nicht. Das Rückwärtsrechnen kam von ihm, ich habe keine Ahnung, wie er das schon gemacht haben konnte. Die Daten standen ihm damals nicht in der Fülle zur Verfügung wie heute. Ich glaube fast, er hat wirklich alles im Kopf gehabt, wie ein Film, der nur gespult werden musste. Egal, seine Vorgaben und Randbemerkungen inspirieren mich und lassen mich Wege gehen, die ich vor einem Jahr nicht mal angedacht hätte.
In diesem Sinne, warten wir mal ab, was da kommt!