Gerade diesen Betrag gesehen und angeschaut, da fehlen mir nur einfach die Worte oder das Essen bleibt einem im Hals stecken!! Über so eine gewaltige Zerstörung der Natur kann man nur den Kopf schütteln und was ein Nutzen ist aus dieser Maßnahme gewonnen worden? Macht euch selber ein Bild davon und was ihr dabei denkt?
Am Wochenende könnte uns eine interessante Vb-Wetterlage beschäftigen, die vorzugsweise im Alpenraum und in Süd- und Ostdeutschland interessant werden kann.
Passenderweise dazu der absolut lesenswerte Synoptische Übersicht Mittelfrist vom DWD, geschrieben vom immer lesenswerten Jens Hoffmann: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.
Die angesprochene LMG nächste Woche ist auch ein spannendes Thema, das aber an späterer Stelle, da es noch ziemlich weit weg ist.
Hier mal ein paar Karten zum Tief, man sieht das Zentrum ungefähr über der Norditalien-Adria:
In den ENS sind noch einige Versionen drin und noch kaum Einigkeit, nur das da etwas ansteht ist relativ sicher, hier mal ein paar EZ-ENS:
Alpenraum, da habe ich mal meine ENS genommen, da recht zentral liegend, je weiter Osten ist es tendenziell mehr (mal abgesehen davon das es dann bei Stau in den Südalpen auch gerne etwas mehr ist als berechnet):
Quelle der ENS: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.
Der ganze Niederschlag würde auch komplett als Schnee fallen bei leichtem Frost, somit man die Mengen für die Schneehöhe schon mal 1,5x oder im Extremfall 2x aufrechnen könnte für die resultierende Schneedecke. Der Boden würde die Tage davor etwas auskühlen können, so dass es auch relativ schnell liegenbleiben sollte.
Takt 0,0°C, mäßiger Schneefall. Neuschnee ca. 2-3cm. Durch mildere Mittelmeerluft schneit es nur bis in die höchsten Täler. Aber die milde Luft hat in den nächsten Tage nicht mehr viel zu melden.
Aktuelles Foto:
Gestern hat es sogar bis zu uns hoch geregnet, doch hat sich die Schneedecke tatsächlich meist nur mit Wasser vollgesogen anstatt zu schmelzen.
Der Herbst 2022 war zu mild und zu trocken. Die erste Septemberhälfte und vor allem der gesamte Oktober waren von viel milde und Hochdruck geprägt. Das Luftdruckmittel für den Herbst von beachtlichen 1019hPa zeigen das gut. Der Oktober schaffte es hier auf 1440m zudem noch an 2 Tagen Werte über 20°C zu erreichen.
Insgesamt gab es kaum erwähnenswerte Ereignisse. Es gab in sommerlichen Luftmassen Anfang September noch 4 eher leichte Gewitter, und Mitte September den ersten Schneefall und eine Schneedecke ab etwa 1700m. Es gab zudem bei einer Föhnlage eine stürmische Böe am 17 September.
Die Schneedecke mit bis zu 23cm Ende November ist hier ziemlich normal und eher kaum erwähnenswert. Es gab schon im Oktober immer wieder mal Schneedecken, wie mir Anwohner erzählt haben (ich wohne erst seit 8 Monaten hier). Nur zum Vergleich, der winterliche Wetterabschnitt ab dem 19.11 ist nur wenige zehntel K unter dem Mittelwert für November (aber erst seit 2011) an der offiziellen Station St Jakob (5km entfernt auf selber Höhenlage).
Was, tatsächlich schon der 2. Dezember und noch kein Antiwinterthread? Was los da im Erdkern, schon weggeschmolzen? Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.
Na einer muss ja mal anfangen.
EZMWF zeigt uns heute Abend ganz schön, was aus der "besten Ausgangsituation seit Jahren" werden kann
Es hat doch etwa niemand am starken Osteuropahoch und Tiefdruck SW der Iberischen Halbinsel gezweifelt
Aktuell stehen wir hier im Südosten Bayerns/NW Österreich auf rund 400m bei exakt 0 Schneefalltagen, noch keinem Frost im Dezember und noch keiner Temp. unter -3°C im Winterhalbjahr. Selbst beim Wettergucker ist es schon wieder grün
Der November war zu mild und zu trocken. Im Grunde war der November zweigeteilt. Eine eher milde erste Hälfte und eine kühle bis winterliche zweite Hälfte. Die erste Hälfte hatte, bis auf einen kleinen Wettersturz mit der ersten Schneedecke des Herbstes am 04. November, nur mildes Wetter mit einigen Maxima über 10°C zu bieten. Für leichte Fröste hat es aber schon gereicht. Auch war es eher Hochdruckgeprägt.
Das änderte sich dann in der zweiten Hälfte, die eine stetige Abkühlung brachte, bis am 22 November der erste richtige Wintereinbruch samt 23cm Neuschnee kam. Es war zudem der erste Eistag. Danach blieb es auf winterlichem Niveau, mit nur leichten Plusgraden am Tag und mäßigen Frösten in der Nacht. Der November ist der erste Monat seit fast einem halben Jahr (mit Ausnahme vom September) der mit deutlich unter 1020hPa im Mittel abschließt. Im Laufe des Monats viel zudem auch die tiefe Sonne in den Daten auf, da die Sonnenscheinzeit pro Tag rapide runter ging, nachdem die Sonne immer länger hinter den Bergen blieb. So lassen sich auch die geringen 51h erklären, obwohl es recht häufig sonnig war.
Wetterstation in 41334 Nettetal-Kaldenkirchen (Angabe ohne Gewähr)
Witterungsbericht Monat November 2022
Temperatur:
Temperatur-Monatsmittel 9,47 °C
die höchste Maximumtemperatur 17,4 °C am 1
die mittlere Maximumtemperatur 12,2 °C
die tiefste Minimumtemperatur -0,2 °C am 20
die mittlere Minimumtemperatur 6,9 °C
Meteorologische Tage:
Eistage Monat 0
Frosttage Monat 1
Kalte Tage Monat 9
Sommertage Monat 0
heiße Tage Monat 0
Luftfeuchte:
die mittlere Luftfeuchtigkeit 85 %
tiefste Luftfeuchte während des Monats 47 % am 13
höchste Luftfeuchte während des Monats 97 % am 30
Niederschlag:
Gesamt-Niederschlagsmenge des Monats 55,2 mm
Die höchste Niederschlagsmenge pro Tag 8,0 mm am 17
Anzahl der Tage mit Niederschlag (>=0.1mm) 16 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=5mm 5 Tage
Anzahl der Tage mit Niederschlag >=10mm 0 Tage
Luftdruck:
Monatliches Luftdruckmittel(reduziert auf NN) 1012,3 hPa
Tiefster Luftdruck während des Monat 986,3 hPa am 17
Höchster Luftdruck während des Monats 1032,3 hPa am 12
Sonnenschein:
Gesamtdauer der Sonnenstrahlung (Stunden) 30:14 Stunden