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| 24.02.2022 Von "Hatschi" über viele Schneeereignisse bis "Da ist das Ding" ... |
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Geschrieben von: Wettergucker - 24.02.2022, 20:50 - Forum: Bilder und Videos
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Servus Buidlfreunde!
Auch heute (wie jeden Tag) eine gesundend wichtige Spaziergangrunde ...
Hatschiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii ... und bei föhnigen +10Grad volle Breitseite ...
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Nur gut das es hier direkt zu Waldapotheke geht ... 
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Irgendwie war wohl doch erst Winter und dann Herbst ...
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| 23.02.2022 Bissl Wandern und gucken wir wie viel Winter noch ist ... |
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Geschrieben von: Wettergucker - 24.02.2022, 19:17 - Forum: Bilder und Videos
- Antworten (1)
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Servus Buidlfreunde!
Das dumme C. gehabt und nun wirken teilweise recht massiv die Nachwehen. Holla die Waldfee ... somit ist ein echt laaaangsames Zurück ins Wetterguckerleben angesagt. Das zeigt sich auch in den Spaziergängen draußen ... ich bin aktuell stolz, wenn ich ne Runde ums Dorf schaffe. Ne Runde die vor C. gut 45min dauerte ist derzeit -wenn überhaupt- in knapp 3Stunden nur möglich. Langlauf ... kann ich vergessen. Kurzzeitgedächtnis, Konzentration ... zeitweilig "was ist das?" Herz-Kreislauf ... muss den Rhythmus wiederfinden ... Tja, so ist das aktuell im Wetterguckerleben. Nur gut das ich diese so wundervolle Region hier habe. Und solche gesundheitlichen Tiefschläge kenne ich, somit werde ich auch diesen irgendwann gewinnend ad acta legen. Es braucht halt seine Zeit ...
Also, gucken wir, wie viel Winter noch im Tal ist.
Der Wettertag war fantastisch! Klärchen pur, kein Wind und eine Fleecejacke reichte. Sogar die langen Unterhosen konnten getrost weggelassen werden. Dann laufen wir los ...
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Vorbei an der Loipe ...
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Ab und an sind Wanderwege durch die Beseitigung von Sturm -und Schneebruchschäden der letzten Wochen gesperrt ...
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Loipe links - Rodelbahn rechts = beide gehen noch super!
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Ab in den Bergwald ...
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So, jetzt geht es ein Stück leicht nach oben den Osthang queren. Bissl Mut und gute Trittsicherheit (Bergschuhe habe ich natürlich bei solch Wegen immer an) brauchts. Es sieht auf den Bildern nicht wirklich steil aus, ist es aber und`s geht -wenn- steil ein gutes Stück runter. Und abrutschender Altschnee macht es nicht wirklich leichter ...
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Die Einschläge kommen näher |
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Geschrieben von: Robbi - 22.02.2022, 22:57 - Forum: Klima
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Hi,
ich warne ja schon länger die Gebiete ab Schwerte ruhrabwärts, dass eine Mega-Katastrophe droht: dass die Ruhr austrocknet. Im Sommer hängt sie regelmäßig am Tropf der Talsperren des Sauerlands. Fast jeden Sommer erlebe ich, wie am Hennesee auf einmal die abgelassene Wassermenge zunimmt, obwohl immer weniger Wasser hinein fließt. Dann sinkt der Wasserspiegel rapide. Das liegt am Wasserbedarf ruhrabwärts, der sonst nicht gedeckt wäre. Nach dem Sommer 2018 waren die Seen noch zu 30% gefüllt... obwohl sie vollständig gefüllt waren im Frühling (mit Ausnahme einer kleinen Reserve zum Überlauf-Schutz bei Starkregen). Es braucht ein trockenes Winterhalbjahr, und sie sind nicht mehr 100%ig gefüllt. Das erlebt gerade Spanien in extremer Form:
Zitat:Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, beträgt der Wasserstand des Lindoso-Reservoirs zurzeit nur 15 Prozent der durchschnittlichen Kapazität.
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Normalerweise ist in Spanien und Portugal im Winter Regenzeit und im Sommer Dürre:
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Mal gucken, ob jetzt auch ein trockener Frühling/Sommer folgt. Dann werden wir noch weitere Nachrichten von dort hören. Bei uns verschiebt es sich langsam in diese Richtung. Im Winter nehmen die Niederschläge zu:
Im Sommer nehmen sie ab, insbesondere seit 2013:
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Das meine ich mit dem steigenden Luftdruck in höheren Luftschichten:
[Bild: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.]
Wir bekommen immer häufiger Mittelmeerklima, das Azorenhoch wird dominanter. Im Winter reicht's noch, dass die Frontalzone zu uns rein gedrückt wird (und im Mittelmeer eben teilweise auch schon nicht mehr), im Sommer zunehmende Dürre.
Und seit 2018 kommt noch der Borkenkäfer hinzu. Das sind alles Fotos aus dem Arnsberger Wald, auf der Seite vom bekannten UFZ-Dürremonitor:
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Heute erschien eine Studie des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Da sieht man die Schäden im westlichen Arnsberger Wald:
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In der Studie steht weiter...
Zitat:Die Ergebnisse sind alarmierend: Von Januar 2018 bis einschließlich April 2021 wurden in Deutschland auf rund 501.000 Hektar Fläche Baumverluste verzeichnet. Der Verlust entspricht fast fünf Prozent der gesamten Waldfläche und ist damit erheblich höher als bisher angenommen. Als Auslöser gelten vor allem die ungewöhnlich starken Hitze- und Dürreperioden in diesen Jahren, die wiederum den Befall durch Schadinsekten begünstigt haben.
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Der Blick aus dem All zeigt, dass überwiegend die Mitte Deutschlands mit ihren Nadelwäldern betroffen ist – von der Eifel, über Sauerland, Harz und Thüringer Wald, bis in die Sächsische Schweiz. Allein Nordrhein-Westfalen verlor innerhalb von drei Jahren mehr als ein Viertel seiner Fichtenwälder, in einigen Landkreisen waren es sogar mehr als zwei Drittel. Die Bäume starben ab oder fielen großflächigen Notfällungen zum Opfer.
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Von den Folgen der Dürre sind nicht nur Fichtenwälder betroffen: "Unsere Analysen zeigen, dass auch Eiche, Buche und Kiefer – neben der Fichte die häufigsten Baumarten in Deutschland – starke Schäden aufweisen. Dasselbe gilt für seltenere Arten wie Bergahorn oder Lärche", sagt Dr. Frank Thonfeld vom Earth Observation Center (EOC) des DLR. "Die jährlichen Waldzustandsberichte der Behörden machen bereits deutlich, dass sich der Zustand der deutschen Wälder schon seit längerer Zeit kontinuierlich verschlechtert. Aber die Schäden der letzten wenigen Jahre sind beispiellos".
Ich habe daraufhin beim DLR nachgefragt: Der Hochsauerlandkreis liegt noch über dem NRW-Schnitt mit 22,8% Verlust bei den Fichtenwäldern und 1,1% Verlust bei den eigentlich wehrhaften Laubwäldern. Jeder neunzigste Laubbaum musste dran glauben, stellt euch das mal in nem großen Laubwald vor. Von Nadelwäldern ganz zu schweigen.
Seit April 2021 hat der Borkenkäfer natürlich weiter gefressen und viele weitere Kahlflächen sind entstanden. An der Niederschlags-Messstation Meschede lag der durchschnittliche Jahresniederschlag 1978-2007 bei 1014,6mm. 2007 verursachte der Orkan Kyrill große Schäden in den Wäldern. Von 2008 bis 2017 lag der Durchschnitt bei 922,7mm, wobei nur ein einziges Jahr (2017) den alten Durchschnitt übertraf. Seit 2018 liegt der Durchschnitt bei 825mm, wobei das nasseste Jahr 919,5mm zustande brachte. Das Waldsterben sorgt zusätzlich für Trockenheit, selbst bei passender Wetterlage. Entsprechend leichter wird es, einen trockenen Winter und Sommer in Kombination hinzubekommen.
Ihr alle, die ruhrabwärts von Schwerte wohnt: Zieht dort weg. Und an euch alle: Schaut genau nach, woher euer Wasser aus dem Hahn und für die Toilette kommt, und ob diese Quelle wohl eine einjährige Trockenheit übersteht. Ich bin für meinen Wohnort guten Mutes, dass das gewährleistet ist. Nicht wegen dem Hennesee, aber wegen dem Vorstaubecken. 
LG
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| Wetterdaten am 21.02.2022 |
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Geschrieben von: Mike97 - 21.02.2022, 06:50 - Forum: Aktuelles Wetter
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Takt 1,3°C, Schneefall mit Anzuckerung und weiter kräftigen Wind von 40-50Km/h.
Die Kaltfront war schon spektakulär. Erst Wetterleuchten, der Durchgang selber aber ohne Gewitter. Dabei dann sicherlich in freien Lagen mit Bft10 und Graupelgischt. Leider sehr plötzliche Böen mit wechselnder Richtung, dass mag ein Anemometer gar nicht. So nur 65Km/h aber auch 45Km/h im 1min-Mittel.
Diese Gischt ist dann aber plötzlich schon von Weiten sichtbar nochmals deutlichst dichter geworden, das sah dann aus wie ein weißer Vorhang. Ich habe etwas gebraucht um bei den Turbulenzen und den Sturm das als Schnee zu erkennen. Nun liegen abseits von Straßen und Wegen bei weiter leichten Schneefall etwa 0,5cm, hätte ich auch nicht erwartet.
Es gab übrigens einen Temperatursturz von 8,8°C auf 1,5°C innerhalb nur 12min!
Edit: eben doch ein Donner, somit ein Statistikgewitter. Die Blitzaktivität ist kurz nach Augsburg wieder aufgeflammt.
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