Vor 2 Stunden
Der Dezemberrückblick von Schwörstadt:
Unter einer Hochdruckdominanz verlief der 0,6°C zu warme Dezember sehr trocken und außergewöhnlich sonnig. Mit 48,8 l/m² Regen (ohne jeglichen Schneefall) fiel nur 44% des normalen Dezemberniederschlages und die Sonne schien an 94 Stunden 89% über der Norm von 1991 bis 2020.
Zum Start in den ersten Wintermonat konnte von einem klassischen Winterstart jedoch keine Rede sein. Unter dem Einfluss von Hoch „Brisca“ waren die ersten 4 Dezembertage bei für die Jahreszeit zu hohen Temperaturen niederschlagsfrei. Tief „Elias“ leitete ab dem 5. einen unbeständigen und feuchtmilden Wetterabschnitt ein. So fiel bis zum 9. mit 48,4 l/m² Regen schon 44% des normalen Dezemberniederschlages. Ungewöhnlich milde Luftmassen machten auch an den folgenden Tagen jede Hoffnung auf eine verschneite Winterlandschaft zunichte, der Winter blieb bis auf Weiteres außen vor. Mit den Hochs „Ellinor“ und „Frieda“ blieb es bei dem ruhigen Hochdruckwetter. Aber wie so oft im Winterhalbjahr bedeutet ruhiges Hochdruckwetter in den Niederungen häufig Nebel oder Hochnebel, der sich im Tagesverlauf nur zögerlich auflöst, oder sogar ganztägig bleibt. Die Region Schwörstadt und Rheinfelden ist hier durch den nebelauflösenden Ostwind namens „Möhlin-Jet“ klar im Vorteil. So zeigte sich die Sonne in der ersten 2,3°C zu warmen ersten Dezemberhalbzeit mit 45 Stunden schon 91% des langjährigen Dezember-Sonnenscheins. Auch zum Start in die zweite Dezemberhälfte blieb uns die festgefahrene Antiwinter-Wetterlage erhalten, denn täglich grüßte das Hochdruckgebiet „Frieda“, das sich seit geraumer Zeit über Osteuropa breitgemacht hatte. In der Weihnachtswoche wurde dann aus Osteuropa eine mäßig kalte Luftmasse herangeführt. Ab dem 23. Dezember kamen die Sonnenliebhaber nur noch in den Hochlagen auf ihre Kosten, denn in den Niederungen herrschte Dauergrau. Mit stürmischen Ostwind-Böen um 70 km/h fühlten sich die 3°C am Heiligabend durch den Windchill an wie minus 5°C. Passend zum Weihnachtswetter ein abgeänderter Reim vom DWD: Weihnachten 2025 war gefühlt wie immer, von Schnee an Weihnachten hat die junge Generation quasi keinen Schimmer. Das letzte Weihnachtsfest mit einer Schneedecke war Zweitausendzehn, da muss man in den Geschichtsbüchern schon ganze 15 Jahre zurückgehn. Das Positive der zügigen Bise, am Nachmittag lösten sich die Hochnebelfelder zum Teil wieder auf. Unter der Regie der Hochs „Hella“, „Inka“ und dem blockierenden Hoch „Jasmin“ blieb uns die trocken-kalte östliche Festlandluft bis zum Jahresende erhalten, wobei die Sonne immer mehr zum Vorschein kam. 20 niederschlagsfreie Tage in Folge (vom 12. bis zum 31.) bedeuten die längste Trockenheit in diesem Jahr und mit –8,1°C registrierten wir am 31. die tiefste Temperatur des Jahres.
A: Station Schulstrasse
B: Station Ossenberg
Unter einer Hochdruckdominanz verlief der 0,6°C zu warme Dezember sehr trocken und außergewöhnlich sonnig. Mit 48,8 l/m² Regen (ohne jeglichen Schneefall) fiel nur 44% des normalen Dezemberniederschlages und die Sonne schien an 94 Stunden 89% über der Norm von 1991 bis 2020.
Zum Start in den ersten Wintermonat konnte von einem klassischen Winterstart jedoch keine Rede sein. Unter dem Einfluss von Hoch „Brisca“ waren die ersten 4 Dezembertage bei für die Jahreszeit zu hohen Temperaturen niederschlagsfrei. Tief „Elias“ leitete ab dem 5. einen unbeständigen und feuchtmilden Wetterabschnitt ein. So fiel bis zum 9. mit 48,4 l/m² Regen schon 44% des normalen Dezemberniederschlages. Ungewöhnlich milde Luftmassen machten auch an den folgenden Tagen jede Hoffnung auf eine verschneite Winterlandschaft zunichte, der Winter blieb bis auf Weiteres außen vor. Mit den Hochs „Ellinor“ und „Frieda“ blieb es bei dem ruhigen Hochdruckwetter. Aber wie so oft im Winterhalbjahr bedeutet ruhiges Hochdruckwetter in den Niederungen häufig Nebel oder Hochnebel, der sich im Tagesverlauf nur zögerlich auflöst, oder sogar ganztägig bleibt. Die Region Schwörstadt und Rheinfelden ist hier durch den nebelauflösenden Ostwind namens „Möhlin-Jet“ klar im Vorteil. So zeigte sich die Sonne in der ersten 2,3°C zu warmen ersten Dezemberhalbzeit mit 45 Stunden schon 91% des langjährigen Dezember-Sonnenscheins. Auch zum Start in die zweite Dezemberhälfte blieb uns die festgefahrene Antiwinter-Wetterlage erhalten, denn täglich grüßte das Hochdruckgebiet „Frieda“, das sich seit geraumer Zeit über Osteuropa breitgemacht hatte. In der Weihnachtswoche wurde dann aus Osteuropa eine mäßig kalte Luftmasse herangeführt. Ab dem 23. Dezember kamen die Sonnenliebhaber nur noch in den Hochlagen auf ihre Kosten, denn in den Niederungen herrschte Dauergrau. Mit stürmischen Ostwind-Böen um 70 km/h fühlten sich die 3°C am Heiligabend durch den Windchill an wie minus 5°C. Passend zum Weihnachtswetter ein abgeänderter Reim vom DWD: Weihnachten 2025 war gefühlt wie immer, von Schnee an Weihnachten hat die junge Generation quasi keinen Schimmer. Das letzte Weihnachtsfest mit einer Schneedecke war Zweitausendzehn, da muss man in den Geschichtsbüchern schon ganze 15 Jahre zurückgehn. Das Positive der zügigen Bise, am Nachmittag lösten sich die Hochnebelfelder zum Teil wieder auf. Unter der Regie der Hochs „Hella“, „Inka“ und dem blockierenden Hoch „Jasmin“ blieb uns die trocken-kalte östliche Festlandluft bis zum Jahresende erhalten, wobei die Sonne immer mehr zum Vorschein kam. 20 niederschlagsfreie Tage in Folge (vom 12. bis zum 31.) bedeuten die längste Trockenheit in diesem Jahr und mit –8,1°C registrierten wir am 31. die tiefste Temperatur des Jahres.
A: Station Schulstrasse
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Wenn der Hahn kräht auf dem Mist ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist!
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