(31.01.2026, 15:16)Schwabenland schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Danke Heinrich,
Ich habe schon Schneeboots bzw Schneeschuhe. Ich hoffe nur, dass ich am Fasching nicht von den Russen missverstanden und verklopft werde
für mein Kostüm. Bin dann wie ein Eskimo oder eine Russin verkleidet mit Pelzmütze und auch einen Umhang auf dem halt steht: " Die Russenpeitsche kommt, Vorsicht Kälte Ü -20 Grad".
In Berlin wird in dieser kalten Zeit Shen Yun aufgeführt. Ich hoffe, dass es da kein Verkehrschaos gibt, und alle dort hin können. Wäre tragisch wenn diese Karten, die die Leute gekauft haben wegen Winterwetter verfallen oder storniert werden. Ich glaube Berlin ist fast ausverkauft und dann soll Shen Yun auch voll sein und keinen Stromausfall haben. Man kann nur beten und aufrichtige Gedanken aussenden, dass alles gut klappt, trotz dieses Winterwetters das da kommen sollte
.
PS: Diese Woche ist unsere Schneeschaufeln kaputt gegangen. Wollte gestern eine neue Schneeschaufel kaufen, doch die Schneeschaufeln sind im Bau Mark "Bau Spezi"
komplett ausverkauft.
Wenn jetzt nochmal viel Schnee kommt
........und an solchen Dingen merkt man dass wieder richtig Winter ist wie schon lange nicht mehr.
Hallo Schwabenland,
obwohl die Modelle von einer Richtung in die andere stetig wechseln, würde ich mich an Deiner Stelle besser auf die kalte Variante einstellen.
(30.01.2026, 13:30)Heinrich schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.So können wir uns darauf einstellen, dass am frühen Morgen des Valentinstages (14. Februar) bei uns schon flächendeckend Temperaturen von -10° bis -15° möglich sein können.
Nur mal so als Kartenmurks mit Chaos-Charakter: ECMWF (immerhin das beste Modell) zaubert heute folgende 2-Meter Temperaturen für den 14. 2.26 für Germany:
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attachment=50911]
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Andere Modelle haben aber auch Frühlingsluft zum Termin 14.02. im Programm. Morgen wahrscheinlich wieder andersrum...
Meinen Gruß!
Servus Heinrich!
Ich lese deine Beiträge und Ausführungen rund um den Polarwirbel immer sehr gerne und schätze deine Expertise.
Ich verfolge die winterlichen Diskussionen um den Polarwirbel jetzt schon einige Jahre, ohne mir aber wirklich tiefes Wissen angeeignet zu haben. Was mir aber auffällt, dass schon wirklich alles genau passen muss um wirklich richtig winterliches Wetter in unseren Breiten nach gröberen Störungen des Polarwirbels zu verursachen. So richtig geklappt hat das aus meiner Sicht nur 2013, 2018 und mit Abstrichen 2021. Sehr oft kommt dabei nur wenig bis gar nix rum. Besonders auf die Sicht des Flachlands in Süddeutschland und Österreich braucht es nun schon sehr eisige Luftmassen (Inversion mal ausgeklammert), um noch überhaupt Eistage zu produzieren.Tageslänge und Sonnenstand nehmen jetzt rapide zu und naturgemäß merkt man das in unserer Region schon deutlich stärker als z.B. in Norddeutschland.
Was ich damit sagen will, dass ich, deinen interessanten Beiträgen in Ehren, noch sehr skeptisch bin ob da bei uns überhaupt noch der große Winterwurf bei rummkommt. Das Ganze ist ja immer noch 10 Tage plus entfernt und auch wenn die Modelle für den Zeitraum bereits die ein oder andere winterliche Rechnung ausspucken, kann bis dahin noch mehr schiefgehen als aktuell überhaupt berechnet wird.
Persönlich wirkt das auf mich nicht mehr so, als dass wir südlich des Mains noch eine zumindest etwas längere (4 Tage plus) sehr kalte Winterphase bekommen. Auf dem Atlantik ziehen weiter immer wieder Tiefs Richtung Europa, und auch wenn diese in diesem Jahr sehr südlich ziehen, liegen wir hier trotzdem immer wieder auf der falschen (milden) Seite. Solange der Atlantik nichtmal richtig stark geblockt wird (so wie es mal Ende Dezember/Anfang Januar der Fall war), glaube ich bei uns nicht mehr an den ganz großen Winterwurf. Das mag in Nord und Ostddeutschland anders aussehen, da in diesem Winter die große Kälte immer in Schlagdistanz ist, bei uns scheint es nun doch eher mehr und mehr in Richtung Vorfrühling zu schleichen.
Ich irre mich aber gerne, denn auch einem Märzwinter kann ich durchaus was abgewinnen und auf den darauffolgen Frühling freut man sich dann umso mehr. Der Sommer kommt ja mittlerweile (zumindest im mittlerweile Süddeutschen mediterranen Sommer

) eh noch früh genug .

(01.02.2026, 22:31)richie schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Servus Heinrich!
Ich lese deine Beiträge und Ausführungen rund um den Polarwirbel immer sehr gerne und schätze deine Expertise.
Ich verfolge die winterlichen Diskussionen um den Polarwirbel jetzt schon einige Jahre, ohne mir aber wirklich tiefes Wissen angeeignet zu haben. Was mir aber auffällt, dass schon wirklich alles genau passen muss um wirklich richtig winterliches Wetter in unseren Breiten nach gröberen Störungen des Polarwirbels zu verursachen. So richtig geklappt hat das aus meiner Sicht nur 2013, 2018 und mit Abstrichen 2021. Sehr oft kommt dabei nur wenig bis gar nix rum. Besonders auf die Sicht des Flachlands in Süddeutschland und Österreich braucht es nun schon sehr eisige Luftmassen (Inversion mal ausgeklammert), um noch überhaupt Eistage zu produzieren.Tageslänge und Sonnenstand nehmen jetzt rapide zu und naturgemäß merkt man das in unserer Region schon deutlich stärker als z.B. in Norddeutschland.
Was ich damit sagen will, dass ich, deinen interessanten Beiträgen in Ehren, noch sehr skeptisch bin ob da bei uns überhaupt noch der große Winterwurf bei rummkommt. Das Ganze ist ja immer noch 10 Tage plus entfernt und auch wenn die Modelle für den Zeitraum bereits die ein oder andere winterliche Rechnung ausspucken, kann bis dahin noch mehr schiefgehen als aktuell überhaupt berechnet wird.
Persönlich wirkt das auf mich nicht mehr so, als dass wir südlich des Mains noch eine zumindest etwas längere (4 Tage plus) sehr kalte Winterphase bekommen. Auf dem Atlantik ziehen weiter immer wieder Tiefs Richtung Europa, und auch wenn diese in diesem Jahr sehr südlich ziehen, liegen wir hier trotzdem immer wieder auf der falschen (milden) Seite. Solange der Atlantik nichtmal richtig stark geblockt wird (so wie es mal Ende Dezember/Anfang Januar der Fall war), glaube ich bei uns nicht mehr an den ganz großen Winterwurf. Das mag in Nord und Ostddeutschland anders aussehen, da in diesem Winter die große Kälte immer in Schlagdistanz ist, bei uns scheint es nun doch eher mehr und mehr in Richtung Vorfrühling zu schleichen.
Ich irre mich aber gerne, denn auch einem Märzwinter kann ich durchaus was abgewinnen und auf den darauffolgen Frühling freut man sich dann umso mehr. Der Sommer kommt ja mittlerweile (zumindest im mittlerweile Süddeutschen mediterranen Sommer
) eh noch früh genug . 
Servus richie!
Was Du schreibst, ist alles berechtigt. Österreich liegt ein gutes Stück näher an der warmen Seite des Mittelmeers. Wir in Deutschland haben dafür die Wärmflasche des Atlantiks. Insgesamt ist Mitteleuropa meist zwischen den Stühlen und nicht im Fokus von Kältewellen. Das ist so und wird auch so bleiben. Gleichwohl gibt es in statistisch seltenen Fällen Konstellationen in den Großwetterlagen, die auch uns (von west und süd) angewärmten Mitteleuropäern veritable Kältewellen ermöglichen. Dazu muss - wie Du schon sagst - viel zusammenpassen. Und das macht solche Ereignisse auch so selten und so extrem schwer vorhersehbar.
Eine solche seltene Konstellation habe ich am 12. Januar erkennen können und hier den passenden Beitrag formuliert - mit viel Konjunktiv, wohl gemerkt. Nichts desto trotz hat die tatsächliche Entwicklung meine Einschätzung bestätigt. Nun steht das letzte, aber entscheidende Ereignis an: das Major Warming in der Stratosphäre mit einem Polarwirbelsplit zu einem Zeitpunkt, an dem unsere Großwetterlage bereits gute Voraussetzungen bietet für einen artischen Kaltluftausbruch in Richtung Mitteleuropa. Die Voraussetzungen sind deshalb besonders gut, da die Frontalzone bereits sehr weit südlich über dem Mittelmeer liegt und wir eine Blockierung des klassischen Westwindwetters haben. In diese Konstellation hinein kann ein durch die Stratosphäre ausgelöster Polarwirbelsplit genau dorthin wirken, wo es schlussendlich zu einem Ausbruch der angesammelten Kälte in Richtung Mitteleuropa kommt. Und diese Entwicklung hatte ich vermutet und beschrieben. Jetzt muss es nur noch passieren. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass die bestehende Konstellation der Großwetterlage(n) auf der Nordhalbkugel diesmal den Ausbruch der Kälte in unsere Richtung lenken wird. Wie weit das nach Süden geht, ist natürlich sehr fraglich. Ich denke, es geht über die Alpen bis über das Mittelmeer, was dort eine heftige Zyklonese auslösen würde. Aber das habe ich ja alles schon beschrieben...
Lassen wir mal die Profis vom DWD das ganze analysieren und einschätzen:
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Zitat:Polarwirbel vor möglicher Aufspaltung – droht Mitteleuropa eine Kältephase?
Datum 01.02.2026
Der Polarwirbel schwächt sich ab und möglicherweise bahnt sich Mitte Februar sogar ein Polarwirbelsplit an. Doch welche Auswirkungen hätte dies für das Wettergeschehen hierzulande?
Derzeit wird die Großwetterlage in Mitteleuropa von einem kräftigen, nahezu stationären Hochdruckgebiet mit seinem Zentrum über Finnland bestimmt. In dessen Einflussbereich gelangt kalte, kontinentale Luft in den Nordosten Deutschlands. Gleichzeitig sorgen Tiefdruckgebiete über dem Nordatlantik und in der Nähe Irlands für einen Zustrom deutlich milder Luftmassen in den Südwesten des Landes. So werden am heutigen Sonntag am Oberrhein Höchstwerte um +11 Grad erreicht, während die Temperaturen im Nordosten örtlich nicht über −8 Grad hinauskommen.
Auch in den kommenden Tagen bleiben diese ausgeprägten Temperaturgegensätze bestehen. Ursache hierfür ist eine insgesamt geringe Dynamik in der Atmosphäre. Der Jetstream, der insbesondere im Winterhalbjahr die Zugbahnen von Hoch- und Tiefdruckgebieten über Europa steuert, ist derzeit weit nach Süden verlagert. Infolgedessen fehlt atlantischen Tiefdruckgebieten der nötige Antrieb, um nach Mitteleuropa vorzudringen. Stattdessen werden sie – wie bereits in den vergangenen Wochen häufig beobachtet – nach Süden in den Mittelmeerraum umgelenkt.
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Diese Grafik zeigt die Analysekarte für Sonntag, den 01.02.2026 um 12 UTC. (Quelle DWD)
Analysekarte für Sonntag, den 01.02.2026 um 12 UTC. Gerade für den Nordosten des Landes bleibt das Hoch Daniel über Finnland wetterbestimmend.
Zur zweiten Februardekade zeichnet sich nun ein weiteres meteorologisch interessantes Phänomen ab, das erheblichen Einfluss auf die Wetterentwicklung in Europa haben könnte: ein möglicher Polarwirbelsplit. Betrachtet man den zonalen Wind in der Stratosphäre auf dem 10-hPa-Niveau (rund 30 Kilometer Höhe), zeigen die Prognosen ab etwa dem 10. Februar eine deutliche Abschwächung. Einige Modelllösungen deuten im weiteren Verlauf sogar eine Umkehr der Windrichtung an. In diesem Fall würde sich der stratosphärische Polarwirbel aufspalten. Die Auswirkungen eines solchen Ereignisses machen sich in der unteren Troposphäre in der Regel erst mit einer Verzögerung von etwa ein bis zwei Wochen bemerkbar. Durch die damit verbundene Umstrukturierung der großräumigen Druckverteilung kann es in den mittleren Breiten zu Kaltluftvorstößen aus polaren Regionen kommen. In den Medien wird ein Polarwirbelsplit daher häufig mit extremen Kältewellen in Europa und Deutschland gleichgesetzt. In der Praxis ist der Zusammenhang jedoch deutlich komplexer.
Diese Grafik zeigt die Ensemblevorhersage des zonalen Windes in 25 Kilometer Höhe. (Quelle ECWMF)
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Ensemblevorhersage des zonalen Windes in 30 Kilometer Höhe. Es verdichten sich die Anzeichen eines Polarwirbelsplits ab der zweiten Februardekade.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass nicht jeder Polarwirbelsplit zwangsläufig eine markante Kältewelle in Mitteleuropa nach sich zieht. Entscheidend sind unter anderem die Lage, die Intensität und die Dauer der Aufspaltung. Zudem spielt die vorherrschende Wetterlage zum Zeitpunkt des Ereignisses eine wichtige Rolle für die spätere Entwicklung. Studien zeigen, dass eine bereits blockierende Zirkulation über Europa zum Zeitpunkt eines Polarwirbelsplits die Wahrscheinlichkeit für nachfolgende Kälteereignisse erhöht. Häufig etabliert sich in den Wochen danach ein blockierendes Hochdruckgebiet über Grönland, wodurch arktische Luftmassen nach Mitteleuropa vordringen können. Herrscht hingegen bereits zum Zeitpunkt des Polarwirbelsplits ein ausgeprägtes Hochdruckgebiet über Grönland, bildet sich in den Folgewochen statistisch häufiger ein Trog über dem Ostatlantik aus. Auf dessen Vorderseite gelangt milde Luft nach Mitteleuropa, sodass winterliche Bedingungen im Flachland oder gar eine Kältewelle eher ausbleiben. Befindet sich Mitteleuropa zum Zeitpunkt des Ereignisses im Einflussbereich einer zyklonalen Westwetterlage, lässt sich kein statistisch signifikantes Signal ableiten. In diesen Fällen zeigen sich lediglich schwache Hinweise auf die spätere Ausbildung eines blockierenden Grönlandhochs.
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Dies Grafik zeigt den Einfluss eines Polarwirbelsplits auf das Wettergeschehen in Europa für verschiedene Wetterlagen während des Eintretens. (Quelle Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.)
Einfluss eines Polarwirbelsplitts auf das Wettergeschehen in Europa für verschiedene Wetterlagen während des Eintretens. Europa-Blocking führt am häufigsten zu Grönland-Blocking und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit für Kältewellen.
Ein Blick auf die Mittelfristprognose zeigt, dass einige Wettermodelle zum Einsetzen des Polarwirbelsplits ein Hochdruckgebiet bei Grönland andeuten. Gleichzeitig wird aber auch ein blockierendes Hochdruckgebiet über Westrussland simuliert und eher leichte Tiefdruckaktivität über Mitteleuropa. Ein weiterer Faktor ist zudem, dass über dem eurasischen Kontinent im Vergleich zu den letzten Wintern eine ausgeprägte und weit nach Europa reichende Schneedecke liegt. Dies begünstigt eine Stabilisierung des sibirischen Kältehochs, welches als eine Barriere für vom Atlantik vordringenden Tiefdrucksystemen fungieren kann.
Insgesamt ergibt sich somit kein eindeutiges Szenario. Eine Kältewelle in Mitteleuropa ab Ende Februar liegt etwas über der statistischen Eintrittswahrscheinlichkeit zu dieser Jahreszeit, ist aber auf keinen Fall sicher. Eines ist aber sicher, an Spannung mangelt es beim Wetter in den nächsten Wochen keineswegs!
M.Sc. Meteorologe Nico Bauer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 01.02.2026
Copyright © Deutscher Wetterdienst
Diese Analyse ist von gestern, also ganz aktuell und druckfrisch. Sie bestätigt, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Kältewelle in Mitteleurope erhöht ist - aber natürlich nicht sicher.
Wir werden also weiter beobachten müssen und abwarten, wie es dann wirklich kommt.
Meinen Gruß!
Grüßt Euch!
Kleines Update zum Thema:
wie es ausschaut, wird es nun doch kein Major Warming in der Stratosphäre geben. Es ist nur ein Minor Warming, was bedeutet, in den obersten Etagen der Stratosphäre gibt es zwar die schnelle Erwärmung und auch die Windumkehr auf Ostwind, aber der Impuls reicht nicht runter bis in die 10 hpa-Ebene. Somit werden die Kriterien für ein Major Warming nicht gerissen. Und damit ist auch ein vorgezogenes Final-Warming vom Tisch. Der Polarwirbel wird vermutlich im Ganzen verschoben - ein Displacement - und erholt sich dadurch wieder nach und nach.
Das bedeutet im Ergebnis, dass es zwar einen Polarwirbelsplit von ganz oben bis weit runter in der Stratosphäre geben wird, aber es fehlt die Stärke und der entscheidende Impuls für eine durchgehende Wirbelteilung bis herab in die Troposphäre. So entsteht im Zeitverzug zwar dennoch eine Wirbelteilung in der Troposphäre, aber das alles ist nicht von Nachhaltigkeit geprägt, da oben der Impuls nach unten einfach zu schwach ist.
AO-Index und NAO-Index tendieren in den positiven Bereich. Das spricht für eher wechselhaftes Wetter in Mitteleuropa, was durchaus auch seinen Charme haben kann. Da kann auch durchaus viel Schnee in den Höhenlagen zusammen kommen. Selbst das Flachland bleibt nicht schneefrei.
Somit verändern sich dann entsprechend auch die Aussichten. Es wird zwar pünktlich (gem. meiner Vorausschau) am 14. 2 - Valentinstag - zu einem Kälteeinbruch in Deutschland kommen, aber es bleibt dabei verhalten und kommt zunächst kaum über die Alpen hinweg im ersten Ansatz. Dazu braucht es dann mindestens einen zweiten Anlauf, was in den Modellen aktuell auch gezeigt wird. Man sollte sich folglich darauf einstellen, dass das respektable Winterwetter weiter geht und eventuell noch den ganzen Februar anhält. Mildere Vorderseiten vom Atlantik werden sich in kurzen Abständen mit den kälteren Rückseiten abwechseln und im Resultat immer wieder Neuschneemengen und Glatteis produzieren, der Schnee wird wieder teilweise tauen bis zum nächsten Schneetief. Hochwasser wird regional ein Thema werden... Temperaturen werden ebenso springen, kalte bis sehr kalte Nächte sind weiter dabei.
Durch die weit nach Süden verlagerte Frontalzone wird es in den nächsten 2 Wochen weiterhin im Mittelmeerraum und auch in Spanien und Portugal zu viel bis zu viel Niederschlag kommen. Auch Nordafrika ist wieder dabei (Marokko, Tunesien). Selbst eine temporär geschlossene Schneedecke von Russland bis Spanien ist denkbar. Heißt also, es ist genug Spielraum für turbulente Wetterphasen mit Potential für Erkältungswetter und vielleicht auch einige Wetterextreme.
Wir werden das weiter beobachten und erleben.
Meinen Gruß!
Danke für die Info. Tja nicht jedes Jahr klappt ein Polarwirbelsplitt. Wahrscheinlich haben wir kein QBO Ost von oben bis unten, deswegen klappt es in vielen Wintern nicht, QBO Ost von Oben bis Unten hat eben Seltenheitswert. Leider hat die TU Berlin seit einigen Jahren ihre QBO Seite eingestellt und man kann nicht mehr nachschlagen wie die aktuelle QBO aussieht, sonst hätte ich schon mit spekulieren können ob es klappt oder nicht.
Grüße

(30.01.2026, 13:30)Heinrich schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login....
So können wir uns darauf einstellen, dass am frühen Morgen des Valentinstages (14. Februar) bei uns schon flächendeckend Temperaturen von -10° bis -15° möglich sein können. Es sieht nämlich so aus, dass wir in den fragwürdigen Genuss eines Artic Outbreaks kommen werden, der eisige Höhenkaltluft bis über die Alpen hinweg ins Mittelmeer transpotiren dürfte...
Sollte ich falsch liegen, naja, dann kommt es halt anders.
Meinen Gruß!
Grüß Euch!
Wir wissen heute, es kommt anders. Kalt wird es aber trotzdem pünklich zum 14. Februar. Bei uns liegt schon wieder Schnee und es kühlt schon gut ab. Diese Kaltluft wird sich bis zu den Alpen ausbreiten, aber wohl nicht über die Alpen hinweg gehen. Der Kampf der Luftmassen wird unser Wetter für die nächsten 2 Wochen bestimmen. Im Nordosten vornehmlich kalt, im Südwesten vornehmlich milder. Vorderseiten und Rückseiten bringen Regen und Schneefall. Eigentlich ein sehr abwechslungsreiches Winterwetter, halt öfters nasskalt, was Schnupfen und Erkältung fördert. Für die Winterliebhaber und Schneeliebhaber wird einiges aufgeboten, ordentliche Neuschneesummen und anschließend wieder ordentliche Regensummen. Zusammen ergibt das Potential für Hochwasser in den Regionen und weiter oben ganz gute Wintersportbedingungen. Nun denn, der Spätwinter macht seinem Namen alle Ehre.
Oben in der Stratosphäre können wir nun entspannt abwarten, wie es weitergehen wird. Der Wirbel wird sich wieder erholen und zentrieren und dann irgendwann ab März Richtung Final Warming spazieren. Das kann nochmal Turbulenzen auslösen, aber das wird wohl alles nicht mehr so aufregend werden.
Meinen Gruß!
Irgendwie kann man froh sein, dass die Kälte nicht so schlimm wird. Aber um mich herum sind schon viele Menschen krank mit Grippe oder Erkältung. Aber ich glaube nasskalt wird der Faschingsumzug trotzdem nicht so toll.
Grüße aus Baden Württemberg.

Hi Schwabenland
(13.02.2026, 16:18)Schwabenland schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Irgendwie kann man froh sein, dass die Kälte nicht so schlimm wird. Aber um mich herum sind schon viele Menschen krank mit Grippe oder Erkältung. Aber ich glaube nasskalt wird der Faschingsumzug trotzdem nicht so toll.
Grüße aus Baden Württemberg. 
Naja, aber ich bin mir echt nicht so sicher, ob leichter Dauerfrost bei kaum Wind jetzt über Fasnacht nicht besser gewesen wäre, als das nasskalte, stürmische, "wenige- Plusgrade-Wetter" in Bezug auf Infekte....
Grüße

Snow
Ja Snow, da hast du auch wieder Recht. Bei uns in der Gegend sind gerade viele erkältet. Und bis gestern hatten wir beim Faschingsumzug noch Glück mit trockenem Wetter, aber auf dem Heimweg also auf dem Weg zum geparkten Auto nach dem Umzug regnete und stürmte es, das war dann nicht sonderlich angenehm.
(01.02.2026, 22:31)richie schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login....
Was ich damit sagen will, dass ich, deinen interessanten Beiträgen in Ehren, noch sehr skeptisch bin ob da bei uns überhaupt noch der große Winterwurf bei rummkommt. Das Ganze ist ja immer noch 10 Tage plus entfernt und auch wenn die Modelle für den Zeitraum bereits die ein oder andere winterliche Rechnung ausspucken, kann bis dahin noch mehr schiefgehen als aktuell überhaupt berechnet wird.
Persönlich wirkt das auf mich nicht mehr so, als dass wir südlich des Mains noch eine zumindest etwas längere (4 Tage plus) sehr kalte Winterphase bekommen. Auf dem Atlantik ziehen weiter immer wieder Tiefs Richtung Europa, und auch wenn diese in diesem Jahr sehr südlich ziehen, liegen wir hier trotzdem immer wieder auf der falschen (milden) Seite. Solange der Atlantik nichtmal richtig stark geblockt wird (so wie es mal Ende Dezember/Anfang Januar der Fall war), glaube ich bei uns nicht mehr an den ganz großen Winterwurf...
Grüß Dich richie,
nun haben wir den Salat. Es kommt, wie es kommt. In Österreich Lawinen ohne Ende und Schneesummen jenseits der Erwartungen.
Trotzdem: nun wird es milder und sogar richtig mild. Irgendwie ist es auch an der Zeit, finde ich. Wir hatten bei uns im Wendland die letzten beiden Tage in der 2 m Luft minus 14 und -17C und am Boden -22 und minus 21°C. Rekordverdächtig. Das reicht jetzt langsam. Unsere Teiche sind bis auf den Grund durchgefroren, wir werden massive Verluste bei den Amphibien haben, die eh schon geschwächt sind durch genetische Armut. Das wird uns zurückwerfen bei dem Versuch, die Artenvielfalt zu erhalten...
Ich hoffe, bei Dir ist es mit dem Schnee und den Lawinen nicht so arg schlimm. Das Tauwetter wird nicht unbedingt ohne negative Folgen daher gehen. Soll es also glimpflich ablaufen!
Meinen Gruß!