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Normale Version: Was bringen Kaltlufteinbrüche noch?
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Wenn schon keine langlebige Schneedecke in großen Teilen Mitteleuropas? Soll ja früher mal der Fall gewesen sein. Huh 

Bei der Nordostlage vom 18.-20.11....

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... heißt die Antwort: Vorübergehend örtlich weiß im nordostdeutschen Tiefland sowie in den nördlichen Mittelgebirgen. Okay, im Hochschwarzwald und Bayerischen Wald und Alpenrand auch. Danach verhilft das Tief über der Ostsee dem Atlantik zum Durchbruch weil es in seine Rückseite einbezogen wird, der Schnee zieht sich in die höheren Mittelgebirge zurück.

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Das beste in den letzten Jahren war die LMG-Geschichte in der ersten Februar-Hälfte 2021, wo es in Norddeutschland 2 Wochen, in der Mitte 1 Woche und in Süddeutschland ein paar wenige Tage Schnee bei Dauerfrost und teils strengem Nachtfrost gab:

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Erst in Norddeutschland:

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Dann in der Mitte:

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Und schließlich auch im Süden. Fast ganz Deutschland unter einer Schneedecke, wenigstens für wenige Tage. Ab dem 15.2. folgte Tauwetter:

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Wurde trotzdem ein Mildwinter. Ende Februar fast ein Sommertag in Österreich.

Mein heimlicher Liebling ist der Winter 16/17, der kälteste der letzten 10 Winter. Damals wurde recht viel Unmut geäußert, schonwieder schneearmer Mildwinter. Ich hab schon damals gesagt, ihr werdet ihn noch schätzen lernen. Verbreitet 20-40 Schneetage in tieferen Lagen...

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... plus Kahlfrost-Periode Anfang Dezember.

In Erinnerung geblieben ist mir ne Wetterlage rund um den Monatswechsel Januar/Februar 2015. Krass... 93

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... naja, nasskalt, im Tiefland meist Matsch:

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Also, wie wird es dieses Jahr? In ein paar Tagen soll sich das Russen-Skandi-Hoch wieder bis zu uns ausdehnen, aber erstmal nur mäßig kühle Luft zu uns bringen:

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Ja, damit wird auch strenger Dauerfrost nach West-Russland gelenkt. Der könnte sogar (massiv abgemildert) zu uns vordringen. Aber er könnte auch das Osteuropahoch stärken und uns eine Südlage bescheren:

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Erstmal wird's mäßig kalt, dann wieder ein bisschen milder und nach Nikolaus... ist zwischen -5 und +15°C Tmax alles möglich. Big Grin

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Im Bereich Nord-Kanada und Labrador-See bleibt es mittelfristig kalt, das dürfte ein wirksamer Gegenpol zu kontinentaler Kaltluft sein.

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Jedenfalls ist eine Kältewelle, die unsere Gasvorräte bereits im Laufe des Januar aufbraucht... wie hätte TiefesGeo gesagt? Eine gewagte Prognose. Jedenfalls gewagter als der wärmste Winter seit Aufzeichnungsbeginn. Alles in allem bleibt's dabei. Diesen Winter ist alles möglich, wie schon im Oktober festgestellt.

Hauptaussage des threads ist: kalte Wetterlagen gibt es weiterhin. Sie bringen nur halt nicht mehr so viel wie vor Jahrzehnten. Entweder ihr gebt euch damit zufrieden und genießt Nachtfrost mit Schneeregen am Tag, wartet auf über 10jährige Ereignisse oder ihr bleibt halt unglücklich. Sucht es euch aus.

Ferner dient der thread dazu, kalte Wetterlagen zu untersuchen, was sie halt noch bringen. Es bleiben polare Kaltluft-Ausbrüche, unabhängig von euren Wünschen.

LG
(26.11.2022, 11:50)Robbi schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Wenn schon keine langlebige Schneedecke in großen Teilen Mitteleuropas? Soll ja früher mal der Fall gewesen sein. Huh 




Bei der Nordostlage vom 18.-20.11....



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... heißt die Antwort: Vorübergehend örtlich weiß im nordostdeutschen Tiefland sowie in den nördlichen Mittelgebirgen. Okay, im Hochschwarzwald und Bayerischen Wald und Alpenrand auch. Danach verhilft das Tief über der Ostsee dem Atlantik zum Durchbruch weil es in seine Rückseite einbezogen wird, der Schnee zieht sich in die höheren Mittelgebirge zurück.






Naja, es gab in den Hochlagen an Südhängen bis 26 cm - nordseitig bis 30 cm in meiner Gegend.



Aktuell hat es ganz oben noch 20 cm auf dem 1496 m hohen Feldberggipfelplateau. Aktuell hats direkt hier bei mir ab 1120 m Höhe an Nordhängen noch eine durchbrochene Schneedecke, in Hochtälern ein paar Km östlicher jedoch schon ab knapp 950 m Höhe. Smiley20









Zitat:Quelle Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.







Das beste in den letzten Jahren war die LMG-Geschichte in der ersten Februar-Hälfte 2021, wo es in Norddeutschland 2 Wochen, in der Mitte 1 Woche und in Süddeutschland ein paar wenige Tage Schnee bei Dauerfrost und teils strengem Nachtfrost gab:









Fast ganz Deutschland unter einer Schneedecke, wenigstens für wenige Tage. Ab dem 15.2. folgte Tauwetter:









Hier gabs zwischen 8.2. und 11.2. immerhin 24 cm Neuschneesumme. Wobei es hier am 14.1. + 15.1. dagegen sogar 41 cm Neuschnee gab !

Insgesamt zwischen 12.1. und 15.1. sogar 53 cm, und im ganzen Januar gab es 95 cm Neuschneesumme ! Smiley20








Zitat:Quelle Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.







Wurde trotzdem ein Mildwinter. Ende Februar fast ein Sommertag in Österreich.




Ja, es war ein Mildwinter, aber Mildwinter müssen zumindest hier, und umso mehr in höheren Lagen meiner Gegend, keineswegs schneearme Winter sein. Immerhin gab es 165 cm Neuschneesumme bei einer Max. SH von 39 cm, und 49 Schneedeckentagen hier auf 440 m Höhe.



Zum Vergleich: der deutlich kältere Winter 1996/97 brachte hier nur 71 cm Neuschneesumme - und damit weniger als so einige viel mildere Winter !








Zitat:Mein heimlicher Liebling ist der Winter 16/17, der kälteste der letzten 10 Winter. Damals wurde recht viel Unmut geäußert, schonwieder schneearmer Mildwinter. Ich hab schon damals gesagt, ihr werdet ihn noch schätzen lernen. Verbreitet 20-40 Schneetage in tieferen Lagen...




Mhhh... ja er hatte schon nette Phasen, Smiley1 aber er brachte nur eine Neuschneesumme von ebenfalls 71 cm, und eine Max. Schneehöhe von 24 cm, sowie 35 Schneedeckentage hier.



Klar ist Schnee keineswegs alles, aber trotzdem.









Zitat:Quelle Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.#







... plus Kahlfrost-Periode Anfang Dezember.







In Erinnerung geblieben ist mir ne Wetterlage rund um den Monatswechsel Januar/Februar 2015. Krass... 93









... naja, nasskalt, im Tiefland meist Matsch:




Die Wetterlage brachte hier 33 cm Neuschneesumme zwischen 29.1.15 und 2.2.15. Smiley1







Zitat:Also, wie wird es dieses Jahr? In ein paar Tagen soll sich das Russen-Skandi-Hoch wieder bis zu uns ausdehnen, aber erstmal nur mäßig kühle Luft zu uns bringen:







Ich befürchte, dass die extrem milde Oktober-Vorgeschichte, und vor allem auch der oft milde November sich noch stark negativ auswirken.



(wobei mir ehrlich gesagt heuer eh ein schneereicher, aber relativ milder Winter fast lieber wäre als ein trockenerer, aber sehr kalter Winter).





Zitat:Ja, damit wird auch strenger Dauerfrost nach West-Russland gelenkt. Der könnte sogar (massiv abgemildert) zu uns vordringen. Aber er könnte auch das Osteuropahoch stärken und uns eine Südlage bescheren:





Erstmal wird's mäßig kalt, dann wieder ein bisschen milder und nach Nikolaus... ist zwischen -5 und +15°C Tmax alles möglich. Big Grin








Tja, das ist halt leider noch eine sehr unsichere Sache.








Zitat:Quelle Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.







Im Bereich Nord-Kanada und Labrador-See bleibt es mittelfristig kalt, das dürfte ein wirksamer Gegenpol zu kontinentaler Kaltluft sein.








Sad Sad







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Zitat:Jedenfalls ist eine Kältewelle, die unsere Gasvorräte bereits im Laufe des Januar aufbraucht... wie hätte TiefesGeo gesagt? Eine gewagte Prognose. Jedenfalls gewagter als der wärmste Winter seit Aufzeichnungsbeginn. Alles in allem bleibt's dabei. Diesen Winter ist alles möglich, wie schon im Oktober festgestellt.

Hauptaussage des threads ist: kalte Wetterlagen gibt es weiterhin. Sie bringen nur halt nicht mehr so viel wie vor Jahrzehnten.



Ja, ich stimme dir in allem, in diesem Absatz geschriebenen zu.



Zitat:Entweder ihr gebt euch damit zufrieden und genießt Nachtfrost mit Schneeregen am Tag, wartet auf über 10jährige Ereignisse oder ihr bleibt halt unglücklich. Sucht es euch aus.



Tja, für mich wirds wohl so ein mentaler Mittelweg daraus werden. Blush Wink



Und für dich ? Wink







Zitat:Ferner dient der thread dazu, kalte Wetterlagen zu untersuchen, was sie halt noch bringen. Es bleiben polare Kaltluft-Ausbrüche, unabhängig von euren Wünschen.







LG





Ja, aber eben ich gehe davon aus, dass so eine nicht gerade starkgradientige Nordostströmung wie die vergangene, nach so einer Vorgeschichte kaum eine andere Chance hatte.

Ich bezweifle, das sowas noch vor 20 Jahren z.B. auf 150-200 m Höhe am Oberrhein eine Schneedecke gebracht hätte.



Wer weiß evtl. vor 40-50 Jahren noch.



Ich meine, dass eine recht extreme, starkgradientigere NO-Strömung wie z.B. die in der 2. Novemberhälfte 1998 deutlich bessere Chancen gehabt hätte. Damals hatte es hier als kälteste Tmax. zwischen 20.11. und 25.11. einen Wert von -6°! Die Tmin. lag bei gut -12°! Schnee gabs dabei jedoch nur sehr wenig mit 5 cm Neuschneeasumme zwischen 16.11. und 20.11.



Danach gabs erst am 29.11. mit deutlicher Kälteabschwächung wieder 12 cm Neuschnee.






Grüße 43

Snow
Hallo Robbi,

der Winter 2016/2017 war nicht so schneereich, wie ihr meint.

Da gab es nur einen bis etwa 1,5 Meter Neuschnee im gesamten Winter und ca. 30 Schneedeckentage.

Da war der Winter 2018/2019 ein ganz anderes Kaliber.

Über 2,5 bis 3 Meter Neuschneesumme, 80 cm Schnee in unserem Garten, und über 80 Schneedeckentage.

Dafür gab es aber gewaltigen Schneebruch, gesperrte Langlaufloipen und Skigebiete wegen der sehr schlechten Erreichbarkeit.

Mfg
Wolfgang Brandl
Hi Wolfgang


War das eine NW-Anströmung, die bei dir die enormen Neuschneemengen gebracht hat ?

In meiner Gegend war es in höheren Lagen als bei mir daheim auch so, dass der 18/19er deutlich schneereicher als der 16/17er gewesen ist.


Grüße 43
Snow


(26.11.2022, 17:28)Wolfgang_Bayerwald schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Hallo Robbi,

der Winter 2016/2017 war nicht so schneereich, wie ihr meint.

Da gab es nur einen bis etwa 1,5 Meter Neuschnee im gesamten Winter und ca. 30 Schneedeckentage.

Da war der Winter 2018/2019 ein ganz anderes Kaliber.

Über 2,5 bis 3 Meter Neuschneesumme, 80 cm Schnee in unserem Garten, und über 80 Schneedeckentage.

Dafür gab es aber gewaltigen Schneebruch, gesperrte Langlaufloipen und Skigebiete wegen der sehr schlechten Erreichbarkeit.

Mfg
Wolfgang Brandl
(26.11.2022, 19:26)Snow Südschwarzwald 440 m schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Hi Wolfgang


War das eine NW-Anströmung, die bei dir die enormen Neuschneemengen gebracht hat ?

In meiner Gegend war es in höheren Lagen als bei mir daheim auch so, dass der 18/19er deutlich schneereicher als der 16/17er gewesen ist.


Grüße 43
Snow


(26.11.2022, 17:28)Wolfgang_Bayerwald schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Hallo Robbi,

der Winter 2016/2017 war nicht so schneereich, wie ihr meint.

Da gab es nur einen bis etwa 1,5 Meter Neuschnee im gesamten Winter und ca. 30 Schneedeckentage.

Da war der Winter 2018/2019 ein ganz anderes Kaliber.

Über 2,5 bis 3 Meter Neuschneesumme, 80 cm Schnee in unserem Garten, und über 80 Schneedeckentage.

Dafür gab es aber gewaltigen Schneebruch, gesperrte Langlaufloipen und Skigebiete wegen der sehr schlechten Erreichbarkeit.

Mfg
Wolfgang Brandl

Hallo Snow,

im Winter 2016/2017 gab es insgesamt nur zwei Nordwestlagen im gesamten Winter.

2018/2019 gab es mehrere Nordwestlagen. Alleine von kurz vor Hl. Drei Könige bis Mitte Januar gab es drei Nordwestlagen mit fast 1,5 Meter Neuschnee. Alleine bei Benjamin, fielen knapp 80 cm von Dienstagfrüh bis Donnerstagabend.

Dazu dann auch im Februar das Norditalientief mit einem halben Meter Neuschnee in 24 h, mit viel Glück ist ein Meter Neuschnee in 24 h ausgeblieben.

Diese Mengen sind aber nur im Bergland ab 600 m gefallen.

Unter 600 m nur etwa 1 bis 1,5 Meter, unter 500 m vielleicht noch ein halber Meter Neuschnee im gesamten Winter.

Das war halt mehr ein Berglandwinter.

Mfg
Wolfgang Brandl
(26.11.2022, 13:15)Snow Südschwarzwald 440 m schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Hier gabs zwischen 8.2. und 11.2. immerhin 24 cm Neuschneesumme. Wobei es hier am 14.1. + 15.1. dagegen sogar 41 cm Neuschnee gab ! Insgesamt zwischen 12.1. und 15.1. sogar 53 cm, und im ganzen Januar gab es 95 cm Neuschneesumme ! Smiley20

Neuschneesumme bin ich nicht so für, ich hab lieber 15cm Neuschneesumme und danach trockenen Hochdruckdeckel, damit er hält. Das war 2017 der Fall. Smile Allemal besser als 3mal 20cm, die sofort wieder wegregnen.

(26.11.2022, 13:15)Snow Südschwarzwald 440 m schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Ja, es war ein Mildwinter, aber Mildwinter müssen zumindest hier, und umso mehr in höheren Lagen meiner Gegend, keineswegs schneearme Winter sein. Immerhin gab es 165 cm Neuschneesumme bei einer Max. SH von 39 cm, und 49 Schneedeckentagen hier auf 440 m Höhe. Zum Vergleich: der deutlich kältere Winter 1996/97 brachte hier nur 71 cm Neuschneesumme - und damit weniger als so einige viel mildere Winter !

Das wird auch bei dir zunehmend der Fall, wenn es nicht schon der Fall ist, dass dir nur noch kalte Winter helfen. Die letzten 10 Winter hatten eine Durchschnittstemperatur von 2,4°C, nach diesem noch höher, wenn er nicht kälter als der weg fallende Winter 12/13 wird. Wetten werden jetzt angenommen. Cool

(26.11.2022, 13:15)Snow Südschwarzwald 440 m schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Tja, für mich wirds wohl so ein mentaler Mittelweg daraus werden. Blush Wink Und für dich ? Wink

Ganz klar ersteres:

Zitat:Entweder ihr gebt euch damit zufrieden und genießt Nachtfrost mit Schneeregen am Tag

Ich lass mir nicht die Laune verderben. Ich hab ja sogar mal ein halbes Jahr im Tiefland gewohnt. Da hab ich mich im Herbst über Tau gefreut. Als es im Oktober den ersten Bodenfrost gab, hab ich gleich 5 Minuten lang Fotos gemacht. Und als im November mal 5 Schneeflocken auf Mülltonnen und anderen günstigen Untergründen bei Frost lagen, hab ich mich insgeheim schon gefragt, ob das wohl der Winter-Höhepunkt ist. Am nächsten Abend gab es noch ne Warmfront mit anfänglichem Schnee (glücklicherweise kam sie am Abend), der zum Höhepunkt ganz kurz minimal als Matsch auf dem Balkon liegen blieb. 99 von 100 hätten die 5 Minuten garnicht bemerkt bzw. das liegen gebliebene als Schneematsch erkannt. Danach folgte Regen und zum Jahreswechsel zog ich aus. Im Dezember kam nix mehr, meist über 10°C, teils 15°C. Auch nicht schlecht, kann man wenigstens im Eiscafe draußen sitzen, weil sie Decken mit dabei hatten. Smile Cool War außerdem ziemlich sonnig, also ich fand den Dezember irgendwie schön. Du gar nicht, weil es im ganzen Dezember nur im Hochschwarzwald ein paar kümmerliche Schneereste hatte. Und von mir musstest du dir noch anhören "you are blessed, you live in the black forest" weil du einer der ganz wenigen im Forum warst, die überhaupt Schnee in Reichweite hatten. Cool Im Hochsauerland gab es 0 Schneetage, der letzte taute am 30.11.

LG
(26.11.2022, 17:28)Wolfgang_Bayerwald schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Hallo Robbi, der Winter 2016/2017 war nicht so schneereich, wie ihr meint. Da gab es nur einen bis etwa 1,5 Meter Neuschnee im gesamten Winter und ca. 30 Schneedeckentage. Da war der Winter 2018/2019 ein ganz anderes Kaliber. Über 2,5 bis 3 Meter Neuschneesumme, 80 cm Schnee in unserem Garten, und über 80 Schneedeckentage. Dafür gab es aber gewaltigen Schneebruch, gesperrte Langlaufloipen und Skigebiete wegen der sehr schlechten Erreichbarkeit. Mfg Wolfgang Brandl

Wie gesagt, Neuschneesumme kann mir gestohlen bleiben so lange es ein Neuschneeereignis mit... im Wesentlichen trockenem Wetter anschließend gibt, die Temperatur ist zweitrangig. Aber für dich oberhalb 700m gelten sowieso andere Gesetze als für den größten Teil Deutschlands, mich eingeschlossen. 18/19 hatte ich mal ganz kurz meine 10cm im Rahmen einer Warmfront, die sofort anschließend wieder wegregneten. Auch im Hochsauerland war der Winter schneearm, bis Mitte Januar keine 15cm. Höhepunkt Ende Januar knapp unter 50cm, erste Februarhälfte noch um die 40cm, danach regneten auch die weg. Nene, hör mir uff mit 18/19, da war 16/17 hier "unten" (und erst Recht noch weiter unten) 1000mal besser. Der Januar 2017 war mit -1,9°C der kälteste Monat seit Februar 2012.
Hi Robbi


(26.11.2022, 23:22)Robbi schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Das wird auch bei dir zunehmend der Fall,


Ja, leider ist das so. Sad

Zitat:wenn es nicht schon der Fall ist, dass dir nur noch kalte Winter helfen.

Es ist so ein Zwischending sozusagen, aber bis in ca. 5-10 Jahren wird es wohl voll so sein.


Zitat:Die letzten 10 Winter hatten eine Durchschnittstemperatur von 2,4°C, nach diesem noch höher, wenn er nicht kälter als der weg fallende Winter 12/13 wird. Wetten werden jetzt angenommen. Cool


Wie war nochmal der deutschlandweite Schnitt zwischen 1961-90 ?



Zitat:Ganz klar ersteres:




Ich lass mir nicht die Laune verderben.


Das ist gut wenn du das so locker schaffst zu 100% gut drauf zu sein dabei. Smiley1

Zitat:Ich hab ja sogar mal ein halbes Jahr im Tiefland gewohnt. Da hab ich mich im Herbst über Tau gefreut. Als es im Oktober den ersten Bodenfrost gab, hab ich gleich 5 Minuten lang Fotos gemacht. Und als im November mal 5 Schneeflocken auf Mülltonnen und anderen günstigen Untergründen bei Frost lagen, hab ich mich insgeheim schon gefragt, ob das wohl der Winter-Höhepunkt ist. Am nächsten Abend gab es noch ne Warmfront mit anfänglichem Schnee (glücklicherweise kam sie am Abend), der zum Höhepunkt ganz kurz minimal als Matsch auf dem Balkon liegen blieb. 99 von 100 hätten die 5 Minuten garnicht bemerkt bzw. das liegen gebliebene als Schneematsch erkannt.

Ok, das ist recht krass, dass du dich über solche Minimalwintereinbrüche gefreut hast. Smile Aber es ist ja prinzipiell gut so. Smiley1


Zitat:Danach folgte Regen und zum Jahreswechsel zog ich aus. Im Dezember kam nix mehr, meist über 10°C, teils 15°C. Auch nicht schlecht, kann man wenigstens im Eiscafe draußen sitzen, weil sie Decken mit dabei hatten. Smile Cool War außerdem ziemlich sonnig, also ich fand den Dezember irgendwie schön.

Klar, besser als dauernd Sturmtiefs mit sehr mildem Regenwetter. Smiley1

Wobei das in meiner Gegend nur bedingt gelten würde, da dann auch die gewisse Chance auf viel Neuschnee in den hohen Lagen besteht. Natürlich nur wenn die Vorderseiten nicht ZU warm sind.

Zitat:Du gar nicht, weil es im ganzen Dezember nur im Hochschwarzwald ein paar kümmerliche Schneereste hatte.

Auf was bezieht sich das "Du gar nicht" ? Smiley1

Und so kümmerlich war die Schneedecke bestimmt nicht, denn für Skilanglauf hats ja ganz oben gereicht. Wink

Zitat:Und von mir musstest du dir noch anhören "you are blessed, you live in the black forest" weil du einer der ganz wenigen im Forum warst, die überhaupt Schnee in Reichweite hatten. Cool


Big Grin Wink

Zitat:Im Hochsauerland gab es 0 Schneetage, der letzte taute am 30.11.



LG


Das ist garnicht toll. Sad


Lg 43
Snow
(26.11.2022, 23:33)Robbi schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.
(26.11.2022, 17:28)Wolfgang_Bayerwald schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Hallo Robbi, der Winter 2016/2017 war nicht so schneereich, wie ihr meint. Da gab es nur einen bis etwa 1,5 Meter Neuschnee im gesamten Winter und ca. 30 Schneedeckentage. Da war der Winter 2018/2019 ein ganz anderes Kaliber. Über 2,5 bis 3 Meter Neuschneesumme, 80 cm Schnee in unserem Garten, und über 80 Schneedeckentage. Dafür gab es aber gewaltigen Schneebruch, gesperrte Langlaufloipen und Skigebiete wegen der sehr schlechten Erreichbarkeit. Mfg Wolfgang Brandl

Wie gesagt, Neuschneesumme kann mir gestohlen bleiben so lange es ein Neuschneeereignis mit... im Wesentlichen trockenem Wetter anschließend gibt, die Temperatur ist zweitrangig. Aber für dich oberhalb 700m gelten sowieso andere Gesetze als für den größten Teil Deutschlands, mich eingeschlossen. 18/19 hatte ich mal ganz kurz meine 10cm im Rahmen einer Warmfront, die sofort anschließend wieder wegregneten. Auch im Hochsauerland war der Winter schneearm, bis Mitte Januar keine 15cm. Höhepunkt Ende Januar knapp unter 50cm, erste Februarhälfte noch um die 40cm, danach regneten auch die weg. Nene, hör mir uff mit 18/19, da war 16/17 hier "unten" (und erst Recht noch weiter unten) 1000mal besser. Der Januar 2017 war mit -1,9°C der kälteste Monat seit Februar 2012.

Nein, nicht oberhalb 700 m, sondern richtig ist es oberhalb 600 m, weil oberhalb 700 m es erst im Wald drinn liegen bleibt.

A andere Frage: wie war bei dir der Winter 2005/2006?

Hier leider "schneearm". Spaß.

Zum Winter 2005/2006 können selbst die schneereichen Winter 2008/2009 und 2009/2010 gleich wieder die Kufan packen und davorenna.

Durchgehende Schneedecke vom 18. November bis in den April. Tauwetter bis Mitte Februar mit Regen und deutlichen Plusgraden nur an 3, maximal 4 Tagen. Ansonsten herrschte meist Dauerfrost und starke Schneefälle mit sehr großen Neuschneemengen.

Gesamtschneehöhen: Silvester 1,5 Meter auf dem Schuppendach, im Februar geschätzt über 2 bis 2,5 Meter.

Wenn Tiefvorderseite: dann ansteigende Schneefallgrenze auf maximal 500 m, ab und an vielleicht etwas höher, aber nie über 600 m ansteigend. Oberhalb 500 bis 600 m hat es dann durchgeschneit.

Mfg
Wolfgang Brandl
Mal was ganz anderes:


Der Kaltlufteinbruch vom 1./2. April 2022 (!) war doch ein ordentlicher. Und das zu so fortgeschrittener Jahreszeit. Smiley4

Er brachte hier den ersten Eistag seit vielen Jahren im April. Und mit 20 cm Schnee in geschützten Lagen, und kurzzeitig 17 cm im großflächigen Mittel (jedoch windgepresst und somit vorverdichtet) gab es ordentlich Schnee.

Und es fiel sogar manches davon als Pulverschnee.


Grüße 43
Snow
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