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Normale Version: NASA warnt vor Mini-Eiszeit
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(20.08.2019, 21:06)Wettertroll schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Gibt es hier dazu eindeutige Wissenschaftliche Beweise oder Forschungen darüber, die den Temperatur-Anstieg mit dem CO² in Verbindung damit bringen? - Wahrscheinlich nicht, oder die existieren nicht. 
Wenn man irgendwas festgestellt hat, indem hier der Verursacher in Frage kommt, wird das in den Medien auch nicht richtig dargestellt und sogar von vielen mit dem gleichem Inhalt weiter verbreitet. Wenn man solche Berichte ließt, muss man sich schon überlegen, ob das auch stimmen könnte. In vielen Berichten wird auch viel Unsinn verbreitet, das die meisten auch glauben.

Wenn Du die Zusammenhänge wirklich wissen und verstehen willst, dann wirst Du Dir meinen langen Text durchlesen müssen. Ich mache mir mal die Mühe in der Hoffnung, dass auch andere daran Interesse haben und Wissensfortschritt erfahren:

Um zu verstehen, warum CO2 und andere Treibhausgase für unseren Planeten eine wichtige Rolle spielen, kann man sich die Erde ganz ohne Atmosphäre vorstellen.

Unser Mond zum Beispiel hat keine Atmosphäre. Die Sonnenstrahlung heizt die Oberfläche des Planeten tagsüber auf mehr als 100 Grad Celsius auf, nachts fällt sie auf etwa minus 160 Grad. Ohne die Atmosphäre würde ähnliches auch für die Erde gelten. Forscher haben berechnet, dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde bei minus 18 Grad liegen würde. Tatsächlich liegt sie aber bei 15 Grad Celsius – also rund 33 Grad mehr. Dafür ist die Atmosphäre bzw. der Treibhauseffekt verantwortlich.

Weil die Atmosphäre mit ihren Bestandteilen auch eine Art Schutzschild ist, gelangt weniger als die Hälfte der Sonnenstrahlung auf die Erdoberfläche. Dort wird diese Energie absorbiert, umgewandelt und in Form von Wärmestrahlung wieder Richtung Weltall geschickt.

Die Treibhausgase (Wasserdampf, CO2, Methan und andere) in der Atmosphäre verhindern aber, dass die Wärmestrahlung sofort ins Weltall entweicht. Stattdessen wird sie teils erneut zurück zur Erde geschickt. Das liegt an der chemischen Struktur der Gase in der Atmosphäre. Treibhausgase setzen sich aus drei oder mehr Atomen zusammen. Kohlenstoffdioxid beispielsweise aus einem Kohlenstoff und zwei Sauerstoffatomen.
Diese Gasmoleküle sind – anders als Sauerstoff oder Stickstoff – empfänglich für Wärmestrahlung (das ist Strahlung mit niedriger Wellenlänge), das heißt sie absorbieren sie und geben sie wieder ab. Die Strahlung regt die Moleküle zu Bewegungen, konkret zu Schwingungen an. Bei der Bewegung wiederum wird Energie frei, die als Wärmestrahlung in verschiedene Richtung – auch in Richtung Erdoberfläche – abgegeben wird.
Stickstoff und Sauerstoff, die Hauptbestandteile der Atmosphäre, interagieren in höheren Atmosphärenschichten zwar ebenfalls mit Strahlung und führen beispielsweise zu den bekannten Polarlichtern. Wärmestrahlung hingegen reflektieren sie nicht. Nur drei- oder mehratomige Moleküle in der Atmosphäre haben folglich eine Wirkung auf das Klima.
Den größten Effekt hat allerdings der Wasserdampf (Wolken). Er trägt zum natürlichen Treibhauseffekt bei. Das Problem: Der Anteil von Wasserdampf in der Atmosphäre hängt von der Temperatur ab. Mehr CO2 führt zu steigenden Temperaturen, das führt zu mehr Wasserdampf und verstärkt den Treibhauseffekt.
Die Klimawirkung anderer Treibhausgase als CO2 wird oft als ein Vielfaches der Klimawirksamkeit von CO2 angegeben. Man nennt das ihr Treibhausgaspotential. Ein Methan-Molekül beispielsweise ist bekannter weise 28-mal wirksamer als CO2, obwohl es nur etwa 12 Jahre in der Atmosphäre bleibt. CO2 hingegen kann dort mehrere Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte und sogar bis zu 1000 Jahre bleiben.
Die Klimawirkung der Gase hängt also mit ihrer Wechselwirkung mit der Sonnenstrahlung und mit der Verweildauer in der Atmosphäre zusammen. Die Konzentration der einzelnen Gase zum Gesamtmix der Luft allein sagt noch nicht viel aus, denn schon wenige Moleküle, die sich aus drei und mehr Atomen zusammensetzen, haben eine große Wirkung und nehmen in Summer mit allen Treibhausgasen einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Energiebilanz des Planeten. Wenn Wärmeenergie nicht mehr in den Weltraum entweichen kann, weil einzelne Treibhausgase den Weg dorthin immer stärker abschirmen, dann verbleibt die Energie zwangsläufig auf der Erde und erhöht nach und nach die Temperatur in Luft, Wasser und Boden. Jedes Treibhausgas bedient ein eigenes Spektrum, eine Bandbreite von Wellenlängen. Im ungünstigsten Fall würde das gesamte Spektrum der niedrigen Wellenlängen mit Treibhausgasen abgedeckt werden können: dann käme kein von der Erde Richtung Weltraum reflektierte Wärmestrahlung mehr in den Weltraum und würde vollständig den Planten aufheizen. Zum Glück ist das nicht so, wir wären längst gegrillt. Es gelangt noch ausreichend Wärmestrahlung zurück ins Weltall durch das "atmosphärische Fenster", also über die Wellenlängen, die nicht durch Treibhausgase abgedeckt werden. Allerdings verschließt die wachsende Konzentration der einzelnen Treibhausgase dieses "atmosphärische Fenster" immer mehr und deshalb kann immer weniger Wärmestrahlung unsere Erdatmosphäre noch verlassen. Und das führt zu einer Erwärmung und schlussendlich zu umfangreichen klimatischen Veränderungen in einzelnen Regionen und insgesamt auf den Halbkugeln der Erde.

Wenn man das weiß, muss man nicht mehr fragen, warum eine so kleine Menge von CO2 (0,04%) oder anderer Treibhausgase eine so große Wirkung auf unser Klima der Erde haben soll. Die Konzentration von CO2 hat sich in den letzten  rund hundert Jahren um mehr als 50% erhöht. CO2 deckt leider eine bedeutende Bandbreite von niedrigen Wellenlängen ab und durch die Erhöhung der Konzentration werden auch die Ränder der abdeckbaren Wellenlänger durch CO2 immer stärker mit abgedeckt, die zuvor durch geringere Konzentration nur teilweise effektiv wirken konnten. Und hier liegt das Dilemma! Weitere Erhöhung der Konzentration bewirkt, das auch die äußersten Ränder der CO2-Bandbreite effektiv wirksam werden können und so das atmosphärische Fenster immer weiter schließen. Da die Verweildauer von CO2-Moelkülen in der Atmosphäre der Erde zwischen einem und 1000 Jahren liegt, im Durchschnitt mehrere hundert Jahre!, bleibt diese Wirkung folglich sehr lange erhalten und würde sich auf natürlichem Weg nur langsam abbauen können. Bei Methan sind es nur 12 Jahre. Das klingt besser. Leider spaltet sich Methan auf und wandelt sich in CO2. Methan erhöht folglich mit zunehmendem Anteil in der Atmosphäre automatisch auch die CO2-Konzentration, nur etwas zeitversetzt. Für andere Treibhausgase gibt es ähnliche Effekte.

Und nun kann man anfangen nachzudenken. Dazu lade ich Dich Wettertroll herzlich ein!
Meinen Gruß!

Toto aus Datteln

Es gibt tatsächlich keinen Beweis, dass CO2 den Klimawandel verursacht. Dass es sich hier um einen Konsens handelt, den nahezu alle Wissenschaftler mittragen ist auch so nicht korrekt. Leider werden Abweichende Meinung bei diesem Thema konsequent ausgegrenzt. Mir schmeckt dabei nicht, dass Klimawandel ein Milliardengeschäft ist.
Und bitte nicht mit dem IPCC kommen. Der IPCC ist ein politisches Gremium, geschaffen, um den menschengemachten Klimawandel zu beweisen, nicht um ihn zu untersuchen. Entsprechend sucht der IPCC sich die Wissenschaftler aus, die an dem Bericht mitarbeiten und hier gibt es tatsächlich Wissenschaftler, die dort mitgearbeitet haben und es dann nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten, dort mitzuarbeiten. Diese wurden dann, wie es halt bei zweifelnden Stimmen so ist, natürlich schwer diskreditiert.
Unumstritten ist sicher auch nicht, wie viel durch CO2 verursacht wird, sollte CO2 (rein hypothetisch) eine Klimawirkung haben. Selbst der IPCC spricht nur von "mindestens 50%"...

Mir gefällt jedenfalls der Umgang mit dem Thema nicht, da zweifelnden Stimmen sofort einer Hexenverfolgung unterzogen werden. Es gibt sogar Leute, die fordern Haftstrafen für Zweifler. Der Klimawandel wird genutzt, um das Aushebeln demokratischer Grundsätze wie Meinungsfreiheit zu legitimieren!

Auch wenn man mich jetzt hier als Zweifler wahrnimmt, so möchte ich doch sagen, dass ich lediglich ergebnisoffen bin! Ich bin nicht so fanatsich. Ich sehe mir beide Seiten der Medallie an und ich akzeptiere alle Meinungen! Dennoch, so muss man feststellen, sollte gehandelt werden, denn es ist nicht klar, ob wir Menschen rechtzeitig die nötigen sicheren Erkenntnisse bekommen. Es könnte dann schon zu spät sein, daher ist es nur vernünftig schon jetzt zu handeln...allerdings besonnen!!!
Daumen hoch , das du dich das traust hier zu schreiben !!!
(23.08.2019, 08:55)Toto aus Datteln schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Es gibt tatsächlich keinen Beweis, dass CO2 den Klimawandel verursacht.

Du meinst, es sei kein Nachweis vorhanden. Schau mal hier rein: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.

Meinen Gruß!

Toto aus Datteln

(23.08.2019, 09:39)Heinrich schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.
(23.08.2019, 08:55)Toto aus Datteln schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Es gibt tatsächlich keinen Beweis, dass CO2 den Klimawandel verursacht.

Du meinst, es sei kein Nachweis vorhanden. Schau mal hier rein: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.

Meinen Gruß!

So sehe ich das und so ist es aktuell auch noch...aber selbst mit Nachweis stellt sich die Frage, inwieweit die Klimaerwärmung natürlich ist und welcher Anteil dem Mensch zuzuordnen wäre....ich möchte hier aber keine Grundsatzdiskussion führen, da ich hier einer gewissen Diskussionsmüdigkeit unterliege, was aus Anfeindungen und extremistischen Meinungen erwachsen ist. Ich habe meine Meinung, ich akzeptiere andere Meinungen, dass gehandelt werden sollte, sehe ich auch so und damit ist auch gut für mich. Auf Beleidigungen, Anfeindungen und Hexenverfolgung habe ich kein Bock mehr.
Ich möchte nur hervorheben, dass das Thema Klimawandel keine Legitimation darstellt, demokratische Grundsätze und gepflegte zwischenmenschliche Verhaltensweisen außer Kraft zu setzen!
(23.08.2019, 09:48)Toto aus Datteln schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login....aber selbst mit Nachweis stellt sich die Frage, inwieweit die Klimaerwärmung natürlich ist und welcher Anteil dem Mensch zuzuordnen wäre....

Grüß Dich Toto!

Darauf weiß ich auch keine Antwort. Einen Teil tragen wir jedenfalls bei, das sollte zweifelsfrei sein. Nicht nur durch CO2 oder Methan etc., auch (oder noch stärker?) durch die Veränderung der Oberflächenstruktur der Erde durch Entwaldung, durch industrielle Land- und Forstwirtschaft, dem Landverbrauch durch Infrastruktur und Bebauung. In Summe wird das nicht nur die Temperaturen verändern sondern auch die Verdunstungsrate und damit Luftfeuchte, Niederschlagsmengen und -Verteilung, was dann wieder zu Windveränderungen vertikal und horizontal führen dürfte. Da kommen schon eine Menge Faktoren ins Spiel, auf die wir indirekt mindestens einwirken.

Man mag sich uneinig sein, ob man Klima retten kann oder ob wir nun einen hohen oder niedrigen Anteil an der stattfindenden weltweiten Erwärmung haben, wir könnten uns aber doch alle gemeinsam einigen, dass wir an den Stellschrauben, die wir längst bedienen, das Zurückschrauben auf ein verträgliches Maß vornehmen sollten, es könnten und auch müssten, zum Schutz der vorhandenen Lebensformen in Flora und Fauna und zu unserem eigenen Schutz. Nenne es Naturschutz oder Umweltschutz, von mir aus auch Klimaschutz oder einfach nur "Vernunft", an Worten sollten wir uns nicht mehr aufhängen und uns auch nicht mehr darüber streiten. Um uns herum brennt es längst, weil wir die Feuer legen. Mit der Wasserpistole werden wir da nicht löschen können.

Leider wohl nur meine Meinung oder die von zu wenigen.
Meinen Gruß!
Da hat Toto schon recht. Das Thema CO 2 wird zu arg in die Politik rein gebracht. Wichtiger ist Umweltschutz und Wälder- und Regenwaldschutz. Man kann nur Alternativ und nachhaltiges Wirtschaften als Mode unter das Volk bringen. Umweltschutz aus den 80 ern war auch positiv. So haben wir heutzutage endlich wieder saubere Flüsse.

Frosty Sam

(23.08.2019, 11:31)Schwabenland schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Da hat Toto schon recht. Das Thema CO 2 wird zu arg in die Politik rein gebracht.

Viel zu WENIG noch - nicht "viel zu viel"!

die saubersten Flüße werden uns einen Schmarrn bringen - wenn der Klimawandel
die nächsten Jahrzehnte uns zeigt - wie machtlos wir den "auffrisierten" Naturgewalten
dann ausgeliefert sein werden!

Jemandem dem das Haus vom kleinen Bächlein - welches sich infolgen eines enormen
Starkregens zu einem reißenden Fluß entwickelt hat - weggerissen wurde, dem wird's ein
schwacher Trost sein, wenn wenigstens die Wasserqualität dabei einigermaßen in Ordnung
war!


Wie David Brecht gestern bei Maybrit Illner richtig meinte: "Die Menschheit ist an vielen
Stellen jetzt an einem Wendepunkt angekommen". Das Unvermögen der derzeit regierenden
Parteien auf diese auch die richtigen Weichen zu stelllen, wird es dringendst notwendig machen,
diese so schnell als möglich abzuwählen.

Lediglich die Grünen ansatzweise (vielleich in einer linken Kooperation mit den Roten unter
der Führung von "Lauterbach" kann man da - in Deutschland wenigstens - noch eine halbwegs
gelungene Wende zutrauen). Die Wirtschaftshörigen Parteien aber (UNION und FDP, sowie
die Trotteln der AfD - welche den menschgemachten Klimawandel noch immer aus wahlerstrategischen
Überlegungen her in Frage stellen) - kann man als mündiger Mensch jedenfalls nicht mehr wählen.
Jahrzehntelanges, immer nur seine Politik am hinterherhechelnden Wirtschaftswachstum auszurichten -
das ist genau das, was uns in diese Enge - in der wir uns jetzt schon längst befinden - getrieben hat!

lg
Wir haben die Bäche und Flüsse begradigt und die Beamten haben ausgerechnet wie schnell das Wasser durchfliessen muss , damit es keine Überschwemmung gibt !
Wir massen uns an die Natur zu beherschen , nur der Mensch ist einfach zu dumm dazu , nur er will es einfach nicht erkennen .
Das Klima können wir nicht schützen , aber mit der Natur gemeinsam leben !

Frosty Sam

(23.08.2019, 12:37)Samsonite schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Wir haben die Bäche und Flüsse begradigt und die Beamten haben ausgerechnet wie schnell das Wasser durchfliessen muss , damit es keine Überschwemmung gibt !
Wir massen uns an die Natur zu beherschen , nur der Mensch ist einfach zu dumm dazu , nur er will es einfach nicht erkennen .
Das Klima können wir nicht schützen , aber mit der Natur gemeinsam leben !

Das Problem bei all diesen Berechnungen ist (genauso wie beim bauen von Hochwasserschutz, wo man immer
von einem hundertjährigen Ereignis als benötigte Dimension ausgeht um sich recht sicher fühlen zu können),
daß die ständig steigenden Extremwerte aus dem Fortschreiten des Klimawandels nicht miteinkalkuliert werden
und wurden.

Hundertjährige Ereignisse von früher finden jetzt aber schon längst in 5-10 Jahresabständen statt - und werden
bald sich selbst fast jährlich wiederholen. Tausendjährige werden bald schon mehrfach innerhalb eines Jahrhunderst
oder gar Jahrzehnts passieren. DAs ist nicht nur ein Szenario auf das wie Gefahr laufen zuzusteuern, dies ist schon
unvermeidbare Tatsache der kommenden 100 Jahre!

Ist alles nur logisches Denken - fussend auf ein wenig statistischem Hintergrundwissen!

lg
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