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		<title><![CDATA[Wetterforum Wetter-Runde - Der "Polarwirbel" im Fokus]]></title>
		<link>https://wetter-runde.de/</link>
		<description><![CDATA[Wetterforum Wetter-Runde - https://wetter-runde.de]]></description>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 13:14:52 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Diskussionen rund um den Polarwirbel 2025/26]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-7479.html</link>
			<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 15:37:04 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=562">Dominik90</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-7479.html</guid>
			<description><![CDATA[Hi zusammen,<br />
<br />
es ist wieder an der Zeit für den jährlichen Thread  <img src="https://wetter-runde.de/images/smilies/blush.png" alt="Blush" title="Blush" class="smilie smilie_12" /><br />
2025 sieht wohl mal wieder nach La-Nina aus, könnte also durchaus interessant werden das Winterhalbjahr! <br />
<br />
Lasst uns gemeinsam in den Austausch gehen  <img src="https://wetter-runde.de/images/smilies/rolleyes.png" alt="Rolleyes" title="Rolleyes" class="smilie smilie_6" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hi zusammen,<br />
<br />
es ist wieder an der Zeit für den jährlichen Thread  <img src="https://wetter-runde.de/images/smilies/blush.png" alt="Blush" title="Blush" class="smilie smilie_12" /><br />
2025 sieht wohl mal wieder nach La-Nina aus, könnte also durchaus interessant werden das Winterhalbjahr! <br />
<br />
Lasst uns gemeinsam in den Austausch gehen  <img src="https://wetter-runde.de/images/smilies/rolleyes.png" alt="Rolleyes" title="Rolleyes" class="smilie smilie_6" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Diskussionen rund um den Polarwirbel 2023/24]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-7035.html</link>
			<pubDate>Mon, 25 Sep 2023 19:03:11 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=206">Mike97</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-7035.html</guid>
			<description><![CDATA[Dieses mal werde ich den Thread mal eröffnen, ich habe mich zwar bei weitem nicht so reingefuchst wie der Heinrich, aber dennoch fange ich mal direkt mit einem sehr interessanten Thema an.<br />
<br />
Es wird um den Hunga Tonga Ausbruch gehen, der Anfang letztes Jahr stattfand. Dieser hat wohlmöglich weitreichende Folgen für den Polarwirbel, da eine unfassbar große Menge von Wasserdampf in die Atmosphäre gelangt ist, davon auch einiges in die Stratosphäre.<br />
<br />
Der Fabian Ruhnau erklärt es ebenfalls gut am Anfang vom neuesten Kachelmann Video:<br />
<br />
<iframe width="560" height="315" src="//www.youtube-nocookie.com/embed/2JqZxenMUZ8" frameborder="0" allowfullscreen="true"></iframe><br />
<br />
Das Diagramm was er benutzt zu der Wasserdampfkonzentration in der Stratosphäre auch hier nochmal in groß:<br />
<br />
<img src="https://pbs.twimg.com/media/FfkG3YIXwAEETzW?format=jpg&amp;name=small" loading="lazy"  alt="[Bild: FfkG3YIXwAEETzW?format=jpg&amp;name=small]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Man sieht eine normale Verteilung bis es seit dem Ausbruch vom Vulkan einen wahren Tsunami an Wasserdampf gegeben hat. Fabian Ruhnau kommentierte übrigens unter dem Video das die Auswirkungen noch in 5-10 Jahren zu spüren sein werden.<br />
<br />
Wie es sich auswirkt ist unsicher, die Meinungen gehen da teilweise stark auseinander.<br />
<br />
Zusätzlich kommt diesen Winter verstärkt auch der vermutlich stark ausfallende El Ninio dazu und wir haben eine beginnende QBO-Phase also eine Fase wo es vermehrt Ostwind gibt im Bereich des Polarwirbels, wenn ich das richtig verstehe.<br />
<br />
<img src="https://acd-ext.gsfc.nasa.gov/Data_services/met/qbo/qbo_plot.png" loading="lazy"  alt="[Bild: qbo_plot.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Man sieht das in den oberen Bereichen der Ostwind sich schon durchgesetzt hat mit Tendenz zu der Verlagerung nach unten. Eine QBO-Phase alleine bringt nicht zwingend einen kühleren Winter aber was sich in Zusammenhang mit El Nino und den Auswirkungen des Ausbruchs ergibt, werden wir sehen. Es wird zumindest deutlich spannender als die letzten Jahre, alleine weil es bisher keine vergleichbare Lage gab.<br />
<br />
Hier eine Vorhersage des Zonalwindes, aktuell verläuft alles nach Plan und der Polarwirbel erstarkt, wenn auch im Laufe des Oktobers einige Ausreißer<span style="color: #333333;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span>nach unten zu sehen sind (unter 0 wäre Ostwind):<br />
<br />
<img src="https://charts.ecmwf.int/streaming/20230924-2000/d9/ps2png-worker-commands-77969c47cb-j9gnm-6fe5cac1a363ec1525f54343b6cc9fd8-rcVFvk.png" loading="lazy"  alt="[Bild: ps2png-worker-commands-77969c47cb-j9gnm-...rcVFvk.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Das mal als eine erste Zusammenfassung des aktuellen Status zu dem Thema.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Dieses mal werde ich den Thread mal eröffnen, ich habe mich zwar bei weitem nicht so reingefuchst wie der Heinrich, aber dennoch fange ich mal direkt mit einem sehr interessanten Thema an.<br />
<br />
Es wird um den Hunga Tonga Ausbruch gehen, der Anfang letztes Jahr stattfand. Dieser hat wohlmöglich weitreichende Folgen für den Polarwirbel, da eine unfassbar große Menge von Wasserdampf in die Atmosphäre gelangt ist, davon auch einiges in die Stratosphäre.<br />
<br />
Der Fabian Ruhnau erklärt es ebenfalls gut am Anfang vom neuesten Kachelmann Video:<br />
<br />
<iframe width="560" height="315" src="//www.youtube-nocookie.com/embed/2JqZxenMUZ8" frameborder="0" allowfullscreen="true"></iframe><br />
<br />
Das Diagramm was er benutzt zu der Wasserdampfkonzentration in der Stratosphäre auch hier nochmal in groß:<br />
<br />
<img src="https://pbs.twimg.com/media/FfkG3YIXwAEETzW?format=jpg&amp;name=small" loading="lazy"  alt="[Bild: FfkG3YIXwAEETzW?format=jpg&amp;name=small]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Man sieht eine normale Verteilung bis es seit dem Ausbruch vom Vulkan einen wahren Tsunami an Wasserdampf gegeben hat. Fabian Ruhnau kommentierte übrigens unter dem Video das die Auswirkungen noch in 5-10 Jahren zu spüren sein werden.<br />
<br />
Wie es sich auswirkt ist unsicher, die Meinungen gehen da teilweise stark auseinander.<br />
<br />
Zusätzlich kommt diesen Winter verstärkt auch der vermutlich stark ausfallende El Ninio dazu und wir haben eine beginnende QBO-Phase also eine Fase wo es vermehrt Ostwind gibt im Bereich des Polarwirbels, wenn ich das richtig verstehe.<br />
<br />
<img src="https://acd-ext.gsfc.nasa.gov/Data_services/met/qbo/qbo_plot.png" loading="lazy"  alt="[Bild: qbo_plot.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Man sieht das in den oberen Bereichen der Ostwind sich schon durchgesetzt hat mit Tendenz zu der Verlagerung nach unten. Eine QBO-Phase alleine bringt nicht zwingend einen kühleren Winter aber was sich in Zusammenhang mit El Nino und den Auswirkungen des Ausbruchs ergibt, werden wir sehen. Es wird zumindest deutlich spannender als die letzten Jahre, alleine weil es bisher keine vergleichbare Lage gab.<br />
<br />
Hier eine Vorhersage des Zonalwindes, aktuell verläuft alles nach Plan und der Polarwirbel erstarkt, wenn auch im Laufe des Oktobers einige Ausreißer<span style="color: #333333;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Tahoma, Verdana, Arial, sans-serif;" class="mycode_font"> </span></span></span>nach unten zu sehen sind (unter 0 wäre Ostwind):<br />
<br />
<img src="https://charts.ecmwf.int/streaming/20230924-2000/d9/ps2png-worker-commands-77969c47cb-j9gnm-6fe5cac1a363ec1525f54343b6cc9fd8-rcVFvk.png" loading="lazy"  alt="[Bild: ps2png-worker-commands-77969c47cb-j9gnm-...rcVFvk.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Das mal als eine erste Zusammenfassung des aktuellen Status zu dem Thema.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Diskussionen rund um den Polarwirbel 2022/23]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-6814.html</link>
			<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 19:20:42 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=446">Heinrich</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-6814.html</guid>
			<description><![CDATA[Alle Jahre wieder...<br />
<br />
Grüßt Euch, es ist wieder Polarwirbelzeit und ich habe gesehen, bisher hat niemand einen neuen Thread aufgemacht, also hier soll er es werden:<br />
<br />
Eigentlich könnte ich meinen Beitrag vom letzten Jahr hier an diese Stelle kopieren, denn die Ausgangslage ist im Groben so, wie letztes Jahr. Lohnt sich dann dennoch ein Beitrag, der über das einfache Kopieren hinaus geht? Vielleicht ja, denn trotz aller Ähnlichkeiten zum Vorjahr, es gibt ein paar Differenzen, die mal näher beleuchtet werden sollten.<br />
<br />
Zur Ausgangslage:<br />
<br />
wir haben im ENSO-Gebiet schon wieder eine La Nina, die Dritte in Folge. Man spricht dann auch von einer "Super La Nina", da diese dritte Wiederholung in direkter Folge nur selten vorkommt. Zudem brachte die letzte "Super La Nina" uns einen insgesamt recht kalten Winter. Naja, heute wäre es ein echt kalter Winter, denn wir sind das ja gar nicht mehr gewöhnt. So sieht es aktuell und in den drei Vormonaten im ENSO-Gebiet aus mit den Temperaturen im Ozean im Tiefenwasser (blau ist kälter als durchschnittlich):<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="GIF Image" border="0" alt=".gif" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=44674" target="_blank" title="">10.11.2022 La Nina die Dritte.gif</a> (Größe: 34,21 KB / Downloads: 497)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Hübsch kühl und das dauerhaft. Wird wohl auch noch eine Weile so bleiben bis über den Winter hinaus.<br />
Das bedeutet was? Richtig, die kalte La Nina kühlt global die Temperaturen etwas. Bei uns in Mitteleuropa gilt nach wie vor ein Zeitverzug zu den Temperaturen im ENSO Gebiet von 3-4 Monaten, wenn denn die Abkühlung überhaupt bei uns zu verspüren ist. Also nach diesem "Adam Riese" wären alle Wintermonate Dezember bis Februar unter einem eher kühlenden La Nina-Stern zu sehen.<br />
<br />
Was ist mit der wichtigen Schlüsselposition für das Winterwetter Grönland los dieses Jahr?<br />
Da kann man vermelden, dass Grönland in dieser im Oktober gestarteten Saison einen klasse Start hingelegt hat, was die Schneebilanz, also Neuschnee Versus Schmelze, angeht. Hier das Beweisfoto:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=44675" target="_blank" title="">10.11.2022 Massebilanz Grönland.png</a> (Größe: 172,95 KB / Downloads: 0)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Das ist an der oberen Grenze jener Werte, die bisher gemessen wurden in den letzten Jahrzehnten. Übrigens, auch das Vorjahr sah nicht schlecht aus, was diese Bilanz angeht (siehe die Linie in der Grafik).<br />
Was bedeutet das nun wieder?<br />
Nun, der Neuschnee der letzten Tage und Wochen setzt ja bekanntlich beim Abkühlen der Schneetemperatur viel potentielle Energie frei, hauptsächlich Wärmeenergie. Und so ist es wenig verwunderlich, dass die Temperaturen über Grönland nach jedem großen Neuschneeschub nach oben ausschlagen. So dann auch wieder aktuell und in den nächsten Tagen. Aufsteigende Wärme verursacht Hochdruck. Hoch Grönland - na jetzt dämmert es - zaubert den Winterfans gern ein Lächeln ins Gesicht, denn das verspricht eine sogenannte Atlantikblockade und die steht im Winter für eine gestörte Zirkulation und damit für Chancen auf Winterwetter... Na gut, noch ist Herbst und der Winter noch in der Zukunft, aber man beachte dennoch: Grönland als Schlüsselposition macht aktuell kein schlechtes Spiel.<br />
<br />
Dann das Mittelmeer, tja, wie fast schon Routine: viel zu warm! Da ist so viel Energie gespeichert, die will im Winter ja irgendwo hin. Das könnte für die Alpenregionen mitunter zum echten Schneeproblem werden, wenn sich mal richtig kalte Luft in den Süden bewegen sollte. Also auch hier keine wirklich schlechten Karten.<br />
<br />
Und so kommen wir dann zum stratosphärischen Polarwirbel, der in diesem Jahr wieder gut ausgebildet ist, gut vertieft und auch reichlich mit Kaltluft gefüllt oben in der Stratosphäre. Es ähnelt schon dem Vorjahr und hier wäre dann einfach eine Kopie zum Vorjahresbeitrag nicht abwegig. Doch - wie immer - nichts wiederholt sich beim Wetter wirklich ein zu eins. Wieder haben wir das Aleutenhoch, wie es La Nina auch letztes Jahr sehr lange vorgegeben hatte. So schaut es aktuell aus oben in 10 hpa:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=44676" target="_blank" title="">11.11.2022 PW 10 hpa Aleutenhoch.png</a> (Größe: 95,1 KB / Downloads: 497)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Das könnte auch aus dem Vorjahr sein. Doch das scheint nur so! Denn tatsächlich ist das Aleutenhoch nicht so kräftig wie im Vorjahr und auch der Polarwirbel selbst ist nicht so zentriert und rund, zeigt stattdessen erste Dellen. Und so ist es zu verstehen, dass sich in den nächsten 10 Tagen das ganze Polarwirbel-Gefüge vollständig verändern wird. Am 21.11.2022 soll es nach GFS so aussehen in 10 hpa:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=44677" target="_blank" title="">21.11.2022 PW 10 hpa Störung.png</a> (Größe: 95,26 KB / Downloads: 498)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Eine richtige Störung attackiert den Polarwirbel und stört seine Entwicklung zu einem ungestörten Wachstum! Das unterscheidet sich klar zum Vorjahr, was dann bedeutet: der Wirbel wird dieses Jahr nicht die extreme Stärke des Vorjahres erreichen können, denn dafür wird jetzt der nötige Grundstein zertrümmert. Und - auch sehr bedeutsam: das Aleutenhoch wird von der Karte radiert und stattdessen erhebt sich ein Hoch Ostasien. Siehe hier, so berechnet auch von GFS für den 26.11.2022 in 10 hpa:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=44678" target="_blank" title="">26.11.2022 PW 10 hpa Hoch Ostasien.png</a> (Größe: 92,56 KB / Downloads: 499)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Ist das gut oder schlecht?<br />
<br />
Nun, je nach Sichtweise, denn für die Winterfans ist es tendenziell eher gut, für die Heizkosten-Sorgenkinder eher schlecht. Jedenfalls sind die Voraussetzungen für winterliche Einbrüche damit höher im Dezember und Januar als letztes Jahr. Auch steigt die Wahrscheinlichkeit für ein Major Warming dadurch deutlich gegenüber dem Vorjahr (da gab es keines, wie von mir letztes Jahr auch angenommen). Und auch der Zeitpunkt für eine erste rasche stratosphärische Erwärmung dürfte zeitlich besser für Winterwetter ausfallen, als letztes Jahr. Schon um den Jahreswechsel wäre eine erste solche rasche Erwärmung möglich, mitunter sogar um Weihnachten, aber das wäre dann nur ein Minor Warming und nicht von durchschlagendem Erfolg für anhaltendes Winterwetter. Für ein Major Warming scheint es um Mitte Januar schon möglich zu sein, kommt das Weihnachts-Minor-Warming, dann erst Ende Januar/Anfang Februar. Dieses Event hätte dann aber das Zeug für eine längere Episode von echtem Winterwetter. Doch Achtung:<br />
<br />
ein Major Warming macht bei uns noch lange nicht garantiertes Winterwetter. Wir können mit gleicher Wahrscheinlichkeit auf die warme Seite der Wetterlagen gelangen und dann war es das mit einem kühlen Januar und Februar. Das wäre dann wieder mal ein Mildwinter, also im Hinterkopf behalten: keiner weiß, was kommt, alles ist möglich, nichts muss...<br />
<br />
Gut, also weiter. Ohne Aleutenhoch und mit einem Major Warming stehen die Chancen für einen Polarwirbelsplit dann ziemlich gut. Letztes Jahr gab es nur ein Dispacement, dieses Jahr könnte es eher zu einem Split kommen. Natürlich weiß ich nicht, wo genau die beiden Wirbel dann liegen würden, aber - als Momentaufnahme - mit einer weiterhin positiven Massebilanz mit sehr viel Neuschnee auf Grönland, wäre da ein dickes trennendes Hoch zu erwarten, das von unten nach oben drückt in die Stratosphäre und dem stratosphärischen Polarwirbel vermutlich die Trennlinie leichter macht- Da würde bedeuten: ein Teilwirbel über Westrussland, ein Teilwirbel über Kanada/USA, dazwischen das Grönlandhoch. Und das könnte auch bei uns mit etwas Glück und Spucke für Winterwetter reichen. Zumindest keine Dauermilde, was ja auch eine Aussage wäre...<br />
<br />
Die Aussichten für den Winter fasse ich mal so zusammen:<br />
<br />
kein Eiswinter<br />
Chancen auf Schnee zwischen Weihnachten und Neujahr - aber nicht etwa überall bei uns<br />
kein Rekord-Mildwinter<br />
Zwischen Mitte Januar und Anfang Februar erhöhte Chancen für ein Major Warming mit einem Polarwirbelsplit<br />
<br />
Viel mehr kann ich aktuell nicht aus den "Karten" lesen. Vielleicht passt es ja wieder, vielleicht macht das Wetter aber auch alles anders.<br />
<br />
Noch ein Blick in die nahe Zukunft diesen Herbstes. Interessant ist ein Polarwirbelsplit (ohne eine rasche Erwärmung oben in der Stratosphäre), der - na wie sollte es anders sein - durch den troposphärischen Hochdruck über Grönland und drum herum ausgelöst wird, aber sich bis hoch in 30 hpa in die mittlere Stratosphäre fortpflanzt. Also ein echtes Kaliber und das um den 20. November herum! Kein so schlechtes Anfang, würde ich sagen. Hier für die untere Stratosphäre, die für unser Wetter mitbestimmend ist, für den 21.11.2022:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=44679" target="_blank" title="">21.11.2022 PW 100 hpa Split.png</a> (Größe: 99,48 KB / Downloads: 499)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Ein richtiger Polarwirbelsplit, denn es wären zwei getrennte Wirbel, die sich unabhängig von einander um Ihre Achsen drehen. Das reicht für eine Menge Verwirbelungen in der Troposphäre und vielleicht auch für einen Hauch von erstem Winterwetter bei uns...<br />
<br />
Mit dieser Aussicht auf die Aussichten wünsche ich eine gute Zeit und einen lebhaften Thread.<br />
<br />
Meinen Gruß!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Alle Jahre wieder...<br />
<br />
Grüßt Euch, es ist wieder Polarwirbelzeit und ich habe gesehen, bisher hat niemand einen neuen Thread aufgemacht, also hier soll er es werden:<br />
<br />
Eigentlich könnte ich meinen Beitrag vom letzten Jahr hier an diese Stelle kopieren, denn die Ausgangslage ist im Groben so, wie letztes Jahr. Lohnt sich dann dennoch ein Beitrag, der über das einfache Kopieren hinaus geht? Vielleicht ja, denn trotz aller Ähnlichkeiten zum Vorjahr, es gibt ein paar Differenzen, die mal näher beleuchtet werden sollten.<br />
<br />
Zur Ausgangslage:<br />
<br />
wir haben im ENSO-Gebiet schon wieder eine La Nina, die Dritte in Folge. Man spricht dann auch von einer "Super La Nina", da diese dritte Wiederholung in direkter Folge nur selten vorkommt. Zudem brachte die letzte "Super La Nina" uns einen insgesamt recht kalten Winter. Naja, heute wäre es ein echt kalter Winter, denn wir sind das ja gar nicht mehr gewöhnt. So sieht es aktuell und in den drei Vormonaten im ENSO-Gebiet aus mit den Temperaturen im Ozean im Tiefenwasser (blau ist kälter als durchschnittlich):<br />
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<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="GIF Image" border="0" alt=".gif" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=44674" target="_blank" title="">10.11.2022 La Nina die Dritte.gif</a> (Größe: 34,21 KB / Downloads: 497)
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<br />
Hübsch kühl und das dauerhaft. Wird wohl auch noch eine Weile so bleiben bis über den Winter hinaus.<br />
Das bedeutet was? Richtig, die kalte La Nina kühlt global die Temperaturen etwas. Bei uns in Mitteleuropa gilt nach wie vor ein Zeitverzug zu den Temperaturen im ENSO Gebiet von 3-4 Monaten, wenn denn die Abkühlung überhaupt bei uns zu verspüren ist. Also nach diesem "Adam Riese" wären alle Wintermonate Dezember bis Februar unter einem eher kühlenden La Nina-Stern zu sehen.<br />
<br />
Was ist mit der wichtigen Schlüsselposition für das Winterwetter Grönland los dieses Jahr?<br />
Da kann man vermelden, dass Grönland in dieser im Oktober gestarteten Saison einen klasse Start hingelegt hat, was die Schneebilanz, also Neuschnee Versus Schmelze, angeht. Hier das Beweisfoto:<br />
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<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
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<br />
Das ist an der oberen Grenze jener Werte, die bisher gemessen wurden in den letzten Jahrzehnten. Übrigens, auch das Vorjahr sah nicht schlecht aus, was diese Bilanz angeht (siehe die Linie in der Grafik).<br />
Was bedeutet das nun wieder?<br />
Nun, der Neuschnee der letzten Tage und Wochen setzt ja bekanntlich beim Abkühlen der Schneetemperatur viel potentielle Energie frei, hauptsächlich Wärmeenergie. Und so ist es wenig verwunderlich, dass die Temperaturen über Grönland nach jedem großen Neuschneeschub nach oben ausschlagen. So dann auch wieder aktuell und in den nächsten Tagen. Aufsteigende Wärme verursacht Hochdruck. Hoch Grönland - na jetzt dämmert es - zaubert den Winterfans gern ein Lächeln ins Gesicht, denn das verspricht eine sogenannte Atlantikblockade und die steht im Winter für eine gestörte Zirkulation und damit für Chancen auf Winterwetter... Na gut, noch ist Herbst und der Winter noch in der Zukunft, aber man beachte dennoch: Grönland als Schlüsselposition macht aktuell kein schlechtes Spiel.<br />
<br />
Dann das Mittelmeer, tja, wie fast schon Routine: viel zu warm! Da ist so viel Energie gespeichert, die will im Winter ja irgendwo hin. Das könnte für die Alpenregionen mitunter zum echten Schneeproblem werden, wenn sich mal richtig kalte Luft in den Süden bewegen sollte. Also auch hier keine wirklich schlechten Karten.<br />
<br />
Und so kommen wir dann zum stratosphärischen Polarwirbel, der in diesem Jahr wieder gut ausgebildet ist, gut vertieft und auch reichlich mit Kaltluft gefüllt oben in der Stratosphäre. Es ähnelt schon dem Vorjahr und hier wäre dann einfach eine Kopie zum Vorjahresbeitrag nicht abwegig. Doch - wie immer - nichts wiederholt sich beim Wetter wirklich ein zu eins. Wieder haben wir das Aleutenhoch, wie es La Nina auch letztes Jahr sehr lange vorgegeben hatte. So schaut es aktuell aus oben in 10 hpa:<br />
<br />
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<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=44676" target="_blank" title="">11.11.2022 PW 10 hpa Aleutenhoch.png</a> (Größe: 95,1 KB / Downloads: 497)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Das könnte auch aus dem Vorjahr sein. Doch das scheint nur so! Denn tatsächlich ist das Aleutenhoch nicht so kräftig wie im Vorjahr und auch der Polarwirbel selbst ist nicht so zentriert und rund, zeigt stattdessen erste Dellen. Und so ist es zu verstehen, dass sich in den nächsten 10 Tagen das ganze Polarwirbel-Gefüge vollständig verändern wird. Am 21.11.2022 soll es nach GFS so aussehen in 10 hpa:<br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Eine richtige Störung attackiert den Polarwirbel und stört seine Entwicklung zu einem ungestörten Wachstum! Das unterscheidet sich klar zum Vorjahr, was dann bedeutet: der Wirbel wird dieses Jahr nicht die extreme Stärke des Vorjahres erreichen können, denn dafür wird jetzt der nötige Grundstein zertrümmert. Und - auch sehr bedeutsam: das Aleutenhoch wird von der Karte radiert und stattdessen erhebt sich ein Hoch Ostasien. Siehe hier, so berechnet auch von GFS für den 26.11.2022 in 10 hpa:<br />
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<br />
Ist das gut oder schlecht?<br />
<br />
Nun, je nach Sichtweise, denn für die Winterfans ist es tendenziell eher gut, für die Heizkosten-Sorgenkinder eher schlecht. Jedenfalls sind die Voraussetzungen für winterliche Einbrüche damit höher im Dezember und Januar als letztes Jahr. Auch steigt die Wahrscheinlichkeit für ein Major Warming dadurch deutlich gegenüber dem Vorjahr (da gab es keines, wie von mir letztes Jahr auch angenommen). Und auch der Zeitpunkt für eine erste rasche stratosphärische Erwärmung dürfte zeitlich besser für Winterwetter ausfallen, als letztes Jahr. Schon um den Jahreswechsel wäre eine erste solche rasche Erwärmung möglich, mitunter sogar um Weihnachten, aber das wäre dann nur ein Minor Warming und nicht von durchschlagendem Erfolg für anhaltendes Winterwetter. Für ein Major Warming scheint es um Mitte Januar schon möglich zu sein, kommt das Weihnachts-Minor-Warming, dann erst Ende Januar/Anfang Februar. Dieses Event hätte dann aber das Zeug für eine längere Episode von echtem Winterwetter. Doch Achtung:<br />
<br />
ein Major Warming macht bei uns noch lange nicht garantiertes Winterwetter. Wir können mit gleicher Wahrscheinlichkeit auf die warme Seite der Wetterlagen gelangen und dann war es das mit einem kühlen Januar und Februar. Das wäre dann wieder mal ein Mildwinter, also im Hinterkopf behalten: keiner weiß, was kommt, alles ist möglich, nichts muss...<br />
<br />
Gut, also weiter. Ohne Aleutenhoch und mit einem Major Warming stehen die Chancen für einen Polarwirbelsplit dann ziemlich gut. Letztes Jahr gab es nur ein Dispacement, dieses Jahr könnte es eher zu einem Split kommen. Natürlich weiß ich nicht, wo genau die beiden Wirbel dann liegen würden, aber - als Momentaufnahme - mit einer weiterhin positiven Massebilanz mit sehr viel Neuschnee auf Grönland, wäre da ein dickes trennendes Hoch zu erwarten, das von unten nach oben drückt in die Stratosphäre und dem stratosphärischen Polarwirbel vermutlich die Trennlinie leichter macht- Da würde bedeuten: ein Teilwirbel über Westrussland, ein Teilwirbel über Kanada/USA, dazwischen das Grönlandhoch. Und das könnte auch bei uns mit etwas Glück und Spucke für Winterwetter reichen. Zumindest keine Dauermilde, was ja auch eine Aussage wäre...<br />
<br />
Die Aussichten für den Winter fasse ich mal so zusammen:<br />
<br />
kein Eiswinter<br />
Chancen auf Schnee zwischen Weihnachten und Neujahr - aber nicht etwa überall bei uns<br />
kein Rekord-Mildwinter<br />
Zwischen Mitte Januar und Anfang Februar erhöhte Chancen für ein Major Warming mit einem Polarwirbelsplit<br />
<br />
Viel mehr kann ich aktuell nicht aus den "Karten" lesen. Vielleicht passt es ja wieder, vielleicht macht das Wetter aber auch alles anders.<br />
<br />
Noch ein Blick in die nahe Zukunft diesen Herbstes. Interessant ist ein Polarwirbelsplit (ohne eine rasche Erwärmung oben in der Stratosphäre), der - na wie sollte es anders sein - durch den troposphärischen Hochdruck über Grönland und drum herum ausgelöst wird, aber sich bis hoch in 30 hpa in die mittlere Stratosphäre fortpflanzt. Also ein echtes Kaliber und das um den 20. November herum! Kein so schlechtes Anfang, würde ich sagen. Hier für die untere Stratosphäre, die für unser Wetter mitbestimmend ist, für den 21.11.2022:<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=44679" target="_blank" title="">21.11.2022 PW 100 hpa Split.png</a> (Größe: 99,48 KB / Downloads: 499)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
Ein richtiger Polarwirbelsplit, denn es wären zwei getrennte Wirbel, die sich unabhängig von einander um Ihre Achsen drehen. Das reicht für eine Menge Verwirbelungen in der Troposphäre und vielleicht auch für einen Hauch von erstem Winterwetter bei uns...<br />
<br />
Mit dieser Aussicht auf die Aussichten wünsche ich eine gute Zeit und einen lebhaften Thread.<br />
<br />
Meinen Gruß!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Diskussionen rund um den Polarwirbel 2021/22]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-6205.html</link>
			<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 17:10:27 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=562">Dominik90</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-6205.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Leute,<br />
<br />
ich dachte, ich eröffne mal das Thema da es noch keines gab bisher.<br />
<br />
Vielleicht haben der ein- oder andere auch diese Saison wieder Lust- und Zeit zusammen über den Polarwirbel zu diskutieren!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Leute,<br />
<br />
ich dachte, ich eröffne mal das Thema da es noch keines gab bisher.<br />
<br />
Vielleicht haben der ein- oder andere auch diese Saison wieder Lust- und Zeit zusammen über den Polarwirbel zu diskutieren!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Diskussionen rund um den Polarwirbel 2020/21]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-5435.html</link>
			<pubDate>Sun, 04 Oct 2020 10:35:48 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=1227">Leon K.</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-5435.html</guid>
			<description><![CDATA[Guten Tag zusammen,<br />
<br />
wie genau vor einem Jahr möchte ich den 04.10 wieder nutzen, um den neuen Polarwirbel-Thread zu eröffnen. Hier wieder der immer aktuelle Verlauf:<br />
<img src="http://www.atmos.albany.edu/student/hattard/realtime/u_65N_10hpa.png" loading="lazy"  alt="[Bild: u_65N_10hpa.png]" class="mycode_img" /><br />
Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=register">registrieren</a> oder <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=login">login</a>.<br />
<br />
Beste Grüße<br />
Leon]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Guten Tag zusammen,<br />
<br />
wie genau vor einem Jahr möchte ich den 04.10 wieder nutzen, um den neuen Polarwirbel-Thread zu eröffnen. Hier wieder der immer aktuelle Verlauf:<br />
<img src="http://www.atmos.albany.edu/student/hattard/realtime/u_65N_10hpa.png" loading="lazy"  alt="[Bild: u_65N_10hpa.png]" class="mycode_img" /><br />
Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=register">registrieren</a> oder <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=login">login</a>.<br />
<br />
Beste Grüße<br />
Leon]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Diskussionen rund um den Polarwirbel 2019/20]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-4614.html</link>
			<pubDate>Fri, 04 Oct 2019 11:04:58 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=1227">Leon K.</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-4614.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
nun wird es aber langsam Zeit, mal den aktuellen Thread zu eröffnen. Hier bitte wieder alles rein was mit dem Polarwirbel 2019/20 zu tun hat.<br />
<br />
Immer aktueller Verlauf der Zonalwinde bei 65°N:<br />
<img src="http://www.atmos.albany.edu/student/hattard/realtime/u_65N_10hpa.png" loading="lazy"  alt="[Bild: u_65N_10hpa.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Grüße Leon]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
nun wird es aber langsam Zeit, mal den aktuellen Thread zu eröffnen. Hier bitte wieder alles rein was mit dem Polarwirbel 2019/20 zu tun hat.<br />
<br />
Immer aktueller Verlauf der Zonalwinde bei 65°N:<br />
<img src="http://www.atmos.albany.edu/student/hattard/realtime/u_65N_10hpa.png" loading="lazy"  alt="[Bild: u_65N_10hpa.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Grüße Leon]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Abgespeicherte Karten des (eventl.) Warmings 12/2018]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-3808.html</link>
			<pubDate>Tue, 11 Dec 2018 17:20:30 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=0">Score12</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-3808.html</guid>
			<description><![CDATA[Moin,<br />
<br />
da ich nicht den PW-Thread mit ewig langen Re-Posts zuklatschen will, sammele ich in diesem Thread mal die Karten zum möglichen Minor/Major Warming, welchen gen Weihnachten 2018 geproggt wird. <br />
<br />
Ich werde jeweils diesen ersten Post aktualisieren mit den jeweiligen Karten des aktuellsten Laufs. Das soll später eine Verifikation erleichtern, besonders, wie weit im Vorraus dieses Warming erfasst wurde.<br />
<br />
Peak-Lauf aktuell der GFS 06z vom 10.12.2018<br />
<br />
Auffällig 18z <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">vom 10.12.2018 </span>mit Peaks am 22.12. und 24.12. Keine Karten, nur als Link<br />
<br />
Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=register">registrieren</a> oder <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=login">login</a>.<br />
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<br />
<br />
<br />
GFS 00z vom 9.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018120900/gfsnh-10-336.png?0http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-336.png?0http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 06z vom 9.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018120906/gfsnh-10-336.png?6http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-336.png?6http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 9.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018120912/gfsnh-10-324.png?12http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-324.png?12http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 9.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018120918/gfsnh-10-324.png?18http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-324.png?18http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 00z vom 10.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121000/gfsnh-10-324.png?0http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-324.png?0http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 06z vom 10.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121006/gfsnh-10-360.png?6http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-360.png?6http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 10.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121012/gfsnh-10-312.png?12" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-312.png?12]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 10.12.2018 <br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121018/gfsnh-10-288.png?18http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-288.png?18http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 00z vom 11.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121100/gfsnh-10-288.png?0http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-288.png?0http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 11.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121112/gfsnh-10-276.png?12http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-276.png?12http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 11.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121118/gfsnh-10-276.png?18http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-276.png?18http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 00z vom 12.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121200/gfsnh-10-276.png?0http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-276.png?0http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 12.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121212/gfsnh-10-276.png?12" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-276.png?12]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 12.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121218/gfsnh-10-264.png?18" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-264.png?18]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 00z vom 13.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121300/gfsnh-10-276.png?0" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-276.png?0]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 06z vom 13.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121306/gfsnh-10-264.png?6" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-264.png?6]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 13.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121312/gfsnh-10-240.png?12" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-240.png?12]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 13.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121318/gfsnh-10-234.png?18" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-234.png?18]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 00z vom 14.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121400/gfsnh-10-222.png?0" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-222.png?0]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 06z vom 14.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121406/gfsnh-10-222.png?6" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-222.png?6]" class="mycode_img" /><br />
2. Warming<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121406/gfsnh-10-384.png?6" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-384.png?6]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 14.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121412/gfsnh-10-210.png?12" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-210.png?12]" class="mycode_img" /><br />
2. Warming<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121412/gfsnh-10-384.png?12" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-384.png?12]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 14.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121418/gfsnh-10-210.png?18" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-210.png?18]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
GFS 00z vom 15.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121500/gfsnh-10-192.png?0" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-192.png?0]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 06z vom 15.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121506/gfsnh-10-186.png?6" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-186.png?6]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 15.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121512/gfsnh-10-180.png?12" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-180.png?12]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 15.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121518/gfsnh-10-174.png?18" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-174.png?18]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 00z vom 16.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121600/gfsnh-10-168.png?0" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-168.png?0]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 06z vom 16.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121606/gfsnh-10-162.png?6" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-162.png?6]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 16.12.2018<br />
<br />
GFS 18z vom 16.12.2018<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Moin,<br />
<br />
da ich nicht den PW-Thread mit ewig langen Re-Posts zuklatschen will, sammele ich in diesem Thread mal die Karten zum möglichen Minor/Major Warming, welchen gen Weihnachten 2018 geproggt wird. <br />
<br />
Ich werde jeweils diesen ersten Post aktualisieren mit den jeweiligen Karten des aktuellsten Laufs. Das soll später eine Verifikation erleichtern, besonders, wie weit im Vorraus dieses Warming erfasst wurde.<br />
<br />
Peak-Lauf aktuell der GFS 06z vom 10.12.2018<br />
<br />
Auffällig 18z <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">vom 10.12.2018 </span>mit Peaks am 22.12. und 24.12. Keine Karten, nur als Link<br />
<br />
Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=register">registrieren</a> oder <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=login">login</a>.<br />
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<br />
<br />
<br />
GFS 00z vom 9.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018120900/gfsnh-10-336.png?0http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-336.png?0http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 06z vom 9.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018120906/gfsnh-10-336.png?6http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-336.png?6http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 9.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018120912/gfsnh-10-324.png?12http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-324.png?12http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 9.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018120918/gfsnh-10-324.png?18http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-324.png?18http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 00z vom 10.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121000/gfsnh-10-324.png?0http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-324.png?0http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 06z vom 10.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121006/gfsnh-10-360.png?6http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-360.png?6http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 10.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121012/gfsnh-10-312.png?12" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-312.png?12]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 10.12.2018 <br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121018/gfsnh-10-288.png?18http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-288.png?18http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 00z vom 11.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121100/gfsnh-10-288.png?0http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-288.png?0http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 11.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121112/gfsnh-10-276.png?12http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-276.png?12http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 11.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121118/gfsnh-10-276.png?18http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-276.png?18http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 00z vom 12.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121200/gfsnh-10-276.png?0http://" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-276.png?0http:]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 12.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121212/gfsnh-10-276.png?12" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-276.png?12]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 12.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121218/gfsnh-10-264.png?18" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-264.png?18]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 00z vom 13.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121300/gfsnh-10-276.png?0" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-276.png?0]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 06z vom 13.12.2018<br />
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<br />
GFS 12z vom 13.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121312/gfsnh-10-240.png?12" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-240.png?12]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 13.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121318/gfsnh-10-234.png?18" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-234.png?18]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 00z vom 14.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121400/gfsnh-10-222.png?0" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-222.png?0]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 06z vom 14.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121406/gfsnh-10-222.png?6" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-222.png?6]" class="mycode_img" /><br />
2. Warming<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121406/gfsnh-10-384.png?6" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-384.png?6]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 14.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121412/gfsnh-10-210.png?12" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-210.png?12]" class="mycode_img" /><br />
2. Warming<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121412/gfsnh-10-384.png?12" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-384.png?12]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 14.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121418/gfsnh-10-210.png?18" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-210.png?18]" class="mycode_img" /><br />
<br />
<br />
GFS 00z vom 15.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/archives/2018121500/gfsnh-10-192.png?0" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-192.png?0]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 06z vom 15.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121506/gfsnh-10-186.png?6" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-186.png?6]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 15.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121512/gfsnh-10-180.png?12" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-180.png?12]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 18z vom 15.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121518/gfsnh-10-174.png?18" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-174.png?18]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 00z vom 16.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121600/gfsnh-10-168.png?0" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-168.png?0]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 06z vom 16.12.2018<br />
<img src="http://modeles.meteociel.fr/modeles/gfs/runs/2018121606/gfsnh-10-162.png?6" loading="lazy"  alt="[Bild: gfsnh-10-162.png?6]" class="mycode_img" /><br />
<br />
GFS 12z vom 16.12.2018<br />
<br />
GFS 18z vom 16.12.2018<br />
<br />
<hr class="mycode_hr" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Diskussionen rund um den Polarwirbel 18/19]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-3724.html</link>
			<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 11:14:44 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=0">Frosty Sam</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-3724.html</guid>
			<description><![CDATA[Hi Leute,<br />
<br />
Hier bitte alles rein, was Polarwirbelspezifisches ist - im Winter 2018/2019!<br />
<br />
Wir werden ja noch sehen, ob sich eventuell auch unsere hochgeschätzte<br />
Wetterleuchte wieder dazugesellt, um im Parallelthread wieder ihre Langzeit-<br />
Expertisen als bereichernde Diskussiongrundlage beizusteuern.<br />
<br />
Möge uns der PW und seine Entwicklungen in diesem Winter hold sein!<br />
<br />
Hier noch ein Link, aus dem ihr die mögliche Entwicklung des PW für die<br />
nächsten 16 Tage (animiert) betrachten könnt (GFS-Modell):<br />
<br />
Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=register">registrieren</a> oder <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=login">login</a>.<br />
<br />
<br />
lg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hi Leute,<br />
<br />
Hier bitte alles rein, was Polarwirbelspezifisches ist - im Winter 2018/2019!<br />
<br />
Wir werden ja noch sehen, ob sich eventuell auch unsere hochgeschätzte<br />
Wetterleuchte wieder dazugesellt, um im Parallelthread wieder ihre Langzeit-<br />
Expertisen als bereichernde Diskussiongrundlage beizusteuern.<br />
<br />
Möge uns der PW und seine Entwicklungen in diesem Winter hold sein!<br />
<br />
Hier noch ein Link, aus dem ihr die mögliche Entwicklung des PW für die<br />
nächsten 16 Tage (animiert) betrachten könnt (GFS-Modell):<br />
<br />
Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=register">registrieren</a> oder <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=login">login</a>.<br />
<br />
<br />
lg]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wetterleuchte's Polarwirbelexpertisen 17/18 - Analysen, Aussichten, Expertisen]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-2114.html</link>
			<pubDate>Mon, 18 Sep 2017 23:22:39 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=0">Frosty Sam</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-2114.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Leute,<br />
<br />
Weil es schon eine Anfrage bzw. ein Anliegen gab, wir sollten doch für den Polarwirbel des kommenden<br />
Winters extra einen neuen Thread eröffnen - nur zu Info: Dies war auch so angedacht!<br />
Also hier in diesem neuen Thread wird uns Wetterleuchte wieder mit Neuigkeiten rund um den Polarwirbel<br />
des Winters 17/18 versorgen und im parallel laufenden Diskussionsthread (ebenfalls neu für 17/18 erstellt)<br />
kann dann wieder kräftig diskutiert werden drüber!<br />
<br />
Viel Spannung wünsch ich uns allen - hoffentlich spielt der Polarwirbel auch kräftig mit in diesem Winter und<br />
vorab schon mal besten Dank an unsere "Wetterleuchte" für ihre Expertisen bzw. persönlichen Einschätzungen<br />
dazu!<br />
<br />
lg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Leute,<br />
<br />
Weil es schon eine Anfrage bzw. ein Anliegen gab, wir sollten doch für den Polarwirbel des kommenden<br />
Winters extra einen neuen Thread eröffnen - nur zu Info: Dies war auch so angedacht!<br />
Also hier in diesem neuen Thread wird uns Wetterleuchte wieder mit Neuigkeiten rund um den Polarwirbel<br />
des Winters 17/18 versorgen und im parallel laufenden Diskussionsthread (ebenfalls neu für 17/18 erstellt)<br />
kann dann wieder kräftig diskutiert werden drüber!<br />
<br />
Viel Spannung wünsch ich uns allen - hoffentlich spielt der Polarwirbel auch kräftig mit in diesem Winter und<br />
vorab schon mal besten Dank an unsere "Wetterleuchte" für ihre Expertisen bzw. persönlichen Einschätzungen<br />
dazu!<br />
<br />
lg]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Diskussionen rund um den Polarwirbel 17/18]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-2113.html</link>
			<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 11:51:10 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=153">Leonidas</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-2113.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
bald geht es hier wieder los  <img src="https://wetter-runde.de/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /> <br />
Ich kann ehrlich gesagt kaum noch warten ;D<br />
<br />
Jedenfalls bildet sich da etwas, ganz Still und leise...<br />
<br />
Liebe Grüße <br />
<br />
Leon<br />
<br />
&copy;Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=register">registrieren</a> oder <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=login">login</a>.<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10219" target="_blank" title="">a8366e1bc719a5ca0ba338aff54807459720cc1e00805babdd903ef52f717dca.png</a> (Größe: 35,89 KB / Downloads: 1564)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=10220" target="_blank" title="">01596d51c1a2ccb92918bc4d3ba38ccf78695ca22bae48a56905cad4a2c7c45f.png</a> (Größe: 39,92 KB / Downloads: 1565)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
bald geht es hier wieder los  <img src="https://wetter-runde.de/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" /> <br />
Ich kann ehrlich gesagt kaum noch warten ;D<br />
<br />
Jedenfalls bildet sich da etwas, ganz Still und leise...<br />
<br />
Liebe Grüße <br />
<br />
Leon<br />
<br />
&copy;Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=register">registrieren</a> oder <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=login">login</a>.<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Stratosphärenerwärmungen - Sudden Stratospheric Warmings = SSWs]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-814.html</link>
			<pubDate>Sun, 18 Dec 2016 11:07:01 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=0">oligei</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-814.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #538135;" class="mycode_color">Stratosphärenerwärmungen - Sudden Stratospheric Warmings = SSWs</span></span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color">Hallo allerseits und hiermit möchte ich ein paar ergänzende Gedanken verlieren zu SSWs, die einen Teil darstellen des sehr komplexen NH-Zirkulationssystems.</span><br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color">Natürlich hat dies einen Bezug zum Polarwirbel und starke Stratosphärenerwärmungen können schließlich auch zu einem Split führen.</span><br />
<br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color">Als Informationsquelle dienten mehrere wissenschaftliche Ausarbeitungen (Internet) für diese Themenbetrachtung, die ich hier im kurzen zusammenfassen möchte.</span><br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color">Und schließlich soll diese Zusammenfassung uns ein wenig Näherbringen, das komplexe Thema besser zu verstehen.</span><br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color">Oft blieb mir nichts anderes übrig, als die dort beschriebenen Prozesse hier zu zitieren, als ich diese unnütz mit eigenen Worten umformen müsste.</span><br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color">Jedoch blieb es mir hier überlassen, dies in einem allgemeineren Wortschatz zu verändern, damit wir eine bessere Möglichkeit als Voraussetzung haben, um schließlich schleichend in diesen wissenschaftlichen komplexen Vorgängen vordringen zu können.</span><br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color"><br />
Demnach soll diese Zusammenfassung als Ergänzung des Polarwirbel-Themas angesehen werden, und als Hilfe herangezogen werden können, um in dieser Thematik einen besseren Einblick erhalten und mitzudiskutieren zu können.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> <br />
<br />
</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die SSWs treten im Winterzeitraum auf, deren Ursache sich aber schon 1 bis 2 Monate vorher entwickelte und einstellte.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Somit zeichnet sich die hier betrachtete Wintervariabilität der nordhemisphärischen polaren Stratosphäre durch die Entstehung von SSWs aus.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ein Split entstand bzw. der Polarwirbel brauch zusammen, wenn es zu einem zonal gemittelten östlichen Zonalwind bei 60◦N sowie in 10 hPa es zu einer Umkehr des Temperaturgradienten zwischen 60 und 90◦N gekommen ist.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Anschließend komme es zu den markanten Auswirkungen und zu ermittelnden Anomalien in den Stratosphärenkarten, die in Verbindung mit SSWs entstehen, welche durch die Stratosphäre</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">abwärts wandern in die Troposphäre, mit der Folge wochenlanger Beeinflussung des Wettergeschehens.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Insgesamt verbunden mit den großen Stratosphärenerwärmungen (SSWs) ist eine ca. 10-tägigen Andauer von Ostwinden in 10 hPa und 60◦N.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Es gibt aber auch nicht nur die eine lineare Betrachtung von Oben herab, sind auch umgekehrt ebenso eine Kopplung vom Ozean hoch zur Troposphäre und zuletzt bis zur Stratosphäre.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Rein zur Identifizierung der SSWs nutzen wir über die objektive Betrachtung SSWs die Stratosphärenkarten der FU Berlin.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Link: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=register">registrieren</a> oder <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=login">login</a>.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ebenso ermittelbar sind darüber die Eigenschaften von SSWs wie die Stärke, ebenso die Dauer wie auch das Abwärtswandern stratosphärischer Anomalien.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Als Ursache für eine plötzliche starke Stratosphärenerwärmung gilt eine Steigerung des troposphärischen Wellenflusses in die Stratosphäre festzumachen und die Verminderung der mittleren Windgeschwindigkeit in 60◦N und 10 hPa.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im Bereich der längerfristigen Betrachtung fließt hier eine periodische Schwingung in der Anzahl</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">von SSWs mit einer Periode von 52 Jahren mit ein, was aber nicht Gegenstand der Betrachtung sein soll. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Festzuhalten ist aber ein Mechanismus, welcher zur Entstehung einer multi-dekadischen Variabilität führt, indem Phasen herrschen mit einer erhöhten Anzahl von SSWs mit einem stärkerem</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">troposphärischen Wellenfluss in die Stratosphäre, die begleitend dazu mit einem positiven Wärmefluss aus dem Nordatlantik in die Atmosphäre, einer erhöhten Anzahl von Blockierungen und positiven Scheeanomalien über Eurasien einhergehen. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ein sehr starker Zusammenhang besteht dabei zwischen den SSWs und dem Wärmefluss aus dem Nordatlantik. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Bezüglich der multi-dekadischen Variabilität wird diese erklärt durch eine Eigenschwingung im Nordatlantik, die durch abwärtswandernde stratosphärische Anomalien im Spätwinter angeregt wird, (Verbindung mit SSWs).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Einhergehend mit den SSWs kommt es zu Meridionalen Umwälzzirkulation (Meridional Overturning Circulation).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Hier entpuppt sich innerhalb weniger Tage ein sprunghafter Temperaturanstieg von ca. 50 K.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Weiterhin in den Stratosphärenkarten ersichtlich  sind die Wellenkarten in ihren Berechnungen heranzuziehen = WAVE (Welle).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Ursache für SSWs ist die Wechselwirkung zwischen der stratosphärischen Zirkulation und troposphärischer <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wellen</span>aktivität.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Mit einer Dauer von bis zu 60 Tagen kann das bodennahe Wetter durch das Eintreten von SSWs beeinflusst werden.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Über den WAVE-Karten werden die stratosphärischen Anomalien sichtbar, die sich dann abwärts bis in die Troposphäre durchsetzen, während dort eine negative Phase der Arktischen Oszillation (AO) begünstigt wird.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Diesbezüglich ist die AO eng mit der nordhemisphärischen Variabilität des Winterwetters verknüpft.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Kommt es zu vermehrten Kaltluftausbrüchen auf der NH, so hat dies meistens Schwachwirbelereignisse in der Stratosphäre zur Folge.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Nun, das Vorhersagen von SSWs wird hier größtenteils durch das Modell übernommen und uns wird die rein objektive Betrachtung der Karten überlassen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Zur Betrachtung muss man aber auch den Wellenfluss aus der Troposphäre in die Stratosphäre erkennen, welcher ein Indikator ist zur Ermittlung der Polarwirbelstärke.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Zur weiteren Betrachtung der Kopplungsprozesse aller Schichten übergreifend, und hier vor allem von unten nach oben, gilt das Augenmerk auf troposphärische Druckanomalien zu richten.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">U.a. hat eine Schneebedeckung in Eurasien im Oktober hier einen größeren Einfluss und trägt zu einer späteren SSW bei.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Allgemein sei nur aufgeführt, dass ebenso die Variabilität der Sonne einen Einfluss auf die Entstehung von SSWs ausübt, wie auch SSWs bevorzugt in Phasen erhöhter solarer Einstrahlung entstehen, sofern sich die QBO in ihrer östlichen Phase befindet (-quasi zweijährige Schwingung-).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Festzuhalten ist im Allgemeinen das während der Sommerzeit sich östliche Winde in der Stratosphäre befinden, die im Herbst von westlichen Winden dann abgelöst werden.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Stärke dieser Westwinde nimmt dann bis in die Mitte des Winters zu, wobei der Bereich der stärksten Winde ungefähr die Grenze des Polarwirbels darstellt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im Frühling nimmt die Intensität der Westwinde wieder ab, bevor sich im Sommer erneut östliche Winde etablieren. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Ursache für die Entstehung des Polarwirbels ist die fehlende solare Einstrahlung in den Wintermonaten, die einen starken Temperaturgradienten zum kalten Winterpol und damit starke Zonalwinde bewirkt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Plötzliche Stratosphärenerwärmungen treten dann in den Wintermonaten auf, wenn der Polarwirbel zusammenbricht und die normalerweise vorherrschenden starken West- durch Ostwinde ersetzt werden. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Hierbei kann es sowohl zu Verschiebungen oder Teilungen (Split) des Polarwirbels kommen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Es herrscht Einigkeit darüber, dass der dynamische Mechanismus, der für die Entstehung</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">von SSWs verantwortlich ist, auf der Wechselwirkung zwischen aufwärtswandernden</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">planetaren (Rossby) Wellen und dem zonalen Grundstrom beruht.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die in der Troposphäre angeregten planetaren Wellen propagieren in die Stratosphäre, bis sie im Bereich einer kritischen Schicht dissipieren. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dies bewirkt eine Abbremsung des Grundstroms und induziert eine meridionale Sekundärzirkulation.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Meridionalzirkulation bewirkt dabei eine Erwärmung unterhalb der kritischen Schicht in den polaren Breiten und kann zur Entstehung eines SSWs führen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">WAVE -Wellen können meridional und vertikal nur dann propagieren, wenn ihre Phasengeschwindigkeit kleiner als der Zonalwind und gleichzeitig die kritische Geschwindigkeit größer als die Differenz des Zonalwindes und der Phasengeschwindigkeit ist. Da</span> <span style="color: black;" class="mycode_color">kritische Geschwindigkeit mit größeren Wellenzahlen kleiner wird, sind es in erster Linie lange, planetare Wellen (Welle 1 und 2), die in die Stratosphäre eindringen können.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im Falle eines entsprechend konditionierten Polarwirbels brechen die Wellen bevorzugt in den polaren Breiten und führen zu einer Abbremsung des Zonalstroms. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Zur Erhaltung des geostrophischen Gleichgewichts muss sich die Luft nach dem thermischen Windgesetz am Pol erwärmen. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dies geschieht durch adiabatisches Absinken und beschreibt die Meridionalzirkulation. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Wenn diese Prozesse stark genug sind, entsteht ein SSW.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Demzufolge ist der Ursprung für die Entstehung von SSWs (der verstärkte Wellenfluss) in</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">der Troposphäre zu suchen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Der Polarwirbel kann am einfachsten und effektivsten beeinflusst werden, wenn das klimatologische Wellenmuster der Troposphäre verstärkt wird. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Als wichtigste Regionen wurde das osteuropäische Hochdruckgebiet sowie das klimatologische Tief über dem Nordpazifik identifiziert.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ein Dipolmuster in der geopotentiellen Höhe quer über den Eurasischen Kontinent ist </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">ein Vorbote für ein Schwachwirbelereignis in der Stratosphäre ist. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Beide Muster stehen in Verbindung mit Anomalien in der Eurasischen Schneebedeckung, die ein solches Muster hervorrufen bzw. verstärken könnte.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Studien zeigen, dass der verstärkte Wellenfluss <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">in</span></span> die Stratosphäre bis zu einem Monat vor dem stratosphärischen Ereignis stattfindet.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Weitere Studien belegen, dass einem SSW fast immer eine troposphärische Blockierung vorauseilt, welche zu einem verstärkten Wellenfluss in die Stratosphäre führt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Es wird betont, dass Blockierungen als Vorläufer von Verschiebungen immer im Atlantik vorkommen, während bei Splits die Blockierungen auch im Pazifik auftreten können. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die zonale Wellenzahl 1 können Verschiebungen durch Rossby-Wellen auslösen (Betrachtung der Karten in WAVE 1) ausgelöst werden, während Splits bevorzugt bei positiven Anomalien der Welle 2 (Betrachtung der Karten WAVE 2) auftreten. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Auch ist Wirbel vor einem Split anders konditioniert als vor einer Verschiebung. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Vor einem Split ist der Wirbel stärker ausgeprägt als vor Verschiebungen, während er bei Verschiebungen mit der Höhe wesentlich stärker nach Westen geneigt ist.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Wie schon bereits erwähnt, können SSWs mit Hilfe des zonal gemittelten Zonalwindes in 10 hPa und 60◦N identifiziert werden. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Diese Methode ist an die klassische Definition von SSWs angelehnt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Da sich die Troposphäre besonders im Bereich der oberen tropischen Troposphäre erwärmt, verändert sich der meridionale Temperaturgradient im Tropopausenniveau. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Über das thermische Windgesetz ändert sich die Stärke der Zonalwinde, somit auch die Bedingungen für die Ausbreitung von Wellen in der Atmosphäre, die dann leichter in die Stratosphäre vordringen können.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Stärke des Zonalstroms ist im höchsten Maße entscheidend, wie troposphärische Wellen in der mittleren Atmosphäre reflektiert, absorbiert und abgelenkt werden.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ein verstärkter Wellenantrieb aus der Troposphäre kann sowohl zu einer Verstärkung wie auch zu einer Abschwächung des Polarwirbels führen, je nachdem, ob die Wellen verstärkt äquatorwärts oder polwärts gelenkt werden.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Auch die stratosphärische Meridionalzirkulation wird verstärkt und bewirkt eine Erwärmung der unteren polaren Stratosphäre. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die resultierende Abnahme des Temperaturgradienten in Richtung der mittleren Breiten schwächt den Stratopausenjet. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Damit verbunden ist auch eine höhere Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von SSWs. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im solaren Maximum tritt dann der gegenteilige Effekt auf. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Der Jet ist stärker ausgeprägt, troposphärische Wellen gelangen schwerer in die Stratosphäre und werden vermehrt äquatorwärts abgelenkt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Wie nun bekannt, kommt es nicht nur zu einer abwärts gerichteten Bewegung bei SSWs, sondern es ergibt sich auch eine Troposphären-Stratosphären-Troposphären Wechselwirkung, in der zuerst die Ursache von der unteren Schicht ausgeht, sich dann nach oben arbeitet und wiederum nach unten mit der Folge einer eventuellen Zirkulationsumstellung.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">U.a. erwähnenswert ist die positive Anomalien in der Schneebedeckung im Oktober, die in</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">erster Linie zu einer Veränderung der Albedo führt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die erhöhte Reflektion einfallender Strahlung bewirkt eine stärkere diabatische Abkühlung an der Oberfläche. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Das sibirische Winterhoch, das sich durch strahlungsbedingte Abkühlung ausbildet, wird verstärkt. Änderungen in der nordhemisphärischen Strömung in Verbindung mit der Topographie Asiens</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">verstärken dann den aufwärts gerichteten Wellenfluss aus der Troposphäre.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Wechselwirkung zwischen vertikal propagierenden Wellen und dem zonalen Grundstrom in der Stratosphäre vermindert im Verlauf des Winters die Stärke des Polarwirbels und erhöht die Wahrscheinlichkeit für SSWs.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im weiteren Verlauf des Winters breiten sich die stratosphärischen Anomalien nach unten aus und begünstigen, dass sich in der Troposphäre eine negative AO-Phase mit entsprechenden Temperaturanomalien einstellt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die negative AO-Phase am Ende des Winters ist eine Verstärkung des Eingangssignals, womit es sich um eine positive Rückkopplung im System Landoberfläche-Troposphäre-Stratosphäre handelt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Sucht man nach einem Zusammenhang zwischen ozeanischen Anomalien und SSWs, findet man eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für SSWs, wenn im tropischen Pazifik die Meeresoberflächentemperatur höher als normal ist (positiver ENSO). </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Für einzelne Blockierungswetterlagen im Bereich Nordatlantik/Europa wird auf die entscheidende Rolle positiver SST-Anomalien im Nordatlantik verwiesen (SST = Meeresoberflächentemperatur (Sea Surface Temperature).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ohne diese positiven SST-Anomalien würden sich Blockierungswetterlagen oft nicht ausbilden bzw. wären instabiler und kurzlebiger.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Da Blockierungen bekannte Vorläufer für SSWs sind, kann der Zustand des Nordatlantiks Einfluss auf die Entstehung/Nichtentstehung von SSWs haben. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Positiven SST-Anomalien können entscheidend sein für die Ausbildung von Blockierungswetterlagen, welche mit einem stärkeren Wellenantrieb in die Stratosphäre verbunden sind. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dies kann zu einer Schwächung des Polarwirbels führen und ein Monat später unter Umständen eine SSW verursachen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die SST-Anomalien haben Einfluss auf den meridionalen Druckgradienten im Nordatlantik und beeinflussen somit die Lage des Sturmbands. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Der Transport der Seesalzaerosole hängt wiederum stark von der Lage des Sturmbands ab.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die polare Stratosphäre ist im Winter infolge fehlender Einstrahlung durch tiefe Temperaturen</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">und niedrige geopotentielle Höhen gekennzeichnet.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">In ca. 60◦N befindet sich um den Nordpol eine Region mit starken Westwinden, welche durch den Temperaturunterschied und damit einhergehend den geopotentiellen Gradienten hervorgerufen werden. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dieser Zustand charakterisiert im zeitlichen Mittel den polaren Wirbel der NH in den Wintermonaten</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">der gesamten Stratosphäre. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Das klimatologische Zentrum des Polarwirbels befindet sich mit den geringsten Temperaturen und niedrigsten Geopotential im Mittel nicht direkt über dem Nordpol, sondern ist geringfügig Richtung Europa verschoben, wie in den Stratosphärenkarten in 10 hPa ersichtlich ist, außerdem ist der Polarwirbel elliptisch verformt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Diese beiden Eigenarten (Verschiebung und Verformung) gelten nur für den arktischen Wirbel.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Ursache ist auf die unterschiedliche Verteilung der Kontinente, Ozeane und Gebirgszüge auf der Nordhemisphäre zurückzuführen. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Verteilung auf der NH bewirkt einen stärkeren Wellenfluss in die Stratosphäre, woraus sich die Verformung und Verschiebung des Wirbels ergibt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Erwähnt wurde schon, dass der Wirbel in einzelnen Jahren so stark gestört, dass sich die klimatologische Situation völlig umkehren kann. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die polare Stratosphäre kann sich dabei innerhalb einer Woche um mehr als 40 K erwärmen, womit</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">sich der Temperaturgradient umkehrt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Gleichzeitig wird das Geopotential über dem Nordpol erhöht und der Polarwirbel wird durch ein Hochdruckgebiet ersetzt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Mit dem Zusammenbruch des Polarwirbels schwächen sich die westlichen Winde ab und können im zonalen Mittel aus Ost wehen. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Tritt diese Situation ein, also eine Umkehr des Temperaturgradienten zwischen dem Pol und 60◦N sowie eine östliche Strömung in 60◦N, spricht man von einer großen Stratosphärenerwärmung (SSW). </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">SSWs entstehen hauptsächlich in den Monaten Januar und Februar, können allerdings im gesamten erweiterten Winter (November bis März) auftreten.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Man unterscheidet zwei Typen von SSWs, bei denen der Wirbel entweder stark nach Süden (über 60◦N) verschoben (Verschiebung) oder in zwei Hälften geteilt ist (Split).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Splits finden in der gesamten Stratosphäre fast gleichzeitig statt, wobei sich ein Wirbel über der Hudson Bay und einer über Sibirien etabliert.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Meistens ist der sibirische Teil beständiger und führt zu einer Wiederherstellung des Polarwirbels, während der kanadische in der Folge zusammenbricht.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Verschiebungen entwickeln sich über mehrere Tage, so dass der Wirbel oft schon zehn Tage vorher nach Süden verschoben ist.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ein Tag vor Eintreten des SSWs befindet sich der Wirbel zwischen 67 und 74◦N, wobei die Verschiebung immer in Richtung Eurasien erfolgt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Mit der Höhe ist der verschobene Wirbel nach Westen geneigt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Neben SSWs gibt es auch kleine Stratosphärenerwärmungen (im Englischen minor warmings).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Diese können ebenfalls intensiv sein und mit einer Umkehr des Temperaturgradienten einhergehen. Allerdings kehren sie die stratosphärische Zirkulation in 10 hPa nicht um.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Kleine Stratosphärenerwärmungen treten häufiger als SSWs auf.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Mit Hilfe dynamischer Eigenschaften werden des weiteren Canadian warmings unterschieden.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Diese treten bevorzugt im Frühwinter auf, wenn sich das stratosphärische Aleutenhoch intensiviert und nordwärts verlagert. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Canadian warmings können sowohl den Temperaturgradienten als auch den Westwind umdrehen, womit sie die Kriterien für ein SSW erfüllen. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dennoch repräsentieren sie keinen Zusammenbruch des Polarwirbels.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Und das ist insgesamt das Schwierige in der nachfolgenden Interpretation etwaiger Auswirkungen und Fehlinterpretationen, wenn es darum geht eine Zirkulationsumstellung prognostizieren zu können/wollen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Allgemein galt früher eine nur die synoptische Betrachtung der Wetterkarten in 10 hPa.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Heute helfen zusätzlicher Wetterkarten mittels Algorithmen für die Identifizierung von SSWs.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">SSWs werden identifiziert, wenn im zonalen Mittel Ostwind vorherrscht.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die allgemeine Erkennungsmethode identifiziert SSWs allein mit dem zonal gemittelten 10 hPa Zonalwind in 60◦ nördlicher Breite. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">SSWs werden von November bis März erfasst, da SSWs per Definition nur im Winter auftreten. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Voraussetzung für eine SSW ist, dass im zonalen Mittel der Wind aus Ost weht. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im Anschluss muss an mindestens 10 aufeinander folgenden Tagen Westwind herrschen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Zunächst wird der Temperaturgradient zwischen 60◦N und dem Nordpol in 10 hPa als zusätzliches Kriterium eingeführt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dabei ist eine polwärtige Temperaturabnahme als negativer Gradient definiert. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Nur wenn sowohl der Zonalwind und der Temperaturgradient negativ sind, wird ein SSW klassifiziert.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Für die Umkehr des Temperaturgradienten gilt, dass diese bis zu drei Tage vor der Umkehr des Zonalwindes erfolgen dürfen. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dies wird damit begründet, dass die hier betrachtete Temperaturanomalie führend gegenüber dem Windsignal ist.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Sobald beide Kriterien (Umkehr des Temperaturgradienten und im Mittel östliche Winde) erfüllt sind, wird der Startpunkt des SSWs definiert.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Festzuhalten ist der Einfluss auf die Troposphäre und das Abwärtswandern des Signals.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Erkennung erfolgt über die Kartenbereitstellung der FU Berlin (ECMWF Modell) –Link siehe oben.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im Anschluss an ein SSW zeigt sich das erwartete Abwärtswandern der positiven Anomalien.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ob es zu einer SSW im Winterzeitraum kommen mag oder nicht, hänge auch vom Variabilitätsmuster der SSW (multi-dekadisch und längerfristige Schwingung) ab, die teils in einem langjährigen periodischen Zyklus pendelt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">In den 1990er Jahren wurde in zehn aufeinander folgenden Wintern kein Ereignis als SSW klassifiziert. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dieses Fehlen von SSWs wird mit dem Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen in Verbindung gebracht.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Allerdings gibt es auch Perioden, in denen die Anzahl von SSWs erhöht ist.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Denkbar ist, dass dieser Trend Teil einer niederfrequenten Schwingung ist. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">So würde sich eine 20-jährige Schwingung ergeben, wenn sich im nächsten Jahrzehnt wieder bedeutend weniger SSWs ereignen würden.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Um noch einmal zum schon erwähnten Teil eines gestörten Wirbel zu kommen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Positive Schneeanomalien über Eurasien begünstigen einen schwächeren Polarwirbel im Januar bzw. erhöhen die Wahrscheinlichkeit für ein SSW.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Eine positive Schneeanomalie erhöht die Albedo und bewirkt somit eine stärkere Reflexion einfallender Strahlung. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Außerdem besitzt Schnee eine isolierende Wirkung, der den Wärmefluss aus dem Boden reduziert. Beides führt lokal zu einer diabatischen Abkühlung.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">In Übereinstimmung mit der stärkeren Schneeausbreitung findet man in Oktobern vor Januar-SSWs verbreitet negative Temperaturanomalien über dem nördlichen Teil des asiatischen Kontinents.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Des Weiteren begünstigen die negativen Temperaturanomalien die Entwicklung des sibirischen Winterhochs.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Schließlich üben diese bodennahen Änderungen auf den aufwärtsgerichteten Wellenfluss eine Wirkung aus.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die diabatische Abkühlung bewirkt eine Aufwölbung der isentropen Flächen über Sibirien. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Damit ist unter Berücksichtigung der Erhaltung der potentiellen Vorticity die charakteristische Ausbildung eines Hochs stromaufwärts (westlich) und eines Tiefs stromabwärts (östlich) verbunden. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Diese Anomalie verstärkt dann den Wellenfluss in die Stratosphäre. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dieser Ablauf beschreibt den Übergang von einem thermisch direkten (Abkühlung durch positive Schneeanomalien) zu einem dynamischen Wellenantrieb, der die gesamte Nordhemisphäre</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Umfasst.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die die zeitliche Verzögerung zwischen der Schneeanomalie und dem verstärkten Wellenfluss beträgt ungefähr ein Monat.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ebenso nimmt die Kopplung mit der Stratosphäre im Verlauf des Winters zu.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Auch verstärkte Flüsse aus dem Nordatlantik in die Atmosphäre sorgen gemeinsam mit einer größeren Schneeausdehnung und einer erhöhten Anzahl von Blockierungen zu einem stärkeren Wellenfluss aus der Troposphäre in die Stratosphäre. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Der Polarwirbel wird dadurch geschwächt und die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von SSWs ist erhöht. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im weiteren Verlauf des Winters propagieren die stratosphärischen Anomalien in der Atmosphäre abwärts und bewirken eine negative NAO-Phase. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Eigenfrequenz des Nordatlantiks lässt dann das gesamte gekoppelte System nahezu in Phase schwingen, und somit besteht ein Zusammenhang zwischen Zusammenhang zwischen SSTs und SSWs.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">MfG, Oliver</span><br />
<br />
<br />
P.S.<br />
<span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Diese Zusammenfassung soll nur als eine bessere Basis dienen, die Polarwirbelereignisse und die Stratosphärenerwärmungen besser zu verstehen und bestenfalls eine annehmbare Diskussionskultur aufzubauen. </span></span><br />
<span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Unser Ziel besteht darin, u.a. auch bei einem Mildwinter, etwaige Aufwärts- und Abwärts gerichtete Wellenbewegungen über den zur Verfügung stehenden Kartenmaterial und den verbundenen Stratosphärenerwärmungen besser prognostizieren und auswerten zu können.</span></span><br />
<span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Hauptaugenmerk gilt dabei auf eine beeinflussende und schichtübergreifende Bewegung der Anomalien.</span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"> </span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #538135;" class="mycode_color">Stratosphärenerwärmungen - Sudden Stratospheric Warmings = SSWs</span></span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color">Hallo allerseits und hiermit möchte ich ein paar ergänzende Gedanken verlieren zu SSWs, die einen Teil darstellen des sehr komplexen NH-Zirkulationssystems.</span><br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color">Natürlich hat dies einen Bezug zum Polarwirbel und starke Stratosphärenerwärmungen können schließlich auch zu einem Split führen.</span><br />
<br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color">Als Informationsquelle dienten mehrere wissenschaftliche Ausarbeitungen (Internet) für diese Themenbetrachtung, die ich hier im kurzen zusammenfassen möchte.</span><br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color">Und schließlich soll diese Zusammenfassung uns ein wenig Näherbringen, das komplexe Thema besser zu verstehen.</span><br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color">Oft blieb mir nichts anderes übrig, als die dort beschriebenen Prozesse hier zu zitieren, als ich diese unnütz mit eigenen Worten umformen müsste.</span><br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color">Jedoch blieb es mir hier überlassen, dies in einem allgemeineren Wortschatz zu verändern, damit wir eine bessere Möglichkeit als Voraussetzung haben, um schließlich schleichend in diesen wissenschaftlichen komplexen Vorgängen vordringen zu können.</span><br />
<span style="color: #333366;" class="mycode_color"><br />
Demnach soll diese Zusammenfassung als Ergänzung des Polarwirbel-Themas angesehen werden, und als Hilfe herangezogen werden können, um in dieser Thematik einen besseren Einblick erhalten und mitzudiskutieren zu können.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> <br />
<br />
</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die SSWs treten im Winterzeitraum auf, deren Ursache sich aber schon 1 bis 2 Monate vorher entwickelte und einstellte.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Somit zeichnet sich die hier betrachtete Wintervariabilität der nordhemisphärischen polaren Stratosphäre durch die Entstehung von SSWs aus.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ein Split entstand bzw. der Polarwirbel brauch zusammen, wenn es zu einem zonal gemittelten östlichen Zonalwind bei 60◦N sowie in 10 hPa es zu einer Umkehr des Temperaturgradienten zwischen 60 und 90◦N gekommen ist.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Anschließend komme es zu den markanten Auswirkungen und zu ermittelnden Anomalien in den Stratosphärenkarten, die in Verbindung mit SSWs entstehen, welche durch die Stratosphäre</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">abwärts wandern in die Troposphäre, mit der Folge wochenlanger Beeinflussung des Wettergeschehens.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Insgesamt verbunden mit den großen Stratosphärenerwärmungen (SSWs) ist eine ca. 10-tägigen Andauer von Ostwinden in 10 hPa und 60◦N.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Es gibt aber auch nicht nur die eine lineare Betrachtung von Oben herab, sind auch umgekehrt ebenso eine Kopplung vom Ozean hoch zur Troposphäre und zuletzt bis zur Stratosphäre.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Rein zur Identifizierung der SSWs nutzen wir über die objektive Betrachtung SSWs die Stratosphärenkarten der FU Berlin.</span><br />
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<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ebenso ermittelbar sind darüber die Eigenschaften von SSWs wie die Stärke, ebenso die Dauer wie auch das Abwärtswandern stratosphärischer Anomalien.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Als Ursache für eine plötzliche starke Stratosphärenerwärmung gilt eine Steigerung des troposphärischen Wellenflusses in die Stratosphäre festzumachen und die Verminderung der mittleren Windgeschwindigkeit in 60◦N und 10 hPa.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im Bereich der längerfristigen Betrachtung fließt hier eine periodische Schwingung in der Anzahl</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">von SSWs mit einer Periode von 52 Jahren mit ein, was aber nicht Gegenstand der Betrachtung sein soll. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Festzuhalten ist aber ein Mechanismus, welcher zur Entstehung einer multi-dekadischen Variabilität führt, indem Phasen herrschen mit einer erhöhten Anzahl von SSWs mit einem stärkerem</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">troposphärischen Wellenfluss in die Stratosphäre, die begleitend dazu mit einem positiven Wärmefluss aus dem Nordatlantik in die Atmosphäre, einer erhöhten Anzahl von Blockierungen und positiven Scheeanomalien über Eurasien einhergehen. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ein sehr starker Zusammenhang besteht dabei zwischen den SSWs und dem Wärmefluss aus dem Nordatlantik. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Bezüglich der multi-dekadischen Variabilität wird diese erklärt durch eine Eigenschwingung im Nordatlantik, die durch abwärtswandernde stratosphärische Anomalien im Spätwinter angeregt wird, (Verbindung mit SSWs).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Einhergehend mit den SSWs kommt es zu Meridionalen Umwälzzirkulation (Meridional Overturning Circulation).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Hier entpuppt sich innerhalb weniger Tage ein sprunghafter Temperaturanstieg von ca. 50 K.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Weiterhin in den Stratosphärenkarten ersichtlich  sind die Wellenkarten in ihren Berechnungen heranzuziehen = WAVE (Welle).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Ursache für SSWs ist die Wechselwirkung zwischen der stratosphärischen Zirkulation und troposphärischer <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wellen</span>aktivität.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Mit einer Dauer von bis zu 60 Tagen kann das bodennahe Wetter durch das Eintreten von SSWs beeinflusst werden.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Über den WAVE-Karten werden die stratosphärischen Anomalien sichtbar, die sich dann abwärts bis in die Troposphäre durchsetzen, während dort eine negative Phase der Arktischen Oszillation (AO) begünstigt wird.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Diesbezüglich ist die AO eng mit der nordhemisphärischen Variabilität des Winterwetters verknüpft.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Kommt es zu vermehrten Kaltluftausbrüchen auf der NH, so hat dies meistens Schwachwirbelereignisse in der Stratosphäre zur Folge.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Nun, das Vorhersagen von SSWs wird hier größtenteils durch das Modell übernommen und uns wird die rein objektive Betrachtung der Karten überlassen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Zur Betrachtung muss man aber auch den Wellenfluss aus der Troposphäre in die Stratosphäre erkennen, welcher ein Indikator ist zur Ermittlung der Polarwirbelstärke.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Zur weiteren Betrachtung der Kopplungsprozesse aller Schichten übergreifend, und hier vor allem von unten nach oben, gilt das Augenmerk auf troposphärische Druckanomalien zu richten.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">U.a. hat eine Schneebedeckung in Eurasien im Oktober hier einen größeren Einfluss und trägt zu einer späteren SSW bei.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Allgemein sei nur aufgeführt, dass ebenso die Variabilität der Sonne einen Einfluss auf die Entstehung von SSWs ausübt, wie auch SSWs bevorzugt in Phasen erhöhter solarer Einstrahlung entstehen, sofern sich die QBO in ihrer östlichen Phase befindet (-quasi zweijährige Schwingung-).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Festzuhalten ist im Allgemeinen das während der Sommerzeit sich östliche Winde in der Stratosphäre befinden, die im Herbst von westlichen Winden dann abgelöst werden.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Stärke dieser Westwinde nimmt dann bis in die Mitte des Winters zu, wobei der Bereich der stärksten Winde ungefähr die Grenze des Polarwirbels darstellt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im Frühling nimmt die Intensität der Westwinde wieder ab, bevor sich im Sommer erneut östliche Winde etablieren. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Ursache für die Entstehung des Polarwirbels ist die fehlende solare Einstrahlung in den Wintermonaten, die einen starken Temperaturgradienten zum kalten Winterpol und damit starke Zonalwinde bewirkt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Plötzliche Stratosphärenerwärmungen treten dann in den Wintermonaten auf, wenn der Polarwirbel zusammenbricht und die normalerweise vorherrschenden starken West- durch Ostwinde ersetzt werden. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Hierbei kann es sowohl zu Verschiebungen oder Teilungen (Split) des Polarwirbels kommen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Es herrscht Einigkeit darüber, dass der dynamische Mechanismus, der für die Entstehung</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">von SSWs verantwortlich ist, auf der Wechselwirkung zwischen aufwärtswandernden</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">planetaren (Rossby) Wellen und dem zonalen Grundstrom beruht.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die in der Troposphäre angeregten planetaren Wellen propagieren in die Stratosphäre, bis sie im Bereich einer kritischen Schicht dissipieren. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dies bewirkt eine Abbremsung des Grundstroms und induziert eine meridionale Sekundärzirkulation.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Meridionalzirkulation bewirkt dabei eine Erwärmung unterhalb der kritischen Schicht in den polaren Breiten und kann zur Entstehung eines SSWs führen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">WAVE -Wellen können meridional und vertikal nur dann propagieren, wenn ihre Phasengeschwindigkeit kleiner als der Zonalwind und gleichzeitig die kritische Geschwindigkeit größer als die Differenz des Zonalwindes und der Phasengeschwindigkeit ist. Da</span> <span style="color: black;" class="mycode_color">kritische Geschwindigkeit mit größeren Wellenzahlen kleiner wird, sind es in erster Linie lange, planetare Wellen (Welle 1 und 2), die in die Stratosphäre eindringen können.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im Falle eines entsprechend konditionierten Polarwirbels brechen die Wellen bevorzugt in den polaren Breiten und führen zu einer Abbremsung des Zonalstroms. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Zur Erhaltung des geostrophischen Gleichgewichts muss sich die Luft nach dem thermischen Windgesetz am Pol erwärmen. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dies geschieht durch adiabatisches Absinken und beschreibt die Meridionalzirkulation. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Wenn diese Prozesse stark genug sind, entsteht ein SSW.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Demzufolge ist der Ursprung für die Entstehung von SSWs (der verstärkte Wellenfluss) in</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">der Troposphäre zu suchen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Der Polarwirbel kann am einfachsten und effektivsten beeinflusst werden, wenn das klimatologische Wellenmuster der Troposphäre verstärkt wird. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Als wichtigste Regionen wurde das osteuropäische Hochdruckgebiet sowie das klimatologische Tief über dem Nordpazifik identifiziert.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ein Dipolmuster in der geopotentiellen Höhe quer über den Eurasischen Kontinent ist </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">ein Vorbote für ein Schwachwirbelereignis in der Stratosphäre ist. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Beide Muster stehen in Verbindung mit Anomalien in der Eurasischen Schneebedeckung, die ein solches Muster hervorrufen bzw. verstärken könnte.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Studien zeigen, dass der verstärkte Wellenfluss <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">in</span></span> die Stratosphäre bis zu einem Monat vor dem stratosphärischen Ereignis stattfindet.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Weitere Studien belegen, dass einem SSW fast immer eine troposphärische Blockierung vorauseilt, welche zu einem verstärkten Wellenfluss in die Stratosphäre führt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Es wird betont, dass Blockierungen als Vorläufer von Verschiebungen immer im Atlantik vorkommen, während bei Splits die Blockierungen auch im Pazifik auftreten können. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die zonale Wellenzahl 1 können Verschiebungen durch Rossby-Wellen auslösen (Betrachtung der Karten in WAVE 1) ausgelöst werden, während Splits bevorzugt bei positiven Anomalien der Welle 2 (Betrachtung der Karten WAVE 2) auftreten. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Auch ist Wirbel vor einem Split anders konditioniert als vor einer Verschiebung. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Vor einem Split ist der Wirbel stärker ausgeprägt als vor Verschiebungen, während er bei Verschiebungen mit der Höhe wesentlich stärker nach Westen geneigt ist.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Wie schon bereits erwähnt, können SSWs mit Hilfe des zonal gemittelten Zonalwindes in 10 hPa und 60◦N identifiziert werden. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Diese Methode ist an die klassische Definition von SSWs angelehnt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Da sich die Troposphäre besonders im Bereich der oberen tropischen Troposphäre erwärmt, verändert sich der meridionale Temperaturgradient im Tropopausenniveau. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Über das thermische Windgesetz ändert sich die Stärke der Zonalwinde, somit auch die Bedingungen für die Ausbreitung von Wellen in der Atmosphäre, die dann leichter in die Stratosphäre vordringen können.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Stärke des Zonalstroms ist im höchsten Maße entscheidend, wie troposphärische Wellen in der mittleren Atmosphäre reflektiert, absorbiert und abgelenkt werden.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ein verstärkter Wellenantrieb aus der Troposphäre kann sowohl zu einer Verstärkung wie auch zu einer Abschwächung des Polarwirbels führen, je nachdem, ob die Wellen verstärkt äquatorwärts oder polwärts gelenkt werden.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Auch die stratosphärische Meridionalzirkulation wird verstärkt und bewirkt eine Erwärmung der unteren polaren Stratosphäre. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die resultierende Abnahme des Temperaturgradienten in Richtung der mittleren Breiten schwächt den Stratopausenjet. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Damit verbunden ist auch eine höhere Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von SSWs. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im solaren Maximum tritt dann der gegenteilige Effekt auf. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Der Jet ist stärker ausgeprägt, troposphärische Wellen gelangen schwerer in die Stratosphäre und werden vermehrt äquatorwärts abgelenkt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Wie nun bekannt, kommt es nicht nur zu einer abwärts gerichteten Bewegung bei SSWs, sondern es ergibt sich auch eine Troposphären-Stratosphären-Troposphären Wechselwirkung, in der zuerst die Ursache von der unteren Schicht ausgeht, sich dann nach oben arbeitet und wiederum nach unten mit der Folge einer eventuellen Zirkulationsumstellung.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">U.a. erwähnenswert ist die positive Anomalien in der Schneebedeckung im Oktober, die in</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">erster Linie zu einer Veränderung der Albedo führt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die erhöhte Reflektion einfallender Strahlung bewirkt eine stärkere diabatische Abkühlung an der Oberfläche. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Das sibirische Winterhoch, das sich durch strahlungsbedingte Abkühlung ausbildet, wird verstärkt. Änderungen in der nordhemisphärischen Strömung in Verbindung mit der Topographie Asiens</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">verstärken dann den aufwärts gerichteten Wellenfluss aus der Troposphäre.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Wechselwirkung zwischen vertikal propagierenden Wellen und dem zonalen Grundstrom in der Stratosphäre vermindert im Verlauf des Winters die Stärke des Polarwirbels und erhöht die Wahrscheinlichkeit für SSWs.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im weiteren Verlauf des Winters breiten sich die stratosphärischen Anomalien nach unten aus und begünstigen, dass sich in der Troposphäre eine negative AO-Phase mit entsprechenden Temperaturanomalien einstellt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die negative AO-Phase am Ende des Winters ist eine Verstärkung des Eingangssignals, womit es sich um eine positive Rückkopplung im System Landoberfläche-Troposphäre-Stratosphäre handelt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Sucht man nach einem Zusammenhang zwischen ozeanischen Anomalien und SSWs, findet man eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für SSWs, wenn im tropischen Pazifik die Meeresoberflächentemperatur höher als normal ist (positiver ENSO). </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Für einzelne Blockierungswetterlagen im Bereich Nordatlantik/Europa wird auf die entscheidende Rolle positiver SST-Anomalien im Nordatlantik verwiesen (SST = Meeresoberflächentemperatur (Sea Surface Temperature).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ohne diese positiven SST-Anomalien würden sich Blockierungswetterlagen oft nicht ausbilden bzw. wären instabiler und kurzlebiger.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Da Blockierungen bekannte Vorläufer für SSWs sind, kann der Zustand des Nordatlantiks Einfluss auf die Entstehung/Nichtentstehung von SSWs haben. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Positiven SST-Anomalien können entscheidend sein für die Ausbildung von Blockierungswetterlagen, welche mit einem stärkeren Wellenantrieb in die Stratosphäre verbunden sind. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dies kann zu einer Schwächung des Polarwirbels führen und ein Monat später unter Umständen eine SSW verursachen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die SST-Anomalien haben Einfluss auf den meridionalen Druckgradienten im Nordatlantik und beeinflussen somit die Lage des Sturmbands. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Der Transport der Seesalzaerosole hängt wiederum stark von der Lage des Sturmbands ab.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die polare Stratosphäre ist im Winter infolge fehlender Einstrahlung durch tiefe Temperaturen</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">und niedrige geopotentielle Höhen gekennzeichnet.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">In ca. 60◦N befindet sich um den Nordpol eine Region mit starken Westwinden, welche durch den Temperaturunterschied und damit einhergehend den geopotentiellen Gradienten hervorgerufen werden. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dieser Zustand charakterisiert im zeitlichen Mittel den polaren Wirbel der NH in den Wintermonaten</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">der gesamten Stratosphäre. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Das klimatologische Zentrum des Polarwirbels befindet sich mit den geringsten Temperaturen und niedrigsten Geopotential im Mittel nicht direkt über dem Nordpol, sondern ist geringfügig Richtung Europa verschoben, wie in den Stratosphärenkarten in 10 hPa ersichtlich ist, außerdem ist der Polarwirbel elliptisch verformt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Diese beiden Eigenarten (Verschiebung und Verformung) gelten nur für den arktischen Wirbel.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Ursache ist auf die unterschiedliche Verteilung der Kontinente, Ozeane und Gebirgszüge auf der Nordhemisphäre zurückzuführen. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Verteilung auf der NH bewirkt einen stärkeren Wellenfluss in die Stratosphäre, woraus sich die Verformung und Verschiebung des Wirbels ergibt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Erwähnt wurde schon, dass der Wirbel in einzelnen Jahren so stark gestört, dass sich die klimatologische Situation völlig umkehren kann. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die polare Stratosphäre kann sich dabei innerhalb einer Woche um mehr als 40 K erwärmen, womit</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">sich der Temperaturgradient umkehrt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Gleichzeitig wird das Geopotential über dem Nordpol erhöht und der Polarwirbel wird durch ein Hochdruckgebiet ersetzt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Mit dem Zusammenbruch des Polarwirbels schwächen sich die westlichen Winde ab und können im zonalen Mittel aus Ost wehen. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Tritt diese Situation ein, also eine Umkehr des Temperaturgradienten zwischen dem Pol und 60◦N sowie eine östliche Strömung in 60◦N, spricht man von einer großen Stratosphärenerwärmung (SSW). </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">SSWs entstehen hauptsächlich in den Monaten Januar und Februar, können allerdings im gesamten erweiterten Winter (November bis März) auftreten.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Man unterscheidet zwei Typen von SSWs, bei denen der Wirbel entweder stark nach Süden (über 60◦N) verschoben (Verschiebung) oder in zwei Hälften geteilt ist (Split).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Splits finden in der gesamten Stratosphäre fast gleichzeitig statt, wobei sich ein Wirbel über der Hudson Bay und einer über Sibirien etabliert.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Meistens ist der sibirische Teil beständiger und führt zu einer Wiederherstellung des Polarwirbels, während der kanadische in der Folge zusammenbricht.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Verschiebungen entwickeln sich über mehrere Tage, so dass der Wirbel oft schon zehn Tage vorher nach Süden verschoben ist.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ein Tag vor Eintreten des SSWs befindet sich der Wirbel zwischen 67 und 74◦N, wobei die Verschiebung immer in Richtung Eurasien erfolgt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Mit der Höhe ist der verschobene Wirbel nach Westen geneigt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Neben SSWs gibt es auch kleine Stratosphärenerwärmungen (im Englischen minor warmings).</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Diese können ebenfalls intensiv sein und mit einer Umkehr des Temperaturgradienten einhergehen. Allerdings kehren sie die stratosphärische Zirkulation in 10 hPa nicht um.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Kleine Stratosphärenerwärmungen treten häufiger als SSWs auf.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Mit Hilfe dynamischer Eigenschaften werden des weiteren Canadian warmings unterschieden.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Diese treten bevorzugt im Frühwinter auf, wenn sich das stratosphärische Aleutenhoch intensiviert und nordwärts verlagert. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Canadian warmings können sowohl den Temperaturgradienten als auch den Westwind umdrehen, womit sie die Kriterien für ein SSW erfüllen. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dennoch repräsentieren sie keinen Zusammenbruch des Polarwirbels.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Und das ist insgesamt das Schwierige in der nachfolgenden Interpretation etwaiger Auswirkungen und Fehlinterpretationen, wenn es darum geht eine Zirkulationsumstellung prognostizieren zu können/wollen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Allgemein galt früher eine nur die synoptische Betrachtung der Wetterkarten in 10 hPa.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Heute helfen zusätzlicher Wetterkarten mittels Algorithmen für die Identifizierung von SSWs.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">SSWs werden identifiziert, wenn im zonalen Mittel Ostwind vorherrscht.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die allgemeine Erkennungsmethode identifiziert SSWs allein mit dem zonal gemittelten 10 hPa Zonalwind in 60◦ nördlicher Breite. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">SSWs werden von November bis März erfasst, da SSWs per Definition nur im Winter auftreten. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Voraussetzung für eine SSW ist, dass im zonalen Mittel der Wind aus Ost weht. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im Anschluss muss an mindestens 10 aufeinander folgenden Tagen Westwind herrschen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Zunächst wird der Temperaturgradient zwischen 60◦N und dem Nordpol in 10 hPa als zusätzliches Kriterium eingeführt. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dabei ist eine polwärtige Temperaturabnahme als negativer Gradient definiert. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Nur wenn sowohl der Zonalwind und der Temperaturgradient negativ sind, wird ein SSW klassifiziert.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Für die Umkehr des Temperaturgradienten gilt, dass diese bis zu drei Tage vor der Umkehr des Zonalwindes erfolgen dürfen. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dies wird damit begründet, dass die hier betrachtete Temperaturanomalie führend gegenüber dem Windsignal ist.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Sobald beide Kriterien (Umkehr des Temperaturgradienten und im Mittel östliche Winde) erfüllt sind, wird der Startpunkt des SSWs definiert.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Festzuhalten ist der Einfluss auf die Troposphäre und das Abwärtswandern des Signals.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Erkennung erfolgt über die Kartenbereitstellung der FU Berlin (ECMWF Modell) –Link siehe oben.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im Anschluss an ein SSW zeigt sich das erwartete Abwärtswandern der positiven Anomalien.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ob es zu einer SSW im Winterzeitraum kommen mag oder nicht, hänge auch vom Variabilitätsmuster der SSW (multi-dekadisch und längerfristige Schwingung) ab, die teils in einem langjährigen periodischen Zyklus pendelt.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">In den 1990er Jahren wurde in zehn aufeinander folgenden Wintern kein Ereignis als SSW klassifiziert. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dieses Fehlen von SSWs wird mit dem Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen in Verbindung gebracht.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Allerdings gibt es auch Perioden, in denen die Anzahl von SSWs erhöht ist.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Denkbar ist, dass dieser Trend Teil einer niederfrequenten Schwingung ist. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">So würde sich eine 20-jährige Schwingung ergeben, wenn sich im nächsten Jahrzehnt wieder bedeutend weniger SSWs ereignen würden.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Um noch einmal zum schon erwähnten Teil eines gestörten Wirbel zu kommen.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Positive Schneeanomalien über Eurasien begünstigen einen schwächeren Polarwirbel im Januar bzw. erhöhen die Wahrscheinlichkeit für ein SSW.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Eine positive Schneeanomalie erhöht die Albedo und bewirkt somit eine stärkere Reflexion einfallender Strahlung. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Außerdem besitzt Schnee eine isolierende Wirkung, der den Wärmefluss aus dem Boden reduziert. Beides führt lokal zu einer diabatischen Abkühlung.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">In Übereinstimmung mit der stärkeren Schneeausbreitung findet man in Oktobern vor Januar-SSWs verbreitet negative Temperaturanomalien über dem nördlichen Teil des asiatischen Kontinents.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Des Weiteren begünstigen die negativen Temperaturanomalien die Entwicklung des sibirischen Winterhochs.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Schließlich üben diese bodennahen Änderungen auf den aufwärtsgerichteten Wellenfluss eine Wirkung aus.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die diabatische Abkühlung bewirkt eine Aufwölbung der isentropen Flächen über Sibirien. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Damit ist unter Berücksichtigung der Erhaltung der potentiellen Vorticity die charakteristische Ausbildung eines Hochs stromaufwärts (westlich) und eines Tiefs stromabwärts (östlich) verbunden. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Diese Anomalie verstärkt dann den Wellenfluss in die Stratosphäre. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Dieser Ablauf beschreibt den Übergang von einem thermisch direkten (Abkühlung durch positive Schneeanomalien) zu einem dynamischen Wellenantrieb, der die gesamte Nordhemisphäre</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Umfasst.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die die zeitliche Verzögerung zwischen der Schneeanomalie und dem verstärkten Wellenfluss beträgt ungefähr ein Monat.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Ebenso nimmt die Kopplung mit der Stratosphäre im Verlauf des Winters zu.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Auch verstärkte Flüsse aus dem Nordatlantik in die Atmosphäre sorgen gemeinsam mit einer größeren Schneeausdehnung und einer erhöhten Anzahl von Blockierungen zu einem stärkeren Wellenfluss aus der Troposphäre in die Stratosphäre. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Der Polarwirbel wird dadurch geschwächt und die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von SSWs ist erhöht. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Im weiteren Verlauf des Winters propagieren die stratosphärischen Anomalien in der Atmosphäre abwärts und bewirken eine negative NAO-Phase. </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">Die Eigenfrequenz des Nordatlantiks lässt dann das gesamte gekoppelte System nahezu in Phase schwingen, und somit besteht ein Zusammenhang zwischen Zusammenhang zwischen SSTs und SSWs.</span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color"> </span><br />
<span style="color: black;" class="mycode_color">MfG, Oliver</span><br />
<br />
<br />
P.S.<br />
<span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Diese Zusammenfassung soll nur als eine bessere Basis dienen, die Polarwirbelereignisse und die Stratosphärenerwärmungen besser zu verstehen und bestenfalls eine annehmbare Diskussionskultur aufzubauen. </span></span><br />
<span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Unser Ziel besteht darin, u.a. auch bei einem Mildwinter, etwaige Aufwärts- und Abwärts gerichtete Wellenbewegungen über den zur Verfügung stehenden Kartenmaterial und den verbundenen Stratosphärenerwärmungen besser prognostizieren und auswerten zu können.</span></span><br />
<span style="color: #3333cc;" class="mycode_color"><span style="font-size: small;" class="mycode_size">Hauptaugenmerk gilt dabei auf eine beeinflussende und schichtübergreifende Bewegung der Anomalien.</span></span><br />
<span style="font-size: small;" class="mycode_size"> </span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Diskussionen rund um den Polarwirbel 16/17]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-652.html</link>
			<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 14:22:32 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=5">Country</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-652.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo Wetterleuchte,<br />
<br />
danke für die illustrierte Veranschaulichung und Verständlichmachung dieses wohl sehr komplexen Gebildes und die Zeit, welche du dafür aufwendest uns diese interessante Entwicklung aufzuzeigen.<br />
<br />
LG<br />
Country]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Wetterleuchte,<br />
<br />
danke für die illustrierte Veranschaulichung und Verständlichmachung dieses wohl sehr komplexen Gebildes und die Zeit, welche du dafür aufwendest uns diese interessante Entwicklung aufzuzeigen.<br />
<br />
LG<br />
Country]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wetterleuchte's Polarwirbelexpertisen 16/17 - Analysen, Aussichten, Expertisen]]></title>
			<link>https://wetter-runde.de/thread-651.html</link>
			<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 13:49:47 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=profile&uid=53">Wetterleuchte</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://wetter-runde.de/thread-651.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">In diesem Jahr sehen wir zum Ende des Oktobers einen bereits gut entwickelten stratosphärischen Polarwirbel. Den Entwicklungsstand erkennt man an der Ausdehnung des Wirbels und an seiner Druckstärke. Beide Faktoren zeigen im Verhältnis zu Vergleichsjahren in diesem Herbst eine bereits gut entwickelte Struktur.</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Allerdings ist die Wirbelstruktur labil, das heißt, der Wirbel neigt zur Bildung von Dipolen (zwei voneinander abgelegene Wirbelzentren, die aber noch miteinander verbunden sind) oder sogar einem Tripol (dann drei solcher eher schwachen Zentren) bis hin zu einem Polarwirbelsplit, bei dem sich zwei starke Wirbel ausbilden, die voneinander getrennt sind und eigenständig agieren.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Die Gründe für eine labile Struktur sind vielfältig. Einen geschlossen, starken Polarwirbel kann man dann beobachten, wenn die Gegensätze der Temperaturen zwischen Nord und Süd auf unserer Nordhalbkugel sehr groß sind. Dies befeuert die Bewegungen um den Wirbel herum und vertieft diesen dadurch. Bei einem starken, geschlossenen Polarwirbel können störende Einwirkungen aus der Troposphäre oder Erwärmungen in der Stratosphäre die Struktur des Wirbels nur wenig beeinflussen. Anders ist dies bei einem in der Struktur labilen Wirbel. Externe Einflüsse können den Wirbel verformen oder Teile abspalten, im ungünstigsten Fall den Wirbel in zwei Teile trennen (Split). So kann ein bereits gut entwickelter Polarwirbel durch z.B. troposphärische Einflüsse (Hochdruckkeil drückt von unten gegen den stratosphärischen Wirbel und trennt ihn in der unteren Stratosphäre in zwei Teile) gestört werden, obwohl der Wirbel für die Jahreszeit schon gut entwickelt war. Allerdings benötigt es dazu grundsätzlich auch noch weitere Faktoren, die da sein können: Erwärmungen an exponierten Stellen und Höhen in der Stratosphäre, ein Wechsel in der stratosphärischen Windrichtung von West auf Ost oder auch eine Veränderung der Schwerewellen-Ausrichtung durch eine Verschiebung in der Konvergenzzone. Es gibt weitere Einflüsse, die ich hier aber nicht alle behandeln kann.</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zur aktuellen Situation:</span></span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Der Polarwirbel zeigt einen guten Entwicklungsstand für Ende Oktober. Das bedeutet, dass die Differenzen in der Temperatur zwischen Nord und Süd sehr groß sein müssen. Nur dann wächst der Polarwirbel so früh und so rasch, wie wir es heute sehen können. Allerdings ist er dennoch labil. Die Frage ist, warum ist er so labil? Ich mache es kurz: wir haben in der Stratosphäre überraschend einen Windwechsel (QBO) messen können: die Hauptwindrichtung ist von West auf Ost gewechselt und das sehr flott. Dieser Windwechsel findet durchschnittlich alle 27 Monate statt, ist aber erstmals (seit Aufzeichnungbeginn 1953) nicht pünktlich zwischen Ende 2015 und Mitte 2016 eingetreten. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Jetzt kam er dafür umso überraschender und vollzog sich sehr schnell. Mit dem Ostwind (der stärker ist als der Westwind) wird der Polarwirbel in seiner Bewegungsrichtung und folglich in seiner Struktur geschwächt. Und diese Schwächung führt nun <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ab heute</span> zu einem ausgewachsenen Polarwirbelsplit, also es entwickeln sich zwei voneinander getrennte Polarwirbel. Vollzogen wird der Split in etwa 2 Tagen sein, also etwa am 28.10.2016. Dann sind beide Wirbel tatsächlich autark und agieren selbständig. Ein Wirbel wird dabei über Sibirien (bis Mongolei) liegen, der andere über Nordkanada bis Westgrönland. Zum Zeitpunkt des Splits wird der Wirbel über Sibirien der stärkere sein (Druck liegt niedriger) und damit dominant sein für die Bestimmung der kurzfristigen Positionierungen beider Wirbelkerne. Der stärkere Wirbel zeichnet sich auch dadurch aus, der er über die größere Kaltluftansammlung verfügt. Wandert oder bewegt sich der stärkere Wirbel in eine Richtung, folgt der schwächere Wirbel gewöhnlich fast synchron dieser Bewegung. Genau zwischen den beiden Wirbeln wird durch die an dieser Stelle entgegengesetzten Bewegungsrichtungen großer Druck produziert, was sich in Hochdruck auf den Wetterkarten darstellt. Dieser Hochdruck trennt in der Troposphäre ebenso die sich ausbildenden Tiefdruckgebilde voneinander, womit insgesamt eine völlig veränderte Luftzirkulation entsteht. Dieser Zustand mit getrennten Wirbeln kann von wenigen Tagen bis zu 2 Monate andauern, je nach Stärke des Polarwirbels insgesamt und nach Andauer der störenden Faktoren. Grundsätzlich kann man sagen, ein sehr früher oder sehr später Polarwirbelsplit (also vor Mitte November oder nach Mitte März) dauert nur wenige Tage an und hat längst nicht so gravierende Auswirkungen auf die Temperatur- und Niederschlagsabweichungen am Boden, wie es mit solch einem Ereignis in der Zeit von Ende November bis Anfang März der Fall ist.</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Nun haben wir also einen sehr frühen Polarwirbelsplit zu verzeichnen in diesem Herbst 2016. Für unser Wetter in Mitteleuropa bedeutet ein Polarwirbelsplit jedoch nicht automatisch kaltes Wetter. Das hängt stets von der Position der beiden Wirbel ab, insbesondere des östlichen Wirbels. Dazu habe ich ein Schaubild erstellt, anhand dessen man grob eine Aussage treffen kann, ob wir auf die kalte oder warme Seite in Mitteleuropa kommen. Dazu vergleicht man die Positionen der Wirbel aus dem Schaubild mit den Positionen aus den aktuellsten Simulationen. Schaubild:</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1009" target="_blank" title="">Polarwirbelsplit idealisiert.jpg</a> (Größe: 147,81 KB / Downloads: 2095)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --></span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">Nun vergleichen mit den Positionen der Wirbelkerne lt. ECMWF:</span></span><br />
<br />
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<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1010" target="_blank" title="">Polarwirbelsplit 28.10.2016 ecmwf 100 hpa +72h.jpg</a> (Größe: 101,1 KB / Downloads: 2110)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
Quelle: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=register">registrieren</a> oder <a href="https://wetter-runde.de/member.php?action=login">login</a>.<br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Wie wir sehen können, verspricht die simulierte Lage des östlichen (rechten) Wirbels für uns keine Lage, die es bei uns besonders kalt machen würde - er ist zu weit weg von uns. Klassisch wären wir auf der warmen Seite. Das gilt zumindest, solange diese Positionen beibehalten werden und solange der Split besteht. Ändern sich Lage oder geteilter Zustand, dann verändern sich auch die Aussichten für unser Wetter. Zudem muss man noch festhalten, dass zwischen dem Entstehen des Polarwirbelsplits und der Wetterwirksamkeit bei uns auch noch ein Zeitverzug zu bedenken ist. Als Faustregel gilt: je weiter der Wirbel<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">kern</span> „unseres“ östlichen Wirbels von uns entfernt ist, umso länger dauert es, bis bei uns daraus Auswirkungen entstehen können. Beim derzeitigen Stand wären das bis zu 7 Tage. Entfällt in der Zwischenzeit dieser 7 Tage der geteilte Zustand, werden weitere Entwicklungen (aus dem wieder Zusammenwachsen des Wirbels) bereits auf unser Wetter wirksam – oder sie überlagern sich. Also ist es sehr schwierig, heute schon eine Prognose abzugeben, wie sich das Wetter in den nächsten 10-14 Tagen bei uns entwickeln wird. Nur mit permanenter Beobachtung der Entwicklungen in der Stratosphäre im Kontext mit der Troposphäre (unserer Wetterküche) kann man Tendenzen herausarbeiten und zu einer vorsichtigen Prognose verdichten. Das könnte in 2-3 Tagen schon möglich sein. Vielleicht wage ich mich an diesen hohen Arbeitsaufwand, wenn ich fit genug bleibe. </span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color"> </span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Für heute sollte das für einen Einstieg in Diskussionen genügen.</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Viel Freude und hoffentlich rege Beteiligung wünsche ich uns! Und daraus gern viele neue User. <img src="https://wetter-runde.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /> </span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Gruß in die Wetter-Runde!</span></span></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">In diesem Jahr sehen wir zum Ende des Oktobers einen bereits gut entwickelten stratosphärischen Polarwirbel. Den Entwicklungsstand erkennt man an der Ausdehnung des Wirbels und an seiner Druckstärke. Beide Faktoren zeigen im Verhältnis zu Vergleichsjahren in diesem Herbst eine bereits gut entwickelte Struktur.</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Allerdings ist die Wirbelstruktur labil, das heißt, der Wirbel neigt zur Bildung von Dipolen (zwei voneinander abgelegene Wirbelzentren, die aber noch miteinander verbunden sind) oder sogar einem Tripol (dann drei solcher eher schwachen Zentren) bis hin zu einem Polarwirbelsplit, bei dem sich zwei starke Wirbel ausbilden, die voneinander getrennt sind und eigenständig agieren.</span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Die Gründe für eine labile Struktur sind vielfältig. Einen geschlossen, starken Polarwirbel kann man dann beobachten, wenn die Gegensätze der Temperaturen zwischen Nord und Süd auf unserer Nordhalbkugel sehr groß sind. Dies befeuert die Bewegungen um den Wirbel herum und vertieft diesen dadurch. Bei einem starken, geschlossenen Polarwirbel können störende Einwirkungen aus der Troposphäre oder Erwärmungen in der Stratosphäre die Struktur des Wirbels nur wenig beeinflussen. Anders ist dies bei einem in der Struktur labilen Wirbel. Externe Einflüsse können den Wirbel verformen oder Teile abspalten, im ungünstigsten Fall den Wirbel in zwei Teile trennen (Split). So kann ein bereits gut entwickelter Polarwirbel durch z.B. troposphärische Einflüsse (Hochdruckkeil drückt von unten gegen den stratosphärischen Wirbel und trennt ihn in der unteren Stratosphäre in zwei Teile) gestört werden, obwohl der Wirbel für die Jahreszeit schon gut entwickelt war. Allerdings benötigt es dazu grundsätzlich auch noch weitere Faktoren, die da sein können: Erwärmungen an exponierten Stellen und Höhen in der Stratosphäre, ein Wechsel in der stratosphärischen Windrichtung von West auf Ost oder auch eine Veränderung der Schwerewellen-Ausrichtung durch eine Verschiebung in der Konvergenzzone. Es gibt weitere Einflüsse, die ich hier aber nicht alle behandeln kann.</span></span></span><br />
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zur aktuellen Situation:</span></span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Der Polarwirbel zeigt einen guten Entwicklungsstand für Ende Oktober. Das bedeutet, dass die Differenzen in der Temperatur zwischen Nord und Süd sehr groß sein müssen. Nur dann wächst der Polarwirbel so früh und so rasch, wie wir es heute sehen können. Allerdings ist er dennoch labil. Die Frage ist, warum ist er so labil? Ich mache es kurz: wir haben in der Stratosphäre überraschend einen Windwechsel (QBO) messen können: die Hauptwindrichtung ist von West auf Ost gewechselt und das sehr flott. Dieser Windwechsel findet durchschnittlich alle 27 Monate statt, ist aber erstmals (seit Aufzeichnungbeginn 1953) nicht pünktlich zwischen Ende 2015 und Mitte 2016 eingetreten. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Jetzt kam er dafür umso überraschender und vollzog sich sehr schnell. Mit dem Ostwind (der stärker ist als der Westwind) wird der Polarwirbel in seiner Bewegungsrichtung und folglich in seiner Struktur geschwächt. Und diese Schwächung führt nun <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ab heute</span> zu einem ausgewachsenen Polarwirbelsplit, also es entwickeln sich zwei voneinander getrennte Polarwirbel. Vollzogen wird der Split in etwa 2 Tagen sein, also etwa am 28.10.2016. Dann sind beide Wirbel tatsächlich autark und agieren selbständig. Ein Wirbel wird dabei über Sibirien (bis Mongolei) liegen, der andere über Nordkanada bis Westgrönland. Zum Zeitpunkt des Splits wird der Wirbel über Sibirien der stärkere sein (Druck liegt niedriger) und damit dominant sein für die Bestimmung der kurzfristigen Positionierungen beider Wirbelkerne. Der stärkere Wirbel zeichnet sich auch dadurch aus, der er über die größere Kaltluftansammlung verfügt. Wandert oder bewegt sich der stärkere Wirbel in eine Richtung, folgt der schwächere Wirbel gewöhnlich fast synchron dieser Bewegung. Genau zwischen den beiden Wirbeln wird durch die an dieser Stelle entgegengesetzten Bewegungsrichtungen großer Druck produziert, was sich in Hochdruck auf den Wetterkarten darstellt. Dieser Hochdruck trennt in der Troposphäre ebenso die sich ausbildenden Tiefdruckgebilde voneinander, womit insgesamt eine völlig veränderte Luftzirkulation entsteht. Dieser Zustand mit getrennten Wirbeln kann von wenigen Tagen bis zu 2 Monate andauern, je nach Stärke des Polarwirbels insgesamt und nach Andauer der störenden Faktoren. Grundsätzlich kann man sagen, ein sehr früher oder sehr später Polarwirbelsplit (also vor Mitte November oder nach Mitte März) dauert nur wenige Tage an und hat längst nicht so gravierende Auswirkungen auf die Temperatur- und Niederschlagsabweichungen am Boden, wie es mit solch einem Ereignis in der Zeit von Ende November bis Anfang März der Fall ist.</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Nun haben wir also einen sehr frühen Polarwirbelsplit zu verzeichnen in diesem Herbst 2016. Für unser Wetter in Mitteleuropa bedeutet ein Polarwirbelsplit jedoch nicht automatisch kaltes Wetter. Das hängt stets von der Position der beiden Wirbel ab, insbesondere des östlichen Wirbels. Dazu habe ich ein Schaubild erstellt, anhand dessen man grob eine Aussage treffen kann, ob wir auf die kalte oder warme Seite in Mitteleuropa kommen. Dazu vergleicht man die Positionen der Wirbel aus dem Schaubild mit den Positionen aus den aktuellsten Simulationen. Schaubild:</span></span></span><br />
<br />
<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-size: x-small;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --></span></span></span><br />
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<span style="color: #000000;" class="mycode_color"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font">Nun vergleichen mit den Positionen der Wirbelkerne lt. ECMWF:</span></span><br />
<br />
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<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://wetter-runde.de/images/attachtypes/image.png" title="JPG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=1010" target="_blank" title="">Polarwirbelsplit 28.10.2016 ecmwf 100 hpa +72h.jpg</a> (Größe: 101,1 KB / Downloads: 2110)
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<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Wie wir sehen können, verspricht die simulierte Lage des östlichen (rechten) Wirbels für uns keine Lage, die es bei uns besonders kalt machen würde - er ist zu weit weg von uns. Klassisch wären wir auf der warmen Seite. Das gilt zumindest, solange diese Positionen beibehalten werden und solange der Split besteht. Ändern sich Lage oder geteilter Zustand, dann verändern sich auch die Aussichten für unser Wetter. Zudem muss man noch festhalten, dass zwischen dem Entstehen des Polarwirbelsplits und der Wetterwirksamkeit bei uns auch noch ein Zeitverzug zu bedenken ist. Als Faustregel gilt: je weiter der Wirbel<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">kern</span> „unseres“ östlichen Wirbels von uns entfernt ist, umso länger dauert es, bis bei uns daraus Auswirkungen entstehen können. Beim derzeitigen Stand wären das bis zu 7 Tage. Entfällt in der Zwischenzeit dieser 7 Tage der geteilte Zustand, werden weitere Entwicklungen (aus dem wieder Zusammenwachsen des Wirbels) bereits auf unser Wetter wirksam – oder sie überlagern sich. Also ist es sehr schwierig, heute schon eine Prognose abzugeben, wie sich das Wetter in den nächsten 10-14 Tagen bei uns entwickeln wird. Nur mit permanenter Beobachtung der Entwicklungen in der Stratosphäre im Kontext mit der Troposphäre (unserer Wetterküche) kann man Tendenzen herausarbeiten und zu einer vorsichtigen Prognose verdichten. Das könnte in 2-3 Tagen schon möglich sein. Vielleicht wage ich mich an diesen hohen Arbeitsaufwand, wenn ich fit genug bleibe. </span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color"> </span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Für heute sollte das für einen Einstieg in Diskussionen genügen.</span></span></span><br />
<br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Viel Freude und hoffentlich rege Beteiligung wünsche ich uns! Und daraus gern viele neue User. <img src="https://wetter-runde.de/images/smilies/wink.png" alt="Wink" title="Wink" class="smilie smilie_2" /> </span></span></span><br />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-family: Times New Roman;" class="mycode_font"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Gruß in die Wetter-Runde!</span></span></span>]]></content:encoded>
		</item>
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