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Nach 35 Jahren Ärztefehler festgestellt !!! - Graf Dracu - 09.05.2019 Moin Leute, Ich bin Total sauer und Verwirrt. Ich habe seit meiner Jugend (35 Jahre) Diabetes und muss Spritzen. Als Jugendlicher sagten die Ärzte , das ich Typ 1 Diabetiker bin und Spritzen muss, weil Tabletten bei mir nicht funktionieren, und meine Bauchspeicheldrüse nicht Funktioniert. Also habe ich gleich von Anfang an Insulin gespritzt.Somit war klar ich bin Typ 1. Jetzt kommt der Ober Hammer Leute. Ich wäre vorgestern fast vom Stuhl gefallen bei meinem neuen Diabetologen. Da er einige von meiner Familie in seiner Behandlung hat die alle Typ 2 Diabetiker sind war er schon erstaunt, das ich Typ 1 sein sollte. Also hat er vor 10 Tagen ein großes Blutbild gemacht und eingeschickt.Und vorgestern hat er mit das Wunder Präsentiert: 1.Ich bin kein Typ 1 sondern Typ 2 Diabetiker. 2.Mein Körper stellt selber Insulin her. 3.Damit ist auch klar das meine Bauchspeicheldrüse geht. 4.Seit gestern habe ich eine Therapie angefangen mit Tabletten. Erstmal 500 mg Metformin ( halbe Tablette) Morgens und Abends und ab nächste Woche dann 1 ganze Tablette 2 mal Täglich. Jetzt muss man erstmal feststellen wie mein Zucker auf die Tabletten reagiert, und natürlich die Nebenwirkungen abwarten. Es gibt aber noch andere Tabletten die ich einnehmen kann wenn ich mit dem Metformin nicht klar komme (Nebenwirkungen). Die Therapie wird also länger dauern, aber er geht davon aus,das ich vielleicht ganz aufhören kann mit spritzen, oder nur das Langzeit Insulin Abend spritzen muss. Trotzdem,wie kann das sein, das das Krankenhaus damals, oder mein Alter Diabetologe wo ich zum Glück nicht mehr bin so ein Test nie gemacht haben. Jetzt weiß ich auch warum ich immer so heftige Unterzuckerungen hatte. Klar Insulin von außen spritzen und und mein Körper hat auch Insulin Produziert.Das kann ja nicht gut gehen. Zum Glück habe ich mein HB1C Langzeit Blutzuckerwert immer gut im Griff gehabt.Aber durch Unterzuckerungen kann ja auch viel kaputt gehen im Körper. Also Ärzte Scheiße hoch 3. So jetzt genug von mir der Text ist ja sch sehr lang. Schönen Gruß vom Nachdenklichen Graf Dracu RE: Nach 35 Jahren Ärztefehler festgestellt !!! - Frosty Sam - 09.05.2019 Hi Dracu - Bei den Ärzten gilt wie bei den Handwerkern auch - 3 Expertisen, 4 verschiedene Meinungen! Ich bin seit Jahren schon ein mündiger Patient und hab meine Blutwerte alle selbst unter Kontrolle. Lass mir Befunde immer auch nach Hause schicken bei Überweisungen vom Hausarzt zum Facharzt. Als ich letzte Woche im KH war zwecks präoperativer Blutuntersuchung hab ich der Ärztin dort erklärt, was der Unterschied ist zwischen "T4" und "freies T4" - und wieso man mit einem TSH von über 7 sehr wohl schon überleigen sollte, Schilddrüsenhormone zu supplementieren. Die ist knallrot angelaufen und hat mich bei der Varabschiedung nicht mal mehr angeschaut. Laborwerte hängen überdies von unzähligen Faktoren ab. Was nimmt man grad für Medikamente, zu welcher Tageszeit erfolgt die Blutabnahme, hat man sich vorher viel bewegt oder nicht - bis hin zu Stressfaktoren usw.! Guckst du dazu:
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Ich hab 2 Schilddrüsenlabortests machen lassen innherhalb von 3 Wochen - und man hat mir nicht mal geglaubt, daß die Testergebnisse von ein und der selben Person stammen können. Man vermutete, daß meine Tests im Labor vertauscht worden sind. Ich hab mich dann eingelesen und bin den verschiedenen Werten Schritt für Schritt auf die Schliche gekommen. Oder hat irgendwer von euch schon mal vom Arzt gehört, daß Sport vor einer Blutabnahme z.B. viele Werte verfälschen kann? Der Grund wieso Ärzte so einen Bammel haben vor Patienten die sich in die Materie einlesen ist der, daß sie selbst meist nur in ihrem unmittelbaren Fachgebiet am Stand der Zeit sind - geht's ein bisschen in andere Fachgebiete rein, fangen viele schon an zu stottern. Noch eine Geschichte aus meiner Jugendzeit: Ich hab als junger Fußballer noch vor meiner Matura (=Abitur) einen Profivertrag von einem österreichischen Bundesligaverein angeboten bekommen. Als ich mich 3 Monate vor meiner Maturaprüfung am Knie verletzte, wurde ich zum bekanntesten Kniespezialisten in OÖ ge- schickt, für eine Diagnose. Er war Primararzt am Welser KH. Nach umfangreichen Untersuchungen hat er gemeint: "Es ist eine Meniskusverletzung - ich könne ruhig vorher noch die Matura machen, die OP kann unmittelbar danach erfolgen!". Als dann 4 Monate später (also nach der Prüfung) die OP stattfand, kam er danach ins Krankenzimmer und teilte mir wortwörtlich mit: "Es war doch nicht der Meniskus - es ist das Kreuzband! Dieses habe man aber nicht wieder zusammennähen können, denn dazu hätte man sofort operieren müssen. Sie haben aber die Matura gemacht - somit haben sie ja Bildung und sind auf Sport nicht angewiesen. Ich wünsch ihnen viel Erfolg bei ihrem Studium, Fußball können sie aber vergessen - denn Kreuzbandplastiken bringen in der Regel nicht mehr die alte Stabilität des Kniegelenks zustande!" Dazu muß man wissen - dies war 1981, da war ein nicht sofort erkannter Kreuzbandriß tatsächlich meist noch gleichzusetzen mit dem Karriereende (zumindest auf Profiebene). Was das für mich bedeutete - kann man sich wohl vorstellen. Als einer der 2 begehrtesten Nachwuchsstürmer Österreichs (der andere trägt den Namen Toni Polster) hatte ich zwar mit 18 Jahren schon einen lukrativen Profivertrag im Sack - aber ein Knie, welches wegen Ärzte- versagens verpfuscht war. (Übrigens genau bei diesem Knie bekomm ich in 4 Wochen ein künstliches Kniegelenk) Seitdem jedenfalls - haben für mich die "Götter in weiß" ihren Heiligenschein verloren - und bekommen werden sie ihn auch nie wieder! Wobei aber nicht gesagt sein soll, daß es nicht auch tolle Ärzte gibt, in allen Fachbereichen. Mein Tip also: Traue nur jenen Befund, dessen Werte du auch selbst überprüft hast! Dir Dracu jedenfalls alles Gute! Grad ein Vollblutvampir wie du einer bist, sollte seine Blutwerte immer in- und auswendig kennen - schon allein aus ernährungstechnischer Sicht. lg Dein Ernährungsberater Frosty PS: Übrigens hört/liest man auch immer wieder mal, daß Leute sogar ihren Diabetes-Typ1 los- geworden sind! Nicht aber durch Medikamente, sondern - man höre und staune - durch Ernährungsumstellung und gleichzeitig viel Bewegung und möglichst strikter Stressvermeidung! RE: Nach 35 Jahren Ärztefehler festgestellt !!! - Graf Dracu - 09.05.2019 Ja Frosty Sam, das werde ich jetzt auch Befolgen.Vertraue niemals einen Arzt ganz. Obwohl der Diabetologe den ich jetzt hab ist wirklich gut und nimmt sich für einen Zeit. Und nur durch seine Aufmerksamkeit ist er stutzig geworden. Es kommen spannende Zeiten auf mich zu vielleicht mit einem Happy End wo ich vor 3 Tagen nie daran gedacht hätte. Übrigens zu: Frosty Sam: Übrigens hört/liest man auch immer wieder mal, daß Leute sogar ihren Diabetes-Typ1 los- geworden sind! Nicht aber durch Medikamente, sondern - man höre und staune - durch Ernährungsumstellung und gleichzeitig viel Bewegung! Das braucht das gute Draculein aber nicht. Er ist ein 80 kg Dünner, gut aussehender,schüchterner und Sympathischer Vampir der einen knackigen Hintern hat , und durch sein Magenbypass schon Automatisch seine Ernährung umgestellt hat. RE: Nach 35 Jahren Ärztefehler festgestellt !!! - Frosty Sam - 09.05.2019 (09.05.2019, 17:22)Graf Dracu schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.... Diabetologe hört sich jedenfalls schon gut an - Ernährung kann nämlich oft mehr bewirken, als man allgemeinhin für möglich hält! (09.05.2019, 17:22)Graf Dracu schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.... aber hoffentlich nicht nur weniger - sondern auch "andere Zusammenstellung" und anderes essverhalten generell (evtl. Periodenfasten ("16-8" oder "6-1" - Stichwort: "Autophagie") lg RE: Nach 35 Jahren Ärztefehler festgestellt !!! - Snow Südschwarzwald 440 m - 11.05.2019 Hi Dracu Das ist wirklich krass und erschreckend, dass das erst jetzt festgestellt worden ist. ![]() Grüße und alles Gute, dass es mit den Tabletten gut klappt und keine Nebenwirkungen gibt. ![]() Snow |