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RE: Modelle zur 1. Januardekade - Toto aus Datteln - 07.01.2019 (07.01.2019, 17:09)Frosty Sam schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.(07.01.2019, 17:01)Toto aus Datteln schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Die Nordsee hat für dich eigentlich nur noch wenig Einfluss. Auch vereinfachst du zu sehr. Der Klimawandel Nee...auch Meerestemparturen sind Wetter. Beim Klima geht es mehr um Langfristige Sicht (mehrer Jahre, Jahrzehnte usw.)...der aktuelle Winter ist ein normale Mildwinter, wie er in ME vorkommt, da wäre auch vor 1987 nichts anders gelaufen, die Meerestemperaturen sind auch nicht im Rekordbereich, sondern so, wie sie mit so einem Verlauf des bisherigen Winterhalbjahres zu vereinbaren sind. Der milde Sommer sollte hier bereits nichts mehr mit zu tun haben. Was aufhorchen lässt, ist die Tatsache, dass der letzte kalte Winter 2010/2011 war...das ist Klimawandel...im übrigen sind auch Extreme wie der Sommer nicht Klimawandel...Klimawandel ist es, wenn diese Sommer plötzlich in kürzeren Abständen kommen (wie es ja leider der Fall ist) oder die Tatsache, dass der letzte Sommer unter dem Mittel bald 22 (oder 23) Jahre her ist.... RE: Modelle zur 1. Januardekade - Leonidas - 07.01.2019 (07.01.2019, 19:15)Toto aus Datteln schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Nee...auch Meerestemparturen sind Wetter. Beim Klima geht es mehr um Langfristige Sicht (mehrer Jahre, Jahrzehnte usw.)...der aktuelle Winter ist ein normale Mildwinter, wie er in ME vorkommt, da wäre auch vor 1987 nichts anders gelaufen, die Meerestemperaturen sind auch nicht im Rekordbereich, sondern so, wie sie mit so einem Verlauf des bisherigen Winterhalbjahres zu vereinbaren sind. Der milde Sommer sollte hier bereits nichts mehr mit zu tun haben. Was aufhorchen lässt, ist die Tatsache, dass der letzte kalte Winter 2010/2011 war...das ist Klimawandel...im übrigen sind auch Extreme wie der Sommer nicht Klimawandel...Klimawandel ist es, wenn diese Sommer plötzlich in kürzeren Abständen kommen (wie es ja leider der Fall ist) oder die Tatsache, dass der letzte Sommer unter dem Mittel bald 22 (oder 23) Jahre her ist.... Das sehe ich anders, es ist besonders im Letzen Jahr zu beobachten gewesen, dass sich Wetterlage auf der Nordhalbkugel sehr lange halten konnte, was darauf zurückzuführen ist, dass der Jetstream nicht gerade strukturiert war. Es ist zu erwarten, dass durch den geringeren Temperaturunterschied zwischen den Klimazonen sich der Jetstream abschwächt und er stärker mäandriert. Das hatte bei uns die Starke Dürre zur Folge und in den USA beispielsweise die Rekord Waldbrände. All das hängt miteinander zusammen und ist ein Beispiel das Meteorologen nicht immer auf dem Klimatologischen Auge blind sein sollten... Allerdings ist das Thema hier jetzt etwas off Topic.. lg RE: Modelle zur 1. Januardekade - Score12 - 07.01.2019 Ich finde, das dies ein Thema für einen seperaten Thread ist @Toto @Frosty Derweil sieht UKMO garnicht mal schlecht aus, EZ folgt der Entwicklung, hat das Polarhoch aber wesentlich stärker berechnet zum Zeitpunkt [Bild: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.] [Bild: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.] [Bild: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.] RE: Modelle zur 1. Januardekade - Eiszeit - 07.01.2019 So hab mir mal denn neusten GFS Lauf angesehen und mir ist da was aufgefallen, weiß aber nicht ob man das so interprentieren kann. Also derzeit haben wir eine Temp Abweichung in 850 hPa über Skandinavien die im Mittel zu warm ist. [Bild: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.] In ein paar Tagen soll sich das nach GFS ändern ab dem 9 Januar fliest dann kältere Luft in der Höhe nach Skandinavien [Bild: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.] Am 13 intensieviert sich dann die Kalte Luft über Skandinavien und erreicht auch Osteuropa [Bild: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.] Und am 15 Januar ist ein Kältezentrum direkt über Skandinavien [Bild: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.] Das würde doch die Bildung eines Skandinavienhochs/Osteuropahochs begünstigen können, und so mit die Chancen auf eine Ostlage erhöhen. Oder hab ich da was falsch verstanden, natürlich weiß ich das es keine Garantie dafür gibt aber es erhöht die Chancen dafür oder? Das sind die Berechnung aus denn Ensamble Mittel also nicht nur der Hauptlauf sondern alle Ensambles und da zeigt der Trend auf eine Abkühlung über Osteuropa. Was ist eure Meinung dazu kann das so stimmen oder habe ich einen Denkfehler? RE: Modelle zur 1. Januardekade - Toto aus Datteln - 07.01.2019 (07.01.2019, 19:34)Score12 schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Ich finde, das dies ein Thema für einen seperaten Thread ist @Toto @Frosty Das mit Ukmo habe ich mir gerade auch gedacht....
RE: Modelle zur 1. Januardekade - Score12 - 07.01.2019 (07.01.2019, 19:58)Toto aus Datteln schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Das mit Ukmo habe ich mir gerade auch gedacht.... Gleich bekommen wir einen neuen Spielplatz
RE: Modelle zur 1. Januardekade - alpinist - 07.01.2019 @Eiszeit: die Kaltluft über Skandinavien ist einem mächtigen Tief über der Berentssee geschuldet, das Polarluft nach Skandinavien steuert. Ein hartnäckiges Hoch gibt es nur über dem Nordatlantik, das in der Mittelfrist die Position des Azorenhochs einnimmt, und nach derzeitigen Modellrechnungen die Frontalzone zumindest bis Mitte des Monats in einem Bogen um seine Nordflanke nach Skandinavien und mit NW-Lage nach ME steuert. RE: Modelle zur 1. Januardekade - Eiszeit - 07.01.2019 (07.01.2019, 20:02)alpinist schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.@Eiszeit: die Kaltluft über Skandinavien ist einem mächtigen Tief über der Berentssee geschuldet, das Polarluft nach Skandinavien steuert. Ein hartnäckiges Hoch gibt es nur über dem Nordatlantik, das in der Mittelfrist die Position des Azorenhochs einnimmt, und nach derzeitigen Modellrechnungen die Frontalzone zumindest bis Mitte des Monats in einem Bogen um seine Nordflanke nach Skandinavien und mit NW-Lage nach ME steuert. Ja das hab ich schon verstanden alpinist das dort ein Skandinavientief ist und kein Hoch bisher. Aber mir ging es ja um eine Wahrscheinlickeit der Änderung. Wenn ich das richtig verstanden habe dann führt das Abkühlen von Skandinavien natürlich nicht sofort zu einem Hoch sondern zeitverzögert. Das würde auch mit der Statistik über ein stimmen das ein Skandinavienhoch meist sich im Winter so ab Mitte Januar Anfang Februar ausbildet. Wenn jetzt also Skandinavien kühler wird in denn nächsten Tagen dann steigt dort der Luftdruck an weil ja kältere Luft schwerer ist und zu Boden sinkt was dann steigender Luftdruck bedeutet. Das Hoch gibt es natürlich noch nicht aber das kältere Skandinavien begünstigt die Entstehung eines Hochs in denn nächsten Wochen. Wohl gemerkt begünstigt es gibt keine Garantie das es so kommt. RE: Modelle zur 1. Januardekade - Robbi - 07.01.2019 (07.01.2019, 19:43)Eiszeit schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.So hab mir mal denn neusten GFS Lauf angesehen und mir ist da was aufgefallen, weiß aber nicht ob man das so interprentieren kann. Also derzeit haben wir eine Temp Abweichung in 850 hPa über Skandinavien die im Mittel zu warm ist. In ein paar Tagen soll sich das nach GFS ändern ab dem 9 Januar fliest dann kältere Luft in der Höhe nach Skandinavien Am 13 intensieviert sich dann die Kalte Luft über Skandinavien und erreicht auch Osteuropa Und am 15 Januar ist ein Kältezentrum direkt über Skandinavien Das würde doch die Bildung eines Skandinavienhochs/Osteuropahochs begünstigen können, und so mit die Chancen auf eine Ostlage erhöhen. Oder hab ich da was falsch verstanden, natürlich weiß ich das es keine Garantie dafür gibt aber es erhöht die Chancen dafür oder? Das sind die Berechnung aus denn Ensamble Mittel also nicht nur der Hauptlauf sondern alle Ensambles und da zeigt der Trend auf eine Abkühlung über Osteuropa. Was ist eure Meinung dazu kann das so stimmen oder habe ich einen Denkfehler? Hi, Höhenkaltluft spricht prinzipiell erstmal für Tiefdruck, der ist höhenkalt. Ein Hoch ist höhenwarm, im Winter mit Inversion. Ich würde in der Tat unterschreiben, dass das Vorhandensein von Höhenkaltluft die Entwicklung eines Hochs begünstigt... wenn die Kaltluft mal zur Ruhe kommen würde bzw. der Trog nicht immer wieder regeneriert würde durch erneute Tiefs. Dann sinkt sie ab, weil sie schwerer als Warmluft ist. Das ist aber in keinster Weise absehbar, denn: Im Seegebiet westlich von Spitzbergen - also ganz nah an kontinental-Skandinavien - bleibt es die meiste Zeit kalt:
graphe9_1000___8.4375_76.5_.gif (Größe: 51,81 KB / Downloads: 156)
Quelle Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login. Zusammen mit dem warmen Meer sorgt das für Tiefdruckproduktion ohne Ende:
sstMonde_anom_2019-01-06.png (Größe: 84,01 KB / Downloads: 156)
Quelle Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login. Vielleicht ändert sich das ja in der 2. Januarhälfte. LG RE: Modelle zur 1. Januardekade - Score12 - 07.01.2019 ICON 18z positioniert das Tief im Gegensatz zum 12z besser und auch achstechnisch etwas günstiger, auch die GEOp - Verteilung eher gen Skandi [Bild: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.] [Bild: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.] |