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Normale Version: Die Einschläge kommen näher
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Hi Robbi


(01.06.2022, 22:35)Robbi schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Meine Haupt-Sorge gilt dem point of no return, wo sich die Erwärmung verselbständigt. Wo der Permafrost zu schnell auftaut, um durch einen - imaginär - sinkenden CO²-Gehalt der Atmosphäre überkompensiert zu werden. Vielleicht ist der Punkt auch schon überschritten, aber auf jeden Fall ist er nicht mehr weit weg.



Ja, das ist eigentlich in Bezug auf die Klimawandel auch meine Hauptsorge.




Zitat:Respekt. Das bringt viel, gerne wieder anfangen. 35

Also das wäre mir doch etwas zu krass.



Zitat:Ich kein einziges Jahr, bis heute, das erlaube ich mir. Ich habe den Rindfleisch- und Milchprodukte-Konsum um ca. die Hälfte reduziert. Kaffee schmeckt einfach am besten mit richtiger Kuh-Milch. Und auf Brot oder Brötchen gehört einfach Butter oder Margarine mit entweder Fleischwurst, Schnittkäse oder Marmelade.

Bei Müsli bin ich von Milch auf Haferdrink umgestiegen, aber beim Brot auf Käse usw. möchte ich auch nicht verzichten.




Zitat:Respekt, das bringt auch viel. 35

Ja, finde ich auch - wäre bei mir aber v.a. aus beruflichen Gründen auf die Dauer absolut nicht möglich. Jede Strecke 3 Std. ! Gesamtzeit für die 20 Km wären echt derb. Zumal ich in der Hochsaison teils um 5:30 Uhr anfangen muß zu arbeiten ! Da geht es unmöglich.





Zitat:Second hand wäre zwar besser, aber dazu bin ich auch nicht bereit. Rund 50€ pro Monat werden's wohl sein bei mir, jedenfalls näher an 50 als an 100€. Wobei ich shoppen-Zeitverschwendung liebe, ganz untypisch für nen Mann. So'n Einkaufsbummel am 23.12. den ganzen Tag lang ist was schööönes besinnliches, keine Ahnung wie andere da auf die Idee kommen, da Stress und Hektik rein zu interpretieren. Man geht durch die Geschäfte, lässt sich inspirieren, was man den Angehörigen wohl schenkt, bei dem großen Angebot wird man garantiert was finden. Nur kaufen tu ich nicht viel, außer eben an Weihnachten, und das ist auch nur ein kleiner dreistelliger Betrag.

Also shoppen mag ich garnicht so. Smiley1 Aber ist eben Geschmackssache.



Zitat:Gemüsegarten ist insbesondere wegen dem saisonalen Gemüse und Obst gut, das man nicht kaufen muss. Smile Fürs Klima sind Büsche und Bäume besser.


Smiley1



Zitat:Ich gucke aber auch z.B. die Biathlon-Rennen aus aller Welt, etwas Unterhaltung muss sein.

Ja, und ich schaue auf einem TV-Sender am PC die Mountainbike-Worldcuprennen - seit 2021. Fernseher besitzen wir keinen.






Zitat:Ich hoffe auch, dass die Videokonferenzen über die Corona-Krise hinaus beibehalten werden.

Volle Zustimmung - das dürfte insgesamt auch echt viel bringen. Smiley20





Ja, eine Landwirtschaft komplett ohne Kunstdünger, und nur mit biologischen, und auch davon so wenig wie nur möglichen Spritzmitteln, und mit wertvollen Baum-/ Grünstreifen zwischen den Feldern wäre auch mein Traum.




Zitat:Sehe ich ganz genau so. Smile Nur dass Nahrung noch viel zu wenig kostet. Es waren mal zu Zeiten unserer Großeltern 30% des Einkommens, da müssen wir wieder hin. Vor ein paar Jahren waren es 10%. Lass es jetzt durch die Inflation wenn's hoch kommt 15% sein... also nochmal das ganze mal 2 bei gleichem Einkommen, dann wären wir wieder auf dem Status quo. Dann könnte sich die Landwirtschaft leisten, weniger intensiv zu sein und Grünstreifen etc.




Zitat:Ich weiß. Aber du wohnst auch in einer kalten Gegend.

Schon jetzt verbrauchen Klimaanlagen im Sommer eine ganze Menge Energie. Vielleicht ist der Punkt schon erreicht in einigen Gegenden, aber zumindest wird er regional absehbar erreicht: Wo Klimaanlagen im Sommer mehr kosten als die Heizung im Winter. In Österreich gilt als Heiztag ein Tag mit einer Durchschnittstemperatur unter 12°C. In Rheinstetten betrug die Jahresdurchschnittstemperatur 2018 12,4°C.


Hier gabs Ende letzter/ Anfang dieser Woche teils nur 10°! Tagesmitteltemperatur - es ging geradeso mit ein paar Einschränkungen, dass wir die Heizung nicht nochmals einschalten mußten. Smiley20 Smiley1





Grüße 43
Snow
(01.06.2022, 23:30)Robbi schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Fang's auch bitte nicht an, niemals.



Keine Sorge. Wink







Zitat:Naja, vielleicht leben wir noch ein paar Jahrzehnte, bis dahin könnten sich alternative Antriebstechnologien durchgesetzt haben.



Ja, auf ein paar Jahrzehnte dürfen wir - wenn nicht grade alles schiefläuft - schon noch hoffen - so alt sind wir wirklich noch nicht. Smiley16







Zitat:Demonstriert habe ich noch nicht,



aber als Wanderführer gebe ich mein Wissen schon weiter.



Ok. Smiley1





Zitat:Hierzulande werden Windräder vom Großteil der Bevölkerung abgelehnt. Da bin ich der komplett gegenteiligen Meinung. Ich finde sogar, die verschönern die Landschaft. Ich erkläre viele Landschafts-Aussichten anhand von Windrädern als Orientierungspunkt.







Okay, wenn jetzt der ganze Horizont zugekleistert wird, wäre das was anderes. Aber Harbeck (Grüne!!) redet von 2% der Landschaft, die als geeignet ausgewiesen werden soll. Und da wird garantiert nicht überall auch ein Windrad gebraucht, so viele brauchen wir dann doch nicht. 2%... also bitte... wenn man's schon nicht als Verschönerung begreift, dann doch wohl wenigstens als notwendiges Übel gegen Putins Öl und Gas!



Ja, also den ganzen Horizont zukleistern wäre mir auch deutlich ZU ! heftig - aber eben das ist glücklicherweise keineswegs notwendig. Smiley1









Zitat:Hm, das dürfte auch mit einem Elektroauto gehen, ohne Laden. Wobei ich auch auf 300km mal ne Pause mache, in der man laden könnte.



Mhh.. evtl. - aber ich/ wir haben als recht viel Gepäck dabei. Auch Essen und Getränke komplett !



Zitat:Selbst zu mir rüber dürfte mit 1-2mal laden zwischendurch möglich sein. Am Reisetag hat man ja doch nicht so viel vor.



Ja, das in deine Gegend werden leider !! runde 450 Km.  Cry







Zitat:Aber guck mal auf bahn.de nach Verbindungen, da sind alle Bushaltestellen und Bahnhöfe in Deutschland gespeichert und mit ÖPNV-Daten hinterlegt. Da wundert man sich, wie wenig man evtl. umsteigen muss. Beispielsweise von Oberstdorf nach Meschede ein einziges Mal. Oder von Innsbruck nach Meschede 2mal.



Wir haben aus verschiedenen Gründen sehr viel Gepäck dabei - was mit dem Zug ausgesprochen schwer und unhandlich/ kaum machbar wäre.













Zitat:Alta!



Jetzt machste mir aber ein schlechtes Gewissen.





Big Grin



Zitat:Mit Fahrrad zur Arbeit wäre natürlich das Nonplusultra. Ich hätte je nach Strecke um die 30km mit... auf jeden Fall unter 500hm zu bewältigen. Soll ich das denn jetzt tun? Blushsmiley




Warum nicht ?



Zitat:Nicht ernsthaft, oder? Blushsmiley




Doch ! Smiley4

Haja, deine Grundkondition ist durchs Wandern auch richtig gut - das ginge bestimmt. Klar erstmal wärs etwas ungewohnt, da du weniger Rad fährst als ich, aber ich denke das wäre nur sehr vorübergehend. Smiley20



Und zudem ist deine Strecke näher und flacher als meine. Und vermutlich hast du auch nicht gegen Schluss der Strecke die Wahl zwischen längeren 13% Steigung, oder kürzeren 20% ! Steigung. Big Grin schweißgebadet 



Zitat:Naja, alles eine Frage des Sprit-, Strom- und ÖPNV-Preises, letztendlich nur Bequemlichkeit meinerseits. Die Großeltern sind kilometerweit zu Fuß gegangen...



So ists. Wink











Zitat:Ja, immerhin,



wenn schon Verbrenner (was aber auch auf dem Land nicht sein muss), dann 3-4 Liter/100km.



Evtl. wird das nächste ein E-Auto. Smiley1









Zitat:Sehr gut. Smile



Smiley1













Zitat:Milch und Käse sind wichtiger. Die Zahl an Kühen ist weitaus größer als die der Rinder. Aber ich bin bis jetzt nicht bereit, komplett drauf zu verzichten.



Ja, mit dem verzichten geht es mir genauso. Wobei ich den Milchkonsum sehr stark verringert habe die letzten 7 Jahre. Käse jedoch noch nicht.













Zitat:Och,



erinnerste dich nicht mehr an die regelmäßig enttäuschten Kommentare im WO-Forum nach gefloppten Gewitterlagen?



Na klar erinnere ich mich daran ! Big Grin



Zitat:Auch da verspricht die Klimaerwärmung Verbesserung. Big Grin




Cry Big Grin Smiley4 Sad 



Zitat:Oder man ist froh, wenn man nicht getroffen wird, auch das wäre ein Beitrag zur Stimmungs-Verbesserung.



Eben das könnte gut sein. Blush 









Zitat:Dazu dann endlich gescheites stabiles sonniges Sommerwetter mit lauen Abenden und milde Winter in denen man Heizkosten sowie den Reifenwechsel spart.



53 Sick  93 Smiley13

Zitat:Die Rentenversicherung wird entlastet weil die Senioren verdursten. Gibt doch nur Vorteile...







LG





Huh Cry

PS: Bitte wundere dich nicht, dass ich u.a. auch deine Smileys aus der Nachricht gelöscht habe, aber ich hatte erst 52 Stück drin, darf aber nur 30 verwenden.



Lg 43

Snow
Servus!


Der alpine Einschlag 2022 sitzt gewaltig ...

Die heurigen Saharastaubgrüße zeigte ich ja in vielen Beiträgen auf! Zudem pinselte ich über die Stärken, somit Einordnung und wie Selbige heuer Schnee -und Einschmelze stützend greifen könnten, werden und schlussendlich auch tun. Ich benannte Höhenlagen und pinselte, das es schlussendlich bis in die höchsten Alpenregionen resp. Eis -und Schneeregionen drastische Einflüsse haben wird. Im Zusammenhang damit schrieb ich heuer von "Dreck", obwohl der Staub positiv abladende Grundlagen hat. Am Ende versteht man es nun, warum ich zu dieser drastischen Wortwahl gegriffen hatte. Die Ergebnisse bis aktuell sind klar und fakt, blieben wirkliche Neuschnee abdecken Ereignisse aus! Zudem griffen überwärmte und Einstahlungs grausame Szenarien weiter und weiter (ich verwies immer wieder darauf). Und somit sind ganz aktuelle Bilder, selbst aus den höchsten Eis -und Schneelagen erschreckend, zeigen sie überall Dreck belastete Fakten, welche sich zudem sehr konzentriert auswirken und mehr als deutlich abgeschmolzene Ergebisse aufzeigen. Berichte zur aktuell abschmelzenden Lage resp. in 2022 bis aktuell und wie man das einordnen kann und muss, gibt es aus allen Teilen der Alpen.

Wir können nur hoffen, dass in den nächsten Wochen Schneeereignisse wenigsten noch in den höchsten Regionen greifen. Ansonsten stehen 2022 heftige Abtauszenarien an resp. das bis jetzt gelaufene ist eh schon passiert und läuft unter abermals und wiederholt erschreckend. Das ist schon krass! Waren es sonst zumeist Wetterfakten welche dafür sorgten, greift nun erschreckend ein weiteres Szenario deutlichst ein. Für mich nicht wirklich erstaunlich, verweise ich schon viele Jahr darauf. Es gab ja sogar Zeiten, da wurde ich von bestimmter "git es nicht"- Fraktionen für aufzeigende Saharagrüße samt Folgen im wandel des Klimas belächelt (belächelt war ja die harmloseste Varinte). Wenn Zweifel bitte einfach nur die Webcams angucken und vergleichen, egal wo man alpin guckt ...


Aufzeigende Grüße

[attachment=43210][attachment=43211][attachment=43212][attachment=43213][attachment=43214][attachment=43215][attachment=43216][attachment=43217][attachment=43218][attachment=43219][attachment=43220][attachment=43221][attachment=43222] Alle Bildquellen unter: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.


Staubeinschlüsse lassen Schnee schneller schmelzen
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Staubbedeckung beschleunigt Schneeschmelze rapide
05.07.2007 / alpMedia
Eine neue Studie zeigt, dass vom Wind über hunderte von Kilometern eingeblasener Staub aus Erosionsgebieten oder Trockenräumen die Schneeschmelze in den Bergen Colorados/USA um rund einen Monat beschleunigen kann. Nicht die Tatsache des rascheren Abschmelzens der staubbedeckten Schneedecke sondern das gemessene sowie auch modellierte Ausmass hat die ForscherInnen des National Snow and Ice Data Center in Boulder überrascht.
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2018 ...
Auch die Mengen an Saharastaub, die im Verlauf des Aprils bereits zu den Alpen transportiert wurden und am Wochenende noch ankommen werden (Beitragsbild, Quelle: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.), sind rekordverdächtig. Die ungewöhnlich hohen, teils sommerlichen Temperaturen führten zu einer äußerst raschen Schneeschmelze bis ins Hochgebirge. Verstärkt wurde dieser Vorgang noch durch mehrmalige Ablagerungen von mitgeführten Saharastaub an der Schneeoberfläche, der den Albedoeffekt (Reflexion der Sonnenstrahlung) verringerte und damit eine stärkere Wärmeabsortion mit beschleunigter Schneeschmelze zur Folge hatte.
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(05.06.2022, 22:30)Wettergucker schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Servus!





Der alpine Einschlag 2022 sitzt gewaltig ...



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Wir können nur hoffen, dass in den nächsten Wochen Schneeereignisse wenigsten noch in den höchsten Regionen greifen. Ansonsten stehen 2022 heftige Abtauszenarien an resp. das bis jetzt gelaufene ist eh schon passiert und läuft unter abermals und wiederholt erschreckend. Das ist schon krass! Waren es sonst zumeist Wetterfakten welche dafür sorgten, greift nun erschreckend ein weiteres Szenario deutlichst ein. Für mich nicht wirklich erstaunlich, verweise ich schon viele Jahr darauf. Es gab ja sogar Zeiten, da wurde ich von bestimmter "git es nicht"- Fraktionen für aufzeigende Saharagrüße samt Folgen im wandel des Klimas belächelt (belächelt war ja die harmloseste Varinte). Wenn Zweifel bitte einfach nur die Webcams angucken und vergleichen, egal wo man alpin guckt ...





Aufzeigende Grüße



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Staubbedeckung beschleunigt Schneeschmelze rapide

05.07.2007 / alpMedia

Eine neue Studie zeigt, dass vom Wind über hunderte von Kilometern eingeblasener Staub aus Erosionsgebieten oder Trockenräumen die Schneeschmelze in den Bergen Colorados/USA um rund einen Monat beschleunigen kann. Nicht die Tatsache des rascheren Abschmelzens der staubbedeckten Schneedecke sondern das gemessene sowie auch modellierte Ausmass hat die ForscherInnen des National Snow and Ice Data Center in Boulder überrascht.

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2018 ...

Auch die Mengen an Saharastaub, die im Verlauf des Aprils bereits zu den Alpen transportiert wurden und am Wochenende noch ankommen werden (Beitragsbild, Quelle: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.), sind rekordverdächtig. Die ungewöhnlich hohen, teils sommerlichen Temperaturen führten zu einer äußerst raschen Schneeschmelze bis ins Hochgebirge. Verstärkt wurde dieser Vorgang noch durch mehrmalige Ablagerungen von mitgeführten Saharastaub an der Schneeoberfläche, der den Albedoeffekt (Reflexion der Sonnenstrahlung) verringerte und damit eine stärkere Wärmeabsortion mit beschleunigter Schneeschmelze zur Folge hatte.

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2021

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22


2022
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[attachment=43238]
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Hi


Es ist echt schockierend, wieviel Eis von den Gletschern schon freigetaut ist. Gerade auch die vielen nahezu komplett freien Felsbereiche am Zugspitzplatt, aber auch die nurnoch geringen Schneerestbedeckungen an den anderen Gletschern zu diesem sehr frühen Zeitpunkt im Sommer ist enorm alarmierend. 93 Cry

Besonders wenn es einen sehr sonnigen Sommer/ Sommerhalbjahr geben würde, wäre das für die hohen Gletscher verheerend von der Eisschmelze her.

Ich befürchte, dass dann in den unteren und mittleren Bereichen der Gletscher einstellige Zahlen an Verlust-Metern längst nichtmehr ausreichen Sadsmiley sondern es eher im deutlichen 2-stelligen 93 Bereich liegen könnte im übelsten Fall.

Gerade für relativ flache Gletscher hätte das große Flächenverluste zur Folge... Sick 




(05.06.2022, 22:30)Wettergucker schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Servus!


Der alpine Einschlag 2022 sitzt gewaltig ...

Die heurigen Saharastaubgrüße zeigte ich ja in vielen Beiträgen auf! Zudem pinselte ich über die Stärken, somit Einordnung und wie Selbige heuer Schnee -und Einschmelze stützend greifen könnten, werden und schlussendlich auch tun. Ich benannte Höhenlagen und pinselte, das es schlussendlich bis in die höchsten Alpenregionen resp. Eis -und Schneeregionen drastische Einflüsse haben wird. Im Zusammenhang damit schrieb ich heuer von "Dreck", obwohl der Staub positiv abladende Grundlagen hat. Am Ende versteht man es nun, warum ich zu dieser drastischen Wortwahl gegriffen hatte. Die Ergebnisse bis aktuell sind klar und fakt, blieben wirkliche Neuschnee abdecken Ereignisse aus! Zudem griffen überwärmte und Einstahlungs grausame Szenarien weiter und weiter (ich verwies immer wieder darauf). Und somit sind ganz aktuelle Bilder, selbst aus den höchsten Eis -und Schneelagen erschreckend, zeigen sie überall Dreck belastete Fakten, welche sich zudem sehr konzentriert auswirken und mehr als deutlich abgeschmolzene Ergebisse aufzeigen. Berichte zur aktuell abschmelzenden Lage resp. in 2022 bis aktuell und wie man das einordnen kann und muss, gibt es aus allen Teilen der Alpen.
Servus!


In Bezug zu den Wettergucker gepinselten vorlaufenden Beiträgen zwecks alpiner Hochlagen ...


Auszüge ...

Sehr warmer Mai 2022

Einer der zehn wärmsten Mai-Monate der Messgeschichte,
vereinzelt Rekorde.

In den letzten drei Jahren fiel der Mai relativ kühl aus. Heuer war er deutlich zu warm. „Über das gesamte Tiefland Österreichs gesehen war es der siebentwärmste Mai der Messgeschichte, auf den Bergen der fünftwärmste", sagt Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)

An einzelnen Orten wärmster Mai der Messgeschichte

Obergurgl (1942 m Seehöhe) hatte im Mai 2022 ein Monatsmittel von 8,1 Grad. Der bisherige Mai-Rekord lag bei 8,0 Grad im Jahr 1868. Messreihe seit 1851.

Der Sonnblick (3109 m Seehöhe) hatte im Mai 2022 ein Monatsmittel von 0,0 Grad. Der bisherige Mai-Rekord lag bei -0,5 Grad in den Jahren 1958 und 2018. Messreihe seit 1887.


Hohe Abweichungen vom Mittel der Lufttemperatur (Mai 2022) 1991-2020
Ischgl-Idalpe (T, 2327 m) 6.0 °C +2.7 °C
Sonnblick (S, 3109 m)0.0 °C +2.6 °C
Langen/Arl. (V, 1221 m)12.3 °C +2.5 °C

[attachment=43294]

Quelle Beitrag unter: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.


Grüße
(01.06.2022, 23:20)Wettergucker schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Servus!


Thread bezogen ...

In absoluter Kurzform, denn das allumfassende Thema hat inzwischen solch Umfang in den Einzeltfakten samt Ergebnissen erreicht ...
Was pinsel ich über so viele Jahre -schon zu WO- über die alpine Heimat. Auf was verweise ich mahnend über so viele Jahre -schon zu WO-  zwecks alpiner Heimat und und und ... Ob geänderte Niederschlagsfakten in vielerlei Hinsicht samt Folgen (von z.B. geändert konvektiv hin in viel frühere Jahresphase - also grundlegend Niederschlagsformen wann, wie und wieviel), Gletscher, Schnee, Saharastaub wie heuer und dessen Einfluss (guckt Euch die Webcams an was mir heuer die Nackenhaare austellen lässt), Rekorden von Schneeschmelzen in Zeit und Mengen, Trockenheiten auch speziell im Winter und und und  -> also teils massiv geänderten Wasserhaushalt und und und  --->>> samt immer massiver mahnenden Hinweisen in Bezug auf -> der schon geänderte bis zu 2Grad Fakt unter dem die Regionen schon hängen und man lebt, dem allumfassend erschreckenden Handeln zwecks Klimazielen und unter solch klaren Umgehensweisen weitere 2Grad wohl schon gesichert sind bis hin zu ----->>>>

"Da werden sich absolut gesichert viiiiiile Menschen noch umgucken, das alpin geänderte Fakten weeeeeeeeite Landflächen weit ab der Alpen treffen werden"

und ich als Alpintalbewohner z.B. solch an den Kopp klatschende Sätze anfangend mit "Was lebt ihr auch in den Alpen ... " als nimmer hinnehmbar aufzeigte.

Angucken ...

"Wasser-Krieg" in Italien

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Ja es ist ARD/ZDF - alleine das wird ja oft genug als Lügengrund dargestellt. Nur ... leider sind das Fakten. Fakten die im Haus sind. Fakten die durch die Dinge entstanden und sich ausbauen, von denen ich über soooooo viiiiiiele Jahre berichte. Da geht absolut kein Weg dran vorbei!
Und noch ein Hinweis den ich immer wieder bringe - im Beitrag steht explizit Italien. Die Fakten, welche das auslösen machen vor Grenzen nicht halt. Ich verwies/verweise z.B. vor vielen Monaten und immer wieder auf "Fragt mal Regionen in der Schweiz" oder guckt Euch die Fakten meiner Südseiten hier an ...

Die Einschläge kommen näher??? Nee liebe Leute, man steht oft genug schon im Krater und das ist ein unumgänglicher Fakt!


Gute Nacht


Servus!


Themen bezogen - Und weiter geht es Schlag auf Schlag ...


14. Juni 2022
Rekorddürre
Italien sorgt sich um seine Pasta
Italiens Nudelhersteller machen sich Sorgen. Sie müssen sich auf drastische Ernteausfälle bei Weizen einstellen, denn das Land leidet derzeit unter der schwersten Dürre seit 70 Jahren. Auch steigende Produktionskosten machen den Getreidebauern zu schaffen. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht.

Norden erlebt schwerste Dürre seit 70 Jahren
Wasserrationierung und begrenzte Feldbewässerung drohen zum Alltag zu werden, warnte Coldiretti. Von der derzeitigen Dürre besonders stark betroffen sind die nordwestlichen Regionen Italiens, wo seit Anfang des Jahres mehr als 60 Prozent des durchschnittlich fallenden Niederschlags fehlen. Italiens längster Fluss Po ist auf ein Rekordtief der letzten 70 Jahre gefallen. Die Nachfrage nach Wasser in der Po-Ebene, wo sich die Getreideproduktion konzentriert, sei wegen der hohen Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner und des starken Wasserbedarfs der Landwirtschaft groß.
Ein Ende ist nicht in Sicht, die überdurchschnittlich hohen Temperaturen und die Dürre werden anhalten, warnen die Wetterexperten. Im Laufe der Woche wird sich laut Meteo-Prognose eine Hitzewelle von der Iberischen Halbinsel über Frankreich bis nach Italien und Mitteleuropa ausbreiten. Die in den nächsten Tagen erwarteten Höchsttemperaturen werden die 30-Grad-Marke deutlich überschreiten und vor allem im Norden, in den tyrrhenischen Regionen und auf den Inseln Sardinien und Sizilien Spitzenwerte von bis zu 35 Grad erreichen.
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17. Juni 2022
Italien droht der Notstand
„Biblische“ Dürre in der Po-Ebene
Wegen extremer Trockenheit drohen in Norditalien massive Ernteausfälle. Erste Kraftwerke werden vom Netz genommen. Es droht der Notstand.
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Grüße
(06.06.2022, 18:41)Wettergucker schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.
(05.06.2022, 22:30)Wettergucker schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Servus!

Der alpine Einschlag 2022 sitzt gewaltig ...

Die heurigen Saharastaubgrüße zeigte ich ja in vielen Beiträgen auf! Zudem pinselte ich über die Stärken, somit Einordnung und wie Selbige heuer Schnee -und Einschmelze stützend greifen könnten, werden und schlussendlich auch tun. Ich benannte Höhenlagen und pinselte, das es schlussendlich bis in die höchsten Alpenregionen resp. Eis -und Schneeregionen drastische Einflüsse haben wird. Im Zusammenhang damit schrieb ich heuer von "Dreck", obwohl der Staub positiv abladende Grundlagen hat. Am Ende versteht man es nun, warum ich zu dieser drastischen Wortwahl gegriffen hatte. Die Ergebnisse bis aktuell sind klar und fakt, blieben wirkliche Neuschnee abdecken Ereignisse aus! Zudem griffen überwärmte und Einstahlungs grausame Szenarien weiter und weiter (ich verwies immer wieder darauf). Und somit sind ganz aktuelle Bilder, selbst aus den höchsten Eis -und Schneelagen erschreckend, zeigen sie überall Dreck belastete Fakten, welche sich zudem sehr konzentriert auswirken und mehr als deutlich abgeschmolzene Ergebisse aufzeigen. Berichte zur aktuell abschmelzenden Lage resp. in 2022 bis aktuell und wie man das einordnen kann und muss, gibt es aus allen Teilen der Alpen.

Wir können nur hoffen, dass in den nächsten Wochen Schneeereignisse wenigsten noch in den höchsten Regionen greifen. Ansonsten stehen 2022 heftige Abtauszenarien an resp. das bis jetzt gelaufene ist eh schon passiert und läuft unter abermals und wiederholt erschreckend. Das ist schon krass! Waren es sonst zumeist Wetterfakten welche dafür sorgten, greift nun erschreckend ein weiteres Szenario deutlichst ein. Für mich nicht wirklich erstaunlich, verweise ich schon viele Jahr darauf. Es gab ja sogar Zeiten, da wurde ich von bestimmter "git es nicht"- Fraktionen für aufzeigende Saharagrüße samt Folgen im wandel des Klimas belächelt (belächelt war ja die harmloseste Varinte). Wenn Zweifel bitte einfach nur die Webcams angucken und vergleichen, egal wo man alpin guckt ...

Aufzeigende Grüße

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Staubeinschlüsse lassen Schnee schneller schmelzen
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Staubbedeckung beschleunigt Schneeschmelze rapide
05.07.2007 / alpMedia
Eine neue Studie zeigt, dass vom Wind über hunderte von Kilometern eingeblasener Staub aus Erosionsgebieten oder Trockenräumen die Schneeschmelze in den Bergen Colorados/USA um rund einen Monat beschleunigen kann. Nicht die Tatsache des rascheren Abschmelzens der staubbedeckten Schneedecke sondern das gemessene sowie auch modellierte Ausmass hat die ForscherInnen des National Snow and Ice Data Center in Boulder überrascht.
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2018 ...
Auch die Mengen an Saharastaub, die im Verlauf des Aprils bereits zu den Alpen transportiert wurden und am Wochenende noch ankommen werden (Beitragsbild, Quelle: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.), sind rekordverdächtig. Die ungewöhnlich hohen, teils sommerlichen Temperaturen führten zu einer äußerst raschen Schneeschmelze bis ins Hochgebirge. Verstärkt wurde dieser Vorgang noch durch mehrmalige Ablagerungen von mitgeführten Saharastaub an der Schneeoberfläche, der den Albedoeffekt (Reflexion der Sonnenstrahlung) verringerte und damit eine stärkere Wärmeabsortion mit beschleunigter Schneeschmelze zur Folge hatte.
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2021
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22

2022
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Servus Buidlfreunde!


Ergebnisorientiert - über Monate pinsel ich es schon!  Themen bezogen, noch Fragen !!!???

[attachment=43433]
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Brutal!!!!
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[attachment=43441]
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Ich hoffe es nicht, aber 2022 könnte eine regelrechte Katastrophe werden. Siehe auch die Beiträge vieler Länderein weiter weg, wo aber die Schnee und Eis konservierenden Alpen grundlegend und absolut, gesamt Kreislauf orientierend mitschwingen.
Nochmal - der Thread nennt sich "Die Einschläge kommen näher". Und wieder behaute ich, die kommen nicht näher, viele Regionen stehen schon irgendwo mitten im Krater, nachdem sie den Abgrundhang schon mächtig heruntergescheppert sind ...


Beobachtungsgrüße
Servus!


Verwunder mich nicht ...
Passend zu meinen letzten Beiträgen ...




Grüße
Servus!


Alpenland Österreich

22.07.2022
Massive Zunahme an Hitzetagen ©ZAMG
Die Zahl der Tage über 30 Grad pro Jahr hat sich in Österreich in den letzten Jahrzehnten verdoppelt bis verdreifacht. Was früher ein Rekord war, ist heute Durchschnitt.


Ohne globalen Klimaschutz ist in Österreich bis zum Jahr 2100 eine weitere Verdoppelung bis Verdreifachung der Hitzetage zu erwarten, wie eine Auswertung der ZAMG zeigt. Bei Einhaltung der Paris-Ziele könnten sich die Hitzetage auf dem aktuellen Niveau einpendeln.
Die Zahl der Hitzetage (mindestens 30 Grad) hat sich in Österreich in den letzten Jahrzehnten vervielfacht. Im Zeitraum 1961 bis 1990 gab es in den Landeshauptstädten Österreichs pro Jahr zwischen 3 und 12 Hitzetage und die Rekorde lagen größtenteils bei 20 Hitzetagen pro Jahr.
Im Zeitraum 1991 bis 2020 gab es in einem durchschnittlichen Jahr in den Landeshauptstädten schon zwischen 9 und 23 Hitzetage und die Rekorde lagen größtenteils bei über 40 Hitzetagen.
Ohne Klimaschutz künftig 60 bis 80 Hitzetage pro Jahr möglich
„Die Klimamodelle haben uns die Zunahme der Hitze in den letzten Jahren gut vorhergesagt. Jetzt zeigen sie sehr deutlich, wie unterschiedlich die weitere Zukunft verlaufen wird, je nach Ausmaß des weltweiten Klimaschutzes“, sagt Marc Olefs, Leiter der Klimaforschung an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).
„Der derzeit noch extreme Wert von 40 Hitzetagen pro Jahr in Österreich wird bei einem weltweit ungebremsten Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr 2100 der Normalfall sein. Die Rekorde werden dann in einem derzeit noch völlig unvorstellbaren Bereich von 60 bis 80 Hitzetagen pro Jahr liegen. Bei Einhaltung des Pariser Klimaziels könnte sich die Zahl der Hitzetage in Österreich knapp über dem aktuellen Niveau einpendeln.“

Gesundheitsrisiko Hitze
Hitze wird als Gefahr immer noch unterschätzt, weil es oft schwierig ist, nachzuweisen, ob zum Beispiel ein Tod durch Herz-Kreislaufversagen oder von einer Hitzewelle verursacht wurde. Zahlreiche Studien belegen aber, dass in Europa deutlich mehr Menschen durch Hitzewellen sterben als durch Stürme, Hochwasser oder andere Wetterextreme.
Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) führt in Zusammenarbeit mit der ZAMG seit einigen Jahren ein Hitze-Mortalitätsmonitoring durch. „In vier der letzten zehn Jahre starben in Österreich mehr Menschen an den Folgen von Hitze als im Straßenverkehr“, sagt ZAMG-Klimaforscher Marc Olefs.
Genauso wichtig wie ein engagierter weltweiter Klimaschutz sind daher in den nächsten Jahren regionale Anpassungsmaßnahmen, zum Beispiel durch Maßnahmen im Städtebau wie Begrünung und Beschattung, um die Auswirkungen der Hitze zu dämpfen.
Durchschnitt für gesamtes Jahr bereits nächste Woche erreicht
Schon jetzt ist klar, dass 2022 ein überdurchschnittlich heißes Jahr sein wird. „In ganz Österreich liegt die Zahl der Hitzetage bereits über einem durchschnittlichen gesamten Jahr im Zeitraum 1961 bis 1990, und in vielen Regionen fehlen auch nur noch ein paar Hitzetage auf die durchschnittlichen Werte der ohnehin schon sehr heißen Klimaperiode 1991 bis 2020“, sagt Marc Olefs von der ZAMG“. „Somit dürften wir heuer Ende Juli im Großteil Österreichs bereits das Soll an Hitzetagen eines gesamten Jahres erreicht haben.“

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Daten für einzelne Regionen siehe Quellangabe!


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