Wetterforum Wetter-Runde

Normale Version: Und auch heuer wieder Negativbilanz? Der traurige Blick zur Zugspitze ...
Sie sehen gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Servus Zusammen!

Hier der jährliche Wetterguckerblick zur vertretenden Zugspitze zwecks, was geht nach Winter, Frühjahr im Sommer, da für solch Hoch -und Gletscherlagen der Sommer die wichtigste Jahresphase darstellt. Das in Bezug zum Wandel, Massenbilanzen von Gletschern usw. . Und, es bleibt wohl weiter wie es die letzten Jahre schon ist. Warum gehe ich davon aus? Zum ersten sehe ich da die aktuellen Bilder und Messdaten mit klaren Dingen. Zudem die vorlaufenden Monate und wie sie sich zeigten samt Auswirkungen/Ergebnissen. Zu Auswirkungen und Ergebnissen zählen leider auch die Jahre vorher, welche teils sehr erschreckend und Fakten aufzeigend / aufbauend verliefen. Und heuer ... tja so richtig Überwärmt wie die letzten Jahre zeigt sich 2020 nicht wirklich. Und dennoch sind die aktuellen Ergebnisse alles andere als Hoffnungsvoll. Das Wetter dort oben zeigt in aktuell sommerlichen Zeiten über den üblichen Daumen geschwurbelt keine wirkliche enorme Überwärme und Strahlung usw., aber trotzdem werden wir in den nächsten Tagenwohl eine Null z.B bei der Schneehöhe erleben. Also liegt auch das Eis wieder frei, so wie es an anderen Stelle der Alpen eh schon wieder der Fall ist. Und ... wir hatten bis dato noch nicht einmal richt Hochsommerwetter. Die Chance das es eher kühler wird in den Hundstage-Zeiten ... äh, ja das kann schon so kommen. Aber ehrlich, da drehen wir doch eher mal auf richtig Hitze bringende Vorläufe, als auf Eis und Schnee festigende Zeiten. Und selbst wenn wir mit Normalitäten durch die nächsten Wochen schippern sollten, so wird es dort oben auch heuer nicht besser! Dafür haben die letzten Jahre schon gesorgt und haben wichtige Punkte gekippt.

Also, 2020 wird wohl auch wieder ein Jahr, was solch Regionen nicht wirklich gut stehen wird. Das ist eigentlich jetzt schon so fest wie das Amen in der Kirche ...

Der Januar  2020  war  auf  der  Zugspitze  im  Vergleich  zum  vieljährigen  Mittel  viel  zu  mild. Dabei war es deutlich zu trocken und die Sonne machte viele Überstunden. 

Der Monat Februar 2020 war auf der Zugspitzeerheblich zu mild und zu nass. Die Sonne schien dabei zu selten.

Der März2020 war auf der Zugspitze im Vergleich zu den vieljährigen Mittelwerten zu  mild.  Niederschlag  wurde  zu  wenig  registriert,  die  Sonnenscheindauer  wies dagegen ein Plus auf.

Der April2020  war  auf  der  Zugspitze  viel  zu  warm,  zu  trocken  und  zu sonnenscheinreich.

Der Mai 2020 ... Auch auf der Zugspitze war der Temperaturverlauf und die Sonnenscheindauer im Mai 2020 nahe am vieljährigen Mittelwert. Niederschlag viel dagegen erheblich zu wenig.

Der Juni2020 war auf der Zugspitze im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert zu warm. Die Sonnenscheindauer hat diesen Mittelwert exakt erreicht. Darüber hinaus war es viel zu nass. Quelle unter : Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.

23.07. 2019
[attachment=30879]
Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.

23.07. 2020
[attachment=30880]
Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.

Dazu auch ...

Zitat:Gesamt unter ---->>>
Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.

02.07.2020 Aus extrem wurde normal: Sommer in Deutschland, der Schweiz und Österreich immer heißer

... Gletscher schmelzen, Nullgradgrenze steigt 

Die stetige Erwärmung wirkt sich auch deutlich im Gebirge aus. Zwei Beispiele:

Österreichs Gletscher haben seit dem letzten Maximalstand der Alpengletscher im Jahr 1850 (letzter Höhepunkt der sogenannten „kleinen Eiszeit") knapp 60 Prozent an Fläche verloren.

In der Schweiz betrug die mittlere Höhe der Nullgradgrenze im Sommer (JJA) in der Referenzperiode 1961-1990 noch knapp 3350 Meter. Im Zeitraum 1959-2019 stieg sie um durchschnittlich 93 Meter pro 10 Jahre und erreicht heute regelmäßig Werte um 3800 Meter Seehöhe.

... Seen und Flüsse werden wärmer
Auch die Seen und Flüsse werden immer wärmer und die Zusammensetzung der darin lebenden Tiere und Pflanzen ändert sich. Eine Studie der ZAMG für zwölf Seen in Österreich zeigt, dass die Wassertemperaturen seit 1880 gestiegen sind, am stärksten seit den 1980er-Jahren im Frühling und im Sommer (bis zu 2 Grad Erwärmung).

Zu Flüsse werden wärmer ...
Wer mich aus WO Zeiten und die Wetter Runde kennt weiß, dass ich unseren allein abführenden Wildfluss seit langen Jahren (nun schon 15 an der Zahl regelmäßig) besonders in Frühjahr abführenden Zeiten Temperatur technisch messe. Was berichte ich schon über diese Zeit? Schön das man von offizieller Seite mal die Bestätigung bekommt. Alleine in WO schreibenden und berichtenden Zeiten wurde man als Lügner, Schwätzer und was nich alles beschwurbelt. Unser Wildfluss ist nun durchschnittlich fast 2Grad warmer als vor 15Jahren. Und das ist in solch engen alpinen Tal resp. Klimakleinod gravierend und gewichtig.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Dazu auch ...

Zitat:Gesamt unter ---->>> Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.
16.06.2020 Neue Studie zu Dürren im Alpenraum

Ein vor kurzem abgeschlossenes Projekt unter der Leitung der ZAMG hat Dürreperioden im Alpenraum der letzten 210 Jahre untersucht. Ein Ergebnis: Natürliche Schwankungen von Trockenphasen werden durch den Klimawandel deutlich verstärkt, wie auch in den letzten Jahren in Österreich zu sehen war.
Ja,
schade, schlechtes Timing. September und Oktober 19 zu nass bei meist über 0°C, man bedenke, dass der Gletscher 200-300m unter dem Gipfel liegt. Der Winter war ein bisschen überdurchschnittlich nass, viel zu trockener und zu sonniger Frühling, wo die Sonne schonmal ein bisschen tauen kann. Früher wäre ja ein nasser Juni wie dieser (158% zu 61-90) auch für Schnee und Schadensbegrenzung zu gebrauchen gewesen. Aber dieser hatte halt ne Durchschnittstemperatur von 1,0°C und ne durchschnittliche Tmax von 3,4°C. Für oberhalb 3500m war das Timing ziemlich perfekt, da fiel auch letzten September, Oktober und in diesem Juni das meiste als Schnee. Aber das sind dann doch nur noch einzelne Gipfel, wo es außerdem weg weht, keine breiten Hochflächen mehr. Blushsmiley
Passend dazu ein kleiner Bildvergleich vom Morteratsch-Gletscher in den Bernina-Alpen (Nähe St. Moritz): Im September 2015 war ich mit einer Hochtourengruppe hier unterwegs, um über den Gletscher in Richtung Piz Palü aufzusteigen.
Vor drei Wochen war ich wieder in der Nähe und hab die Gelegenheit für einen Abstecher genutzt, um einen neuen Blick auf den Stand des Gletscherschwunds zu werfen. Direkt der erste Blick hat mich recht erschrocken: ohne den direkten Bildvergleich zu haben, hab ich mich sofort erinnert, dass wir damals im unteren Bereich der Steilstufe auf den Gletscher gestiegen sind, während man heute den gesamten Steilhang im Schutt aufsteigen muss, um die Gletscherzunge zu erreichen. Diesen Rückgang in nicht mal 5 Jahren (die Hauptschmelzphase ist ja Juli - September) hatte ich nicht erwartet.
Die Fotos von 2015 und heute geben die Differenz viel weniger drastisch wieder, aber wenn man sich an den prägnanten Felsen in der Bildmitte orientiert, lässt es sich erahnen.

[attachment=30900]
[attachment=30899]

Im übrigen ist der Gletscher-Informationsweg am Morteratsch (beginnend an der gleichnamigen Bahnstation und Restaurant) sehr empfehlenswert, mit abgesteckten Informationstafeln zum jeweiligen Stand der Gletscherzunge 1850/ 1880/ 1900/ ... / 2010.
Noch zwei Vergleichsbilder, etwas mehr aus der Nähe.

[attachment=30901]
[attachment=30902]
Hi Wettergucker





Ja, also dass es letztes Jahr am 23.7. sogar noch mehr Restschnee als dieses Jahr hatte, hätte ich jetzt doch nicht gerade gedacht, 93 Surprised und finde ich sehr erschreckend und tarurig. Sadsmiley 



(23.07.2020, 14:50)Wettergucker schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Servus Zusammen!



Hier der jährliche Wetterguckerblick zur vertretenden Zugspitze zwecks, was geht nach Winter, Frühjahr im Sommer, da für solch Hoch -und Gletscherlagen der Sommer die wichtigste Jahresphase darstellt. Das in Bezug zum Wandel, Massenbilanzen von Gletschern usw. . Und, es bleibt wohl weiter wie es die letzten Jahre schon ist. Warum gehe ich davon aus? Zum ersten sehe ich da die aktuellen Bilder und Messdaten mit klaren Dingen. Zudem die vorlaufenden Monate und wie sie sich zeigten samt Auswirkungen/Ergebnissen. Zu Auswirkungen und Ergebnissen zählen leider auch die Jahre vorher, welche teils sehr erschreckend und Fakten aufzeigend / aufbauend verliefen. Und heuer ... tja so richtig Überwärmt wie die letzten Jahre zeigt sich 2020 nicht wirklich. Und dennoch sind die aktuellen Ergebnisse alles andere als Hoffnungsvoll. Das Wetter dort oben zeigt in aktuell sommerlichen Zeiten über den üblichen Daumen geschwurbelt keine wirkliche enorme Überwärme und Strahlung usw., aber trotzdem werden wir in den nächsten Tagenwohl eine Null z.B bei der Schneehöhe erleben. Also liegt auch das Eis wieder frei, so wie es an anderen Stelle der Alpen eh schon wieder der Fall ist. Und ... wir hatten bis dato noch nicht einmal richt Hochsommerwetter. Die Chance das es eher kühler wird in den Hundstage-Zeiten ... äh, ja das kann schon so kommen. Aber ehrlich, da drehen wir doch eher mal auf richtig Hitze bringende Vorläufe, als auf Eis und Schnee festigende Zeiten. Und selbst wenn wir mit Normalitäten durch die nächsten Wochen schippern sollten, so wird es dort oben auch heuer nicht besser! Dafür haben die letzten Jahre schon gesorgt und haben wichtige Punkte gekippt.







Also, 2020 wird wohl auch wieder ein Jahr, was solch Regionen nicht wirklich gut stehen wird. Das ist eigentlich jetzt schon so fest wie das Amen in der Kirche ...







Der Januar  2020  war  auf  der  Zugspitze  im  Vergleich  zum  vieljährigen  Mittel  viel  zu  mild. Dabei war es deutlich zu trocken und die Sonne machte viele Überstunden. 







Der Monat Februar 2020 war auf der Zugspitzeerheblich zu mild und zu nass. Die Sonne schien dabei zu selten.







Der März2020 war auf der Zugspitze im Vergleich zu den vieljährigen Mittelwerten zu  mild.  Niederschlag  wurde  zu  wenig  registriert,  die  Sonnenscheindauer  wies dagegen ein Plus auf.







Der April2020  war  auf  der  Zugspitze  viel  zu  warm,  zu  trocken  und  zu sonnenscheinreich.







Der Mai 2020 ... Auch auf der Zugspitze war der Temperaturverlauf und die Sonnenscheindauer im Mai 2020 nahe am vieljährigen Mittelwert. Niederschlag viel dagegen erheblich zu wenig.







Der Juni2020 war auf der Zugspitze im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert zu warm. Die Sonnenscheindauer hat diesen Mittelwert exakt erreicht. Darüber hinaus war es viel zu nass. Quelle unter : Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.



Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.



Ich weiß es ist viel verlagt: Aber hättest du evtl. auch Vergleichsbilder vom 23.7. 2017 und vom 23.7.2018 ? Perfekt wäre auch noch 23.7.2006.



Falls du sie hättest, wäre es supernett wenn du sie zeigen würdest. Smiley20 Smiley20








Zitat:02.07.2020 Aus extrem wurde normal: Sommer in Deutschland, der Schweiz und Österreich immer heißer







... Gletscher schmelzen, Nullgradgrenze steigt 







Die stetige Erwärmung wirkt sich auch deutlich im Gebirge aus. Zwei Beispiele:







Österreichs Gletscher haben seit dem letzten Maximalstand der Alpengletscher im Jahr 1850 (letzter Höhepunkt der sogenannten „kleinen Eiszeit") knapp 60 Prozent an Fläche verloren.


Ja, das mit 60% Masseverlust ist natürlich auch sehr erschreckend aber das hätte ich in etwa befürchtet, aber eben, dass es in 2019 sogar noch weniger Schnee als heuer ist finde ich mehr als enorm übelst !







In der Schweiz betrug die mittlere Höhe der Nullgradgrenze im Sommer (JJA) in der Referenzperiode 1961-1990 noch knapp 3350 Meter. Im Zeitraum 1959-2019 stieg sie um durchschnittlich 93 Meter pro 10 Jahre und erreicht heute regelmäßig Werte um 3800 Meter Seehöhe.



3800 m sind echt irre als Durchschnittswert. Ich meine wenn es mal ein Einzeltag oder 2 wären, ok - aber als relativ "normaler" Wert ist das ein Wahnsinn. Undecided







Zitat:... Seen und Flüsse werden wärmer
Auch die Seen und Flüsse werden immer wärmer und die Zusammensetzung der darin lebenden Tiere und Pflanzen ändert sich. Eine Studie der ZAMG für zwölf Seen in Österreich zeigt, dass die Wassertemperaturen seit 1880 gestiegen sind, am stärksten seit den 1980er-Jahren im Frühling und im Sommer (bis zu 2 Grad Erwärmung).



Sad








Zitat:Zu Flüsse werden wärmer ...



Wer mich aus WO Zeiten und die Wetter Runde kennt weiß, dass ich unseren allein abführenden Wildfluss seit langen Jahren (nun schon 15 an der Zahl regelmäßig) besonders in Frühjahr abführenden Zeiten Temperatur technisch messe. Was berichte ich schon über diese Zeit? Schön das man von offizieller Seite mal die Bestätigung bekommt. Alleine in WO schreibenden und berichtenden Zeiten wurde man als Lügner, Schwätzer und was nich alles beschwurbelt. Unser Wildfluss ist nun durchschnittlich fast 2Grad warmer als vor 15Jahren. Und das ist in solch engen alpinen Tal resp. Klimakleinod gravierend und gewichtig.




Ja, und auch die Durchflussmengen der Quellen, Bäche und Flüsse sind seit 2015 erschreckend niedrig und sogar nach ergiebigerem stratiformem Regen fällt der Wasserstand vel schneller, da das Defizit in der Tiefe seitdem gar nie zu 100% wieder aufgefüllt worden ist. Sad






Grüße 43

Snow
Hi Wettergucker





Ja, also dass es letztes Jahr am 23.7. sogar noch mehr Restschnee als dieses Jahr hatte, hätte ich jetzt doch nicht gerade gedacht, 93 Surprised und finde ich sehr erschreckend und tarurig. Sadsmiley 



(23.07.2020, 14:50)Wettergucker schrieb: Link ist nur fuer registrierte User sichtbar. registrieren oder login.Servus Zusammen!



Hier der jährliche Wetterguckerblick zur vertretenden Zugspitze zwecks, was geht nach Winter, Frühjahr im Sommer, da für solch Hoch -und Gletscherlagen der Sommer die wichtigste Jahresphase darstellt. Das in Bezug zum Wandel, Massenbilanzen von Gletschern usw. . Und, es bleibt wohl weiter wie es die letzten Jahre schon ist. Warum gehe ich davon aus? Zum ersten sehe ich da die aktuellen Bilder und Messdaten mit klaren Dingen. Zudem die vorlaufenden Monate und wie sie sich zeigten samt Auswirkungen/Ergebnissen. Zu Auswirkungen und Ergebnissen zählen leider auch die Jahre vorher, welche teils sehr erschreckend und Fakten aufzeigend / aufbauend verliefen. Und heuer ... tja so richtig Überwärmt wie die letzten Jahre zeigt sich 2020 nicht wirklich. Und dennoch sind die aktuellen Ergebnisse alles andere als Hoffnungsvoll. Das Wetter dort oben zeigt in aktuell sommerlichen Zeiten über den üblichen Daumen geschwurbelt keine wirkliche enorme Überwärme und Strahlung usw., aber trotzdem werden wir in den nächsten Tagenwohl eine Null z.B bei der Schneehöhe erleben. Also liegt auch das Eis wieder frei, so wie es an anderen Stelle der Alpen eh schon wieder der Fall ist. Und ... wir hatten bis dato noch nicht einmal richt Hochsommerwetter. Die Chance das es eher kühler wird in den Hundstage-Zeiten ... äh, ja das kann schon so kommen. Aber ehrlich, da drehen wir doch eher mal auf richtig Hitze bringende Vorläufe, als auf Eis und Schnee festigende Zeiten. Und selbst wenn wir mit Normalitäten durch die nächsten Wochen schippern sollten, so wird es dort oben auch heuer nicht besser! Dafür haben die letzten Jahre schon gesorgt und haben wichtige Punkte gekippt.







Also, 2020 wird wohl auch wieder ein Jahr, was solch Regionen nicht wirklich gut stehen wird. Das ist eigentlich jetzt schon so fest wie das Amen in der Kirche ...









Ich weiß es ist viel verlangt: Aber hättest du evtl. auch Vergleichsbilder vom 23.7. 2017 und vom 23.7.2018 ? Perfekt wäre auch noch 23.7.2006.



Falls du sie hättest, wäre es supernett wenn du sie zeigen würdest. Smiley20 Smiley20








Zitat:02.07.2020 Aus extrem wurde normal: Sommer in Deutschland, der Schweiz und Österreich immer heißer







... Gletscher schmelzen, Nullgradgrenze steigt 







Die stetige Erwärmung wirkt sich auch deutlich im Gebirge aus. Zwei Beispiele:







Österreichs Gletscher haben seit dem letzten Maximalstand der Alpengletscher im Jahr 1850 (letzter Höhepunkt der sogenannten „kleinen Eiszeit") knapp 60 Prozent an Fläche verloren.


Ja, das mit 60% Masseverlust ist natürlich auch sehr erschreckend aber das hätte ich in etwa befürchtet, aber eben, dass es in 2019 sogar noch weniger Schnee als heuer ist finde ich mehr als enorm übelst !







In der Schweiz betrug die mittlere Höhe der Nullgradgrenze im Sommer (JJA) in der Referenzperiode 1961-1990 noch knapp 3350 Meter. Im Zeitraum 1959-2019 stieg sie um durchschnittlich 93 Meter pro 10 Jahre und erreicht heute regelmäßig Werte um 3800 Meter Seehöhe.



3800 m sind echt irre als Durchschnittswert. Ich meine wenn es mal ein Einzeltag oder 2 wären, ok - aber als relativ "normaler" Wert ist das ein Wahnsinn. Undecided







Zitat:... Seen und Flüsse werden wärmer
Auch die Seen und Flüsse werden immer wärmer und die Zusammensetzung der darin lebenden Tiere und Pflanzen ändert sich. Eine Studie der ZAMG für zwölf Seen in Österreich zeigt, dass die Wassertemperaturen seit 1880 gestiegen sind, am stärksten seit den 1980er-Jahren im Frühling und im Sommer (bis zu 2 Grad Erwärmung).



Sad








Zitat:Zu Flüsse werden wärmer ...



Wer mich aus WO Zeiten und die Wetter Runde kennt weiß, dass ich unseren allein abführenden Wildfluss seit langen Jahren (nun schon 15 an der Zahl regelmäßig) besonders in Frühjahr abführenden Zeiten Temperatur technisch messe. Was berichte ich schon über diese Zeit? Schön das man von offizieller Seite mal die Bestätigung bekommt. Alleine in WO schreibenden und berichtenden Zeiten wurde man als Lügner, Schwätzer und was nich alles beschwurbelt. Unser Wildfluss ist nun durchschnittlich fast 2Grad warmer als vor 15Jahren. Und das ist in solch engen alpinen Tal resp. Klimakleinod gravierend und gewichtig.




Ja, und auch die Durchflussmengen der Quellen, Bäche und Flüsse sind seit 2015 erschreckend niedrig und sogar nach ergiebigerem stratiformem Regen fällt der Wasserstand vel schneller, da das Defizit in der Tiefe seitdem gar nie zu 100% wieder aufgefüllt worden ist. Sad






Grüße 43

Snow